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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - Ein Förderinstrument im Wandel von 2000 bis heute und seine Auswirkung auf die deutsche Energiepolitik

Titel: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - Ein Förderinstrument im Wandel von 2000 bis heute und seine Auswirkung auf die deutsche Energiepolitik

Hausarbeit , 2010 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tina Wirth (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) ist eine Erfolgsgeschichte. Als Förder- und Steuerinstrument, schaffte es den deutschen Energiemarkt so weit zu verändern, dass heute bereits rund 16% des produzierten Stroms und rund 10% der Energie in Deutschland auf regenerative Weise erzeugt wird. Damit ist Deutschland Weltmeister und konnte in zahlreichen Bereichen eine Vorreiterrolle einnehmen. Doch das EEG ist in seiner Anwendung und Zielsetzung alles andere als Unumstritten. Bereits die Grundlage, das Stromeinspeisungsgesetz, war in seiner Entstehung von Diskussionen geprägt und drohte aus parteipolitischen Gründen zu scheitern. Die Diskussion wurde in den folgenden Jahren fortgeführt und ging von der grundsätzlichen Frage einer Energiesubvention über die Höhe der eigentlichen Subvention und letztendlich bis hin zu der Frage, ob sich bei regenerativen Energien wenige Personen auf Kosten von vielen Anderen bereichern. Angeheizt wurde die Diskussion von Lobbyverbänden der einzelnen Industrien und schaffte stets die grundsätzliche Frage, ob die Atomenergie oder regenerative Energien der bessere Klimaschutz seien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Erneuerbare Energiengesetz

2.1 Gesetzliche Vorläufer

2.2 Das EEG 2000

2.3 Die Novellierung zum EEG 2004

2.4 Das EEG 2009 und Ausblick auf künftige Veränderungen

3. Die Deutsche Energiepolitik

3.1 Die Rot-Grünen Jahre

3.2 Die große Koalition

3.3 Die Schwarz-Gelben Jahre- Ein Ausblick

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und politische Bedeutung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen Einfluss das Gesetz auf das Wachstum der Solarbranche hatte und welche Risiken sich durch die energiepolitischen Weichenstellungen der Schwarz-Gelben Koalition für diesen Wirtschaftszweig ergeben.

  • Historische Entwicklung des EEG von 2000 bis 2010
  • Wandel der energiepolitischen Prioritäten unter verschiedenen Bundesregierungen
  • Rolle von Lobbygruppen und politischen Akteuren bei Gesetzesnovellierungen
  • Auswirkungen von Degression und Vergütungsanpassungen auf die Solarwirtschaft
  • Zukunftsperspektiven regenerativer Energien im Spannungsfeld der Energiepolitik

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Rot-Grünen Jahre

Der Wahlsieg von Gerhard Schröder beendete 16 Jahre Schwarz-Gelbe Koalition unter Helmut Kohl. Durch die Koalition zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen gelang Joschka Fischer mit seiner Partei erstmals in die Regierungsverantwortung. Auch wenn das Stromeinsparungsgesetz bereits ein gemeinsames Projekt zwischen CDU und den Grünen war, hatten die Grünen nun die Möglichkeit ihre ökologischen Ideen über das Umweltministerium und den Bundesumweltminister Jürgen Trittin in Gesetze umzusetzen.

Der Politikwechsel in Berlin brachte einen maßgeblichen Wechsel in der deutschen Energiepolitik. Auf der einen Seite entwickelte die Regierung ein Verständnis für Energie, wie zum Beispiel über die Ökosteuer auf Kraftstoff, auf der anderen Seite wurde der konkrete Ausstieg aus der Atomenergie für das Jahr 2023 festgelegt. Aufbauend auf das Stromeinspeisungsgesetz entwickelte die Rot-Grüne Regierung das Gesetz für den Vorrang von Erneuerbaren Energien. Maßgeblich beteiligt waren hierbei die Politiker Dr. Hermann Scheer (SPD) und Joseph Fell (Bündnis 90/Die Grünen).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Erfolgsgeschichte des EEG ein und umreißt die kontroverse Debatte sowie die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf die Solarbranche.

2. Das Erneuerbare Energiengesetz: Dieses Kapitel analysiert die gesetzlichen Vorläufer und die verschiedenen Stufen der EEG-Novellierungen bis hin zu den Veränderungen und Ausblicken auf künftige Anpassungen.

3. Die Deutsche Energiepolitik: Das Kapitel betrachtet die energiepolitischen Entwicklungen unter den verschiedenen Regierungskoalitionen und deren Einfluss auf die Ausgestaltung der Förderinstrumente.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Forschungsergebnisse zusammen und bewertet die Rolle des EEG als wirksames Steuerungsinstrument im Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen.

Schlüsselwörter

Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, Solarbranche, Energiewende, Einspeisevergütung, Degression, Energiepolitik, Atomenergie, Lobbyismus, Rot-Grüne Koalition, Große Koalition, Schwarz-Gelbe Koalition, Stromeinspeisungsgesetz, Nachhaltigkeit, Strommarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dessen Einfluss auf die deutsche Energiepolitik sowie speziell auf die Solarbranche im Zeitraum von 2000 bis 2010.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Gesetzgebung für erneuerbare Energien, die Entwicklung der Einspeisevergütung, der Einfluss politischer Koalitionen und der Interessenskonflikt zwischen verschiedenen Energieträgern und Lobbygruppen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, welche Bedeutung das EEG für den Ausbau der deutschen Solarwirtschaft hatte und welche Gefahren durch eine politisch motivierte Kürzung der Fördermaßnahmen für die Branche entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die den historischen Kontext, die gesetzgeberischen Prozesse und die Akteurskonstellationen innerhalb verschiedener Bundesregierungen untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Gesetzes von den Anfängen (Stromeinsparungsgesetz) über die verschiedenen EEG-Novellierungen sowie eine kritische Betrachtung der Energiepolitik unter Rot-Grün, der Großen Koalition und dem Ausblick auf Schwarz-Gelb.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie EEG, Solarförderung, Energiewende, Degression und energiepolitische Steuerung beschreiben.

Inwiefern hat die Regierungszusammensetzung das EEG beeinflusst?

Die Arbeit zeigt auf, dass der politische Wille der jeweiligen Regierungskoalitionen maßgeblich für die Stabilität oder die Kürzung der Förderanreize für die Solarbranche war.

Welche Bedeutung kommt der Rolle von Lobbyisten im Text zu?

Die Arbeit beschreibt das EEG als Spielball verschiedener Interessengruppen, wobei insbesondere die Solar- und die Atomlobby durch direkten Einfluss auf politische Entscheidungsträger die gesetzlichen Rahmenbedingungen mitgestaltet haben.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - Ein Förderinstrument im Wandel von 2000 bis heute und seine Auswirkung auf die deutsche Energiepolitik
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Politische Systeme in Dtl. (Umweltpolitik - Ein zentrales Politikfeld in Deutschland)
Note
1,7
Autor
Tina Wirth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V197846
ISBN (eBook)
9783656241119
ISBN (Buch)
9783656241188
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erneuerbare-energien-gesetz förderinstrument wandel auswirkung energiepolitik welche bedeutung gesetz förderung erneuerbaren energien ausbau solarbranche deutschland gefahren branche schwarz-gelben koalition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tina Wirth (Autor:in), 2010, Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - Ein Förderinstrument im Wandel von 2000 bis heute und seine Auswirkung auf die deutsche Energiepolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197846
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Leseprobe aus  24  Seiten
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