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Die Berücksichtigung der Anforderungen durch die Globalisierung in den Berufsbildungssystemen des Vereinigten Königreichs und Deutschlands

Titel: Die Berücksichtigung der Anforderungen durch die Globalisierung in den Berufsbildungssystemen des Vereinigten Königreichs und Deutschlands

Diplomarbeit , 2004 , 99 Seiten

Autor:in: Philipp Fröhling (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden Berufbildungsforschung. Es sollen dazu
die Länder Deutschland und Großbritannien (damit ist in dieser Arbeit stets das Vereinigte
Königreich gemeint) mit ihren Berufsbildungssystemen verglichen werden. In Bezug auf das
britische System werde ich mich in erster Linie auf die ehemaligen Königreiche England und
Wales beschränken, die eng miteinander verbunden sind, sich aber stark von Schottland und
Nordirland unterscheiden. Methodisch soll kein Totalvergleich dieser Systeme, sondern ein
Problemvergleich durchführt werden. Untersucht werden soll, wie die beiden
Berufsbildungssysteme den Erfordernissen der Globalisierung entsprechen und welche
Aspekte für das jeweils andere Land auch hilfreich sein könnten. Globalisierung soll hier als
Teil der Postmoderne verstanden werden, da auf diese Weise die veränderten Anforderungen
an die Auszubildenden deutlicher werden.
Die zentrale Fragestellung soll zwar im Vordergrund stehen, jedoch sollen auch rechtliche,
ökonomische, politische, kulturelle u. ä. Aspekte berücksichtigt werden, so dass die
thematische Isolierung durch die problembezogene Methode teilweise wieder aufgehoben
wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung der Diplomarbeit

