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Der/Die Bildungswissenschaftler/in im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten

Title: Der/Die Bildungswissenschaftler/in im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten

Term Paper , 2012 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maren Grub (Author)

Communications - Intercultural Communication

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Summary Excerpt Details

Einleitung
Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes (2012) für Personen mit Migrationshintergrund kann der Ausländerstatus sogar Angehörige der 3. Migrantengeneration einschließen. 19,3 % der ca. 81,8 Millionen Einwohner Deutschlands besitzen einen Migrationshintergrund und der Ausländeranteil liegt bei ca. 8,8 %
(Statistisches Bundesamt, 2012). Zusammen ergibt sich somit ein Prozentsatz von 28,1 % von in Deutschland lebenden Personen die einen Migrationshintergrund aufweisen oder Ausländer sind. Diese knapp 30 % der Bevölkerung verdeutlichen die Wichtigkeit der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten, denn in diesen
liegt ein großes menschliches, aber auch wirtschaftliches Potential. Sie stammen aus der ganzen Welt, mit mehr oder weniger unterschiedlichen Kulturen und Werten.
Zentrale Aufgabe der Mitarbeiter im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten ist es, diesen Menschen nicht nur ein Zuhause zu bieten, sondern sie zu integrieren und zu aktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu machen für ein produktives und fruchtbares Miteinander. Zur Integration ist auch der Kontakt zur
aufnehmenden Gesellschaft wichtig. In der vorliegenden Hausarbeit mit dem Fallbeispiel „der Bildungswissenschaftler im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten“ ist dieser in einem interkulturellen Verein beschäftigt und soll von einem älteren Mitarbeiter nun die Aufgabe übernehmen einen großen interkulturellen Festtag zu organisieren.
Zunächst wird anhand des 4C/ID Modells ein Entwurf (Blueprint) zum Erlernen dieser komplexen Fertigkeit dargestellt. Im darauf folgenden Kapitel wird auf lerntheoretische Grundlagen, Aspekte des situierten Lernens, didaktische Szenarien sowie geeignete Medien eingegangen. Es wird jeweils ein Bezug zum 4C/ID Modell hergestellt. Den Abschluss der Arbeit bildet ein zusammenfassendes Fazit.
In der vorliegenden Hausarbeit wird, zur besseren Lesbarkeit, die männliche Form gewählt, gemeint sind aber stets beide Geschlechter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID Modell am Beispiel eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten

2.1 Kompetenzanalyse und Fertigkeitshierarchie

2.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen

2.3 Lernaufgaben

2.4 Unterstützende Informationen und Just-in-time Informationen

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4C/ID Modell

3.1 Lerntheoretische Überlegungen

3.2 Situiertes Lernen

3.3 Didaktische Szenarien

3.4 Medien zur Unterstützung des Blueprints

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Anwendung des 4C/ID-Modells (Four-Component Instructional Design) zur Vermittlung komplexer kognitiver Fertigkeiten anhand eines praxisnahen Fallbeispiels – der Organisation eines interkulturellen Festtages durch einen Bildungswissenschaftler – zu demonstrieren und theoretisch zu fundieren.

  • Analyse und Strukturierung komplexer Fertigkeiten mittels Fertigkeitshierarchien.
  • Konstruktion von Lernaufgaben durch Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen.
  • Differenzierung zwischen Unterstützenden Informationen und Just-in-time Informationen.
  • Verknüpfung mediendidaktischer Ansätze und Lerntheorien mit dem 4C/ID-Modell.
  • Darstellung von Methoden wie Fallmethode, Lerndialog und Famulatur im Instruktionsdesign.

Auszug aus dem Buch

2.1. Kompetenzanalyse und Fertigkeitshierarchie

Zu Beginn der Erstellung einer Fertigkeitshierarchie muss die gewünschte Fertigkeit die ausgeführt werden soll, analysiert werden. Nach Zerlegung in die einzelnen Teilfertigkeiten, werden diese in die Hierarchie übertragen (Bastiaens et al., 2012, S. 95). Die komplexe Fertigkeit, die hier analysiert werden soll ist „Organisieren eines interkulturellen Festtages“. Beim Eintragen in die Fertigkeitshierarchie ergeben sich horizontale und vertikale Relationen (Bastiaens et al., 2012, S. 95). Horizontale Relationen, auch temporäre Relationen genannt, sind im Beispiel die Teilfertigkeiten „planen der Eckpunkte“, „Veranstaltungsort und Bewirtung festlegen“, „Öffentlichkeitsarbeit verwalten“ „Veranstaltung durchführen“ sowie „evaluieren der Veranstaltung“. Diese horizontalen Relationen legen fest zu welchem Zeitpunkt eine Fertigkeit ausgeführt wird, was sowohl sequentiell als auch gleichzeitig geschehen kann (Bastiaens et al., 2012, S. 95). Gelesen werden sie von links nach rechts. In der hier vorgestellten Hierarchie wird die zeitliche Abfolge deutlich. Der Bildungswissenschaftler muss zuerst die Eckpunkte wie z.B. einen fixen Termin planen bevor er wiederum einen Veranstaltungsort anfragen und schließlich buchen kann. Diese Informationen müssen vorliegen bevor mit der Öffentlichkeitsarbeit, also Werbung, begonnen werden kann.

