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Kinderbetreuungskonzepte als Faktor der Fertilität in Deutschland und Schweden

Titel: Kinderbetreuungskonzepte als Faktor der Fertilität in Deutschland und Schweden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stephanie Trompelt (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Meine Arbeit greift speziell Kinderbetreuungskonzepte als ein Faktor für höhere Fertilität auf. Zur besseren Vergleichbarkeit der Fruchtbarkeitsrate habe ich die Konzepte Deutschlands und Schwedens gegenübergestellt. Meine Auswahl für ein Vergleichsland fiel auf Schweden, da das Land europaweit immer Spitzenpositionen bei der Fertilität und den Kinderbetreuungssystemen eingenommen hat. Ein weiterer Grund für diese beiden Vergleichspartner ist deren unterschiedliches Verständnis zur Umsetzung von wohlfahrtsstaatlicher Politik. Deutschland wird eher den konservativen und Schweden den sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaatsregimen nach Esping- Andersen zugeordnet (vgl. Esping- Andersen 1998: 43ff.).
Da die Geburtenrate von vielen wohlfahrtsstaatlichen Faktoren beeinflusst wird (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010), habe ich mich, als Rahmengebung für diese Arbeit, bei dem Vergleich auf die Betreuungsmöglichkeiten für (Klein-) Kinder bis sechs Jahre konzentriert.
Zielsetzung dieser Arbeit war es, zu erörtern, ob man die unterschiedlichen Betreuungskonzepte von Deutschland und Schweden als einen Faktor für die höhere Fertilität der Skandinavier sehen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER RAHMEN

2.1 Wohlfahrtsstaat- Regime

2.2 Der deutsche Wohlfahrtsstaat

2.3 Der schwedische Wohlfahrtsstaat

3 ENTWICKLUNG DER FERTILITÄT

3.1 Entwicklung in Deutschland

3.2 Entwicklung in Schweden

4 KINDERBETREUUNGSKONZEPT

4.1 Deutschland

4.1.1 Betreuungsformen

4.1.2 Finanzierung der Betreuung

4.2 Schweden

4.2.1 Betreuungsformen

4.2.2 Finanzierung der Betreuung

5 VERGLEICH UND REFLEXION DER BEIDEN BETREUUNGSKONZEPTE

5.1 Vergleich

5.2 „Fertilitätsfreundlichkeit“

6 SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob unterschiedliche Kinderbetreuungskonzepte in Deutschland und Schweden als maßgeblicher Faktor für die höhere Fertilitätsrate in skandinavischen Ländern identifiziert werden können.

  • Typisierung der Wohlfahrtsstaaten nach Esping-Andersen
  • Vergleichende Analyse der Fertilitätsentwicklungen seit 1960
  • Strukturelle Untersuchung von Betreuungsformen (Krippen, Kindergärten, Tagespflege)
  • Vergleich der Finanzierungsmodelle und staatlichen Rahmenbedingungen
  • Reflexion über den Begriff der „Fertilitätsfreundlichkeit“

Auszug aus dem Buch

2.1 Wohlfahrtsstaat- Regime

Da es verschiedene Konzeptionen gibt, Wohlfahrtsstaaten zu klassifizieren, beziehe ich mich in dem theoretischen Rahmen auf eine der bedeutendsten Typologien der aktuellen Wohlfahrtsstaatsforschung. Hierbei handelt es sich um Esping- Andersens Konzept der wohlfahrtsstaatlichen Regime (vgl. Lessenich/Ostner 1998: 11ff.). Unter diesen versteht er die „spezifischen Formen des institutionellen Umgangs fortgeschrittener kapitalistischer Gesellschaften der westlichen Welt mit den ineinander verflochtenen Problemkomplexen gesellschaftlicher Arbeit und sozialer Sicherheit.“ (Lessenich/Ostner 1998: 11). Ansätze seiner Einteilung sind dabei drei Kriterien: zum einen die „Aufgabenteilung zwischen Staat, Markt und Familie bei der Wohlfahrtsproduktion“ (Ullrich 2005: 43; s. a. Lessenich / Ostner 1998: 12) und sowie zum anderen die beiden Klassifikationsprinzipien der De- Kommodifizierung und der Stratifizierung (vgl. Esping- Andersen 1998: 36ff.).

