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Die Unterschiede der philosophisch-ethischen Motive von Minnesang und Sangspruchdichtung

Titel: Die Unterschiede der philosophisch-ethischen Motive von Minnesang und Sangspruchdichtung

Seminararbeit , 2011 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kirsten Vetter (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Minnesang und Sangspruchdichtung werden in unserem heutigen Verständnis oft verkannt oder gänzlich auf ihren literaturhistorischen Hintergrund reduziert. Dabei ist die musikästhetische Bedeutung und das ethische Potential, welches die beiden Gattungen in sich tragen, auch in aktuellen philosophischen Schriften von großer Bedeutung. Aus diesem Grund soll in der Seminararbeit ein Überblick über die geschichtliche und musikalische Einordnung gegeben werden, an die sich eine Unterscheidung der philosophisch-ethischen Motive anschließt. Dies alles wird mit zahlreichen Zitaten von aktuellen Autoren, aber auch Vertretern der Epoche belegt, um abschließend eine Schlussfolgerung über die Bedeutung der gesanglichen Lyrik für die mittelalterliche Kultur ziehen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Einordnung

2. 1. Begriffliche Einordnung der Formen

2. 2. Entstehung und Verbreitung

2. 3. Erhaltung und Überlieferung der Texte

3. Musikalische Einordnung

3. 1. Allgemeine musikalische Entwicklung im Mittelalter

3. 2. Aufbau, Kennzeichen und Gattungen der Formen

3. 3. Aufführungsformen

4. Philosophische und ethische Motive in Minnesang und Sangspruchdichtung

4. 1. Liebesmotiv

4. 2. Treuemotiv

4. 3. Reinheitsmotiv

4. 4. Rechtsmotiv

4. 5. Schmerzmotiv

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Auswertung der Fragestellung

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede zwischen Minnesang und Sangspruchdichtung im Mittelalter, mit einem besonderen Fokus auf die darin behandelten philosophisch-ethischen Motive. Das Ziel ist es, die oft vermischten Gattungen historisch, musikalisch und inhaltlich klar voneinander abzugrenzen, um deren spezifische erzieherische und gesellschaftliche Funktion innerhalb der mittelalterlichen Kultur zu verdeutlichen.

  • Historische Einordnung und Entstehung beider Gattungen im europäischen Kontext
  • Musikalische Grundlagen und Aufführungspraktiken im Mittelalter
  • Analyse zentraler philosophischer Motive (Liebe, Treue, Reinheit, Recht, Schmerz)
  • Untersuchung der moralethischen Funktion der Lyrik als Anleitung zum Handeln
  • Vergleichende Auswertung der gattungsspezifischen Unterschiede

Auszug aus dem Buch

4. 1. Liebesmotiv

Die Entwicklung der Liebesthematik im Minnesang ist emotional auf den Frauendienst zurückzuführen, in welchem der Ritter durch die Lehre bei einer adligen verheirateten Frau ein enges Vertrauensverhältnis aufbaute, aus welchem nicht selten erotische Gefühle erwuchsen. Dies stand zweifellos im Widerspruch zur ehelichen Bindung der Dame und dadurch wurde die zentrale Thematik der Minne „der Frauenpreis, die Sehnsuchtsklage und die Trauer über die Verweigerung des erhofften Lohnes“.

Andererseits entstand das Motiv aus der Liebe zu Gott und der Verzicht auf den Liebeslohn wurde, im Sinne der Askese, als Opfergabe für den Herrn angesehen. Dabei weißt bereits das Wort „minne“ auf das Liebesmotiv und seine zahlreichen philosophischen Unterscheidungen in der Lyrik hin, da es nach Otfried Ehrismann so viel bedeutet wie die „zarte Liebe“, um welche elegant bei Turnieren oder am Hof geworben wurde.

