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Zur Shop-Startseite › BWL - Wirtschaftspolitik

Türkei - Ein Mitglied der EU?

Eine kritische Analyse

Titel: Türkei - Ein Mitglied der EU?

Seminararbeit , 2012 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Joana Wegener (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Europa erfreut sich seit über 60 Jahren eines dauerhaften Friedens und weltweit einzigartiger Stabilität. Schritt für Schritt ist seit 1957 aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit sechs Ländern die Europäische Union (EU) mit heute 27 Mitgliedern geworden. Und weitere Beitritte werden folgen.“ Die
Anziehungskraft der EU ist enorm hoch. Andere Staaten sehen in der EU vor allem eine große Handels- und Wirtschaftsmacht und hoffen im Falle einer Mitgliedschaft auf mehr Wohlstand2
Seit 1959 bemüht sich auch die Türkei, Mitglied der EU zu werden. Die offiziellen Beitrittsverhandlungen wurden im Oktober 2005 eröffnet. Schon damals war es offensichtlich, dass es ein langer Prozess werden würde. Der frühestmögliche Beitritt wurde auf
das Jahr 2015 festgelegt. Der Beitrittsverlauf entwickelte sich jedoch zu einer noch nie dagewesenen EU-Kandidatur. Die Gründe hierfür liegen in der Charakteristik des türkischen Staates. Die Republik Türkei ist eine parlamentarische Demokratie und erstreckt sich über zwei Kontinente, Europa und Asien. Es ist ein islamisches Land. Ungefähr 99 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. Große Unterschiede zwischen der Türkei und anderen EU-Ländern bestehen hinsichtlich der Kultur, Politik und sozialen Gegebenheiten. Genau diese Differenzen stellen in dem Verhandlungsprozess solche Probleme dar. Die Türkei hat teilweise Schwierigkeiten bei der Bewältigung der verschiedenen Voraussetzungen für einen EU-Beitritt.
In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die Türkei die Beitrittsbedingungen erfüllt. Ziel der Ausarbeitung ist es, die Beitrittsreife der Türkei kritisch zu analysieren und einen Überblick über Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts zu geben.
Die Arbeit besteht aus vier wesentlichen Bestandteilen. Zunächst wird auf die historische Entwicklung und den Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei eingegangen. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Definition der Beitrittskriterien, den Kopenhagener Kriterien und den Konvergenzkriterien, mit anschließender Analyse in
Bezug auf die Türkei. Im letzten Kapitel werden Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts der Türkei beleuchtet. Was spricht für und was gegen eine türkische EU-Mitgliedschaft? Im Schlussteil erfolgt eine Bestandsaufnahme der Fakten sowie ein Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklungen und Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei

3. Voraussetzungen für den Beitritt der Türkei in die EU

3.1. Allgemeine Beitrittsvoraussetzungen und Kopenhagener Kriterien

3.1.1 Kopenhagener Kriterien

3.1.2 Analyse der Kopenhagener Kriterien in Bezug auf die Türkei

3.2 Konvergenzkriterien

3.2.1 Inhalte der Konvergenzkriterien

3.2.2 Analyse der Erfüllung der Konvergenzkriterien in Bezug auf die Türkei

4. Chancen und Risiken eines EU-Beitritts der Türkei

5. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht kritisch, inwieweit die Republik Türkei die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union erfüllt. Dabei wird insbesondere analysiert, inwiefern die politischen und wirtschaftlichen Beitrittskriterien eingehalten werden und welche Chancen sowie Risiken ein möglicher Beitritt für beide Seiten mit sich bringen würde.

  • Historische Entwicklung und aktueller Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei
  • Detaillierte Prüfung der Kopenhagener Kriterien und deren Umsetzung in der Türkei
  • Analyse der Konvergenzkriterien im Hinblick auf eine potenzielle EWU-Mitgliedschaft
  • Diskussion der geostrategischen, ökonomischen und soziokulturellen Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Kopenhagener Kriterien

Zu den allgemeinen Beitrittskriterien hat der Europäische Rat im Dezember 1993 in Kopenhagen, vor allem mit Blick auf die EU-Osterweiterung, einen präziseren Kriterienkatalog für einen Beitritt in die EU erstellt: Die Kopenhagener Kriterien. Diese beinhalten sowohl Voraussetzungen, die Länder bereits vor Beginn der Beitrittsverhandlungen ausreichend, d. h. nicht vollständig, sondern hinreichend, erfüllen müssen (politisches Kriterium), als auch Kriterien, die nach Aufnahme der Verhandlungen von Bedeutung sind (Acquis-Kriterium).

Die Kopenhagener Kriterien umfassen drei Elemente, die für jedes Land individuell geprüft werden.

