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Mutismus: Wenn Kinder plötzlich schweigen

Titel: Mutismus: Wenn Kinder plötzlich schweigen

Hausarbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Berenice Hoffmann (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt allerlei Gründe, sich mit dem Störungsbild Mutismus auseinanderzusetzen. Doch mit dem Begriff gehen viele Fragen einher: Warum schweigt ein Kind plötzlich? Wieso spricht es beispielsweise in der Schule nicht? Macht es das freiwillig oder welche Ursachen treten beim (selektiven) Mutismus auf? Man stellt sich zwangsläufig die Frage, ob diese Kinder einen hören, einen verstehen - oder sind sie einfach nur bockig und störrisch?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I Theoretische Zugänge

1. Was ist (selektiver) Mutismus?

1.1 Definition und Erscheinungsbild

1.2 Diagnostische Kriterien

1.3 Ätiologie

1.3.1 Funktioneller Erklärungsansatz

1.3.2 Somatischer Erklärungsansatz

1.3.3 Psychophysiologischer Erklärungsansatz

1.4 Mutismusarten

Teil II Mutismus in der Schule

2. Die schulintegrierte Förderung

2.1 Ziele des therapeutisch-pädagogischen Interventionsprozesses

2.2 Realisierung der schulintegrierten Rehabilitation

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit der Kommunikationsstörung Mutismus bei Kindern, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Erscheinungsbild, den Ursachen und der schulintegrierten Förderung liegt. Ziel der Arbeit ist es, den aktuellen Kenntnisstand zu diesem weitgehend unbekannten und selten erforschten Störungsbild zusammenzufassen und förderpädagogische Interventionsmöglichkeiten im schulischen Alltag zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition des (selektiven) Mutismus
  • Multifaktorielle Ätiologie des Störungsbildes
  • Diagnostische Kriterien und Klassifizierungsansätze
  • Strategien zur schulintegrierten therapeutisch-pädagogischen Förderung

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition und Erscheinungsbild

Der Terminus „Mutismus“ stammt von „mutus“ (lat.) und bedeutet stumm bzw. Schweigen. Geprägt wurde der Begriff im Jahre 1934 von Tramer und bezeichnet das Nichtsprechen bei Menschen. Das Mutismus-Syndrom wird unter den sekundären Sprachstörungen subsumiert, da die Sprachstörung im Zusammenhang mit psychiatrischen Krankheiten beziehungsweise in Folge solcher Erkrankungen nach zunächst vorhandener Sprachkompetenz auftritt. Hierbei ist die Lautsprachverwendung beeinträchtigt (Dobslaff, 2005).

Demnach stehen beim Mutismus nicht die Mängel der sprachstrukturellen Ebenen im Vordergrund. Das bedeutet, dass die phonetisch-phonologische, lexikalisch-semantische, syntaktisch-morphologische als auch die pragmatisch-kommunikative Sprachebene nicht Grund für das lautsprachliche Unvermögen sind. Die Sprech- und Hörfähigkeit sowie das Sprachverständnis sind ebenfalls in ausreichendem Maße vorhanden, weshalb es sich um ein psychisch bedingtes Nichtsprechen-Können handelt. Generell wird zwischen einem totalen und einem selektiven (elektiven, partiellen) Mutismus unterschieden. Beim totalem Mutismus, der meist als Reaktion auf traumatische Erlebnisse auftritt, wird der sprachliche Kontakt zu allen Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg eingestellt und somit besteht ein völliges Unvermögen, die Lautsprache auch bei wechselnden Kommunikationsbedingungen uneingeschränkt zu nutzen.

