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China besser verstehen

Deutsch Chinesische Zusammenarbeit trotz Unterschieden in Kultur und Industrialisierungsgrad

Titel: China besser verstehen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Simon Haussmann (Autor:in)

Soziologie - Kultur, Technik, Völker

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen globalisierten Welt wird immer mehr eine interkulturelle Zusammenarbeit gefordert. Verschiedene Kulturen treffen aufeinander und lösen unterschiedliche Reaktionen aus. So wird China in den deutschen Medien häufig mit schlechter Presse belegt. Berichte über Umweltsünden, schlechte Arbeitsbedingungen oder auch über das Kopieren von Produkten sind regelmäßig in den deutschen Medien zu sehen und zu lesen.

Es wird dabei aber häufig vergessen, dass China sich erst vor kurzem der Welt geöffnet hat und es innerhalb weniger Jahre zur „Werkbank der Welt“ geschafft hat. Was hat aber dieser rasche Aufstieg für die Menschen zu bedeuten? Was ändert sich? Und obwohl aus deutscher Sicht die Chinesen häufig ein Rätsel bleiben, gibt es eventuell auch Gemeinsamkeiten?

Die Zahl Chinesischer Studenten und Arbeitnehmer in Deutschland wächst ständig. Gleichzeit erhöht sich aber auch die Zahl Deutscher Entsendeter im Reich der Mitte. Der Beschaffungs- und Absatzmarkt China wird für die deutsche Volkswirtschaft ein ganz entscheidender Faktor darstellen. Daher soll untersucht und verglichen werden, wie industrialisiert China und Deutschland momentan sind, wie sehr sich die beiden Völker in ihrer Mentalität und Kultur unterscheiden, und wie sich dies auf eine Zusammenarbeit auswirken kann.

Sicherlich können hier keine allgemeingültigen Regeln aufgestellt werden. Jeder Mensch ist unterschiedlich und kann unter Umständen andere Charakteristika an den Tag legen als hier angenommen wird. Für eine wissenschaftliche Betrachtung müssen empirische Daten herangezogen werden. Werden nachfolgend die Deutschen und auch die Chinesen charakterisiert, so ist dies auf den Durchschnittsdeutschen und den Durchschnittschinesen bezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interkulturelle Unterschiede

2.1. Wurzeln der Kultur

2.2. Die Hofstede Studie

2.3. Mentalität der Deutschen

2.4. Mentalität der Chinesen

3. Unterschiedlicher Industrialisierungsgrad

3.1. Industrielle Revolutionen in Deutschland und Europa

3.2. Veränderungen für die Menschen durch die Industrialisierung

3.3. Zuordnung der Länder zu ihrem Entwicklungsstand

3.4. Generelle Theorie nach Maslow

3.5. Bedeutung für die deutschen Arbeitnehmer

3.6. Bedeutung für die chinesischen Arbeitnehmer

4. Mögliche Kollisionspunkte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die interkulturellen Unterschiede sowie die Diskrepanzen im Industrialisierungsgrad zwischen Deutschland und China, um deren Auswirkungen auf die bilaterale Zusammenarbeit zu analysieren und ein besseres Verständnis beider Völker zu fördern.

  • Kulturelle Prägung und Mentalitätsunterschiede nach Geert Hofstede
  • Vergleich der Industrialisierungsgrade und Wirtschaftsindikatoren
  • Anwendung der Bedürfnispyramide nach Maslow auf Arbeitnehmer beider Nationen
  • Identifikation von Reibungspunkten in der betrieblichen Praxis
  • Bedeutung von Entwicklungsunterschieden für politische und wirtschaftliche Konfliktfelder

Auszug aus dem Buch

2.1. Wurzeln der Kultur

Die Deutsche Kultur ist geprägt durch das Christentum, den Humanismus und der darauf folgenden Aufklärung. Hier stand das Individuum im Zusammenspiel mit seiner Umgebung im Zentrum der Betrachtung.

Die chinesische Kultur wurde durch den Konfuzianismus, Buddhismus, Taoismus aber auch durch den Kommunismus geprägt. Die Einordnung des Einzelnen in Hierarchien und Ordnungssystemen steht hier im Vordergrund.

