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Auswärtige Sicherheitspolitik in der Periode vom 11.September 2001 bis zum 27. Januar 2003 - Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich

Title: Auswärtige Sicherheitspolitik in der Periode vom 11.September 2001 bis zum 27. Januar 2003 - Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 51 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Philipp Lehmann (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

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Summary Excerpt Details

Das Ende des Ost-West-Konfliktes repräsentiert eine drastische Wende in der
Ausgestaltung der internationalen Strukturen. Doch noch bevor eine Neue Weltordnung
deutliche Konturen annehmen kann, sieht sich die Welt am 11.September 2001 mit
einer erneuten historischen Zäsur konfrontiert. In der Folgezeit wird schnell offenbar,
dass die Staaten jenseits und diesseits des Atlantiks den neuen Herausforderungen mit
teils sehr unterschiedlichen Rezepten begegnen. Die vorliegende Arbeit vergleicht
exemplarisch die Entwicklung auswärtiger Sicherheitspolitik in den Vereinigten Staaten
und in der Bundesrepublik Deutschland. Den Zeitrahmen der Analyse bildet die Periode
vom 11.September 2001 bis zum 27.Januar 2003, dem Termin, an dem der Chef der
UN-Waffeninspektoren Hans Blix dem UN-Sicherheitsrat den Kontrollbericht über das
irakische Rüstungsniveau vorstellt.
Orientiert an einem chronologischen Gerüst, wird die untersuchte Phase
schwerpunktmäßig in drei Themenkomplexe untergliedert:
Das erste Kapitel skizziert die Entwicklungen vom 11.September 2001 bis zum
Afghanistankrieg. Rasch wird dabei deutlich, dass die USA in unmittelbarer Folge auf
die Anschläge die Handlungshoheit übernehmen und die entstandene Dynamik nutzen,
ihr Vorgehen national wie international in einem weitgehenden Konsens einzubetten.
Nach Meinung des Verfassers müssen die vermeintlichen Erfolge des
Afghanistanfeldzuges aus heutiger Sicht aber in Frage gestellt werden. Eine stabile
Nachkriegsordnung ist bis dato nicht abzusehen. Als loses Staatenkonstrukt ohne
institutionelle Ausprägung scheint auch die Anti-Terror-Koalition keiner
funktionsfähigen Zukunft entgegen zu sehen. Die Bundesrepublik Deutschland erklärt
sich zwar uneingeschränkt solidarisch zu den USA, kann aufgrund ihrer
eingeschränkten Kooperationsfähigkeit aber nur sehr begrenzten Einfluss auf den
Kriegsverlauf und die internationale Terrorbekämpfung ausüben.
Im folgenden Abschnitt wird dargestellt, welche sicherheitspolitischen Konsequenzen
die Vereinigten Staaten bzw. Deutschland aus der veränderten Bedrohungslage ziehen.
Basierend auf dem Konzept des Nuclear Posture Review verkünden die USA, sich den
Einsatz nuklearer Waffen generell als taktische Option offen zu halten. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Afghanistankrieg und Anti-Terror-Koalition

2.1 Der Afghanistankrieg

2.2 Die Bewertung des Afghanistankrieges

2.3 Die Anti-Terror-Koalition

2.4 Die Bewertung der Anti-Terror-Koalition

3 Strategische Ausrichtung in einer Neuen Weltordnung

3.1 Der Umbruch der Internationalen Struktur

3.2 Die strategischen Konzepte der USA

3.3 Die strategischen Versäumnisse der BRD

3.4 Die Implementierung der Strategischen Ansätze

4 Irakkrise

4.1 Die US-Strategien im Bezug auf die Irakkrise

4.2 Der geradlinige Weg der USA

4.3 Der Schlingerkurs der BRD

4.4 Die Auswirkung der Strategien auf die Außenpolitiken

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die sicherheitspolitischen Entwicklungen der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum vom 11. September 2001 bis zum 27. Januar 2003. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie beide Staaten auf die neuen globalen Herausforderungen nach den Terroranschlägen reagieren und welche strategischen Konsequenzen sie daraus ableiten.

  • Vergleich der US-amerikanischen und deutschen Sicherheitspolitik in einer post-9/11-Weltordnung
  • Analyse der US-Strategien (Nuclear Posture Review, National Security Strategy) und deren unilaterale Tendenzen
  • Untersuchung der deutschen sicherheitspolitischen Positionierung zwischen transatlantischer Solidarität und außenpolitischer Profilsuche
  • Bewertung der Rolle von Anti-Terror-Koalitionen und multilateralen Institutionen
  • Auseinandersetzung mit der Irakkrise als Lackmustest für internationale Sicherheitskonzepte

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Umbruch der Internationalen Struktur

Das Ende des Ost-West-Konfliktes markiert einen essentiellen Umbruch der internationalen Strukturen. Die Neue Weltordnung, die der amerikanische Präsident George Bush sen. verheißungsvoll proklamiert, harrt lange Zeit einer definitiven Ausgestaltung. In den Jahren nach 1989/90 treten innerhalb der westlichen Staatengemeinschaft Konfliktlinien zu Tage, die weniger durch gemeinsame Prioritätensetzungen überdeckt werden. Differierende Vorstellung von Führerschaft und verschiedene Bedrohungsperzeptionen zeichnen sich zunehmend in unterschiedlicher Höhe der Verteidigungsausgaben sowie abweichenden Konzepten zur Überwindung der Nahost-Problematik ab. Bis zum 11.September erscheint die internationale Struktur als „ordnungspolitisches Interregnum.“

