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Vom Wort zum Wörterbuch. Die Entstehung eines Wörterbuchartikels

Titel: Vom Wort zum Wörterbuch. Die Entstehung eines Wörterbuchartikels

Essay , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Lisa Nohl (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wörterbücher gehören für viele zum Alltag. Sie werden sowohl im Job, als auch an Schulen und Universitäten gebraucht und gehören zu einer gut ausgestatteten Heim-Bibliothek. Jeder kennt Wörterbücher und der Umgang mit dieser Art von Nachschlagewerken wird sogar an Schulen gelehrt. Und so haben die meisten eines im eigenen Bücherregal. Wie selbstverständlich ziehen wir unser Wörterbuch zu Rate, wenn wir nicht wissen, wie ein Wort geschrieben wird oder was es bedeutet.

Der Umgang mit einem solchen Nachschlagewerk ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Weniger selbstverständlich ist allerdings die Frage danach, wie ein Wörterbuch überhaupt entsteht, wie viel Arbeit wirklich darin steckt und wie ein entsprechender Artikel im Wörterbuch generell aufgebaut ist. Auch die Struktur ist den meisten unbekannt. Das alles zählt zu den Aufgaben der Lexikographie und die vorliegende Arbeit soll genau das thematisieren, nämlich den Weg vom Wort ins Wörterbuch.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lexikographie und ihre Zielsetzungen

3. Verschiedene Wörterbucharten und deren Aufbau

4. Gestaltung der Wörterbuchartikel

4.1 Makrostruktur

4.2 Mikrostruktur

5. Kritikpunkte bei der praktischen Wörterbucharbeit

6. Herausforderungen bei der Lemmatisierung und Strukturierung

7. Eigene Wörterbuchartikel als Anschauungsbeispiele

8. Problematik der Teutonismen in Wörterbüchern

9. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Entstehungsprozess eines Wörterbuchartikels von der theoretischen Planung bis zur praktischen Ausführung, wobei der Fokus insbesondere auf der methodischen Herausforderung durch nationale Varietäten und der Bedeutung der Mikrostruktur liegt.

  • Lexikographische Grundlagen und Zielsetzungen
  • Strukturelle Gestaltung von Wörterbuchartikeln (Makro- und Mikrostruktur)
  • Herausforderungen bei der Dokumentation plurizentrischer Sprache
  • Die Problematik der Teutonismen und der Markierungspraxis in Standardwerken
  • Digitalisierungstrends in der modernen Lexikographie

Auszug aus dem Buch

Die Festlegung der Mikrostruktur

Viel wichtiger erscheint aber das Festlegen der so genannten Mikrostruktur. Sie regelt die systematische Gliederung der Artikel. Welche Infos werden gegeben und in welcher Reihenfolge treten sie auf? Stehen sie im Fettdruck oder kursiv, wie ist also die Typographie? Fest steht: Jedes Wörterbuch braucht eine individuelle Mikrostruktur. Sie kann im Prinzip als eine Art Gesetz gesehen werden, an das sich die Lexikographen strikt halten müssen. Diese Struktur kann allerdings aus zwei verschiedenen Winkeln betrachtet werden, wenn man den Aussagen des Linguisten Michael Schlaefer Glauben schenkt.

Ausgehend von der Textebene lässt sich ihm zufolge sagen, dass sie alle in der Artikeloberfläche enthaltenen Funktionen und Merkmale, wie beispielsweise die wichtigsten Bestandteile der Typographie, Interpunktion oder der Klammersetzungen, enthält. Unter dem Aspekt der Wissensstruktur kann man die Mikrostruktur eher als organisierte Abfolge verschiedere Informationselemente definieren. Hierbei bleiben dann aber die Merkmale der Textoberfläche unberücksichtigt. Weiterhin weist Schlaefer auf eine Zweigliedrigkeit im Hauptteil der Mikrostruktur hin. Laut Schlaefer bildet das Lemma die erste Konstituente und die nachfolgenden Beschreibungen des Lemmas entsprechend die zweite Konstituente. Schlaefer definiert diese beiden Kernteile zum einen als Lemmakonstituente, der andere Teil ist die Beschreibungskonstituente. Demnach besteht die Lemmakonstituente hauptsächlich aus Angaben zur Silbenstruktur und Intonation. Außerdem vorhanden sind hier die orthographische Normalform des Nominativs Singular.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die alltägliche Bedeutung von Wörterbüchern ein und skizziert die wissenschaftliche Fragestellung der Arbeit bezüglich deren Entstehung und Struktur.