Der selektive Mutismus wird in der Internationalen Klassifikation (ICD-10) als gesonderte Kategorie unter den Verhaltens- und emotionalen Störungen subsumiert und unter der Überschrift „Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“ mit F94.0 aufgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Störung, bei der die Sprache nicht situativ uneingeschränkt gebraucht werden kann. Die emotional bedingte Selektivität des Sprechens erfolgt gegenüber einem bestimmten Personenkreis, an bestimmten Orten und in den für das selektiv mutistische Kind fremden Situationen. Charakterisierend ist das Verstummen und Erstarren des Kindes oder die ausschließliche und konsequente Verständigung mittels Mimik und Gesten als auch schriftliche Mitteilungen (Katz-Bernstein, 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

Was ist (selektiver) Mutismus?: Dieses Kapitel definiert Mutismus als psychisch bedingtes Nichtsprechen und erläutert die Abgrenzung zwischen totalem und selektivem Mutismus sowie die relevanten diagnostischen Kriterien.

Ätiologie: Es werden verschiedene Erklärungsansätze für die Entstehung von Mutismus vorgestellt, darunter funktionelle, somatische und psychophysiologische Modelle, die eine multifaktorielle Verursachung nahelegen.

Mutismusarten: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Klassifikationsversuche von Mutismus, die den Entstehungszeitpunkt oder ätiologische Aspekte berücksichtigen.

Die schulintegrierte Förderung: Hier werden Ziele und konkrete Strategien für eine verhaltenstherapeutisch orientierte, unterrichtsintegrierte Förderung mutistischer Schüler beschrieben, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Therapeuten erfordert.

Zusammenfassung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine effektive Förderung bei Mutismus zwar anspruchsvoll ist, aber durch ein stabiles, unterrichtsintegriertes Bedingungsgefüge erfolgreich gestaltet werden kann.

Schlüsselwörter

Mutismus, selektiver Mutismus, Schweigen, Kommunikationsstörung, Schulmutismus, Sprachtherapie, Förderung, Pädagogik, Ätiologie, Diagnostik, Sprechhemmung, Interventionsprozess, Verhaltensstörung, Kindheit, Unterrichtsintegration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Störungsbild des (selektiven) Mutismus bei Kindern, dessen Erscheinungsbild, Ursachen und Möglichkeiten der Förderung im schulischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Störung, die Analyse der Ätiologie, die Klassifizierung der Mutismusarten sowie die praktische Umsetzung der schulintegrierten Förderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den aktuellen Kenntnisstand zum Mutismus zusammenzufassen und Wege aufzuzeigen, wie betroffene Kinder in der Schule therapeutisch-pädagogisch effektiv unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine umfassende Literaturanalyse, um den Kenntnisstand zum Thema Mutismus zu systematisieren und die pädagogische Interventionspraxis zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Zugänge (Definition, Diagnostik, Ätiologie, Mutismusarten) und den Bereich der schulintegrierten Förderung (Ziele, Realisierung, Interventionsprozesse).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mutismus, selektiver Mutismus, schulintegrierte Förderung, Sprechhemmung und Interventionsprozess charakterisiert.

Warum wird im Kontext der Schule vom "Schulmutismus" gesprochen?

Schulmutismus bezeichnet eine spezifische Form, bei der das Kind in der Schule schweigt, was zu einer Einengung des sozialen Umfeldes führt und sonderpädagogischen Handlungsbedarf auslöst.

Welche Bedeutung kommt der Zusammenarbeit in der Schule zu?

Die Förderung erfordert eine enge und intakte Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Sprachtherapeuten und Psychologen, um das Kind individuell zu unterstützen und den Interventionsprozess zu koordinieren.

Warum ist eine schulintegrierte Förderung der ambulanten Therapie oft vorzuziehen?

Die schulintegrierte Förderung vermeidet die Aussonderung des Kindes aus der gewohnten Umgebung und ermöglicht eine direkte Konfrontation mit den realen Angstobjekten im Unterricht.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mutismus: Wenn Kinder plötzlich schweigen
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation)
Veranstaltung
Sprachliche Heterogenität bei Kindern und Jugendlichen – Interdisziplinäre Grundlagen der Diagnostik und Förderung / Therapie im Förderschwerpunkt Sprache
Note
Sehr gut
Autor
Berenice Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V198484
ISBN (eBook)
9783656247777
ISBN (Buch)
9783656250463
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mutismus wenn kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Berenice Hoffmann (Autor:in), 2012, Mutismus: Wenn Kinder plötzlich schweigen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198484
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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