Nachdem die Existenzsicherung als Pufferstaat im Kalten Krieg und das Ziel der Wiedervereinigung obsolet geworden sind, sieht sich die Bundesrepublik Deutschland mit einem Prozess der Neupositionierung in der internationalen Staatengemeinschaft konfrontiert. „Mit der Herabstufung Europas auf der außenpolitischen Prioritätenliste Washingtons bricht […] das Fundament einer der beiden Säulen früherer deutscher Außenpolitik weg.“ Solange die neue internationale Rolle weder nach Innen noch nach Außen definiert ist, steht die BRD vor der prinzipiellen Wahl, künftig gestaltend agieren oder opportun reagieren zu wollen. Der Weg von der moralischen Zivilmacht zur Übernahme größerer Verantwortung in der auswärtigen Sicherheitspolitik und Gestaltung einer deutschen Interessenpolitik erweist sich als steinig. Er steht im Spannungsverhältnis zu internen Strukturproblemen, wie Haushaltsdefizit und Arbeitslosigkeit. Politisch-moralische Vorbehalte, die in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung abzulesen ist, spiegeln sich auch in den Parteien mit Regierungs-Verantwortung wider.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in die sicherheitspolitische Zäsur nach dem 11. September 2001 ein und stellt die vergleichende Analyse der US-amerikanischen und deutschen Reaktion darauf vor.

2 Afghanistankrieg und Anti-Terror-Koalition: Dieses Kapitel behandelt den militärischen Einsatz in Afghanistan, die internationale Koalitionsbildung sowie die kritische Bewertung der begrenzten Erfolge dieser Strategien.

3 Strategische Ausrichtung in einer Neuen Weltordnung: Es wird analysiert, wie sich die globale Sicherheitsarchitektur verändert hat und welche spezifischen Konzepte die USA und Deutschland hierfür entwickelt haben.

4 Irakkrise: Der Fokus liegt auf der Eskalation der Irak-Frage, den unterschiedlichen Strategien von USA und Deutschland sowie den Auswirkungen auf die jeweiligen Außenpolitiken.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Analyse der Unterschiede in der Sicherheitspolitik beider Staaten und reflektiert über die langfristigen Folgen für die internationale Ordnung.

Schlüsselwörter

Sicherheitspolitik, USA, Bundesrepublik Deutschland, 11. September 2001, Afghanistankrieg, Anti-Terror-Koalition, Neue Weltordnung, National Security Strategy, Irakkrise, Unilateralismus, Multilateralismus, Geopolitik, Zivilmacht, Diplomatie, Terrorismusbekämpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der auswärtigen Sicherheitspolitik in den USA und der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum zwischen den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und Januar 2003.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den Afghanistankrieg, die Bildung internationaler Anti-Terror-Koalitionen, die strategische Neuausrichtung durch die USA sowie die diplomatischen und politischen Spannungen in der Irakkrise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein vergleichender Überblick über die unterschiedlichen sicherheitspolitischen Ansätze beider Staaten sowie die Analyse der Auswirkungen dieser Strategien auf die transatlantischen Beziehungen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Politikfeldanalyse, die auf einer chronologischen Aufarbeitung der sicherheitspolitischen Ereignisse sowie einer Untersuchung strategischer Dokumente und Regierungserklärungen basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil gliedert sich in drei zentrale Komplexe: den Afghanistankrieg und dessen Bewertung, die strategische Ausrichtung in der Neuen Weltordnung (unter Berücksichtigung von NPR und NSS) sowie den spezifischen Umgang beider Länder mit der Irakkrise.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Unilateralismus, Multilateralismus, Sicherheitspolitik, Bedrohungsperzeption und die Neupositionierung der deutschen Außenpolitik.

Wie bewertet der Autor den deutschen "Sonderweg" in der Irakkrise?

Der Autor kritisiert, dass Deutschland diplomatische Chancen durch eine zu frühe und kategorische Festlegung vergab und es versäumte, eine konstruktive, europäisch koordinierte Alternative zur US-Politik zu entwickeln.

Warum wird die amerikanische Anti-Terror-Koalition als problematisch betrachtet?

Sie wird als ein heterogenes, von den USA dominiertes Zweckbündnis ohne längerfristige institutionelle Perspektive beschrieben, dessen interne Widersprüche die Effektivität und Legitimität langfristig gefährden.

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Details

Title
Auswärtige Sicherheitspolitik in der Periode vom 11.September 2001 bis zum 27. Januar 2003 - Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich
College
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut (GSI))
Course
Fragen angewandter Politikforschung
Grade
1,0
Author
Philipp Lehmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
51
Catalog Number
V19780
ISBN (eBook)
9783638238243
Language
German
Tags
Auswärtige Sicherheitspolitik Periode September Januar Vereinigten Staaten Amerika Bundesrepublik Deutschland Vergleich Fragen Politikforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Lehmann (Author), 2003, Auswärtige Sicherheitspolitik in der Periode vom 11.September 2001 bis zum 27. Januar 2003 - Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/19780
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