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„Bin ich doof?“ – Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg – Vorpommern nach der Wende bis 2000

Title: „Bin ich doof?“ – Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg – Vorpommern nach der Wende bis 2000

Term Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephan Janzyk (Author)

Pedagogy - General

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Das Thema meiner Hausarbeit lautet „Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg – Vorpommern nach der Wende bis 2000“. Was genau sich hinter dieser Überschrift und hinter den jeweiligen Begriffen verbirgt, werde ich nun versuchen zu erläutern.
Ich denke, dass jeder das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Norden der Bundesrepublik Deutschland kennt und hier keinerlei Erklärung braucht. Es gehört zu den neuen Bundesländern und war demnach bis 1990 ein Teil des Staatsgebietes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.
„Transformation“. Was ist „Transformation“? Laut dem Duden bedeutet „Transformation“ soviel wie Umformung, Umwandlung oder Umgestaltung.
Es entsteht etwas Neues, etwas Neues wird entwickelt, etwas wird weiterentwickelt. Ich persönlich denke bei dem Wort aber auch daran, dass etwas Altes hinter sich gelassen wird. Etwas, was sich anscheinend nicht bewährt oder funktioniert hat. Ob es schlecht war, sei dahingestellt, aber das Alte weicht etwas Neuem, Besserem. Das sollte der Regelfall sein. Bezogen auf das Wort „Schulbildung“ macht eine „Transformation“ natürlich Sinn. Hier ist vom Wandel und der Umgestaltung eines Systems, dem Bildungssystem eines Staates, die Rede. Ein Staat, hier die ehemalige Deutsche Demokratische Republik, schwindet, und mit ihr eine Ideologie, ein System. Eingebettet in dieses System war natürlich auch das Bildungssystem des Staates.
Als „Wende“ würde ich eine einschneidende, weitreichende Veränderung bezeichnen. Etwas Neues beginnt, ein neuer Abschnitt fängt an. In dem hier betitelten Kontext der Deutschen Demokratischen Republik bedeutet die „Wende“ natürlich der Fall der SED-Regierung und die Öffnung der innerdeutschen Mauer 1989, was dann die erlösende Konsequenz der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3.Oktober 1990 zur Folge hatte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begründung der Themenwahl und Fragestellung

2. Definitionen

3. Rückblickende Herleitung

4. Der Transformationsprozess

5. Rahmenbedingungen

5.1. Der Lehrkörper

5.2. Die Schüler

5.3. Die Infrastruktur

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern im Zeitraum von der Wende bis zum Jahr 2000, um der Frage nachzugehen, ob die damaligen Rahmenbedingungen die Bildungsqualität und die Zukunfts- bzw. Lebenschancen der Schülergeneration beeinflussten.

  • Historische Einordnung des Bildungssystems vor und nach der Wende
  • Analyse des Transformationsprozesses im schulischen Bereich
  • Herausforderungen durch den Lehrkörper (Migration und Veralterung)
  • Auswirkungen sinkender Schülerzahlen auf die Bildungsqualität
  • Infrastrukturelle Bedingungen der Schulen in der Nachwendezeit

Auszug aus dem Buch

5.1. Der Lehrkörper

Als einen sehr wichtigen und nicht zu unterschätzenden Faktor der Transformation des Bildungssystems, betrachte ich den Lehrkörper.

Alle Lehrer, die zu dieser Zeit an den allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg – Vorpommern tätig waren, wurden im Bildungssystem der Deutschen Demokratischen Republik ausgebildet und durch dieses geprägt. Der erforderliche Neuorientierungsprozess forderte von ihnen, dass sie in kürzester Zeit einen erheblichen Teil ihres beruflichen Alltagswissens, im Hinblick auf Pflichten, Rechte, Verfahrensabläufe, Lehrpläne oder Lehrbücher entwerten. (vgl. Helsper/Krüger/Wenzel 1996, 22)

Viele der Lehrer hatten damit sehr große Probleme. So entstanden in Folgejahren spürbare „qualitative“ Unterschiede zwischen den Lehrkräften. Einige waren offen und bereit, sich dem Neuen, den neuen Möglichkeiten zuzuwenden. Dies waren mit Masse die jüngeren Kollegen. Sie lernten es schnell mit den veränderten Bildungszielen, Lehrplänen, Methoden und Verhaltensweisen umzugehen, nicht nur zwischen Lehrern und Schülern, auch zwischen Lehrern und Eltern. (vgl. Fuchs/Reuter 1995, 41)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begründung der Themenwahl und Fragestellung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und die Fragestellung, ob das Abitur in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wende qualitativ hinter den Standards in den alten Bundesländern zurückblieb.