Die vertikalen Relationen, auch konditionale Relationen genannt, zeigen an, welche Fertigkeiten Voraussetzung für weitere Fertigkeiten sind (Bastiaens et al., 2012, S. 95). Sie werden von unten nach oben gelesen wobei unten liegende, Voraussetzung für die darüber liegenden sind. Im Beispiel muss zuerst eine zumindest vage Einschränkung für den Zeitpunkt der Veranstaltung getroffen werden. Danach erst kann effizienter weise überprüft werden, wann welche anderen Großveranstaltungen in der gleichen Umgebung stattfinden, um Terminüberschneidungen möglichst auszuschließen. Erst wenn diese Punkte berücksichtigt wurden, kann ein fixer Termin festgelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der interkulturellen Arbeit und führt das Fallbeispiel des Bildungswissenschaftlers ein, der einen interkulturellen Festtag organisieren soll.

2 Das 4C/ID Modell am Beispiel eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten: Dieses Kapitel erläutert die praktische Anwendung des 4C/ID-Modells, indem Kompetenzen analysiert, Aufgabenklassen definiert und Lernaufgaben sowie Informationsarten für den Lernprozess konkretisiert werden.

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4C/ID Modell: Hier werden theoretische Grundlagen aus Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie Ansätze des situierten Lernens diskutiert und mit dem 4C/ID-Modell in Bezug gesetzt.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Eignung des 4C/ID-Modells für die Vermittlung komplexer Fertigkeiten und unterstreicht die Bedeutung einer authentischen Lernumgebung.

Schlüsselwörter

4C/ID Modell, Instruktionsdesign, Bildungswissenschaft, interkulturelle Arbeit, Fertigkeitshierarchie, Lernaufgaben, Scaffolding, Situiertes Lernen, Mediendidaktik, Kompetenzanalyse, Problemlöseprozess, Lernsoftware, Trainingsprogramm, Wissenskonstruktion, Fachdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des 4C/ID-Modells nach Van Merriënboer zur Gestaltung von Lehr-Lern-Umgebungen am Beispiel eines Bildungswissenschaftlers in der interkulturellen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Instruktionsdesign für komplexe Fertigkeiten, die Strukturierung von Lernprozessen sowie die Integration lerntheoretischer Konzepte in die praktische didaktische Planung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie komplexe kognitive Fertigkeiten – hier die Organisation eines Großereignisses – durch das 4C/ID-Modell systematisch und effektiv vermittelbar gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Fallstudienanalyse, bei der eine komplexe berufliche Aufgabe in Teilfertigkeiten zerlegt und mittels des 4C/ID-Modells in eine didaktische Struktur überführt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Zerlegung der Aufgabe (Blueprint-Erstellung) sowie in mediendidaktische Analysen, die theoretische Lerntheorien mit der praktischen Umsetzung verknüpfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie 4C/ID-Modell, Lernaufgaben, Scaffolding, Kompetenzanalyse und Instruktionsdesign charakterisiert.

Wie unterscheidet das 4C/ID-Modell zwischen den Informationsarten?

Es unterscheidet zwischen unterstützenden Informationen, die mentale Modelle für nicht-wiederkehrende Aufgaben aufbauen, und Just-in-time-Informationen, die für wiederkehrende Aufgaben direkt bei der Ausführung Hilfestellung bieten.

Welche Rolle spielt die "Famulatur" in diesem Kontext?

Die Famulatur dient als didaktisches Szenario, in dem der Lernende durch die Begleitung eines Experten vorhandene praktische Kompetenzen durch Teilhabe an realen Arbeitsabläufen weiterentwickelt.

Warum ist die Wahl der Lernaufgabe laut der Autorin entscheidend?

Lernaufgaben bilden das Rückgrat des Trainings, da sie authentisch und ganzheitlich sein müssen, um den Transfer von Wissen in die komplexe berufliche Praxis sicherzustellen.

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Details

Title
Der/Die Bildungswissenschaftler/in im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten
College
University of Hagen  (Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Grade
1,3
Author
Maren Grub (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V198699
ISBN (eBook)
9783656251736
ISBN (Book)
9783656252689
Language
German
Tags
der/die bildungswissenschaftler/in bereich arbeit/arbeit migranten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maren Grub (Author), 2012, Der/Die Bildungswissenschaftler/in im Bereich der interkulturellen Arbeit/Arbeit mit Migranten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198699
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