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Grundlagen und Praxis der Satzanalyse

Grob- und Feinanalyse des Satzes "Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt."

Title: Grundlagen und Praxis der Satzanalyse

Term Paper , 2009 , 8 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Greiner (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Hausarbeit ist die Durchführung einer Satzanalyse. Dabei ist es wichtig möglichst auf alle Einzelheiten einzugehen. Der erste Punkt einer Satzanalyse ist die Grobanalyse, bei der man die Grobstruktur des Satzes analysiert und eventuell auftretende Nebensätze in Bezug auf ihre syntaktische und semantische Funktion genauer betrachtet. Darauf folgt die Feinanalyse des Satzes. Dabei zeichnet man einen Baumgraphen, der alle vom verbalen Kern geforderten Ergänzungen und alle Angaben enthält und verbalisiert diesen im Anschluss.

Dabei kann es, wie in diesem zu analysierenden Satz der „Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt.“ lautet, vorkommen, dass Satzglieder als Nebensätze realisiert werden. Diese werden daraufhin weiter analysiert. Auch die Pronominalform sich, welche eine Dativergänzung ist, spielt in diesem Satz eine besondere Rolle, die im weiteren Verlauf der Hausarbeit noch näher betrachtet wird. Sämtliche auftretende Grundbegriffe und Fachtermini, die für die Analyse Notwendig sind werden selbstverständlich erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grobanalyse des Satzes: „Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt.“

3. Feinanalyse des Satzes: „Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt.“

3.1 Analyse der im Satz geforderten Ergänzungen und Angaben

3.2 Analyse des Modalverbs sollte

3.3. Analyse der Pronominalform sich als Dativphrase

4. Analyse der semantischen Valenz der verbalen Kerne

5. Bibliograhie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine detaillierte linguistische Satzanalyse anhand eines komplexen Beispielsatzes durchzuführen. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation syntaktischer Strukturen, der Bestimmung der Valenz der verbalen Kerne sowie der systematischen Einordnung von Ergänzungen und Angaben.

  • Strukturelle Analyse von Satzgefügen
  • Anwendung grammatiktheoretischer Proben zur Satzgliedbestimmung
  • Untersuchung der semantischen Valenz bei Vollverben
  • Funktionsanalyse von Modalverben und Pronominalformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Analyse der im Satz geforderten Ergänzungen und Angaben

Um herauszufinden welche Wörter bzw. Wortgruppen Satzglieder sind gibt es verschiedene Proben, welche man anwenden kann um Satzglieder zu bestimmen. Zum einen gibt es den Permutationstest, bei dem man überprüft ob ein Wort oder eine Wortgruppe alleine Erststellenfähig ist. Das bedeutet, dass der Verbale Kern an zweiter Stelle stehen muss. Der Satz steht somit in Kernform. Ein anderer Test um Satzglieder zu bestimmen ist der Substitutionstest. Dabei werden Wörter oder Wortgruppen anaphorisiert, also durch Pronomen oder andere Pro-Zeichen ersetzt.

Wendet man diese Proben bei dem zu analysierenden Satz an, so ergeben sich folgende Satzglieder: zunächst, man, sich, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt. Alle nicht genannten Wörter gehören Wortklassen an, die keinen Satzgliedwert haben. Um nun zu ermitteln, welche der hier aufgeführten Satzglieder Ergänzungen oder Angaben sind, führt man einen Prädikationstest durch. Ergänzungen sind „Satzglieder, die von der Valenz des Verbs bestimmt sind, das heißt die im syntaktischen Programm des Verbs vorgesehen sind.“ (Skript zum Sprachwissenschaftlichen Seminar II, 2007) Mit anderen Worten sind es die vom Verb geforderten (nicht weglassbaren) Satzglieder die im Satz vorkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Gegenstand der Arbeit, erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Satzanalyse und diskutiert die Herausforderung einer präzisen Begriffsbestimmung von "Satz".

