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Museumsrezension - Der Barbarenschatz

Geraubt und im Rhein versunken

Title: Museumsrezension - Der Barbarenschatz

Essay , 2008 , 6 Pages

Autor:in: Josephine Ottersbach (Author)

History - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Der Rundgang durch die Ausstellung "der Barbarenschatz" wird beschrieben wie auch didaktisch analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund: Das Römische Reich im 3. Jahrhundert n. Chr.

3. Ausstellungskonzeption und Besuchererfahrung

4. Didaktische Aufbereitung und Vermittlung der Inhalte

5. Kritische Würdigung der Inszenierung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die didaktische Konzeption und die inszenatorische Umsetzung der Wanderausstellung "Der Barbarenschatz – Geraubt und im Rhein versunken" im Rheinischen Landesmuseum Bonn. Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit die architektonische und inhaltliche Gestaltung den historischen Kontext des 3. Jahrhunderts n. Chr. für den Museumsbesucher erfahrbar macht und welche Herausforderungen bei der Vermittlung komplexer historischer Zusammenhänge ohne begleitende Fachführung entstehen.

  • Historische Einordnung der Reichskrise im 3. Jahrhundert n. Chr.
  • Analyse der narrativen Struktur der Ausstellung vom Fund bis zum Rückweg der Germanen.
  • Evaluierung der didaktischen Methoden zur Wissensvermittlung für ein breites Publikum.
  • Kritische Reflexion der Inszenierung als Wanderausstellung.
  • Untersuchung der Rezeption durch den "Durchschnittsbesucher".

Auszug aus dem Buch

Ausstellungskonzeption und Besuchererfahrung

Bei Betreten des Museums geht der Besucher auf eine Leinwand zu, auf der gezeigt wird, wie ein Barbarenschatz, der bei Baggerarbeiten unter Wasser gefunden wurde, ausgesehen haben soll. Unterhalb dieser Leinwand befindet sich eine Vitrine mit Kesseln auf Kies von Wasserpflanzen umgeben, in der das Bild auf der Leinwand nachgebildet ist. Danach geht der Besucher eine Treppe hinauf, quasi aus dem Wasser an Land, und befindet sich nun mitten auf einem Marktplatz mit Häusern und einem gallorömischen Tempel, indem auch Heiligtümer und Opfergaben nachgestellt sind. Diese Rekonstruktion soll dem Besucher das Gefühl geben, sich wirklich in einem römischen Dorf zu befinden.

Wenn der Besucher nun auf die Rekonstruktion der Häuser zugeht, kann er durch Freiräume in Form von Türen in der Wand dahinter einen neuen Raum betreten. In diesem Raum befinden sich weitere Vitrinen, in den die Gegenstände ausgestellt sind, die die Römer im Alltag benutzt haben. Darunter viele Metallobjekte aus Silber, Bronze, Messing, Zinn und Eisen ganz unterschiedlichen Charakters. Diese Alltagsgegenstände sollen dem Besucher den Einblick in die Lebenswelt der Menschen des 3. Jahrhunderts ermöglichen. Hier sind unter anderem Tafel- und Küchengeschirr aus Bronze und Silber zu sehen. Dies lässt auf eine relativ gehobene Esskultur in den römischen Provinzen schließen. Dieses Geschirr ist in einer kunstfertigen Ausführung erhalten, woraus der Besucher folgern kann, dass die römische Handwerkstechnik von guter Qualität gewesen sein muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Ausstellung und die Relevanz der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser speziellen musealen Präsentation.

2. Historischer Hintergrund: Das Römische Reich im 3. Jahrhundert n. Chr.: Darstellung der politischen Instabilität, des Soldatenkaisertums und des Germaneneinfalls als ursächliche Ereignisse für die Entstehung des Barbarenschatzes.

3. Ausstellungskonzeption und Besuchererfahrung: Detaillierte Beschreibung des räumlichen Aufbaus der Ausstellung, von der Inszenierung des Unterwasserfundes bis zum Rundgang durch die nachgestellte gallorömische Lebenswelt.

4. Didaktische Aufbereitung und Vermittlung der Inhalte: Untersuchung der eingesetzten Vermittlungselemente wie Wandtexte, Zitate und der bewussten Farbgestaltung zur Unterstützung des Besuchers.

5. Kritische Würdigung der Inszenierung: Reflexion über die Wirksamkeit der Ausstellung, insbesondere die Problematik der mangelnden Nummerierung und die Herausforderungen für den unbetreuten Museumsbesucher.

Schlüsselwörter

Barbarenschatz, Römische Reichskrise, 3. Jahrhundert, Germaneneinfall, Wanderausstellung, Rheinland, Gallisches Sonderreich, Museumsdidaktik, Kulturgüter, Archäologie, Antike, Inszenierung, Besuchererfahrung, Limes, Alltagsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der musealen Inszenierung der Wanderausstellung zum Thema „Der Barbarenschatz“ im Rheinischen Landesmuseum Bonn.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die historische Krise des Römischen Reiches, die materielle Kultur des 3. Jahrhunderts sowie die methodische Aufbereitung archäologischer Funde für ein breites Publikum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu bewerten, ob das museale Konzept der Ausstellung den historischen Kontext erfolgreich vermittelt und für den durchschnittlichen Besucher verständlich aufbereitet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine analytische Beobachtung des Ausstellungsaufbaus und verknüpft diese mit dem historischen Wissen über die Ereignisse des 3. Jahrhunderts n. Chr.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt den Rundgang durch die Ausstellung, die Rolle der Exponate, die Einbettung in das Gesamtszenario sowie die didaktischen Herausforderungen, die sich durch das Format einer Wanderausstellung ergeben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Barbarenschatz, Römische Reichskrise, Ausstellungskonzeption, Museumsdidaktik und Germaneneinfall.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des "Durchschnittsbesuchers"?

Die Autorin stellt kritisch infrage, ob ein Besucher ohne fachliche Führung die geschichtliche Abfolge und die Tiefe der Inszenierung ohne Nummerierung der Exponate vollständig erfassen kann.

Was ist das Fazit zur Wirksamkeit der Inszenierung?

Obwohl die Grundidee als genial eingestuft wird, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass die Umsetzung in der Praxis nicht in jeder Hinsicht überzeugend gelingt.

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Details

Title
Museumsrezension - Der Barbarenschatz
Subtitle
Geraubt und im Rhein versunken
College
University of Koblenz-Landau  (Geschichte)
Course
Antike in Ausstellungen - Museumsdidaktische Ansätze
Author
Josephine Ottersbach (Author)
Publication Year
2008
Pages
6
Catalog Number
V196891
ISBN (eBook)
9783656229292
Language
German
Tags
museumsrezension barbarenschatz geraubt rhein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josephine Ottersbach (Author), 2008, Museumsrezension - Der Barbarenschatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/196891
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