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Parteitage früher und heute

Inszenierung als Mediatisierung von Politik am Beispiel der Außerordentlichen SPD-Parteitage 1972 und 2009

Titel: Parteitage früher und heute

Hausarbeit , 2011 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tina Holzwarth (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Parteitage sind die höchsten Organe innerparteilicher Willensbildung. Ihnen kommen laut Parteiengesetz Funktionen der personellen und sachlichen Entscheidung zu. Ein Ordentlicher Parteitag tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen. Ein Außerordentlicher Parteitag wird hingegen außerplanmäßig aufgrund eines wichtigen Anlasses abgehalten.
Solche Außerordentlichen Parteitage sollen im Fokus des Interesses dieser Arbeit stehen. Es geht um die Frage, ob und inwiefern Parteitage im Zuge der zunehmenden Mediatisierung von Politik heute stärker als noch vor 40 Jahren inszeniert werden. Zu diesem Zweck sollen, nach einer kurzen Einführung der Begriffe Mediatisierung und Inszenierung, Beiträge der Süddeutschen Zeitung zu den Außerordentlichen Parteitagen der SPD in den Jahren 1972 und 2009 auf Inszenierungsmerkmale hin beschrieben und verglichen werden. Auf diese Weise kann zwar keine allumfassende Antwort auf die Frage gegeben werden, ob sich die Parteitagsinszenierung im Laufe der Jahre verstärkt hat. Immerhin aber lässt sich durch die Textbeispiele eine Tendenz zur Beantwortung dieser Frage aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediatisierung als theoretischer Begriff

3. Inszenierung als Teilaspekt der Mediatisierung von Politik

4. Die Außerordentlichen Parteitage der SPD 1972 und 2009 in der Süddeutschen Zeitung

4.1 Der Außerordentliche Parteitag vom 12. bis 13. Oktober 1972

4.2 Der Außerordentliche Parteitag vom 14. Juni 2009

4.3 Zusammenfassung: formale und inhaltliche Aspekte in den Berichterstattungen

5. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich die mediale Inszenierung von SPD-Parteitagen im Zeitraum von 1972 bis 2009 durch einen Vergleich der Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung verändert hat. Dabei wird analysiert, ob politische Veranstaltungen heute stärker mediatisiert und stärker an den Gesetzen der Medienlogik ausgerichtet werden als in der Vergangenheit.

  • Grundlagen der Mediatisierung von Politik
  • Inszenierung als Mittel der politischen Kommunikation
  • Vergleichende Analyse der SPD-Parteitage 1972 und 2009
  • Rolle von Personalisierung, Symbolisierung und Ästhetik in den Medien
  • Wandel der Berichterstattungsformate und Informationsdichte

Auszug aus dem Buch

4.2 Der Außerordentliche Parteitag vom 14. Juni 2009

Vor der Bundestagswahl 2009 regierte eine schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) Deutschland. Eben diese beiden Politiker traten zur Wahl als Kanzlerkandidaten gegeneinander an. Damals brüskierten sich die Medien darüber, dass es sich eher um einen „Wahlkrampf“ als einen „Wahlkampf“ handele. Wie würde sich das auf die Mediatisierung des Parteitages auswirken?

13. Juni 2009: „Ich bin noch immer oben angekommen“

Die Kampfeslust und der Siegeswille der SPD werden in diesem Bericht bereits einen Tag vor dem Parteitag präsentiert. Besonders Steinmeier wird hier permanent aus anderen Medienquellen zitiert. Dabei geht es weniger um Inhalte als vielmehr um Wahlfloskeln. Aussagen wie „Ich habe keine Zweifel, dass ich der richtige Kandidat für die SPD bin“ oder „Ich kenne unwegsames Gelände, liebe die Dolomiten und bin noch immer oben angekommen“ sprechen nicht für Inhalte, sondern eher für eine starke Personalisierung Steinmeiers sowie permanente verbal-symbolische Handlungen seinerseits. Hier kann noch nicht die Rede von Parteitagsinszenierung sein, da selbiger noch gar nicht stattgefunden hat und Steinmeier hier aus anderen Situationen heraus zitiert wird. Interessant ist aber, dass der Parteitag an sich schon vor seinem Stattfinden in der SZ thematisiert wird. Es wird also eine Inszenierung vor der Inszenierung vollzogen. Das war 1972 noch nicht der Fall. Immerhin hält sich die Redaktion auch bei diesem Bericht daran, ein paar Informationen zum anstehenden Parteitag zu liefern, zum Beispiel, indem sie die Erwartungen der Politiker an den Parteitag und an das geplante Wahlprogramm herausstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Parteitage als Organe innerparteilicher Willensbildung und stellt die Forschungsfrage nach der zunehmenden Mediatisierung und Inszenierung solcher Ereignisse über einen Zeitraum von 40 Jahren.

