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Die Ernährung des Intensivpatienten

Title: Die Ernährung des Intensivpatienten

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 34 Pages , Grade: 1

Autor:in: Heiko Ehrhardt (Author)

Medicine - Hospital Environment, Clinical Medicine

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Summary Excerpt Details

Essen und Trinken sind eine der elementarsten Grundbedürfnisse des Menschen.
Ohne Essen und Trinken kein Leben.
Wie tief sich dieses Grundbedürfnis in die menschliche Entwicklung eingebracht hat, erkennt man an den vielen kulturellen und religiösen Feiern, Ritualen und Gebräuchen weltweit, die sich im Jahresverlauf ergeben.
Ein Mensch kann mit der Nahrung seine Gesundheit beeinflussen, aber bei falscher Ernährung auch seine Gesundheit oder seinen Körper schädigen.

Bei plötzlicher Erkrankung, Verlust der Selbstständigkeit wird oder muss diese Aufgabe von anderen Personen übernommen werden. Im Rahmen der Akuterkrankung, wenn der Patient durch Unfall oder Krankheit sich auf der Intensivstation befindet, wird die Ernährung auf verschiedenste Weise sichergestellt.
In der folgenden Abschlussarbeit möchte ich auf die wichtigsten Nahrungsbausteine kurz erläuternd eingehen, den Energie– und Stoffwechsel kurz streifen, sowie die wichtigsten Arten der Ernährungssysteme in der Akutpflege vorstellen.

Im weiteren Verlauf wird auf mögliche Komplikationen sowie die Überwachung der Patienten bei der enteralen- und parenteralen Ernährung kurz eingegangen.
Durch meine Praxiserfahrung in der Rehabilitation- und Intensivpflege bin ich immer wieder mit diesem Thema in Berührung gekommen, und mir wurde schnell bewusst, welche einschneidenden Erfahrungen und Erlebnisse das für die betroffenen Patienten bedeutet.

Da die beginnende rechtzeitige und effektive Ernährungstherapie auf der Intensivstation einen großen Stellenwert für den Heilungsprozess einnimmt, und damit auch auf den weiteren Behandlungserfolg, war die Wahl für dieses Thema ein logischer Schritt.

Das Thema der klinischen Ernährung ist ein viel diskutierter Fachbereich, es gibt Unmengen an Forschungsergebnissen und Veröffentlichungen. Bei der Literaturrecherche wurden viele Fachbeiträge ausgewertet und sind in die Fachbereichsarbeit eingeflossen. Viele dieser Informationen habe ich mit den aktuellen Skriptmaterialien der Referenten der Sonderausbildung verglichen und in diese Abschlussarbeit eingebracht.

Die klinische Ernährung ist ein fachübergreifendes Zusammenspiel vieler Bereich wie der Medizin, Pflege, Therapien und im weiteren Verlauf auch der Angehörigen des Patienten. Deshalb soll diese Abschlussarbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben, sondern als Einstieg in dieses Themengebiet betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung

3. Aufgaben der DGKS / DGKP und GuKG

4. Energie, Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf

5. Die Nahrungsbausteine

5.1. Kohlenhydrate

5.2. Fette /Lipide

5.3. Eiweiße / Aminosäure

5.4. Vitamine und Spurenelemente

5.5. Wasser

5.6. Neue Substrate mit speziellen Funktionen

6. Arten der enteralen Ernährung

6.1. Nährstoff definierte Diät

6.2. Chemisch definierte Diät

6.3. Krankheitsspezifische Diät

7. Enterale Ernährung

7.1. Indikation

7.2. Zugangswege und Sonden Arten

7.3. Komplikationen

7.4. Applikationen von Medikamenten

8. Parenterale Ernährung

8.1. Indikation

8.2. Kontraindikation

8.3. Zugangsarten

8.3.1. Periphervenöser Zugang

8.3.2. Zentralvenöser Zugang

8.4. Komplikationen der (totalen) parenteralen Ernährung

8.5. Komplikationen ZVK

9. Monitoring der Ernährungstherapie

10. Aufgaben der Pflege bei der Ernährungstherapie

11. Kombinierte enterale und parenterale Ernährung

12. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Ernährungssituation von intensivpflichtigen Patienten zu geben und die wesentlichen pflegerischen sowie medizinischen Aspekte der Ernährungstherapie aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie der Nährstoffbedarf ermittelt wird, welche Ernährungsformen zur Anwendung kommen und wie die pflegerische Betreuung bei der künstlichen Ernährung erfolgt.

  • Grundlagen des Energie- und Nährstoffbedarfs bei Intensivpatienten
  • Klassifizierung und Einsatzmöglichkeiten der enteralen und parenteralen Ernährung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und pflegerische Aufgabenbereiche gemäß GuKG
  • Management von Komplikationen und Monitoring der Ernährungstherapie
  • Verabreichung von Medikamenten über Ernährungssonden

Auszug aus dem Buch

7.3. Komplikationen

Eine der häufigsten Komplikationen der nasoenteralen Sonde ist die Dislokation. Besonders bei Patienten, die sich in der Aufwachphase befinden, verwirrte Patienten oder motorische unruhige Patienten sind betroffen. Durch die unbemerkte Entfernung der Sonde durch den Patienten, besteht ein erhöhtes Aspirationsrisiko.