Unterschiede beider Kulturen zeigen sich in weiteren Bereichen. In der Sprache wird dies sehr deutlich. Wir bilden unsere Wörter mit 26 Buchstaben und können damit auch komplexe Zusammenhänge und neuartige Erfindungen und Entwicklungen beschreiben. Hingegen sind die Chinesischen Zeichen sehr schwierig zu erlernen. Sie symbolisieren teilweise ihren gemeinten Gegenstand. Es werden bereits 2.000 Zeichen benötigt um einfache Texte zu verstehen! Dies stellt bei neuartigen Erfindungen große Probleme dar. So ist die Chinesische Bedeutung für einen Hubschrauber auch mit „Luftschläger“ oder für einen Computer mit „elektronischem Gehirn“ zu übersetzten.

Weitere gravierende kulturelle Unterschiede sieht man unter anderem in der Medizin. In Europa hat die Aufklärung durch Forschen versucht, die Ursachen für Probleme zu finden. Ein Problem oder eine Frage wurde nicht einfach akzeptiert. Die Frage „Warum“ war und ist zentraler Bestandteil Europäischer Kultur. In der Chinesischen Medizin verhält es sich ganz anders. Eine Frage, „Warum“ eine bestimmte Krankheit oder ein bestimmtes Problem auftaucht, wird kaum gestellt. Vielmehr wurde nach einer Heilmethode oder Lösung gesucht. Dies gelingt mit viel Geduld und Beobachtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Deutschland und China.

2. Interkulturelle Unterschiede: Dieses Kapitel analysiert die historisch-kulturellen Wurzeln beider Länder und vergleicht ihre Mentalitäten anhand des Modells von Geert Hofstede.

3. Unterschiedlicher Industrialisierungsgrad: Der Autor vergleicht die industrielle Entwicklung und wirtschaftliche Daten beider Länder und setzt diese in Bezug zur Bedürfnispyramide von Abraham H. Maslow.

4. Mögliche Kollisionspunkte: Anhand eines Fallbeispiels werden praktische Missverständnisse in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit aufgrund unterschiedlicher Wertvorstellungen und Arbeitsweisen aufgezeigt.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass trotz bestehender Unterschiede eine Annäherung durch wirtschaftliche Entwicklung und zunehmenden globalen Austausch zu erwarten ist.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Zusammenarbeit, China, Deutschland, Hofstede Studie, Industrialisierung, Maslow, Bedürfnispyramide, Mentalität, Wirtschaftswachstum, Arbeitnehmer, Globalisierung, Unternehmenskultur, kulturelle Unterschiede, Wertesystem, Schwellenland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kulturellen und wirtschaftlichen Gegenüberstellung von Deutschland und China im Kontext der globalisierten Arbeitswelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen kulturelle Prägungen, den unterschiedlichen Grad der Industrialisierung sowie die psychologische Motivation von Arbeitnehmern in beiden Ländern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Unterschiede der beiden Völker zu schaffen, um die Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen Akteuren zu erleichtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse auf Basis der empirischen Hofstede-Studie sowie der motivationstheoretischen Ansätze nach Abraham H. Maslow, ergänzt durch Wirtschaftsdaten.

Was ist der Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse kultureller Unterschiede, den Vergleich der ökonomischen Entwicklungsstadien und die Übertragung der Maslowschen Bedürfnishierarchie auf die Arbeitssituation in beiden Nationen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Interkulturelle Zusammenarbeit, Industrialisierungsgrad, Hofstede-Dimensionen, Maslow-Bedürfnispyramide und Schwellenland-Ökonomie.

Wie unterscheidet sich die Motivation der Arbeitnehmer laut der Arbeit?

Während deutsche Arbeitnehmer eher nach Selbstverwirklichung und Struktur streben, stehen in China die Existenzsicherung und die langfristige Gruppenorientierung, beeinflusst durch den Industrialisierungsprozess, stärker im Vordergrund.

Warum kommt es laut dem Leitz-Beispiel zu Kollisionen?

Kollisionen entstehen, weil westlich geprägte Verbesserungsmaßnahmen wie Überstundenverbote die existenzielle ökonomische Basis chinesischer Wanderarbeiter gefährden, die auf zusätzliche Einkünfte angewiesen sind.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
China besser verstehen
Untertitel
Deutsch Chinesische Zusammenarbeit trotz Unterschieden in Kultur und Industrialisierungsgrad
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,0
Autor
Simon Haussmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V199170
ISBN (eBook)
9783656259695
ISBN (Buch)
9783656259923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
China Kultur Interkulturel Mentalität verstehen Industrial
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Haussmann (Autor:in), 2011, China besser verstehen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199170
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Leseprobe aus  24  Seiten
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