2. Mediatisierung als theoretischer Begriff: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Mediatisierung als Metaprozess und konkretisiert ihn für den Bereich der Politik, wo er die Verschmelzung von Medienwirklichkeit und politischer Wirklichkeit beschreibt.

3. Inszenierung als Teilaspekt der Mediatisierung von Politik: Hier wird Inszenierung als Prozess definiert, bei dem durch Planung von Personalisierung, Symbolik und Ästhetik Medienwirksamkeit erzeugt wird, um komplexe politische Inhalte zu vereinfachen.

4. Die Außerordentliche Parteitage der SPD 1972 und 2009 in der Süddeutschen Zeitung: Dieser Hauptteil analysiert und vergleicht die Berichterstattung der SZ über die Parteitage von 1972 und 2009 im Hinblick auf formale und inhaltliche Inszenierungskriterien.

5. Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst zusammen, dass die Inszenierungstendenzen zugenommen haben und dass insbesondere neue Medienformate die Instrumente der Ästhetisierung und Personalisierung weiter forcieren.

Schlüsselwörter

Mediatisierung, Inszenierung, Parteitag, SPD, Süddeutsche Zeitung, Politische Kommunikation, Personalisierung, Symbolisierung, Ästhetik, Medienlogik, Wahlkampf, Politische Berichterstattung, 1972, 2009, Medienwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der medialen Berichterstattung über Parteitage der SPD in der Süddeutschen Zeitung im zeitlichen Vergleich zwischen 1972 und 2009.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Mediatisierung, politische Inszenierung, der Einfluss von Medienlogiken auf die Darstellung von Politik sowie der Vergleich von Personalisierung und Symbolik in verschiedenen Jahrzehnten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und inwiefern Parteitage heute stärker als noch vor 40 Jahren inszeniert werden und wie Medien diese Inszenierung durch ihre Berichterstattung stützen oder verstärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse von Zeitungsbeiträgen (Süddeutsche Zeitung) zu den ausgewählten Parteitagen der SPD, um Inszenierungsmerkmale deskriptiv zu beschreiben und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Mediatisierung und Inszenierung sowie eine detaillierte Analyse der Berichterstattung der SZ zu den Parteitagen von 1972 und 2009.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mediatisierung, Inszenierung, Personalisierung, Politische Kommunikation und Parteitag.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung von 1972 von der von 2009?

Die Berichterstattung 2009 ist deutlich stärker durch Personalisierung, emotionalisierte Sprache und eine höhere Informationsdichte bereits vor Beginn des Parteitags gekennzeichnet, während 1972 ein sachlicher, informationsbetonter Berichtsstil überwog.

Welche Rolle spielt das Element der „Sport-Symbolik“ im Jahr 2009?

Im Jahr 2009 wurde der Parteitag vermehrt mit einem sportlichen Wettkampf verglichen, um komplexe politische Inhalte zugunsten einer für jedermann verständlichen Unterhaltungslogik zu simplifizieren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Parteitage früher und heute
Untertitel
Inszenierung als Mediatisierung von Politik am Beispiel der Außerordentlichen SPD-Parteitage 1972 und 2009
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,3
Autor
Tina Holzwarth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V199113
ISBN (eBook)
9783656254683
ISBN (Buch)
9783656255949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
parteitage inszenierung mediatisierung politik beispiel außerordentlichen spd-parteitage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tina Holzwarth (Autor:in), 2011, Parteitage früher und heute, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199113
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