„Mit De- Kommodifizierung ist das Ausmaß gemeint, in dem der Wohlfahrtsstaat dem Einzelnen ein Leben unabhängig vom Markt […] ermöglicht.“ (Ullrich 2005: 44). Es ist also ein Kriterium dafür, inwieweit der Staat den Menschen Optionen des Ausstieges aus dem Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen (altersbedingte, familiäre und gesundheitliche) bietet (vgl. Schmidt 220f., Ullrich 2005: 44f.).

Bei der Stratifizierung „geht es um die Wirkung des Wohlfahrtsstaates auf die soziale Ungleichheit.“ (Ullrich 2005: 45). Esping- Andersen ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, dass der Wohlfahrtsstaat nicht einfach nur bestehende Ungleichheit verringert, sondern vielmehr als eigenes System der Stratifizierung angesehen werden muss (vgl. Esping- Andersen 1990: 23).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Fertilität und Darstellung der Forschungsfrage sowie des methodischen Vorgehens.

2 THEORETISCHER RAHMEN: Einordnung Deutschlands und Schwedens in die wohlfahrtsstaatlichen Regime nach Esping-Andersen.

3 ENTWICKLUNG DER FERTILITÄT: Analyse der historischen Geburtenraten in beiden Ländern und der Einflussfaktoren wie wirtschaftlicher Verlauf.

4 KINDERBETREUUNGSKONZEPT: Detaillierte Darstellung der Betreuungsformen und Finanzierungssysteme in Deutschland und Schweden.

5 VERGLEICH UND REFLEXION DER BEIDEN BETREUUNGSKONZEPTE: Gegenüberstellung der Systeme und Diskussion der Auswirkungen auf die Fertilitätsfreundlichkeit.

6 SCHLUSS: Zusammenfassende Bewertung und Ausblick auf politische Handlungsempfehlungen für Deutschland.

Schlüsselwörter

Wohlfahrtsstaat, Fertilität, Kinderbetreuung, Familienpolitik, Deutschland, Schweden, Geburtenrate, De-Kommodifizierung, Betreuungsformen, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Kindertagesstätte, Sozialpolitik, Fertilitätsfreundlichkeit, Stratifizierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen Kinderbetreuungskonzepten und der Fertilitätsrate im direkten Vergleich zwischen Deutschland und Schweden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Thematisiert werden wohlfahrtsstaatliche Regimetypen, die historische Entwicklung der Geburtenzahlen sowie die Ausgestaltung und Finanzierung öffentlicher Kinderbetreuung.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu erörtern, ob die unterschiedlichen Betreuungskonzepte der beiden Staaten als signifikanter Faktor für die höhere Fertilität in Skandinavien gelten können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse auf Basis vorhandener Literatur, demografischer Daten und theoretischer Typologien wie dem Konzept der „drei Welten des Wohlfahrtsstaats“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Esping-Andersen), die demografischen Entwicklungen der Fertilität und die spezifischen Kinderbetreuungssysteme beider Länder intensiv gegenübergestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wohlfahrtsstaat, Kinderbetreuung, Fertilitätsrate und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.

Warum wurde Schweden als Vergleichsland gewählt?

Schweden wurde gewählt, da es europaweit Spitzenpositionen bei der Fertilität einnimmt und eine grundlegend andere, sozialdemokratische Tradition in der Familienpolitik aufweist als Deutschland.

Welches Fazit zieht die Autorin zur deutschen Situation?

Deutschland erreicht qualitativ und quantitativ nicht das Niveau Schwedens, weshalb eine Orientierung an skandinavischen Modellen zur Steigerung der Fertilität empfohlen wird.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderbetreuungskonzepte als Faktor der Fertilität in Deutschland und Schweden
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Soziologie)
Veranstaltung
Wohlfahrtsstaaten im Vergleich
Note
1,3
Autor
Stephanie Trompelt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
27
Katalognummer
V196672
ISBN (eBook)
9783656227397
ISBN (Buch)
9783656227991
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderbetreuungskonzepte faktor fertilität deutschland schweden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Trompelt (Autor:in), 2012, Kinderbetreuungskonzepte als Faktor der Fertilität in Deutschland und Schweden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/196672
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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