2. Grobanalyse des Satzes: „Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt.“: Dieses Kapitel ordnet den Satz als komplexes Satzgefüge ein, identifiziert Haupt- und Nebensatz und stellt die grundlegenden Satzarten gemäß der Duden Grammatik vor.

3. Feinanalyse des Satzes: „Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt.“: Die Feinanalyse vertieft die Untersuchung durch die Anwendung von Permutations- und Substitutionstests zur Identifikation der Satzglieder.

3.1 Analyse der im Satz geforderten Ergänzungen und Angaben: Hier wird mittels Prädikationstest zwischen obligatorischen Ergänzungen und optionalen Angaben unterschieden, um die syntaktische Struktur präzise zu bestimmen.

3.2 Analyse des Modalverbs sollte: Das Kapitel untersucht das Modalverb als Dienstverb, das keine eigene Valenz besitzt, aber eine Notwendigkeit im objektiven Gebrauch des Satzes ausdrückt.

3.3. Analyse der Pronominalform sich als Dativphrase: Es wird analysiert, warum das Reflexivpronomen "sich" in diesem spezifischen Kontext als Dativobjekt fungiert.

4. Analyse der semantischen Valenz der verbalen Kerne: Das Kapitel beleuchtet die inhaltlichen Anforderungen der Verben "klarmachen" und "heißen" an ihre Kontextpartner.

5. Bibliograhie: Verzeichnis der in der Hausarbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Hilfsmittel.

Schlüsselwörter

Satzanalyse, Satzgefüge, Verbale Kerne, Valenz, Satzglieder, Ergänzungen, Angaben, Prädikationstest, Permutationstest, Substitutionstest, Modalverb, Reflexivpronomen, Dativphrase, Syntax, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Analyse eines komplexen deutschen Satzgefüges unter Anwendung gängiger grammatikalischer Testverfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte sind die Satzgliedanalyse, die Bestimmung der Valenz von Verben und die syntaktisch-semantische Differenzierung innerhalb komplexer Satzstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die interne Struktur des gewählten Beispielsatzes zu durchdringen und die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Satzgliedern wissenschaftlich korrekt herzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zur Anwendung kommen unter anderem der Permutationstest, der Substitutionstest und der Prädikationstest, um zwischen Ergänzungen und Angaben zu unterscheiden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Grobanalyse des Satzgefüges und eine detaillierte Feinanalyse, inklusive der Untersuchung von Modalverben, Pronominalformen und der semantischen Valenz der Verben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Syntax, Valenz, Satzglieder, Ergänzungen, Angaben und grammatikalische Proben charakterisiert.

Warum wird das Wort "sich" als Dativphrase und nicht als Akkusativobjekt analysiert?

Der Autor argumentiert dies durch Ersetzungsproben, bei denen das Pronomen durch "ihm" ersetzt werden kann, was im Kontext der verwendeten Reflexivkonstruktion semantisch und syntaktisch vertretbar ist.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Ergänzungen und Angaben?

Die Unterscheidung erfolgt über den Prädikationstest: Ergänzungen sind valenzgebunden und nicht weglassbar, während Angaben weglassbar sind, ohne den grundlegenden Sinn des Satzes zu zerstören.

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Details

Title
Grundlagen und Praxis der Satzanalyse
Subtitle
Grob- und Feinanalyse des Satzes "Zunächst sollte man sich klar machen, dass der Entwurf nicht umsonst so heißt."
College
University of Würzburg  (Institut für Deutsche Philologie)
Course
Sprachwissenschaftliches Seminar II
Grade
1,0
Author
Daniel Greiner (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V199473
ISBN (eBook)
9783668315730
ISBN (Book)
9783668315747
Language
German
Tags
grundlagen praxis satzanalyse grob- feinanalyse satzes zunächst entwurf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Greiner (Author), 2009, Grundlagen und Praxis der Satzanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199473
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