2. Definitionen: Zentrale Begriffe wie „Transformation“ und „Wende“ werden im Kontext der politischen und bildungssystemischen Umgestaltung nach 1990 definiert.

3. Rückblickende Herleitung: Dieses Kapitel skizziert die Unterschiede zwischen dem sozialistisch geprägten Bildungssystem der DDR und dem westdeutschen Schulwesen vor der Wiedervereinigung.

4. Der Transformationsprozess: Der Prozess der bildungspolitischen Umgestaltung und die Einführung eines gegliederten Schulsystems ab 1991 werden beschrieben.

5. Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt analysiert die Faktoren Lehrkörper, Schülerschaft und Infrastruktur sowie deren Einfluss auf den Schulalltag in Mecklenburg-Vorpommern.

6. Zusammenfassung: Der Autor reflektiert seine Ausgangsfrage und stellt fest, dass trotz der schwierigen Umstände die individuelle Leistung der Schüler entscheidend bleibt und der Zukunft positiv entgegenzusehen ist.

Schlüsselwörter

Mecklenburg-Vorpommern, Transformation, Schulentwicklung, Bildungssystem, Wende, Lehrkörper, Lehrermigration, Schulqualität, Schülerschaft, Infrastruktur, Schulbaureihe 80, DDR, Schulerfolg, Bildungsreform, Abitur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Bildungssystems in Mecklenburg-Vorpommern zwischen der Wende 1990 und dem Jahr 2000 und reflektiert dabei die Qualität des Abiturs in dieser Umbruchsphase.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den strukturellen Veränderungen im Schulwesen, dem Zustand der Lehrerschaft, dem demografischen Rückgang der Schülerzahlen und der physischen Infrastruktur der Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Bildungsbedingungen in der Transformationsphase waren und ob diese die Zukunfts- und Lebenschancen der Absolventen negativ beeinflusst haben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und persönlichen Reflexionen, da er selbst als Schüler die beschriebene Transformationszeit in Mecklenburg-Vorpommern durchlaufen hat.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen: die fachliche und methodische Herausforderung für den Lehrkörper, die Folgen sinkender Schülerzahlen sowie die Qualität der Schulinfrastruktur, insbesondere der „Plattenbauschulen“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben der geographischen Einordnung sind „Transformation“, „Schulbaureihe 80“, „Lehrermigration“ und „Schulqualität“ die tragenden Begriffe der Analyse.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrkörpers nach der Wende?

Er beschreibt eine enorme Anpassungsleistung der Lehrer, die sich von den DDR-Standards lösen mussten, wobei er auf die Problematik des hohen Durchschnittsalters und die „Lehrermigration“ in die alten Bundesländer verweist.

Welchen Einfluss hatte der Rückgang der Schülerzahlen auf das Schulsystem?

Der Rückgang führte zur Schließung vieler Schulen, längeren Schulwegen für Schüler und einer eingeschränkten Auswahlmöglichkeit bei Leistungskursen für das Abitur.

Wird das Abitur in Mecklenburg-Vorpommern als minderwertig eingestuft?

Der Autor verneint dies: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurde die allgemeine Studierfähigkeit erworben und die Leistung der Schüler stand der in den alten Bundesländern nicht grundsätzlich nach.

Was hat sich nach dem Jahr 2000 laut Autor im Bildungssystem verändert?

Es gab positive Entwicklungen wie die Modernisierung der Schulgebäude, die Etablierung von Ganztagsschulen und eine verbesserte Situation für junge Lehrkräfte.

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Details

Title
„Bin ich doof?“ – Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg – Vorpommern nach der Wende bis 2000
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,0
Author
Stephan Janzyk (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V197530
ISBN (eBook)
9783656236481
ISBN (Book)
9783656237198
Language
German
Tags
transformation schulentwicklung mecklenburg vorpommern wende DDR BRD
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Janzyk (Author), 2008, „Bin ich doof?“ – Die Transformation und Schulentwicklung in Mecklenburg – Vorpommern nach der Wende bis 2000, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197530
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