Die erste Voraussetzung für einen EU-Beitritt ist das politische Kriterium. Dieses beinhaltet eine institutionelle Stabilität als Garantie der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit sowie die Wahrung der Menschenrechte und einen Minderheitenschutz.

Die zweite Bedingung, das wirtschaftliche Kriterium, umfasst eine funktionsfähige Marktwirtschaft sowie eine Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Beitrittsländer, um den Wettbewerbsdruck innerhalb der EU standhalten zu können.

Das dritte Element der Kopenhagener Kriterien ist das Acquis-Kriterium. Die Beitrittsländer müssen fähig sein, die EU-Mitgliedschaftsverpflichtungen, wie das gesamte EU-Recht sowie die Politik der EU, umzusetzen. Dies bedeutet eine Übernahme des Besitzstandes der Europäischen Union. Der Besitzstand umfasst „den Inhalt, die Grundsätze und die politischen Ziele der Verträge, auf denen die Union beruht.“ Außerdem beinhaltet dieser u. a. Rechtsvorschriften, Beschlüsse und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sowie erlassene Rechtsakte, internationale Abkommen und gemeinsame Standpunkte und Erklärungen. Es gibt 35 Kapitel des Besitzstandes, welche die Tabelle 1 auflistet.

Die analytische Prüfung der Anpassungsfähigkeit an den Besitzstand der EU des entsprechenden Landes erfolgt im Rahmen des sogenannten Screening-Prozesses der Europäischen Kommission.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet das langjährige Bestreben der Türkei um eine EU-Mitgliedschaft und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Entwicklungen und Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei: Hier werden die historischen Meilensteine der türkisch-europäischen Beziehungen, beginnend mit dem Ankara-Abkommen 1963 bis zu den Beitrittsverhandlungen ab 2005, sowie die Herausforderungen in den Verhandlungen beschrieben.

3. Voraussetzungen für den Beitritt der Türkei in die EU: Dieses Kapitel definiert und analysiert die politischen Kopenhagener Kriterien sowie die wirtschaftlichen Konvergenzkriterien im Kontext der aktuellen Situation in der Türkei.

4. Chancen und Risiken eines EU-Beitritts der Türkei: Dieser Teil beleuchtet die geostrategische Bedeutung der Türkei, ökonomische Argumente sowie Bedenken hinsichtlich kultureller Differenzen, Migration und der internen EU-Stabilität.

5. Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bewertet die zukünftigen Aussichten für den Beitrittsprozess unter Berücksichtigung der noch zu leistenden Reformen.

Schlüsselwörter

Türkei, Europäische Union, EU-Beitritt, Beitrittsverhandlungen, Kopenhagener Kriterien, Konvergenzkriterien, Marktwirtschaft, Acquis communautaire, Zollunion, Zypernkonflikt, Wirtschaftswachstum, Inflation, Migration, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den Status und die Perspektiven der Türkei im Hinblick auf einen möglichen Beitritt zur Europäischen Union.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die historischen Verhandlungsstände, die Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Beitrittskriterien sowie die geostrategischen und soziokulturellen Folgen einer Mitgliedschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Beitrittsreife der Türkei objektiv zu bewerten und die wesentlichen Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts für beide Vertragsparteien herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von offiziellen Berichten der EU-Kommission sowie wirtschaftlichen Statistiken basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Prüfung der Beitrittskriterien (Kopenhagener und Konvergenzkriterien) sowie eine Diskussion der Chancen und Risiken.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EU-Beitritt, Kopenhagener Kriterien, Zollunion, geopolitische Lage und wirtschaftliche Transformation charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst der Zypernkonflikt die Verhandlungen?

Der Zypernkonflikt ist ein zentrales Hindernis, da die Weigerung der Türkei, das Ankara-Protokoll vollständig anzuerkennen, zur teilweisen Unterbrechung der Verhandlungen geführt hat.

Wie steht es um die Erfüllung der Konvergenzkriterien durch die Türkei?

Während die Türkei bei der Finanzlage der öffentlichen Hand (Neuverschuldung/Schuldenstand) positive Werte vorweisen kann, erfüllt sie das Kriterium der Preisstabilität (Inflation) und das Niveau der langfristigen Zinsen bisher nicht.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Türkei - Ein Mitglied der EU?
Untertitel
Eine kritische Analyse
Note
1,3
Autor
Joana Wegener (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
30
Katalognummer
V196652
ISBN (eBook)
9783656227519
ISBN (Buch)
9783656227656
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Türkei EU-Beitritt Kopenhagener Kriterien Konvergenzkriterien Europäische Union EU-Mitgliedschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Joana Wegener (Autor:in), 2012, Türkei - Ein Mitglied der EU?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/196652
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Leseprobe aus  30  Seiten
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