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Die Regulierung von Schattenbanken

Title: Die Regulierung von Schattenbanken

Bachelor Thesis , 2012 , 42 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Philipp J. Kremer (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Die in 2007 beginnende Finanzkrise offenbarte ein Netz von Institutionen, das als Schattenbankensystem bekannt wurde. Getrieben vom immer stärkeren Wettbewerb zwischen Finanzintermediären und gefördert durch neuartige Innovationen, wie der Verbriefung, entwickelte sich dieses System seit Anfang der 70er Jahre weiter. Markenzeichen dieses Systems ist, dass es abseits von bestehenden Regularien oder hoheitlichen Sicherheitsnetzen des regulären Bankensektors agiert.
Beim Finden neuer Richtlinien müssen mehrere Aspekte mit berücksichtigt werden. Fragen, die hier zunächst beantwortet werden müssen, sind: Was versteht man unter dem Schattenbankensektor und wie ist er entstanden? Welche Vor- und Nachteile bietet er und wo liegen systemrelevante Risikokomponenten? Und zuletzt: Wie können Regularien für diesen Sektor aussehen?
Die vorliegende Arbeit knüpft an dieser Problemstellung an und gibt Antworten auf die gestellten Fragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in den Schattenbankensektor

2.1 Definition

2.2 Entwicklung des Schattenbankensystems

2.3 Vorteile und Risiken des Schattenbankensystems

3 Die Modellierung des Schattenbankensystems

3.1 Modellstruktur

3.2 Gleichgewicht unter rationalen Erwartungen

3.2.1 Das Modell zum Zeitpunkt t = 0

3.2.2 Das Modell zum Zeitpunkt t = 1 und 2

3.3 Gleichgewicht unter eingeschränkten Erwartungen

3.3.1 Das Modell zum Zeitpunkt t = 0

3.3.2 Das Modell zum Zeitpunkt t = 1 und 2

4 Die Regulierung des Schattenbankensektors

4.1 Anforderungen und Ausgestaltung einer zukünftigen Überwachung

4.2 Anforderungen und Ausgestaltung einer zukünftigen Regulierung

4.2.1 Traditionelle Banken

4.2.2 Verbriefung

4.2.3 Geldmarktfonds

4.2.4 Repotransaktionen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das komplexe System der Schattenbanken zu definieren, seine historische Entstehung zu beleuchten und die aus der Verbriefung resultierenden systemischen Risiken mittels ökonomischer Modellierung zu analysieren, um daraus Anforderungen für eine effektive Regulierung abzuleiten.

  • Grundlagen und Definition des Schattenbankensektors
  • Entwicklung und Funktionsweise des "Originate-to-Distribute"-Modells
  • Modellierung systemischer Risiken unter rationalen und eingeschränkten Erwartungen
  • Anforderungen an die zukünftige Überwachung und Aufsichtsstruktur
  • Regulierungsansätze für traditionelle Banken, Verbriefung, Geldmarktfonds und Repotransaktionen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Das erstmalige Verwenden des Begriffs der Schattenbanken geht auf den Ökonom und Investor Paul McCulley zurück. Dieser definiert das System der Schattenbanken als „the whole alphabet soup of levered up non-bank investment conduits, vehicles and structures.“ Diese weit gefasste Definition involviert sämtliche Institutionen, die mit der Welt der strukturierten Finanzprodukte zu tun haben, darunter z.B. Zweckgesellschaften wie Special Purpose Vehicles (SPV).

Eine detailliertere Eingrenzung liefern Pozsar et al. (2010). Sie unterscheiden das Schattenbankensystem durch zwei grundlegende Merkmale. Zum Einen stehen Schattenbanken keine Staatsgarantien zur Verfügung, noch haben sie Zugang zu öffentlichen Sicherheitsleistungen in Form von Zentralbankgeld oder Staatsgarantien. Zum Anderen sind hauptsächlich jene Institutionen betroffen, die Liquiditäts-, Fristen- und Kredittransformation betreiben. An dieser Definition knüpfen auch das FSB sowie die EU an: „[The shadow banking system is] a system of credit intermediation that involves entities and activities outside the regular banking system, and raises i) systemic risk concerns, in particular by maturity/liquidity transformation, leverage and flawed credit risk transfer, and/or ii) regulatory arbitrage concerns.“

Ein wichtiger Aspekt dieser Defintion liegt darin, dass Schattenbanken abseits des regulären Bankensystems in einem Umfeld ohne oder nur mit wenigen Regularien agieren. Gleichzeitig betont wird der Aspekt des Leverage. Schattenbanken bauen durch die geringe Regulierung einen hohen Fremdkapitalanteil auf und sind dadurch besonders anfällig für negative exogene Schocks.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Entstehung des Schattenbankensystems im Kontext der Finanzkrise 2007 und begründet die Notwendigkeit einer adäquaten Regulierung.

