This wholistic intercultural management approach at five levels of analysis - the individual, the culture-specific, the national or societal, global and universal - aims at upgrading human intercultural capabilities in the organisational, societal and political context
of our time.
Ein 5-Stufenmodell des interkulturellen Managements gestattet ein kompletteres und daher effektiveres interkulturelles Management.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
Ebenen kultureller Erkenntnis, Analyse und Managements
I. Erkenntnisebene 1: Diversität und Integration diverser kultureller Wertesysteme
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
10. Kulturdimensionen
11. Geometrie der Kulturdimensionen
12. Kulturebenen
13. Interkulturelle Managementstile
II. Erkenntnisebene 2: Diversität und Integration kulturspezifischer Grundwertesysteme: Intrakulturelle Gesichtspunkte
1. Komparative Grundwerteanalyse
1.1. Intercultural Axiology
2. Intrakulturelle Gesichtspunkte: Beispiel Deutschland
2.1 A Glance at German Lands
2.2 Cultural Healing of Germany
Teil 2
Diversität und Integration der Zivilisationen
III. Erkenntnisebene 3: Diversität und Integration diverser Zivilisationen. “EINS“: INTEGRALES INTERKULTURELLES MANAGEMENT. Die Integration des rationalen, des suprarationalen und des prärationalen interkulturellen Managements
1. DAS RATIONALE INTERKULTURELLE MANAGEMENT UND SEINE INTEGRATION
Erster Abschnitt: Das Management des kulturellen Wandels und transformative interkulturelle Führung durch den „interkulturellen Quanteneffekt“
Zweiter Abschnitt: Die Generalstabskarte des globalen Managers
Erstes Kapitel: Das integrative transkulturelle Management Modell & Legende
Zweites Kapitel: Erklärung zum transkulturellen Profiler
Drittes Kapitel: Topographie der Generalstabskarte des globalen Managements
Dritter Abschnitt: Die analytische Kulturerkenntnis und das rationale Kulturmanagement
Erstes Kapitel: Geert Hofstede
Zweites Kapitel: Fons Trompenaars und Charles Hampden-Turner
Drittes Kapitel: Edward T. Hall und Mildred R. Hall
Viertes Kapitel: Mary Y. Brannen und Jane E. Salk
Fünftes Kapitel: Der transkulturelle Ansatz
2. DAS SUPRARATIONALE INTERKULTURELLE MANAGEMENT
Erster Abschnitt: Der globale kulturelle Imperativ: Das Management der Komplexität des expandierenden äußeren Raums erfordert eine konkomitante Erschließung des Horizonts des inneren Raumes
Erstes Kapitel: Die Kosmik
Zweites Kapitel: Die Noetik und die Transkulturalität
Drittes Kapitel: Die Operationalisierung
Viertes Kapitel: Die Ethik
Fünftes Kapitel: Die Evolution
Zweiter Abschnitt: Die Zukunft der Welt der Kulturen – Ein „mystischer Leib“ der Menschheit?
3. DAS PRÄRATIONALE INTERKULTURELLE MANAGEMENT DIE PHILOSPHIE DER KONKOMITANTEN ERKENNTNIS UND HANDLUNG
Erster Abschnitt 1: Eins!
Zweiter Abschnitt: Der globale Stratege im Auge des Orkans
Dritter Abschnitt: Die Entwicklung transkultureller Intelligenz
Teil 3
Interkulturelles Diversitäts- und transkulturelles Diversitäts- Integrationsmanagement
IV. Erkenntnisebene 4: Diversität und Integration der kulturellen Wertesysteme, der kulturellen Grundwertesysteme und der Zivilisationssysteme im transkulturellen Paradigma
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
Teil 4
Diversität und Integration der Menschen und der Schöpfungsordnung
V. Erkenntnisebene 5: Diversität und Integration des Kontinuums Mensch Kultur-Schöpfung
A Die Integrität der Schöpfung
1. Kulturelle Identität und Ethik im Kontext der Integrität der Schöpfung
B. Eine integratives Modell der persönlichen und kulturellen Identität des Menschen und der Schöpfung
C. Fundamente und Grundlagen der Kultur
1. Die Kultur und die Schöpfungsordnung
D. Das religiöse Bewusstsein als einheitsstiftendes Prinzip der Menschheit
1. Menschliche Defizite hinsichtlich der komplementären Erkenntnis der Einheit und der Diversität:
2. Grundlagen und Weg der Einheit
E. Metaphysik und Kultur
1. Der Primat Gottes
2. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur
3. Summum Unum
Teil 5
Instrumente für das Interfacing- und Integrationsmanagement diverser kultureller Wertesysteme, Grundwertesysteme und Zivilisationen
Teil 6
Eine bilinguale englisch-deutsche Fachterminologie interkulturellen Diversitäts und Integrationsmanagements
Bibliographie
Zielsetzung und Themen
Das Werk verfolgt das Ziel, ein ganzheitliches Verständnis von kultureller Diversität zu schaffen, das über rein rationale oder mechanistische Ansätze hinausgeht. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie kulturelle Vielfalt durch eine transdisziplinäre Integration von psychologischen, biologischen und spirituellen Erkenntnissen nicht nur gemanagt, sondern synergetisch zur Förderung menschlicher Entwicklung und globaler Integration genutzt werden kann.
- Integration rationaler, suprarationaler und prärationaler Managementmethoden.
- Entwicklung des "DOME-Transcultural Management Model" als ganzheitliches Profilierungsinstrument.
- Analyse kultureller Bedingtheit als "mentale Software" und Wege zur Dekonditionierung.
