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Konzept für die Neueinführung integrativen Unterrichts an der Realschule Benrath in der ersten integrativen Klasse (Klasse 5)

„Wir lernen gemeinsam!“

Title: Konzept für die Neueinführung integrativen Unterrichts an der Realschule Benrath in der ersten integrativen Klasse (Klasse 5)

Examination Thesis , 2012 , 57 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sarah Gey (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Summary Excerpt Details

UN-Behindertenrechtskonvention - Artikel 24 - Bildung
(1) „Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives [inklusives1] Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen […].“2
Dieses Übereinkommen stellt einen bedeutsamen Fortschritt zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen dar und wurde am 30. März 2007 von Deutschland als einer der ersten Staaten unterzeichnet. Es verfolgt u. a. das Ziel, Menschen mit Behinderungen die volle Teilhabe an einer Gesellschaft zu ermöglichen. Inklusion wird von der Konvention als grundlegendes Menschen-recht formuliert. Somit sind sämtliche Vertragsstaaten dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen einen integrativen, qualitativ gleichwertigen und unentgeltlichen Unterricht an weiterführenden Schulen, ebenso wie an Grund-schulen, anzubieten3.
Die folgende Karikatur verbildlicht das Übereinkommen über Inklusion und Chancengleichheit in dem Sinne, als dass sie zunächst nichts über die Umsetzung und das Gelingen aussagt, sondern lediglich über die Rahmenbedingung: Alle Schülerinnen und Schüler (SuS) haben das Recht, gleichberechtigt an allgemeinen Schulen unterrichtet zu werden. Oder bildlich gesprochen: Sie gehen gemeinsam an die Startlinie; ob und wie alle SuS gemeinsam das Ziel erreichen, darüber wird hier noch nichts gesagt. Lediglich die Möglichkeit zum gemeinsamen Start wird gegeben. Daher bedarf es eines Konzepts für die Umsetzung und Ausgestaltung des integrativen Unterrichts.
[...]
1 Bei der Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ins Deutsche wurde der englische Begriff inclusive mit integrativ übersetzt. Rechtlich bindend allerdings ist die englische Fassung, die korrekt mit inklusiv zu übersetzen ist.
2 Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Übereinkommen, Artikel 24, S. 36.
3 Vgl. ebd.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Motivation: Warum ein Konzept für den integrativen Unterricht?

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffliche Abtrennung Integration – Inklusion

2.2 Warum besteht Inklusionsbedarf?

2.3 Merkmale integrativen Unterrichts

2.3.1 Integrative und allgemeine Schuldidaktik im Vergleich

2.3.2 Gemeinsamer Unterricht

2.3.3 Individualisierung von Unterricht in der ILG

2.3.4 Zusammenarbeit im Team

2.3.5 Leistungsbeurteilung

2.3.6 Ziele, Chancen und Grenzen gemeinsamen Unterrichts

3. Darstellung des Konzepts

3.1 Eine Bestandsaufnahme – Wie hoch ist die Bereitschaft zur Arbeit in einer ILG?

3.2 Wie lässt sich die Bereitschaft vergrößern?

3.3 Umsetzungsmöglichkeiten im Fach Politik – Wie kann ich in den unterschiedlichen Bedürfnissen der SuS im Schulalltag gerecht werden?

4. Durchführung des Konzepts - Integration an der Realschule Benrath

4.1 Die Klassenzusammensetzung

4.2 Die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

4.3 Das Lehrerteam

4.4 Die räumliche Gestaltung

4.5 Generalisierbarkeit für andere Schulen

5. Evaluation und Bewertung des Konzepts

5.1 Umfrageergebnisse aus dem Kollegium

5.2 Umfrageergebnisse der Eltern und Kinder

5.2.1 Auswertung der Elternbefragung

5.2.2 Auswertung der Schülerbefragung

5.3 Bewertung des Konzepts

6. Gute Lehrer sind unglaublich vielfältig

6.1 Diagnostizieren und Fördern

6.2 Evaluieren, innovieren und kooperieren

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die praktische Umsetzung integrativen Unterrichts an der Realschule Benrath kritisch zu beleuchten und ein fundiertes Konzept zu entwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Lehrkräfte durch geeignete methodische Orientierungsrahmen bei der Einführung einer integrativen Lerngruppe (ILG) unterstützt werden können, um Barrieren abzubauen und die Qualität des gemeinsamen Lernens zu sichern.

  • Theoretische Abgrenzung von Integration und Inklusion
  • Entwicklung und Evaluation eines schuleigenen Konzepts zur Integration
  • Einsatz offener Unterrichtsformen wie das Stationenlernen im Fach Politik
  • Analyse der Akzeptanz und Bereitschaft im Kollegium sowie bei Eltern und Kindern
  • Reflexion der Lehrerrolle zwischen Diagnose, Förderung und Kooperation

Auszug aus dem Buch

3.3 Umsetzungsmöglichkeiten im Fach Politik – Wie kann ich in den unterschiedlichen Bedürfnissen der SuS im Schulalltag gerecht werden?

