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Der Heimbeirat in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Title: Der Heimbeirat in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Florian Becher (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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„Wir wollen mehr als nur dabei sein!“ ist ein Postulat der Bundesvereinigung Lebenshilfe aus dem Jahr 2003, mit welchem sie den Anspruch geistig behinderter Menschen auf mehr Teilhabe an der Gesellschaft zum Ausdruck bringen. (Vgl. Schlummer/Schütte S.16) Im Rahmen dieser Arbeit wird überprüft, wie dieses „Mehr“ im Bereich von stationären Wohneinrichtungen aussehen kann. Diese Wohnform gilt als überholt. Seit Jahren wird eine Abkehr von den veralteten Heimkomplexen gefordert und über eine Auflösung aller Heime diskutiert. Die Zahl der Menschen mit geistiger Behinderung, die alleine privat oder im ambulant betreuten Wohnen leben, ist in Deutschland aber bisher noch sehr gering. Laut Theunissen waren 2005 ca. 78%, derer, die nicht mehr bei ihren Eltern oder Sorgeberechtigten lebten, in Großeinrichtungen mit 40 oder mehr Plätzen untergebracht (Vgl. Theunissen S.219) und dies obwohl es nicht dem Wunsch der BewohnerInnen entspricht. Lediglich 13% gaben bei einer Untersuchung von Rauscher (Heim-)Wohngruppen als Wunschwohnort an. Die Mehrheit bevorzugt es, ein eigenes Leben in der Gemeinde mit LebenspartnerIn/Familie zu führen. (Vgl. Rauscher S. 145ff.) Trotzdem leben höchstens 10% im ambulant betreuten Wohnen. Deutschland liegt somit im Vergleich zu anderen westlichen Industrienationen weit zurück. (Vgl. Theunissen S. 219) Der wesentliche Grund hierfür liegt an dem fehlenden finanziellen Anreiz zum Umstieg vom stationären zum ambulant betreuten Wohnen. Während in stationären Wohnformen zumindest Vollverpflegung ein kleines Taschengeld und ein Bonus aus der Werkstattarbeit garantiert sind, leben Menschen im ambulant betreuten Wohnen am Existenzminimum.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rahmenbedingungen

2.1 Die gesetzliche Grundlage bis 2002

2.2 Das Heim als alles bestimmender Ort

2.3 Das Normalisierungsprinzip und Aufbruch der Heime

3. Die Mitwirkung in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe

3.1 Der Heimbeirat

3.2 Aufgaben; Rechte und Pflichten des Heimbeirates

3.3 Unterstützung des Heimbeirates

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten der Partizipation und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung innerhalb stationärer Wohneinrichtungen. Im Zentrum steht dabei die Analyse des Heimbeirats als demokratisches Instrument sowie die Frage, wie durch externe Unterstützung die Interessenvertretung der Bewohner gestärkt werden kann, um den Anspruch auf mehr gesellschaftliche Teilhabe zu realisieren.

  • Historische Entwicklung der Rahmenbedingungen in Wohneinrichtungen
  • Das Normalisierungsprinzip als Leitbild für moderne Wohnformen
  • Funktion und rechtliche Stellung des Heimbeirats
  • Herausforderungen in der Interessenvertretung und Kommunikation
  • Die Rolle externer Berater und Vertrauenspersonen zur Stärkung der Bewohner

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Heimbeirat

Der Heimbeirat ist ein wesentliches demokratisches Element im Heim, das als Interessensvertretung der BewohnerInnen gegenüber ihrer Heimleitung und des Heimträgers fungiert. Ein engagierter Heimbeirat kann einen Teil zur Selbstbestimmung der BewohnerInnen beitragen und ihr Leben, welches oftmals durch Fremdbestimmung begrenzt wird, beleben und stützen. Gerade BewohnerInnen aber auch Angehörige, die sich vom Heimträger abhängig fühlen oder sich nicht selbstständig trauen Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu üben, können durch den Heimbeirat einen vertrauensvollen Ansprechpartner gewinnen, der ihre Interessen vertritt. (Vgl. Landesseniorenrat BW S. 6)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Anspruch geistig behinderter Menschen auf gesellschaftliche Teilhabe und hinterfragt, wie dieses Ziel trotz der strukturellen Gegebenheiten in stationären Wohneinrichtungen erreicht werden kann.

2. Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung der gesetzlichen Grundlagen, die reglementierte Lebensweise in Heimen und den Paradigmenwechsel durch das Normalisierungsprinzip.

3. Die Mitwirkung in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe: Hier werden die Funktion, die Aufgaben, Rechte sowie die notwendigen Unterstützungssysteme des Heimbeirats als Interessenvertretung detailliert beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Fortschritte in Richtung Selbstbestimmung und betont die Bedeutung des Heimbeirats sowie externer Unterstützung für eine aktive Teilhabe der Bewohner.

Schlüsselwörter

Heimbeirat, Behindertenhilfe, Selbstbestimmung, Partizipation, Teilhabe, Normalisierungsprinzip, Interessenvertretung, Stationäre Wohneinrichtung, Heimgesetz, Bewohnerversammlung, Lebenshilfe, Inklusion, Mitwirkung, Vertrauensperson, Behindertenrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die demokratische Mitwirkung von Menschen mit geistiger Behinderung in stationären Wohneinrichtungen und beleuchtet die Rolle des Heimbeirats.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die historische Entwicklung der Wohnformen, die Aufgaben des Heimbeirats sowie Möglichkeiten zur Unterstützung der Bewohner bei der Interessenvertretung.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu überprüfen, wie das Postulat der "mehr Teilhabe" in stationären Einrichtungen konkret umgesetzt werden kann und welche Rolle demokratische Gremien dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung rechtlicher Grundlagen (HeimG, HeimmwV) und theoretischer Konzepte der Behindertenpädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtliche Stellung und Befugnisse des Heimbeirats sowie die praktische Ausgestaltung der Interessenvertretung und die Rolle externer Unterstützungspersonen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Heimbeirat, Selbstbestimmung, Partizipation und das Normalisierungsprinzip charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Mitwirkung von der Mitbestimmung im Kontext der Arbeit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass der Heimbeirat ein Mitwirkungsrecht hat, der Heimträger jedoch die letztendliche Entscheidungsbefugnis und Verantwortung trägt.

Welche Rolle spielen externe Vertrauenspersonen für den Heimbeirat?

Externe Personen fungieren als Berater, die den Heimbeirat bei rechtlichen Abläufen und der Durchsetzung von Interessen unterstützen, ohne die Führung des Gremiums zu übernehmen.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Der Heimbeirat in Einrichtungen der Behindertenhilfe
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,7
Author
Florian Becher (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V196595
ISBN (eBook)
9783656225737
ISBN (Book)
9783656227632
Language
German
Tags
heimbeirat einrichtungen behindertenhilfe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Becher (Author), 2011, Der Heimbeirat in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/196595
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