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Die Gesellschaftstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau im Vergleich

Über die Gesellschaftsverträge, die Autorisierung des Souveräns und Bürgerliche Gesetze

Titel: Die Gesellschaftstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau im Vergleich

Hausarbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 12,0

Autor:in: Christina Kiffe (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit setzt sich mit den Wegbereitern der modernen Philosophie Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau auseinander, erläutert ihre Weltanschauung, ihr philosophisches Wirken und stellt biografische Bezüge her.
Die Arbeit erläutert ausführlich das Zustandekommen des Gesellschaftsvertrages nach Hobbes und Rousseau, die Elemente des Gesellschaftsvertrages sowie die Unterschiede der beiden Vertragskonstruktionen.
Weiterhin wird dargelegt, weshalb es für Hobbes wichtig ist, dass der Souverän durch die beiden vertragsschließenden Parteien "autorisiert" wird und ob zu dieser Ermächtigung eine Analogie bei Rousseau existent ist.
Im dritten und letzten Teil der Hausarbeit stehen die Anforderungen der beiden Theoretiker an ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz im Mittelpunkt.
Die Hausarbeit endet mit einer Schlussbemerkung, welche die zentralen Aspekte der Gesellschaftstheorien in den historischen Kontext einordnet und weitere wichtige biografische Informationen enthält.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Der Gesellschaftsvertrag nach Hobbes und Rousseau

I. Hobbes und Rousseau als Wegbereiter der modernen Philosophie

II. Zustandekommen und Ursprung der Gesellschaftsverträge: Naturzustand und Menschenbild

III. Elemente und Inhalte der Gesellschaftsverträge

IV. Unterscheidungen der Vertragskonstruktionen

B. Die Ermächtigung des Souveräns

I. Die Autorisierung des Souveräns bei Hobbes

II. Die Autorisierung des Souveräns bei Jean-Jacques Rousseau

C. Anforderungen an ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz und dessen Notwendigkeit

I. Hobbes bürgerliche Gesetze

II. Rousseaus bürgerliche Gesetze

D. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die zentralen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Staatstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau herauszuarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse ihrer jeweiligen Gesellschaftsverträge, dem Verständnis von Souveränität sowie den Anforderungen an staatliche Gesetzgebung, um zu verstehen, wie diese Philosophen jeweils den Übergang vom Naturzustand in eine geordnete staatliche Gemeinschaft begründen.

  • Vergleich der Menschenbilder und Naturzustandskonzeptionen
  • Strukturanalyse der Gesellschaftsverträge (Unterwerfung vs. Identitätstheorie)
  • Die Rolle und Autorisierung des Souveräns bei Hobbes und Rousseau
  • Kriterien für bürgerliche Gesetze und deren Notwendigkeit im jeweiligen Modell

Auszug aus dem Buch

Die Autorisierung des Souveräns bei Hobbes

Der Souverän spielt in Thomas Hobbes‘ Staatstheorie die zentrale Rolle auf der das System basiert.

Die Macht und Stärke der Bürger wird hierbei auf den Souverän, den Staat, übertragen und macht den Einzelnen zum Untertan. Im Allgemeinen geschehe dies durch die Zustimmung der Bürger so als würden sie sagen:

„Ich autorisiere diesen Menschen oder diese Versammlung von Menschen und übertrage ihnen mein Recht, mich zu regieren, unter der Bedingung, dass Du ihnen ebenso dein Recht überträgst und alle ihre Handlungen autorisierst.“

Das Thema der Autorisierung spielt für Thomas Hobbes eine zentrale Rolle: Ausgangspunkt hierfür ist seine Ansicht, dass Vertragsschlüsse, welche die Rechte und Freiheiten der Einzelnen einschränken, nur freiwillig geschehen können. Diese Freiwilligkeit könne nur sichergestellt werden, solange sie dem Entsagenden ausschließlich Vorteile bringe, oder die Vorteile die Nachteile zumindest überwiegen. Laut Hobbes könne ein Vertrag, bei dem eine Partei unzufrieden ist nicht fortbestehen. Die eingesehene Wichtigkeit der Beendigung des Krieges aller gegen alle mit der Aussicht auf eine weitgehende Friedensgarantie, muss demnach freiwillig geschehen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Der Gesellschaftsvertrag nach Hobbes und Rousseau: Das Kapitel führt in die staatstheoretischen Ansätze beider Denker ein, kontrastiert ihre Menschenbilder und analysiert die Entstehung des Gesellschaftsvertrages aus dem jeweiligen Naturzustand.