Im Folgenden möchte ich den Kolleginnen und Kollegen eine mögliche Unterrichtsreihe für das Fach Politik an die Hand geben, um aufzuzeigen, wie zum einen zieldifferentes Lernen im Schulalltag möglich gemacht und zum anderen mithilfe der offenen Unterrichtsform des Stationenlernens eigenverantwortlich und auf vielen unterschiedlichen Anforderungsniveaus gearbeitet werden kann. Thema der gesamten Unterrichtsreihe ist das globale Problem der Kinderarbeit. Dem konzipierten Stationenlernen liegt die Idee bzw. die Didaktik des globalen Lernens zugrunde: Dabei setzen die SuS sich mit unterschiedlichen Lebensbedingungen auseinander und erfahren, dass die Rechte von Kindern nicht überall auf der Welt gleichermaßen geachtet und befolgt werden und somit eine Herausforderung für uns alle darstellt. Im Fokus steht hier die Gegenwarts- und Zukunftsorientierung.

Die Erkenntnis, wie Menschen in unterschiedlichen Ländern aktuell leben und ihre Welt wahrnehmen, kann die eigene Lebensweise positiv beeinflussen und zu einer bewussteren Reflexion eigener und fremder Lebenserfahrungen führen. Gleichzeitig wird hierdurch die Urteilskompetenz der SuS in besonderem Maße gefördert.

Das Thema „Kinderarbeit“ hat für die SuS eine große Bedeutung, da sie jeden Tag durch die Medien mit Bildern oder Berichten über die Dritte Welt und somit mit den Lebensbedingungen anderer Menschen in unterschiedlichen Ländern dieser Welt konfrontiert werden. Die Auseinandersetzung mit den Lebenssituationen von Menschen auf der ganzen Welt spielt eine große Rolle bei der Erziehung zu mündigen Bürgern, die in der Lage sein sollen, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen. Da genau dieses Ziel auch durch das gemeinsame Lernen in der ILG erreicht werden soll, unterstützt das geplante Stationenlernen dieses.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Motivation: Warum ein Konzept für den integrativen Unterricht?: Die Einleitung begründet die Notwendigkeit integrativen Unterrichts vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention und des Bedarfs an einer schulischen Umstrukturierung.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel klärt die Fachbegriffe Integration und Inklusion und definiert die pädagogischen Merkmale sowie Gelingensbedingungen für integrativen Unterricht.

3. Darstellung des Konzepts: Der Autor präsentiert ein schuleigenes Konzept, das durch Bestandsaufnahme, Aufklärung und methodische Praxisbeispiele die Bereitschaft zur Integration stärken soll.

4. Durchführung des Konzepts - Integration an der Realschule Benrath: Das Kapitel beschreibt konkret die Rahmenbedingungen der Integrationsklasse an der Realschule Benrath, inklusive Klassenzusammensetzung und Personaleinsatz.

5. Evaluation und Bewertung des Konzepts: Hier werden die Ergebnisse aus Umfragen unter Lehrkräften, Eltern und Schülern analysiert, um Stärken und Schwächen des Konzepts zu bewerten.

6. Gute Lehrer sind unglaublich vielfältig: Der Autor reflektiert die eigene Lehrerpersönlichkeit und analysiert die Anforderungen an Lehrpersonen in den Bereichen Diagnose, Förderung, Evaluation und Kooperation.

7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Projekterfahrungen zusammen und diskutiert die Zukunftsfähigkeit des Konzepts sowie notwendige Optimierungsschritte für die Realschule Benrath.

Schlüsselwörter

Integration, Inklusion, gemeinsamer Unterricht, integrative Lerngruppe, Schulentwicklung, Stationenlernen, individuelle Förderung, sonderpädagogischer Förderbedarf, Lehrerkooperation, Demokratie-Lernen, Schulkultur, Politikunterricht, Evaluation, Unterrichtsqualität, Differenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Implementierung eines Konzepts für integrativen Unterricht an der Realschule Benrath.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung im Unterricht, der Zusammenarbeit im Lehrerteam, der Rolle von Inklusion im Schulalltag sowie der Evaluation pädagogischer Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Orientierungskonzept für Lehrkräfte zu entwickeln, das Barrieren abbaut und die Akzeptanz für integrative Lerngruppen im Kollegium erhöht.

Welche methodischen Ansätze werden zur Unterrichtsgestaltung verwendet?

Der Fokus liegt auf offenen Unterrichtsformen, insbesondere dem Stationenlernen, um zieldifferentes und individualisiertes Arbeiten zu ermöglichen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Publikation?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung, die konkrete Konzeption an der Realschule Benrath sowie eine umfassende Evaluation der Projektergebnisse.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Integration, Inklusion, integrative Lerngruppe, individuelle Förderung und Unterrichtsqualität.

Wie wirkt sich das Stationenlernen auf die Schüler mit Förderbedarf aus?

Das Stationenlernen ermöglicht es diesen Schülern, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten, was ihre Lernmotivation steigert und durch didaktisch differenziertes Material Überforderung vorbeugt.

Welche Rolle spielt die Sonderschulpädagogin im Team?

Die Sonderschulpädagogin übernimmt eine wichtige entlastende und beratende Funktion bei der Förderung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und unterstützt die individuelle Lernplanung.

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Details

Title
Konzept für die Neueinführung integrativen Unterrichts an der Realschule Benrath in der ersten integrativen Klasse (Klasse 5)
Subtitle
„Wir lernen gemeinsam!“
College
Studienseminar Düsseldorf
Grade
1,7
Author
Sarah Gey (Author)
Publication Year
2012
Pages
57
Catalog Number
V198448
ISBN (eBook)
9783656247890
ISBN (Book)
9783656252009
Language
German
Tags
konzept neueinführung unterrichts realschule benrath klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Gey (Author), 2012, Konzept für die Neueinführung integrativen Unterrichts an der Realschule Benrath in der ersten integrativen Klasse (Klasse 5), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198448
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