Deshalb sind bei der Fixation der Sonde eine genaue Markierung durchzuführen und die Sonde an den Nasenflügeln sicher zu befestigen.

Die bedrohlichste Komplikation ist die der fehlplazierten Ernährungssonde. Vor allen Patienten mit eingeschränkten Bewusstseinsstatus, reduzierten Schutzreflexen, endotrachealer Intubation bzw. Tracheotomie sind besonders gefährdet. (vgl.Harting.2004,S.165)

Eine weitere Komplikation besteht in der Oklusion der Sonde. Dieses Risiko kann durch die regelmäßige Spülung nach jeder Sondenkost oder Medikamentengabe deutlich verringert werden.

Weitere Komplikationen, die durch die Sonden entstehen können, sind Infektionen bei der ESST –PEG Sonde, Blutungen und Druckstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die elementare Bedeutung der Ernährung für den Menschen und führt in die Herausforderungen der Ernährungstherapie auf der Intensivstation ein.

2. Fragestellung: Definiert die Zielsetzung der Arbeit und formuliert zentrale Forschungsfragen zur Ernährung kritisch kranker Patienten.

3. Aufgaben der DGKS / DGKP und GuKG: Erläutert die rechtlichen Grundlagen und den mitverantwortlichen Tätigkeitsbereich des Pflegepersonals gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz.

4. Energie, Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf: Analysiert die physiologischen Anforderungen an den Stoffwechsel und die Methoden zur Bedarfsermittlung bei Patienten.

5. Die Nahrungsbausteine: Stellt die essenziellen Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße sowie Vitamine und Spurenelemente und deren Funktionen dar.

6. Arten der enteralen Ernährung: Differenziert zwischen verschiedenen Formen von Formeldiäten wie nährstoffdefiniert, chemisch definiert und krankheitsspezifisch.

7. Enterale Ernährung: Beschreibt Indikationen, Kontraindikationen, Sondenarten und wichtige Aspekte des Medikamentenmanagements bei der Sondenführung.

8. Parenterale Ernährung: Erörtert die direkte Nährstoffzufuhr unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts, inklusive der verschiedenen Zugangswege und Risiken.

9. Monitoring der Ernährungstherapie: Fokus auf die regelmäßige Kontrolle klinischer und biochemischer Parameter zur Vermeidung metabolischer Komplikationen.

10. Aufgaben der Pflege bei der Ernährungstherapie: Zusammenfassung der vielschichtigen pflegerischen Aufgaben von der Lagerung bis zur Hygienekontrolle.

11. Kombinierte enterale und parenterale Ernährung: Beleuchtet die ergänzende Ernährungsstrategie bei kritisch Kranken, wenn eine alleinige enterale Zufuhr nicht ausreicht.

12. Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der behandelten Themen und der pflegerischen Verantwortung bei der Ernährungstherapie.

Schlüsselwörter

Ernährung, Intensivmedizin, enterale Ernährung, parenterale Ernährung, Ernährungssonde, GuKG, Pflegerische Aufgaben, Stoffwechsel, Sondenpflege, Komplikationen, Monitoring, Energiebedarf, Nährbausteine, Intensivpflege, klinische Ernährung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Ernährung von Patienten auf Intensivstationen und beleuchtet dabei die medizinischen sowie pflegerischen Grundlagen der Ernährungstherapie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Energie- und Stoffwechselbedarf, die verschiedenen Formen der enteralen und parenteralen Ernährung sowie das Risikomanagement und die pflegerische Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die Ernährungsmethoden bei kritisch kranken Patienten zu geben und das Bewusstsein für deren Stellenwert im Heilungsprozess zu schärfen.

Welche wissenschaftliche Basis wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf aktuelle Fachliteratur, medizinische Standards sowie die rechtlichen Grundlagen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Analyse der Nährbausteine, verschiedene Diätformen, technische Zugangswege für die Ernährung und die Überwachung des Patientenstatus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ernährungstherapie, Intensivpflege, Sondennahrung, Parenterale Ernährung und Monitoring.

Welche Bedeutung hat das GuKG für die pflegerische Ernährungstherapie?

Das GuKG regelt den mitverantwortlichen Tätigkeitsbereich des Pflegepersonals und definiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der klinischen Ernährung und Infusionstherapie.

Warum ist das Monitoring bei der Ernährungstherapie so wichtig?

Durch regelmäßige Kontrollen wichtiger Parameter können metabolische Entgleisungen oder Sondenkomplikationen frühzeitig erkannt und durch entsprechende Anpassungen der Ernährung verhindert werden.

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Details

Title
Die Ernährung des Intensivpatienten
College
Medizinische Universität Graz
Course
Universitätslehrgang Sonderausbildung Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie
Grade
1
Author
Heiko Ehrhardt (Author)
Publication Year
2012
Pages
34
Catalog Number
V198605
ISBN (eBook)
9783656248736
ISBN (Book)
9783656251521
Language
German
Tags
ernährung intensivpatienten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Ehrhardt (Author), 2012, Die Ernährung des Intensivpatienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198605
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