2. Hypothesen

3. Postmoderne

3.1. Abgrenzung zur Moderne und Entstehung

3.2. Merkmale einer postmodernen Gesellschaft

3.3. Globalisierung

3.3.1. Begriffsentstehung und Begriffsdefinition

3.3.2. Die Globalisierung als Konsequenz der Postmoderne

3.4. Arbeitswissenschaft in der Postmoderne

3.4.1. Die arbeitswissenschaftlichen Stufen

3.4.2. Der Arbeitskraftunternehmer

3.4.3. Der Arbeitnehmer in der Wissensgesellschaft

3.5. Globalisierungsauswirkungen in der Praxis

3.6. Risiken und Probleme der Globalisierung

3.6.1. Auswirkungen auf die Lebenswelt

3.6.2. Unsicherheiten

4. Anforderungen an Berufsbildungssysteme durch Globalisierung und Postmoderne

4.1. Anforderungen an den Einzelnen im Berufsbildungssystem

4.2. Anforderungen an die Berufsbildungssysteme

5. Kategorien des Berufsbildungssystemvergleichs

6. Vergleich der Berufsbildungssysteme von Deutschland und dem Vereinigten Königreich

6.1. Geographische, gesellschaftliche, politische und ökonomische Rahmenbedingungen

6.1.1. Vereinigtes Königreich

6.1.2. Deutschland

6.1.3. Bewertung und Vergleich

6.2. Die Geschichte der Berufsbildung

6.2.1. Vereinigtes Königreich

6.2.2. Deutschland

6.2.3. Bewertung und Vergleich

6.3. Der ordnungspolitisch-organisatorische Rahmen des Qualifizierungsprozesses

6.3.1. Vereinigtes Königreich

6.3.1.1. Trägerschaft und gesetzliche Grundlagen

6.3.1.2. Zuständigkeiten und Institutionen

6.3.1.3. Die Finanzierung der ‚further education‘

6.3.2. Deutschland

6.3.2.1. Trägerschaft und gesetzliche Grundlagen

6.3.2.2. Zuständigkeiten und Institutionen

6.3.2.3. Finanzierung der beruflichen Ausbildung

6.3.3. Bewertung und Vergleich

6.4. Die didaktisch-curriculare Ausrichtung des Qualifizierungsprozesses

6.4.1. Vereinigtes Königreich

6.4.1.1. Die staatlich anerkannten beruflichen Bildungsabschlüsse

6.4.1.1.1. General National Vocational Qualifications (GNVQs)

6.4.1.1.2. National Vocational Qualifications (NVQs)

6.4.1.2. Prinzipien der beruflichen Bildung

6.4.1.3. Anforderungen an Lehrer und Ausbilder

6.4.2. Deutschland

6.4.2.1. Die staatlich anerkannten beruflichen Bildungsabschlüsse

6.4.2.2. Prinzipien der beruflichen Bildung

6.4.2.3. Anforderungen an Lehrer und Ausbilder

6.4.3. Bewertung des Vergleichs

6.5. Die Verortung des Qualifizierungsprozesses im Sozialisationszusammenhang

6.5.1. Vereinigtes Königreich

6.5.2. Deutschland

6.5.3. Bewertung des Vergleichs

7. Schluss

7.1. Zuordnung der Qualifizierungsstile

7.2. Rückbezug auf die Hypothesen

7.2.1. These 1

7.2.2. These 2

7.2.2.1. Vereinigtes Königreich

7.2.2.2. Deutschland

7.2.3. These 3

7.3. Zusammenfassung der Reformvorschläge

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Globalisierung und Postmoderne auf die Berufsbildungssysteme von Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern beide Systeme den veränderten ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen und welche Aspekte des jeweils anderen Landes als Anregung für Reformen dienen könnten.

  • Analyse des Transformationsprozesses von der Moderne zur Postmoderne.
  • Untersuchung der Auswirkungen der Globalisierung auf die Arbeitswelt und Bildungsanforderungen.
  • Vergleich der strukturellen und didaktischen Ausgestaltung der Berufsbildung in Deutschland und England/Wales.
  • Bewertung der Konkurrenzfähigkeit von Auszubildenden und Arbeitnehmern im internationalen Kontext.

Auszug aus dem Buch

3.4.2. Der Arbeitskraftunternehmer

Durch die postmodernen Entwicklungen, die zunehmenden internationalen Verflechtungen und den Übergang in eine neue arbeitswissenschaftliche Stufe hat sich auch das Bild des Arbeitnehmers geändert. Entscheidend ist hier, dass sich das Kräfteverhältnis zwischen den Käufern und den Verkäufern von Arbeitskraft verschiebt. Die Globalisierung führt dazu, dass die weltweite wirtschaftliche Situation immer mehr durch große global agierende Unternehmen geprägt wird. Diese sind meist auf kurzfristige Gewinnsteigerungen aus, was durch einschneidende Rationalisierungsmaßnahmen zu erreichen versucht wird. Dies hat wiederum Massenarbeitslosigkeit zur Folge. Da konkurrieren deshalb immer mehr Menschen um immer weniger Arbeitsplätze. Da durch diese Entwicklungen auch die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer an Macht verlieren (besonders die Gewerkschaften), verschiebt sich das Kräfteverhältnis mehr und mehr zu den Käufern von Arbeitskraft.

Durch dieses veränderte Kräfteverhältnis ist auch die Tendenz der Humanisierung der Arbeitswelt, die sich durch die letzten Stufen der Arbeitswissenschaft hindurchzog gebremst und teilweise sogar rückläufig. Heute wird versucht, Humanisierung und Effizienzsteigerungen durch mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu verbinden. Arbeitsbeziehungen werden deshalb immer mehr vermarktet. Verschiedene Abteilungen von großen Unternehmen werden öfter zu Profit-Centern gemacht, um mit eigenen Ressourcen in eigener Verantwortung mehr Leistung und höchste Fähigkeiten zu erreichen. Diese Vermarktung dehnt sich nun auch auf die Beziehungen zwischen den Käufern und Verkäufern von Arbeitskraft aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung der Diplomarbeit: Einführung in die Fragestellung und Erläuterung der Vorgehensweise beim Vergleich der Berufsbildungssysteme.

2. Hypothesen: Darstellung der zentralen These, dass Globalisierung eine Folge des Übergangs zur Postmoderne ist.

3. Postmoderne: Theoretische Grundlegung und Analyse der gesellschaftlichen sowie arbeitswissenschaftlichen Veränderungen durch Globalisierung.