- Die Rolle ethischer Dimensionen und des religiösen Bewusstseins bei der Schaffung globaler Einheit.
- Überwindung von Konflikten durch ein Verständnis des Kontinuums von Mensch, Kultur und Schöpfung.
Auszug aus dem Buch
Aspekte des Interkulturellen
Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt. Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Grossteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird. Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen.
Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann. Alles andere führt zu unüberschaubaren Konflikten, wie es der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York, die Londoner und Madrider Attentate, der noch schwelende Karikaturenstreit, sowie die Krawalle in der Pariser Banlieue zeigten. Weltweit gärt es. In allen westlichen Ländern, diesseits und jenseits des Atlantik wird die interkulturelle Debatte meist unter dem negativen Vorzeichen des Terrorismus, meist defensiv, als Immigrations-Integrations- oder als Wertedebatte geführt, das heisst, meist einseitig, wie es uns das kriegerisch-koloniale Paradigma über die Jahrhunderte gelehrt hat.
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Interkulturellen: Beleuchtet die historischen und aktuellen Herausforderungen der globalisierten Welt, in der Kulturen aufeinandertreffen und neue Ansätze für ein konstruktives Miteinander erforderlich sind.
Ein Silberstreifen am Horizont: Diskutiert die Notwendigkeit, kulturelle Phänomene nicht nur deskriptiv, sondern kausal zu verstehen, um kulturelle Konflikte (Culture Clashes) besser steuern zu können.
Was ist Kultur?: Differenziert zwischen verschiedenen Kulturbegriffen und definiert Kultur als eine weitgehend unbewusste "mentale Software", die den gesellschaftlichen Fortbestand sichert.
Kritische Zwischenevaluation: Hinterfragt klassische kulturwissenschaftliche Ansätze und betont die Wichtigkeit, Modelle als relative Spiegelbilder der Realität und nicht als absolute Wahrheiten zu sehen.
Das Zwiebelmodell: Erläutert die verschiedenen Schichten kultureller Programmierung von sichtbaren Praktiken bis hin zu unsichtbaren Kernwerten.
Das Eisbergmodell: Visualisiert die Idee, dass das sichtbare Verhalten nur die Spitze eines kulturellen Eisbergs ist, dessen Sinngehalt durch tief liegende, unbewusste Werte bestimmt wird.
Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes: Führt das DOME-Modell ein, eine architekturale Metapher, die als ganzheitlicher transkultureller Profiler dient.
Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell: Stellt das zentrale Diagnoseinstrument vor, das kulturelle Profile multidimensional erfasst.
Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers: Diskutiert die Notwendigkeit einer dreidimensionalen Modellierung zur Leistungsoptimierung des bestehenden Ansatzes.
Kulturdimensionen: Beschreibt Konstrukte zur Analyse und zum Vergleich von Kulturen als notwendige Parameter für das Management in einer komplexen Welt.
Geometrie der Kulturdimensionen: Zeigt auf, wie Kulturprofile mittels Radardiagrammen geometrisch visualisiert und analysiert werden können.
Kulturebenen: Verfeinert das Kulturverständnis durch die Einbeziehung weiterer Ebenen wie berufliche Sozialisierung oder Organisationskultur.
Interkulturelle Managementstile: Analysiert, wie verschiedene Führungsstile in unterschiedlichen kulturellen Kontexten wirken und warum eine situative Anpassung entscheidend ist.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturelle Kompetenz, Mentale Software, Kulturdimensionen, DOME-Modell, Diversitätsmanagement, Interfacing, Kulturelle Identität, Organisationskultur, Quantenkultur, Integration, Ethik, Noetik, Bewusstseinsarchitektur, Globales Management.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch bietet einen ganzheitlichen, transkulturellen Managementansatz, der kulturelle Diversität als strategischen Erfolgsfaktor begreift und diese durch neuartige Modelle wie den DOME-Profiler integriert.
Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?
Die Themen umfassen interkulturelle Kommunikation, globales Diversitätsmanagement, die Analyse von Unternehmenskulturen sowie die Integration von individuellen, kulturellen und zivilisatorischen Wertesystemen.
Was ist das primäre Ziel des Autors?
Das Ziel ist die Entwicklung eines "transkulturellen Mindsets", das Führungskräften ermöglicht, kulturelle Komplexität zu verstehen, Konflikte zu entschärfen und Synergien über kulturelle Grenzen hinweg zu schaffen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor nutzt Ansätze aus der interkulturellen Forschung (z.B. Hofstede, Trompenaars), verbindet diese jedoch mit Metaphern aus den Naturwissenschaften, der Neurophysiologie und der Bewusstseinsforschung.
Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der "Ebenen kultureller Erkenntnis" und stellt diagnostische Werkzeuge zur Analyse von Werten, Identität und Führungsstilen vor.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind "DOME-Modell", "Transkulturalität", "Mentale Software", "interkulturelle Kompetenz" und "ganzheitliche Managementarchitektur".
Welche Rolle spielt das "DOME-Modell"?
Das DOME-Modell fungiert als architektonische Metapher und ganzheitliches Diagnoseinstrument, das verschiedene kulturelle Variablen integriert und als Steuerzentrale für interkulturelle Interaktionen dient.
Warum ist das "Interfacing" von Kulturen so wichtig?
Kulturelles Interfacing ist notwendig, um in einer globalisierten Welt nicht nur oberflächliche Anpassung zu erreichen, sondern tiefgreifende synergetische Lösungen für interkulturelle Herausforderungen zu finden.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Ein Fünf-Stufen Modell des integralen interkulturellen Managements, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195633