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Optimalen und Populare

Title: Optimalen und Populare

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephan Janzyk (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Seminars „Parteien in der Weltgeschichte“ wurden verschiedene historische Gruppierungen bezüglich ihrer Zusammensetzung und Interessen untersucht. Ziel war es hierbei, festzustellen, ob diese Gruppierungen als Parteien bezeichnet werden konnten und wie sie Politik durchführten. Im Rahmen dieser Hausarbeit soll eben dies auf die Optimaten und Popularen Roms angewandt werden.
Dazu hat sich Maik Voigt mit den Kapiteln 1 und 5, Stephan Janzyk mit dem Kapitel 2 und Jan Lübke mit den Kapiteln 3 und 4 auseinandergesetzt. Dabei wird speziell auf die Zeit der mittleren und späten römischen Republik von circa 287 bis 27 vor Christus eingegangen. Ziel soll es sein, einen möglichen Parteiencharakter beider Gruppierungen festzustellen. Dazu werden sowohl die beiden Gruppierungen an sich betrachtet, als auch ein Beispiel der politischen Erscheinungen der römischen Republik, dem Volkstribunal. Abschließend soll der Bürgerkrieg zwischen Marius und Sulla als jeweilige Vertreter der beiden Interessensgruppen untersucht werden, um zu schauen wohin die Konflikte führen konnten. Wie bereits erwähnt sind erste Ausprägungen der Gruppierungen in der mittleren römischen Republik erkennbar, jedoch findet sich die Blütezeit der Optimaten und Popularen in der späten römischen Republik. Aufgrund der unterschiedlichen historischen Datenerfassung ist es teilweise nur schwer möglich, die einzelnen Daten auszuwerten1 und eindeutig einer politischen Haltung oder Abstammung zu zuordnen2
[...]
1 als Beispiel stammen viele Schriften über die Popularen von Cicero, welcher selbst den Optimaten zuzurechnen ist
2 vgl. Thommen (1988) S. 22

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

01 Einleitung

1.1 Das Volkstribunal

02 Die Popularen

2.1 Definitionen

2.2 Die politische Ausrichtung der Popularen

2.3 Die wahren Popularen

2.4. Positive Aspekte der Popularen Politik

03 Die Optimaten

3.1 Definitionen

3.2 Politische Ausrichtung der Optimaten

04 Bürgerkrieg zwischen Marius und Sulla

05 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Gruppierungen der Optimaten und Popularen in der römischen Republik, um zu analysieren, ob diese als politische Parteien im modernen Sinne klassifiziert werden können und wie sie ihre politischen Ziele verfolgten.

  • Historische Einordnung der Optimaten und Popularen in der mittleren und späten römischen Republik.
  • Analyse der politischen Strukturen, Methoden und der Rolle des Volkstribunals.
  • Untersuchung des Bürgerkriegs zwischen Marius und Sulla als Fallbeispiel für die eskalierenden Konflikte.
  • Kritische Bewertung der Zielsetzungen und des "Parteiencharakters" beider Gruppen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die politische Ausrichtung der Popularen

In diesem Abschnitt soll versucht werden, die Grundzüge der Popularen Politik aufzuzeigen. Die Quellenlage gibt hierzu nicht wirklich viele Informationen preis. Als einzige „ertragreiche“ Quelle aus dieser Geschichtsperiode werden die Überlieferungen Ciceros angesehen. Dieser bekannte römische Senator berichtete 133 v. Chr. das erste Mal über die Popularen. Diese agierten als politischer Gegenpart zu den Optimaten im römischen Senat oder bei öffentlichen Reden und waren keine Partei im heutigen Sinn. Vielmehr waren sie als ein loser Verbund von Aristokraten, welche eine volksfreundliche Art, beziehungsweise Methode hatten Politik zu machen, bekannt.

Popularpolitiker stammten nicht aus der Masse, waren daher keine einfachen Bürger. Sie könnten zum Beispiel Senatoren sein oder einflussreiche Redner. Auch Feldherren oder Ritter waren als Popularen bekannt.