4. Anforderungen an Berufsbildungssysteme durch Globalisierung und Postmoderne: Herleitung notwendiger Kompetenzen und Anforderungen an das Bildungssystem.

5. Kategorien des Berufsbildungssystemvergleichs: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise und der verwendeten Kriterien für den Systemvergleich.

6. Vergleich der Berufsbildungssysteme von Deutschland und dem Vereinigten Königreich: Detaillierter Vergleich der Rahmenbedingungen, Geschichte und Struktur beider Länder.

7. Schluss: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Überprüfung der Hypothesen und Ableitung von Reformvorschlägen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Postmoderne, Berufsbildungssystem, Duales System, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Arbeitskraftunternehmer, Wissensgesellschaft, Qualifizierung, Kompetenzen, Flexibilität, Humanisierung, Arbeitswelt, Berufsausbildung, Strukturvergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Berufsbildungssysteme in Deutschland und dem Vereinigten Königreich auf die Herausforderungen der Globalisierung und der postmodernen Gesellschaft reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie der Postmoderne, die Dynamik der Globalisierung, die Entwicklung der Arbeitswissenschaft und den konkreten Vergleich der Berufsbildungsstrukturen beider Länder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ermitteln, welches System besser auf die Anforderungen der Globalisierung vorbereitet ist und inwieweit ein wechselseitiger Lerneffekt zwischen den Ländern möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Vergleich genutzt?

Die Autorin verwendet eine literaturgestützte, vergleichende Analyse, die auf den Kategorien der Qualifizierungsstile von Thomas Deißinger basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Postmoderne und Globalisierung, eine Ableitung von Bildungsanforderungen und einen detaillierten Vergleich von Rahmenbedingungen, Geschichte und didaktischer Ausrichtung der beiden Berufsbildungssysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Globalisierung, Postmoderne, Berufsbildungssystem, Arbeitskraftunternehmer und das duale System.

Wie unterscheidet sich die Finanzierung im Vereinigten Königreich von der in Deutschland?

Im Vereinigten Königreich basiert die Finanzierung der ‚further education‘ stark auf staatlichen Zuschüssen und marktnahen Initiativen, während in Deutschland das duale System maßgeblich von den ausbildenden Betrieben getragen wird.

Welche Rolle spielt der Begriff "Arbeitskraftunternehmer" in der Argumentation?

Der Begriff beschreibt den neuen Typus des Arbeitnehmers, der aufgrund von Globalisierung und Rationalisierung zunehmend selbst für seine Qualifizierung, Vermarktung und Flexibilität verantwortlich ist.

Was sind die zentralen Reformvorschläge für das deutsche System?

Die Arbeit schlägt vor, das duale System zeitlich und organisatorisch flexibler zu gestalten, um besser auf kurzfristige Anforderungen der Wirtschaft reagieren zu können, ohne den pädagogischen Kern zu verlieren.

Warum wird der "General National Vocational Qualification" (GNVQ) als wichtig erachtet?

Die GNVQ stellt eine Alternative zu allgemeinbildenden Abschlüssen dar, die praxisorientiertes Lernen in den Fokus rückt und somit eine postmoderne Antwort auf die Anforderungen an Qualifizierungswege bietet.

Ende der Leseprobe aus 99 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Berücksichtigung der Anforderungen durch die Globalisierung in den Berufsbildungssystemen des Vereinigten Königreichs und Deutschlands
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Autor
Philipp Fröhling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
99
Katalognummer
V199350
ISBN (eBook)
9783656256625
ISBN (Buch)
9783656259022
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufsbildung Berufsbildungssysteme Ausbildung Weiterbildung Erstausbildung Allgemeinbildung Berufsschule Duale Ausbildung Duales Berufsbildungssystem Globalisierung Postmoderne Berufsbildungsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Fröhling (Autor:in), 2004, Die Berücksichtigung der Anforderungen durch die Globalisierung in den Berufsbildungssystemen des Vereinigten Königreichs und Deutschlands, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199350
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