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Evaluation von Weblogs in den Bildungswissenschaften

Konkrete Vorschläge für die Entwicklung eines Evaluationskonzepts für die Arbeit mit Weblogs im schulischen Kontext

Titel: Evaluation von Weblogs in den Bildungswissenschaften

Seminararbeit , 2012 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dennis Nolte (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Herausforderungen der gegenwärtigen Didaktik liegen besonders darin, Unterrichtskonzepte für den gegenwärtigen Schulunterricht zu entwickeln, die verstärkt auf Erkenntnisse der Neurodidaktik aufbauen sowie die medialen Alltagsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler gewinnbringend und lernzielorientiert in den Unterricht integrieren. Unter diesen Gesichtspunkten hat in den letzten Jahren vor allem die Arbeit mit Weblogs im Rahmen der Erstellung eines Online-Lesetagebuchs im Deutsch- bzw. Literaturunterricht sehr stark zugenommen. Die besondere Beschaffenheit dieses Mediums des sogenannten Web 2.0 ermöglicht es weit über die herkömmlichen Möglichkeiten des Literaturunterrichts hinaus, Informationen über einen Gegenstand zu vermitteln, Wissen und Fertigkeiten zu erwerben und schließlich mit anderen Schülerinnen und Schülern gemeinsam im Austausch Wissen zu teilen und Probleme zu lösen.
Wenn man Lehr- und Lernsituationen in virtuellen Umgebungen konzipiert, orientiert man sich an einem Instructional-Design-Modell (ID-Modell). Dieses besteht in der Regel aus einer Abfolge von Entwicklungsphasen wie Analyse, Konzeption, Entwicklung im engeren Sinne, Implementierung (Einsatz) und Evaluation. Wichtig ist dabei, dass das Verfahren der Evaluation einen besonderen Stellenwert einnimmt, weil es erstens formativ oder summativ Rückmeldung für die einzelnen Phasen des ID-Modells gibt und zweitens die Frage nach dem Mehrwert digitaler Medien im Hinblick auf Lernqualität und Lernerfolg beantworten möchte.
Die vorliegende Abschlussarbeit des vierten Moduls des Masterstudiengangs „Bildung und Medien“ verfolgt zwei wesentliche Ziele: Zum einen möchte sie das Potential für Lehrende und Lernende herausstellen, welches der Einsatz von Weblogs im Rahmen des Schulunterrichts - praxisnah vorgestellt anhand eines Online-Lesetagebuchs - mit sich bringt, und zum anderen möchte sie verdeutlichen, dass die volle Ausschöpfung dieses Potentials nur mittels geeigneter Evaluationskonzepte funktionieren kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vom Lesetagebuch zum Online-Lesetagebuch in Form eines Weblogs

2.1 Das Lesetagebuch im „klassischen“ Literaturunterricht

2.2 Weblogs im eigentlichen Sinne

2.3 Einsatzmöglichkeiten von Weblogs in Lehr- und Lernsituationen

2.4 Der pädagogische Nutzen von Weblogs im Schulunterricht

2.5 Das Potential eines Online-Lesetagebuchs in Form eines Weblogs

3 Evaluationsmöglichkeiten von Online-Lesetagebüchern in Form von Weblogs

3.1 Der Einfluss des Mediums auf das Lernen

3.2 Verfahrensweisen der Evaluation

3.3 Lernqualität und Lernerfolg

3.4 Evaluationskriterien

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Weblogs als moderne Form des Online-Lesetagebuchs im schulischen Literaturunterricht und entwickelt hierfür fundierte Evaluationskonzepte, um den pädagogischen Mehrwert dieser digitalen Lernform messbar zu machen.

  • Vergleich von traditionellen Lesetagebüchern mit Online-Weblog-Formaten
  • Analyse des pädagogischen Nutzens digitaler Medien im Unterricht
  • Konzeption von Evaluationsmethoden für virtuelle Lernumgebungen
  • Verknüpfung von neurodidaktischen Erkenntnissen mit moderner Medienpädagogik
  • Förderung von Selbstbestimmung, Medienkompetenz und sozialen Lernprozessen

Auszug aus dem Buch

2.5 Das Potential eines Online-Lesetagebuchs in Form eines Weblogs

Die Arbeit mit Lesetagebüchern als mögliche Form Offenen Unterrichts beinhaltet nach Apel (2005) vier grundlegende Merkmale (vgl. Apel 2005, 254), die sich meiner Ansicht nach alle in besonderer Weise auf die Arbeit mit Weblogs übertragen lassen:

(1) Selbst- und Mitbestimmung der SuS bezüglich der zu erledigenden Aufgaben: Die Art und Weise der inhaltlichen Gestaltung (Wahl des Aufgabentypus, Reihenfolge der Beiträge, Verlinkungen, Anlegen von Kategorien) der Weblogs liegt im Ermessen der SuS.

