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Das symbiotische Verhältnis zwischen Massenmedien und Terrorismus

Titel: Das symbiotische Verhältnis zwischen Massenmedien und Terrorismus

Hausarbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
2. Funktionen der Medien und mediale Eigenlogik bei der Darstellung von Ereignissen
2.1. Funktionen von Medien und ihre Stellung im politischen System
2.2. Mediale Eigenlogik, Ritualisierung und Historisierung von Medienereignissen
3. Terrorismus und Terroranschläge als Kommunikationsstrategie
3.1. Definitionsprobleme und Abgrenzung
3.2. Konzeption und Kommunikation
4. Besteht eine Symbiose zwischen Massenmedien und Terrorismus?
5. Schlussbetrachtung
6. Literaturverzeichnis

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionen der Medien und mediale Eigenlogik bei der Darstellung von Ereignissen

2.1. Funktionen von Medien und ihre Stellung im politischen System

2.2. Mediale Eigenlogik, Ritualisierung und Historisierung von Medienereignissen

3. Terrorismus und Terroranschläge als Kommunikationsstrategie

3.1. Definitionsprobleme und Abgrenzung

3.2. Konzeption und Kommunikation

4. Besteht eine Symbiose zwischen Massenmedien und Terrorismus?

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Wechselverhältnis zwischen modernen Massenmedien und dem islamistischen Terrorismus, um zu klären, ob von einer symbiotischen Beziehung gesprochen werden kann, bei der beide Akteure voneinander profitieren.

  • Mediale Eigenlogik und Nachrichtenkriterien in demokratischen Gesellschaften
  • Terrorismus als Kommunikationsstrategie und Inszenierung
  • Die Rolle des 11. September 2001 als ambivalentes Sonderbeispiel
  • Das Konzept der "Symbiose" zwischen Terroristen und Medien
  • Spannungsfeld zwischen Informationspflicht und indirekter Beihilfe

Auszug aus dem Buch

3.2. Konzeption und Kommunikation

Sieht man einmal vom Staatsterror der Jakobiner ab, so hat der Terrorismus moderner Ausprägung seinen Ursprung im 19. Jahrhundert zu einer Zeit in der technologische Fortschritte eine günstige, schnelle und massenhafte Verbreitung von Zeitungen ermöglichte. Gemeint ist die Erfindung der dampfbetriebenen Druckerpresse, die sich, wie auch die Inbetriebnahme des ersten Fernsehsatelliten, als technologische Revolution bezeichnen lässt (vgl. Hoffmann 2002: 179ff.).

Wenn man bedenkt, dass Terrorismus Sympathisanten werben will und sich teils analog zur Etablierung bedeutender Technologien der Massenkommunikation entwickelt hat, so kann man im Terrorismus durchaus eine Kommunikationsstrategie sehen. Hierauf weisen gleich mehrere Quellen hin, so zum Beispiel Müller, der mit den politischen Akteuren einerseits und der Öffentlichkeit andererseits zwei Akteure nennt, an die sich die terroristische Kommunikationsstrategie richtet (vgl. Müller 2004: 484f.). Antje Glück nennt vier Adressaten der Kommunikationsstrategie indem sie die Opfer des Anschlags als direkt Betroffene, die „Gewalt-Adressaten“ (Glück 2008: 58), sowie Medien als Adressaten sieht, gegen die sich jedoch selten direkte Gewalt richtet (vgl. ebd.). Auch Peter Waldmann sieht im Terrorismus eine Strategie der Kommunikation „schwacher Rebellen“ (Waldmann 2005: 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, problematisiert die mediale Darstellung von Terrorismus seit dem 11. September 2001 und formuliert die zentrale Fragestellung nach der symbiotischen Beziehung zwischen beiden Akteuren.

2. Funktionen der Medien und mediale Eigenlogik bei der Darstellung von Ereignissen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise moderner Medien, ihre Rolle im politischen System und die mediale Logik, die bestimmt, welche Krisenereignisse wie dargestellt werden.

3. Terrorismus und Terroranschläge als Kommunikationsstrategie: Hier werden Definitionsprobleme des Terrorismus aufgezeigt und analysiert, wie terroristische Gruppen Anschläge als bewusstes Kommunikationsmittel zur Aufmerksamkeitsgewinnung einsetzen.

4. Besteht eine Symbiose zwischen Massenmedien und Terrorismus?: In diesem Kapitel werden unterschiedliche wissenschaftliche Positionen zur Symbiose-Theorie diskutiert, um das Ausmaß der wechselseitigen Abhängigkeit kritisch zu beleuchten.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass trotz der wechselseitigen Vorteile das grundlegend widersprüchliche Wesen beider Akteure eine echte Symbiose in Frage stellt.

Schlüsselwörter

Massenmedien, Terrorismus, Symbiose, Kommunikationsstrategie, mediale Eigenlogik, 11. September 2001, Krisenberichterstattung, Öffentlichkeit, Aufmerksamkeit, Inszenierung, Mediokratie, politisches System, Gewalt, Nachrichtenfaktoren, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das wechselseitige Verhältnis zwischen dem islamistischen Terrorismus und modernen Massenmedien in demokratischen Gesellschaften.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den medialen Nachrichtenkriterien, der Definition des Terrorismus, terroristischen Kommunikationsstrategien und der Frage nach der gegenseitigen Nutzung (Symbiose).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu skizzieren, ob die Interaktion zwischen Terrorismus und Massenmedien eine symbiotische Beziehung darstellt, bei der beide Seiten maximale Resonanz und Nutzen erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete Literaturanalyse, die verschiedene politik- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze vergleicht und diskutiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Funktionslogik der Medien (Gatekeeper, Priming, Framing), die Konzeption terroristischer Anschläge als Kommunikation sowie die kritische Debatte über die Symbiose-Theorie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediale Eigenlogik, Kommunikationsstrategie, Aufmerksamkeitsterrorismus, Symbiose-Theorie und Krisenberichterstattung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des 11. Septembers?

Der 11. September wird als ambivalenter Sonderfall betrachtet, der einerseits als Musterbeispiel für mediale Aufmerksamkeit dient, andererseits aber aufgrund seines Ausmaßes schwer generalisierbar ist.

Warum bezweifelt die Arbeit am Ende die volle Symbiose?

Obwohl beide Seiten voneinander profitieren, wird argumentiert, dass die elementaren Wesensunterschiede – etwa zwischen Pressefreiheit und fundamentalistisch-religiöser Ablehnung – einer echten, originären Symbiose widersprechen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das symbiotische Verhältnis zwischen Massenmedien und Terrorismus
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Centrum für Nah- und Mitteloststudien)
Veranstaltung
Terrorismus als Faktor der internationalen Politik
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V199287
ISBN (eBook)
9783656255444
ISBN (Buch)
9783656256212
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Terrorismus Medien Kommunikation Internationale Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Das symbiotische Verhältnis zwischen Massenmedien und Terrorismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199287
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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