B. Die Ermächtigung des Souveräns: Hier wird untersucht, wie bei Hobbes die Autorisierung des absoluten Souveräns erfolgt und wie Rousseau demgegenüber das Prinzip des Gemeinwillens als Quelle der Souveränität entgegensetzt.

C. Anforderungen an ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz und dessen Notwendigkeit: Dieses Kapitel erläutert die unterschiedlichen Konzepte von Gesetzgebung: Während bei Hobbes der Souverän Gesetze erlässt, um Gehorsam und Frieden zu sichern, betont Rousseau die Bindung an den Gemeinwillen zur Wahrung von Freiheit und Gleichheit.

D. Schlussbemerkung: Der abschließende Teil würdigt die bleibende Bedeutung der Staatsphilosophien von Hobbes und Rousseau für das moderne Politikverständnis und zieht ein Fazit über ihre Wirkung.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsvertrag, Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Naturzustand, Souveränität, Menschenbild, Leviathan, Allgemeinwille, Staatstheorie, Gesetzgebung, Absolutismus, Freiheit, Gerechtigkeit, Staatsphilosophie, Identitätstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die gesellschaftstheoretischen Modelle von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau hinsichtlich der Begründung staatlicher Ordnung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen den Naturzustand, die Konstruktion des Gesellschaftsvertrages, die Ermächtigung des Souveräns sowie die Funktion und Qualität bürgerlicher Gesetze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich, der aufzeigt, wie beide Philosophen trotz gemeinsamer Zielsetzung (Sicherung von Frieden und Freiheit) zu gegensätzlichen Modellen von Herrschaft gelangen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Analyse der Primärwerke und einschlägiger staatsphilosophischer Sekundärliteratur, um die theoretischen Konstrukte gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Naturzustandes, der Vertragskonstruktionen, der Autorisierung des Souveräns sowie der Anforderungen an die Gesetzgebung in beiden Modellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gesellschaftsvertrag, Souveränität, Naturzustand, Allgemeinwille, Absolutismus, Identitätstheorie und Freiheit.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Freiheit bei Hobbes und Rousseau?

Während Freiheit bei Hobbes durch die Unterwerfung unter einen Souverän gesichert wird, versteht Rousseau Freiheit als eine Form der Identität, bei der der Bürger durch Gehorsam gegenüber dem Gemeinwillen sich selbst gehorcht.

Warum lehnt Rousseau die Gewaltenteilung ab?

Rousseau lehnt Gewaltenteilung ab, da er Souveränität als unteilbar betrachtet und jede Teilung als Schwächung der Einheit des Gemeinwillens ansieht.

Was ist laut Hobbes die Hauptaufgabe eines Gesetzes?

Gesetze dienen bei Hobbes der Aufrechterhaltung des innerstaatlichen Friedens durch eindeutige Befehle, die den Untertanen Angst vor Sanktionen vermitteln und so egoistisches Handeln verhindern.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Gesellschaftstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau im Vergleich
Untertitel
Über die Gesellschaftsverträge, die Autorisierung des Souveräns und Bürgerliche Gesetze
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Einführung in die Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie
Note
12,0
Autor
Christina Kiffe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V198035
ISBN (eBook)
9783656248897
ISBN (Buch)
9783656251361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thomas Hobbes Jean-Jacques Rousseau Souverän Gesellschaftsvertrag bürgerliches Gesetz Naturzustand Menschenbild Autorisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Kiffe (Autor:in), 2012, Die Gesellschaftstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198035
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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