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"Schule ist nichts für Jungs" - Über den Zusammenhang von Schulabschlüssen und Geschlecht

Titel: "Schule ist nichts für Jungs" - Über den Zusammenhang von Schulabschlüssen und Geschlecht

Hausarbeit , 2012 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anke Schepers (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Internetportal der WAZ Mediengruppe wurde 2011 veröffentlicht, dass „mehr als die Hälfte der Abiturienten in NRW weiblich [sind]. Bei den Schulabgängern ohne Abschluss sind es hingegen die Jungen, die den größeren Anteil ausmachen“.
Focus online dramatisiert den Sachverhalt und schreibt 2009 „Schule ist nichts für Jungs […] Förderschüler, Hauptschüler, Schulabbrecher und Sitzenbleiber sind mehrheitlich Jungs“. So läuft also auch dieser Artikel darauf hinaus, dass Mädchen die besseren Schülerinnen sind und auch die besseren Schulabschlüsse erzielen.
Im Vordergrund dieser Arbeit steht nun die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Geschlecht und den erreichten Schulabschlüssen. Konkret heißt das: ist es tatsächlich so, dass Mädchen im Allgemeinen höhere Schulabschlüsse erlangen, als Jungen? Den Abschluss bilden Überlegungen zu den Ergebnissen der Untersuchung sowie die Darstellung möglicher Auswirkungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Datenaufbereitung

2.2 Der χ²-Unabhängigkeitstest

2.3 Auswertung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den statistischen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht von Schülern und den erreichten Schulabschlüssen, um zu prüfen, ob die medial verbreitete These, Mädchen würden generell höhere Schulabschlüsse erlangen als Jungen, anhand empirischer Daten haltbar ist.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Geschlecht und Bildungsabschluss
  • Aufbereitung und Clusterung von Mikrozensus-Daten
  • Anwendung des χ²-Unabhängigkeitstests zur statistischen Überprüfung
  • Berechnung des Φ-Koeffizienten zur Bestimmung der Effektstärke
  • Kritische Reflexion der Ergebnisse gegenüber medialen Berichterstattungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Der χ²-Unabhängigkeitstest

Für den χ²-Unabhängigkeitstest bildet die oben dargestellte Kontingenztabelle die Grundlage. Anhand dieser Tabelle wird eine weitere berechnet: Die Indifferenztabelle. Hier werden die erwarteten, absoluten Häufigkeiten ermittelt. Das heißt, hier wird gezeigt, welche Werte bei Unabhängigkeit der untersuchten Merkmale zu erwarten sind. Diese Werte erhält man durch folgende Formel bei Excel: =(Zeilensumme*Spaltensumme)/Gesamtsumme. Wären die Merkmale also unabhängig voneinander, so müsste die Tabelle folgendermaßen gefüllt sein:

An dieser Stelle wird die weitere Untersuchung kurz unterbrochen, um zu überprüfen, ob die erforderlichen Bedingungen für die Interpretation des χ²-Unabhängigkeitstests erfüllt werden. Diese Bedingungen lauten: „a) nur 20% der Zellen in der Indifferenztabelle dürfen Häufigkeiten aufweisen, die kleiner als 5 sind b) jede Zelle der Indifferenztabelle muss erwartete Werte enthalten, die größer als 0 sind“ (Friedrich, 2011, S.84). Beide Bedingungen sind in diesem Falle erfüllt, daher kann die Untersuchung fortgesetzt werden.

Vergleicht man nun die beiden Tabellen, zeigt sich, dass die Werte voneinander abweichen. Für den χ²-Wert ist genau diese Abweichung zwischen beobachteten und erwarteten Häufigkeiten wichtig. Den χ²-Wert erhält man mit folgender Excel-Formel: =((beobachteter Wert – erwarteter Wert)^2)/erwarteter Wert. Durch die Berechnung ergeben sich nachfolgende Werte, wobei der Gesamtwert den χ²-Wert darstellt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die mediale Ausgangslage zum Thema Geschlechterunterschiede bei Schulabschlüssen dar und leitet die Forschungsfrage sowie die Hypothese der Arbeit ab.