Diese Liebe umfasst sowohl die höfische, kunstvolle Liebe (Hohe Minne) als auch die einfache Freundlichkeit gegenüber einem Menschen, bis hin zur eben angesprochenen religiösen Liebe und ist damit ein sehr breit gefächerter Begriff, der bezüglich seiner Bedeutung und Verwendung in den unterschiedlichen Werken noch einmal differenziert werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der heutigen Vermischung von Sangspruchdichtung und Minnesang und definiert die Forschungsfrage bezüglich der unterschiedlichen philosophisch-ethischen Motive.

2. Historische Einordnung: Dieses Kapitel ordnet beide Gattungen historisch ein, erläutert deren Entstehung in Frankreich und die spezifischen Entwicklungsphasen in Deutschland sowie deren Überlieferung.

3. Musikalische Einordnung: Hier werden die allgemeinen musikalischen Entwicklungen im Mittelalter sowie die spezifischen Aufbauformen, Gattungen und Aufführungspraktiken von Minne und Sangspruch detailliert analysiert.

4. Philosophische und ethische Motive in Minnesang und Sangspruchdichtung: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der fünf zentralen Motive: Liebe, Treue, Reinheit, Recht und Schmerz.

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Auswertung der Fragestellung: Das Kapitel bietet eine vergleichende Gegenüberstellung der gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Entwicklungsgeschichte, Formalia und der thematischen Ausrichtung.

6. Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung resümiert den Nutzen und die ordnungsstiftende Funktion der gesungenen Lyrik für die Zivilgesellschaft des Mittelalters.

Schlüsselwörter

Minnesang, Sangspruchdichtung, Mittelalter, Philosophie, Ethik, Liebesmotiv, Treuemotiv, Reinheitsmotiv, Rechtsmotiv, Schmerzmotiv, Codex Manesse, Walther von der Vogelweide, Höfische Gesellschaft, Musikästhetik, Moralität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen Minnesang und Sangspruchdichtung, zwei wesentlichen Gattungen der mittelalterlichen Lyrik, insbesondere hinsichtlich ihrer philosophischen und ethischen Inhalte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind das Liebes-, Treue-, Reinheits-, Rechts- und Schmerzmotiv sowie die historische und musikalische Einordnung dieser Gattungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die gattungsspezifischen Unterschiede in der Themenverarbeitung herauszuarbeiten und zu zeigen, wie beide Formen als moralethische Medien zur Anleitung korrekten Handelns dienten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche und musikgeschichtliche Analyse, gestützt durch Fachliteratur und Quellenmaterial aus dem Mittelalter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden fünf zentrale Motive detailliert analysiert, belegt durch Vertreter der Epoche und deren Werke sowie durch eine Einordnung in die zeitgenössischen moralischen Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Minnesang, Sangspruchdichtung, ethische Motive, Treue, Liebe, Mittelalter und Morallehre charakterisiert.

Welche Rolle spielte der Schmerz in der mittelalterlichen Dichtung?

Schmerz wurde nicht nur negativ, sondern auch pädagogisch oder als erlösende Kraft gesehen, um Menschen von Sünden abzubringen oder ritterliche Macht zu demonstrieren.

Wie unterscheidet sich die Aufführung von Minne und Sangspruch?

Der Minnesang war Teil der höfisch-ritterlichen Erziehung und Kunstausübung, während die Sangspruchdichtung vornehmlich von fahrenden Sängern auf Märkten und Festen vorgetragen wurde.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Unterschiede der philosophisch-ethischen Motive von Minnesang und Sangspruchdichtung
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Praktische Philosophie)
Veranstaltung
Musik und Philosophie
Note
1,0
Autor
Kirsten Vetter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V198908
ISBN (eBook)
9783656253969
ISBN (Buch)
9783656255765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterschiede motive minnesang sangspruchdichtung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kirsten Vetter (Autor:in), 2011, Die Unterschiede der philosophisch-ethischen Motive von Minnesang und Sangspruchdichtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198908
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Leseprobe aus  32  Seiten
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