2 Einführung in den Schattenbankensektor: Dieses Kapitel definiert den Sektor, beschreibt seine historische Entwicklung und analysiert die Vorteile sowie die systemischen Risiken der Akteure.

3 Die Modellierung des Schattenbankensystems: Das Kapitel nutzt einen modelltheoretischen Ansatz, um die systemische Instabilität aufzuzeigen, die durch riskante Kreditvergabe und Verbriefungen entsteht.

4 Die Regulierung des Schattenbankensektors: Es werden konkrete Anforderungen an Überwachung und spezifische Regulierungsstrategien für verschiedene Finanzinstrumente und Akteure entwickelt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den aktuellen Fortschritt bei den Bemühungen um eine stärkere Stabilität des gesamten Finanzsystems.

Schlüsselwörter

Schattenbanken, Finanzkrise, Verbriefung, Systemisches Risiko, Kredittransformation, Liquidität, Leverage, Repotransaktionen, Geldmarktfonds, Regulierung, Finanzmarktstabilität, Zweckgesellschaften, Intermediäre, Eigenkapitalanforderungen, Aufsicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das System der Schattenbanken, dessen Rolle bei der Entstehung systemischer Finanzrisiken und mögliche Ansätze zu dessen Regulierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Definition des Sektors, die Funktionsweise von Kredit- und Laufzeit-Transformation, Risikobewertungen sowie regulatorische Lösungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Schattenbankensystem theoretisch zu fundieren und basierend auf einer Risikoanalyse konkrete Anforderungen an eine künftige Aufsicht zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen sowie einen modelltheoretischen Ansatz in Anlehnung an Gennaioli et al. (2011), um Marktgleichgewichte unter verschiedenen Erwartungsannahmen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Struktur und Entstehung der Schattenbanken erläutert, gefolgt von einer ökonomischen Modellierung des Systems und einer detaillierten Diskussion von Regulierungsoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Schattenbanken, Verbriefung, systemisches Risiko, Leverage, Liquidität, Geldmarktfonds und regulatorische Arbitrage.

Wie unterscheidet sich die Modellierung unter rationalen und eingeschränkten Erwartungen?

Während rationale Akteure Risiken korrekt antizipieren, führt die Modellierung unter "local thinking" (eingeschränkte Erwartungen) dazu, dass Risiken im Krisenfall unterschätzt werden, was das System anfälliger für Zusammenbrüche macht.

Welche Rolle spielen Repotransaktionen für die Stabilität?

Repotransaktionen sind eine wichtige kurzfristige Finanzierungsquelle, aber auch anfällig für "Runs", da plötzliche Wertverluste der hinterlegten Sicherheiten Panikverkäufe auslösen können.

Warum ist das "Originate-to-Distribute"-Modell problematisch?

Es schafft Anreizprobleme, da die ursprünglichen Kreditgeber Kredite verbriefen und verkaufen, anstatt sie in der eigenen Bilanz zu halten, was die Sorgfalt bei der Bonitätsprüfung mindert.

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Details

Title
Die Regulierung von Schattenbanken
College
University of Hannover
Grade
1,3
Author
Philipp J. Kremer (Author)
Publication Year
2012
Pages
42
Catalog Number
V199188
ISBN (eBook)
9783656292302
ISBN (Book)
9783656293514
Language
German
Tags
Banken Schattenbanken Regulierung Originate-to-hold Originate-to-distribute Dodd-Frank-Act Verbriefung Strukturierte Finanzprodukte CDO ABS Zweckgesellschaften Geldmarktfonds MMMF Repogeschäfte Europäische Aufsichtsbehörde Kapitalpuffer Basel I Basel II Asset Backed Security Collateralized Debt Obligation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp J. Kremer (Author), 2012, Die Regulierung von Schattenbanken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199188
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