2. Hauptteil: Der Hauptteil beschreibt die methodische Vorgehensweise, beginnend bei der Datenaufbereitung des Mikrozensus über die Durchführung eines χ²-Unabhängigkeitstests bis hin zur Interpretation des Zusammenhangs mittels Φ-Koeffizient.

2.1 Datenaufbereitung: Hier wird erläutert, wie der Datensatz des Mikrozensus gefiltert, bereinigt und mittels Clusterung in eine für die Analyse geeignete Form gebracht wurde.

2.2 Der χ²-Unabhängigkeitstest: In diesem Abschnitt wird die statistische Prüfung der Hypothese durch Berechnung von Kontingenz- und Indifferenztabellen sowie die Ermittlung des χ²-Wertes durchgeführt.

2.3 Auswertung: Dieses Kapitel berechnet und interpretiert den Φ-Koeffizienten, um die Stärke des statistisch nachgewiesenen Zusammenhangs einzuordnen.

3. Fazit: Das Fazit stellt die empirischen Ergebnisse der Analyse den einleitenden Medienberichten gegenüber und diskutiert die Aussagekraft statistischer Berechnungen im Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Bildungsstatistik, Geschlecht, Schulabschluss, Mikrozensus, Hypothesenprüfung, χ²-Unabhängigkeitstest, Kontingenztabelle, Φ-Koeffizient, Datenaufbereitung, Signifikanzniveau, Bildungsgerechtigkeit, statistische Analyse, Excel, Bildungserfolg, Schullaufbahn

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die mediale Behauptung, dass das Geschlecht eines Schülers einen signifikanten Einfluss auf den erreichten Schulabschluss hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bildungsstatistik, dem Umgang mit großen Datensätzen wie dem Mikrozensus sowie der Anwendung statistischer Testverfahren in der Sozialforschung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Hypothese, dass Mädchen generell höhere Schulabschlüsse erzielen als Jungen, empirisch zu prüfen und die Stärke eines potenziellen Zusammenhangs zu quantifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine quantitative Datenanalyse durchgeführt, wobei primär der χ²-Unabhängigkeitstest und der Φ-Koeffizient mittels Excel zur Anwendung kommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufbereitung der Rohdaten, die statistische Überprüfung auf Abhängigkeit der Variablen Geschlecht und Schulabschluss sowie die anschließende Interpretation der Effektstärke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Bildungsstatistik, Geschlechterunterschiede, Mikrozensus, χ²-Unabhängigkeitstest und empirische Datenanalyse beschreiben.

Warum wird im Fazit die Aussage der WAZ Mediengruppe in Frage gestellt?

Obwohl ein statistischer Zusammenhang existiert, zeigt die Berechnung des Φ-Koeffizienten, dass dieser Effekt in der Realität sehr gering ist, was die dramatische mediale Darstellung in ein anderes Licht rückt.

Welche Rolle spielt der Φ-Koeffizient für die Schlussfolgerung der Arbeit?

Er dient dazu, die Stärke des statistischen Zusammenhangs zu bewerten. Da der berechnete Wert von 0,05 sehr niedrig ist, verdeutlicht er, dass das Geschlecht allein nur einen minimalen Einfluss auf den Schulabschluss ausübt.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Schule ist nichts für Jungs" - Über den Zusammenhang von Schulabschlüssen und Geschlecht
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,0
Autor
Anke Schepers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
10
Katalognummer
V197281
ISBN (eBook)
9783656234777
ISBN (Buch)
9783656235194
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schule jungs über zusammenhang schulabschlüssen geschlecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anke Schepers (Autor:in), 2012, "Schule ist nichts für Jungs" - Über den Zusammenhang von Schulabschlüssen und Geschlecht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/197281
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Leseprobe aus  10  Seiten
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