2. Lexikographie und ihre Zielsetzungen: Hier werden die Aufgaben der Lexikographie sowie die Unterscheidung zwischen präskriptiven und deskriptiven Zielsetzungen erläutert.

3. Verschiedene Wörterbucharten und deren Aufbau: Das Kapitel verdeutlicht die Vielfalt an Wörterbuchtypen und erläutert die Notwendigkeit geregelter Ordnungssysteme.

4. Gestaltung der Wörterbuchartikel: Dieser Abschnitt analysiert die grundlegenden Ebenen der Wörterbuchgestaltung, unterteilt in die Makrostruktur der Anordnung und die detaillierte Mikrostruktur der Artikel.

5. Kritikpunkte bei der praktischen Wörterbucharbeit: Es werden die Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung und die Mängel der zuvor festgelegten Regeln in einem Seminarprojekt aufgezeigt.

6. Herausforderungen bei der Lemmatisierung und Strukturierung: Dieses Kapitel widmet sich speziellen Problemen wie der Handhabung von Pluralformen und mehrwortigen Lemmata.

7. Eigene Wörterbuchartikel als Anschauungsbeispiele: Die Autorin präsentiert konkrete, selbst erstellte Wörterbuchartikel zur Illustration der theoretischen Konzepte.

8. Problematik der Teutonismen in Wörterbüchern: Eine kritische Auseinandersetzung mit der fehlenden oder inkonsistenten Markierung deutscher Sprachspezifika in großen Nachschlagewerken wie dem Duden.

9. Fazit und Ausblick: Abschließend wird resümiert, dass die Erstellung eines Wörterbuches ein nie vollständig abgeschlossener, komplexer und hochgradig organisierter Prozess ist.

Schlüsselwörter

Lexikographie, Wörterbuchartikel, Mikrostruktur, Makrostruktur, Lemmatisierung, Plurizentrik, Teutonismen, Sprachvarietäten, Duden, Dokumentation, Sprachkultur, Wörterbucharbeit, Standardvarietät, Wissensstruktur, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Wörterbüchern und den damit verbundenen lexikographischen Prozessen von der Planung bis zur fertigen Artikelstruktur.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Mikro- und Makrostruktur, die Herausforderungen bei der Dokumentation nationaler Varietäten und die praktische Arbeit am Wörterbuchartikel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie komplex der Prozess der Wörterbuchentstehung ist und welche Rolle eine präzise Strukturierung für die Qualität eines Nachschlagewerks spielt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit der praktischen Reflexion eines seminarinternen Wörterbuchprojekts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Konzepte der Artikelstruktur diskutiert, praktische Probleme bei der Lemma-Bearbeitung aufgezeigt und die Markierungspraxis von Teutonismen kritisch hinterfragt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lexikographie, Mikrostruktur, Teutonismen und plurizentrische Sprachvarianten beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Lemmatisierung bei unterschiedlichen Wörterbuchstrukturen?

Das Dokument stellt die Unterschiede zwischen glattalphabetischer, nischenalphabetischer und nestalphabetischer Anordnung der Lemmata dar.

Warum wird die Duden-Markierungspraxis von der Autorin kritisiert?

Die Kritik richtet sich dagegen, dass spezifische nationale Sprachformen außerhalb Deutschlands markiert werden, während sogenannte Teutonismen oft unmarkiert bleiben, was eine nationale Einseitigkeit suggeriert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Wort zum Wörterbuch. Die Entstehung eines Wörterbuchartikels
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Nationale Varianten in der Lexikographie
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Lisa Nohl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V199537
ISBN (eBook)
9783668322776
ISBN (Buch)
9783668322783
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Linguistik Wörterbuch Lexikographie Wort Varianten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Lisa Nohl (Autor:in), 2010, Vom Wort zum Wörterbuch. Die Entstehung eines Wörterbuchartikels, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199537
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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