Die Populare Gruppe, welche keine Partei war, hatte auch keinerlei Organisationsstrukturen oder Politikprogramme. Jeder „kämpfte“ dort für sich allein um die Gunst und die Popularität im Volke. Für einige ging es um einen Platz im Senat, andere versuchten durch ihre Volksfreundlichkeit ihre bereits erlange Macht zu sichern. Im Senat jedoch galt das Wort oder die Äußerung „popularis“ zu sein als Beschimpfung.

Zusammenfassung der Kapitel

01 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob die römischen Gruppierungen der Optimaten und Popularen als Parteien bezeichnet werden können, und umreißt den methodischen Rahmen sowie den betrachteten historischen Zeitraum.

02 Die Popularen: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen sowie die politische Ausrichtung der Popularen, stellt die Diskrepanz zwischen ihrem volksfreundlichen Anspruch und ihrer egoistischen Machtpolitik heraus und beleuchtet positive Aspekte ihres Wirkens.

03 Die Optimaten: Dieses Kapitel definiert die Optimaten als konservative Gruppe des Adels, analysiert deren reaktive politische Methoden zur Sicherung ihrer Vorherrschaft im Senat und hinterfragt ihr Selbstverständnis als "Die Besten".

04 Bürgerkrieg zwischen Marius und Sulla: Dieses Kapitel verdeutlicht anhand der blutigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Generälen, wie weit die Spannungen zwischen Popularen und Optimaten eskalieren konnten und welche destruktiven Folgen dies für die Republik hatte.

05 Fazit: Die abschließende Betrachtung kommt zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Gruppierungen nicht um moderne Parteien, sondern um temporäre politische Verbünde ohne festes Wahlprogramm handelte, deren Konflikt primär durch Methoden und Machtinteressen geprägt war.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Optimaten, Popularen, Volkstribunal, Senat, Bürgerkrieg, Marius, Sulla, politische Gruppierungen, Machtkampf, soziale Ungerechtigkeit, Nobilität, Volksgunst, Politikgeschichte, Parteiencharakter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die römischen politischen Gruppierungen der Optimaten und Popularen während der mittleren und späten Republik im Hinblick auf deren Struktur und Arbeitsweise.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Definitionen und politischen Ausrichtungen beider Gruppen, die Rolle des Volkstribunals sowie der Eskalationsprozess durch den Bürgerkrieg zwischen Marius und Sulla.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es festzustellen, ob die Optimaten und Popularen als politische Parteien im modernen Sinne bezeichnet werden konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es erfolgt eine quellenkritische historische Untersuchung anhand überlieferter Schriften, insbesondere unter Einbeziehung von Quellen wie denen Ciceros.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Charakteristik der Popularen, der Strategien der Optimaten und einer Fallstudie über den Bürgerkrieg als Höhepunkt der politischen Feindseligkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere römische Republik, Nobilität, Volkstribun, Machtpolitik und der Vergleich zwischen antiken Gruppierungen und modernen Parteistrukturen.

Warum wird Cicero als Quelle für die Popularen kritisch betrachtet?

Cicero selbst zählte zum Lager der Optimaten, weshalb seine Überlieferungen eine einseitige Perspektive darstellen könnten, die bei der Auswertung berücksichtigt werden muss.

Welche Bedeutung kommt dem Volkstribunal zu?

Das Volkstribunal diente offiziell der Verteidigung des Volkes, wurde jedoch in den politischen Machtkämpfen zwischen Optimaten und Popularen instrumentalisiert, was zum Bruch der republikanischen Traditionen beitrug.

Warum endet die Analyse mit dem Fazit, dass keine Parteien vorlagen?

Der Autor stellt fest, dass es weder fest verankerte Parteiprogramme noch dauerhafte Organisationsstrukturen gab; die Gruppierungen agierten vielmehr temporär und interessengeleitet.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Optimalen und Populare
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,0
Author
Stephan Janzyk (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V197957
ISBN (eBook)
9783656373964
ISBN (Book)
9783656376194
Language
German
Tags
optimalen populare
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Janzyk (Author), 2010, Optimalen und Populare, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197957
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