(2) Zurückhaltung der Lehrenden und Förderung selbstorganisierenden Lernens: Die SuS sind bei der Arbeit am Weblog relativ zeit- und ortsunabhängig und erwerben dadurch die Kompetenz, ihren eigenen Tagesablauf mit ihren zu erledigenden Aufgaben in Gleichklang zu bringen. Lehrkräfte fungieren als Betreuung und Beratung für die SuS und unterstützen bei Unklarheiten oder der Lösung von Konflikten.

(3) Entdeckendes Lernen, welches zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand führt: Im Austausch mit anderen Weblogs, beim Kommentieren von Beiträgen oder bei der Internetrecherche, beginnen SuS nicht nur eine Metaebene bezüglich ihrer eigenen Beiträge zu entwickeln, sondern sie werden vielmehr Experten ihres ganz individuellen Weblogthemas. Ganz nebenbei entwickeln sie Strategien und Vorgehensweisen für ihre eigene Medienkompetenz, die es ihnen unter anderem zukünftig ermöglichen wird, Unwichtiges von Wichtigem besser zu trennen sowie erfolgreicher auf Entdeckungsreise im Internet zu gehen.

(4) Selbstverantwortliche Arbeitsform: Der SuS ist nicht nur für das Ergebnis seiner Arbeit verantwortlich, sondern auch für den Umfang seines persönlichen Wissenserwerbs. Im Weblog hat er jederzeit die Möglichkeit, seinen individuellen Kenntnisstand und Lernfortschritte zu reflektieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die veränderte Lernlandschaft durch das Internet und führt in die Relevanz von Weblogs als Werkzeug für den modernen Literaturunterricht ein.

2 Vom Lesetagebuch zum Online-Lesetagebuch in Form eines Weblogs: Dieses Kapitel vergleicht das klassische Lesetagebuch mit Weblogs und arbeitet deren spezifischen pädagogischen Nutzen sowie das Potenzial für selbstgesteuertes Lernen heraus.

3 Evaluationsmöglichkeiten von Online-Lesetagebüchern in Form von Weblogs: Es werden theoretische Ansätze und praktische Verfahrensweisen vorgestellt, um Lernprozesse und Lernerfolge bei der Arbeit mit Weblogs wissenschaftlich fundiert zu evaluieren.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Evaluationen für den Erfolg virtueller Lernumgebungen zusammen und betont die notwendige Anpassung an eine Kultur des öffentlichen Austauschs.

Schlüsselwörter

Weblogs, Online-Lesetagebuch, Literaturunterricht, Bildungsforschung, Evaluation, Mediendidaktik, Selbstgesteuertes Lernen, Medienkompetenz, Lernqualität, Konstruktivismus, Instructional Design, Schüleraktivierung, Unterrichtskonzept, Wissenskonstruktion, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Weblogs als Online-Lesetagebücher in den Literaturunterricht und der Frage, wie diese Lernform sinnvoll evaluiert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Literaturdidaktik und E-Learning sowie der Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Lernprozessen in virtuellen Umgebungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Mehrwert von Weblogs für Lehrende und Lernende aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie dieses Potenzial durch geeignete Evaluationskonzepte optimal ausgeschöpft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine bildungswissenschaftliche Reflexionsarbeit, die auf Basis aktueller Fachliteratur und unter Anwendung von Instructional-Design-Modellen konkrete Evaluationsvorschläge erarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Lesetagebuchs, das Potenzial von Weblogs sowie die verschiedenen Modelle zur Bewertung von Lernqualität und Lernerfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Weblogs, Literaturunterricht, Evaluation, Lernprozesse, Medienkompetenz und Selbstgesteuertes Lernen sind die prägenden Begriffe.

Warum ist eine interne Evaluation bei Weblogs laut Autor problematisch?

Der Autor warnt davor, dass interne Evaluationen oft zu stark auf Endergebnisse fixiert sind, anstatt den kompetenzorientierten Lernprozess der Schüler in den Fokus zu rücken.

Wie unterscheidet sich das Online-Lesetagebuch vom „klassischen“ Lesebegleitheft?

Während Lesebegleithefte meist auf festen Aufgabenblättern basieren, ermöglicht das Weblog eine offenere, kreative und vernetzte Form der Wissenskonstruktion durch die Schüler.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evaluation von Weblogs in den Bildungswissenschaften
Untertitel
Konkrete Vorschläge für die Entwicklung eines Evaluationskonzepts für die Arbeit mit Weblogs im schulischen Kontext
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Modul 4: Anwendungsbezogene Bildungsforschung
Note
1,7
Autor
Dennis Nolte (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V195622
ISBN (eBook)
9783656217688
ISBN (Buch)
9783656217879
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weblog Web 2.0 Bildungswissenschaften Schule Evaluation Evaluationskonzept Evakuationskonzepte Weblogs Deutschunterricht Deutsch Lesetagebuch Online-Lesetagebuch Onlinelesetagebuch Schulunterericht Lernqualität Lernerfolg Pädagogik Neue Medien Lernen Lernkonzepte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dennis Nolte (Autor:in), 2012, Evaluation von Weblogs in den Bildungswissenschaften, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195622
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Leseprobe aus  25  Seiten
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