Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Dänischen –Niedersächsischen Krieg als eine Etappe des Dreißigjährigen Krieges. In einer Vorfeldbetrachtung werden dabei kurz die Ursachen und der Verlauf des Böhmisch – Pfälzischen Aufstandes geschildert, der gemeinhin als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges angesehen wird. Im Anschluss daran schließen sich eine Untersuchung der Auswirkung und der Folgen dieses erst regional beschränkten Konfliktes auf den Norden Deutschlands an. Dabei bezieht die Hausarbeit neben den Ursachen innerhalb des Reiches auch die europäischen Mächtebeziehungen mit ein. Anhand der Darstellung des Dänisch-Niedersächsischen Krieges wird dabei herausgearbeitet, dass die Eskalation des Böhmisch - Pfälzischen Aufstandes und damit die Ausweitung und Weiterführung des Krieges nicht nur auf religiöse, sondern auch auf viele politische Motive der einzelnen Protagonisten zurückzuführen ist. An entsprechenden Stellen wird dazu vereinzelt die Darstellung mit zeitgenössischen Quellen ergänzt und verdeutlicht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vernetzung des Konfliktes mit den europäischen Mächten. Somit soll die Hausarbeit anhand des dänischen Königs Christian IV., der sowohl Reichsfürst als auch europäischer Herrscher war, darstellen, wie sehr der Konflikt auch in Beziehung zu den europäischen Mächten und deren Interessen zu sehen ist, dass die Ausweitung von diesen erheblich mit beeinflusst wurde und somit diese eine wesentliche Ursache für die Eskalation darstellen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorfeldbetrachtung zum Dänisch - Niedersächsischen Krieg.
- Böhmisch - Pfälzischer Aufstand.
- Folgen des Böhmisch - Pfälzischen Krieges und erste Auswirkungen zu einer europäischen Eskalation.
- Der Dänisch - Niedersächsische Krieg
- Katholische Bedrohung des Niedersächsischer Kreis und Dänische Expansionspolitik in Norddeutschland
- Änderung der europäischen Mächtebeziehung als Voraussetzung Christians IV. für ein militärisches Engagement
- Kriegseintritt.....
- Verschiebung der Verhältnisse - Berufung Wallensteins und Änderung in Europa
- Die Niederlage Christians IV. und kaiserlicher Triumph
- Frieden von Lübeck 1629.
- Folgen des Krieges im Reich
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit widmet sich dem Dänisch-Niedersächsischen Krieg als einer Etappe des Dreißigjährigen Krieges. Sie beleuchtet die Ursachen und den Verlauf des Böhmisch-Pfälzischen Aufstands, der als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges gilt, und untersucht dessen Auswirkungen auf den Norden Deutschlands. Dabei werden sowohl interne Faktoren des Reiches als auch europäische Mächtebeziehungen berücksichtigt. Durch die Analyse des Dänisch-Niedersächsischen Krieges soll gezeigt werden, dass die Eskalation des Böhmisch-Pfälzischen Aufstands und die Ausweitung des Krieges nicht nur auf religiöse, sondern auch auf politische Motive der Protagonisten zurückzuführen sind.
- Der Böhmisch-Pfälzische Aufstand als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges.
- Die Auswirkungen des Böhmisch-Pfälzischen Aufstands auf den Norden Deutschlands.
- Die Rolle europäischer Mächtebeziehungen bei der Eskalation des Konflikts.
- Die politischen Motive der Protagonisten im Dänisch-Niedersächsischen Krieg.
- Die Vernetzung des Konflikts mit europäischen Mächten und deren Interessen.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Thematik der Hausarbeit vor und erläutert die Forschungslage zum Dänisch-Niedersächsischen Krieg. Die Vorfeldbetrachtung behandelt den Böhmisch-Pfälzischen Aufstand, seine Ursachen und seinen Verlauf. Dabei wird insbesondere auf die politische und konfessionelle Krise in Böhmen eingegangen. Anschließend werden die Auswirkungen des Konflikts auf den Norden Deutschlands analysiert, wobei sowohl interne Faktoren des Reiches als auch die europäischen Mächtebeziehungen berücksichtigt werden.
Das Kapitel „Der Dänisch - Niedersächsische Krieg“ befasst sich mit der Eskalation des Konflikts und der Rolle des dänischen Königs Christian IV. in diesem Zusammenhang. Hier werden die Motivationen des dänischen Königs, die europäische Mächtepolitik und die Auswirkungen des Krieges auf das Reich näher beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind: Dreißigjähriger Krieg, Dänisch-Niedersächsischer Krieg, Böhmisch-Pfälzischer Aufstand, Christian IV., Europa, Mächtepolitik, Konfession, Politik, Reich, Eskalation.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Dänisch-Niedersächsische Krieg?
Es war eine wichtige Etappe des Dreißigjährigen Krieges (ca. 1625–1629), in der der dänische König Christian IV. gegen die kaiserlichen Truppen intervenierte.
Wer war Christian IV.?
Er war der König von Dänemark und zugleich als Herzog von Holstein ein Reichsfürst, was sein Eingreifen in den deutschen Konflikt legitimierte.
Welche Rolle spielte Wallenstein in diesem Krieg?
Albrecht von Wallenstein wurde vom Kaiser berufen und trug maßgeblich zum Sieg über die dänischen und niedersächsischen Truppen bei.
Was besiegelte den Frieden von Lübeck 1629?
Der Frieden von Lübeck beendete das dänische Engagement im Krieg; Christian IV. erhielt sein Territorium zurück, musste aber versprechen, sich künftig aus den Reichsangelegenheiten herauszuhalten.
War der Krieg nur religiös motiviert?
Nein, die Arbeit zeigt, dass neben konfessionellen Gegensätzen vor allem politische Machtinteressen der europäischen Mächte zur Eskalation führten.
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- Clemens Hoffmann (Author), 2010, Der Dänisch–Niedersächsische Krieg , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198969