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Pluralisierung von Familienformen

Titel: Pluralisierung von Familienformen

Hausarbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ines Noller (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden sollen zunächst mit Thesen der Pluralität von Familienformen der aktuelle Forschungsstand der Familiensoziologie dargelegt werden. Weiter wird die Entstehung der bürgerlichen Familie als familialer Normaltypus der Moderne, dargestellt. Weiter werden wir uns in dieser Arbeit fragen, welche Gründe es bei der Pluralisierung von Familienformen zu berücksichtigen gilt. Zuletzt werden neue Formen des familialen Zusammenlebens beschrieben, wie zum Beispiel nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kind, Multiple Elternschaften, oder Binukleare Familien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die These der gestiegenen Pluralität von Familienformen

2.1 Die De-Institutionalisierungsthese

2.2 Die Individualisierungsthese

2.3 Die Pluralisierungsthese

3. Die Entstehung der modernen Kleinfamilie

3.1 Familie vor und zu Beginn der Industrialisierung

3.2 Industrialisierung: Die bürgerliche Familie als Vorläufermodell der modernen Kleinfamilie

3.3 Etablierung und Generalisierung des modernen bürgerlichen Familienmusters

3.4 Der Familienbegriff nach Parsons

4. Pluralisierungsmotor von Familienformen

4.1 Demographische Wandlungsprozesse

4.2 Formen der De-Institutionalisierung

4.3 Die Bildungsexpansion und der Wandel der Rolle der Frau

5. Neue Lebensformen der Familie

5.1 Die binukleare Familie

5.2 Multiple Elternschaften

5.3 Alleinerziehende Eltern

5.4 Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften mit Kind

6. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wandel familialer Strukturen und die damit einhergehende Pluralisierung von Familienformen in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie sich das Ideal der bürgerlichen Kleinfamilie historisch entwickelt hat, welche soziologischen Thesen den Wandel erklären und welche neuen Lebensformen das moderne Zusammenleben prägen.

  • Theoretische Grundlagen zur De-Institutionalisierung und Individualisierung
  • Historische Entstehung und Etablierung der bürgerlichen Kleinfamilie
  • Einflussfaktoren der Pluralisierung wie demographischer Wandel und Bildungsexpansion
  • Analyse neuer familialer Lebensformen wie binukleare Familien und multiple Elternschaften
  • Soziologische Einordnung des Wandels der Geschlechterrollen

Auszug aus dem Buch

3.1 Familie vor und zu Beginn der Industrialisierung

Anfang des 19. Jahrhunderts, vor der Zeit der Industrialisierung, gab es eine Vielzahl familialer Lebensformen. Die Produktion und das Familienleben waren stark miteinander verbunden. Die Heimstätte war gleichzeitig auch Arbeitsstätte. Dies war ein zentrales Merkmal des „Ganzen Hauses“, dem dominanten Typus des familialen Zusammenlebens in dieser Zeit. Dem Hausvater unterstanden die verwandten Familienmitglieder, als auch das Gesinde und die Knechte und Mägde und die Gesellen und Lehrlinge. Dies Bedeutete, dass zur Mehrheit der im Haushalt lebenden Personen eine nicht gefühlsbasierte Beziehung gepflegt wurde. „Dies gilt in gleicher Weise für das Verhältnis der Geschlechterzueinander wie für die Stellung der Kinder“. Kinder galten lediglich als Arbeitskräfte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Wandel der Familienstrukturen in der Soziologie und definiert das Ziel der Arbeit, die Pluralisierung familialer Lebensformen sowie deren Ursachen und neue Ausprägungen zu untersuchen.

2. Die These der gestiegenen Pluralität von Familienformen: Dieses Kapitel stellt die drei maßgeblichen soziologischen Erklärungsansätze für den familialen Wandel vor: die De-Institutionalisierungsthese, die Individualisierungsthese und die Pluralisierungsthese.

3. Die Entstehung der modernen Kleinfamilie: Hier wird der historische Weg der bürgerlichen Kleinfamilie vom „Ganzen Haus“ über die Auswirkungen der Industrialisierung bis hin zu ihrer Etablierung als gesellschaftliches Leitbild nachgezeichnet.

4. Pluralisierungsmotor von Familienformen: Dieses Kapitel analysiert die treibenden Kräfte hinter der Vielfalt, insbesondere demographische Wandlungsprozesse, Formen der De-Institutionalisierung sowie die Auswirkungen der Bildungsexpansion auf die Geschlechterrollen.

5. Neue Lebensformen der Familie: Das Kapitel beschreibt konkrete neue Familienkonstellationen wie binukleare Familien, Patchwork-Beziehungen, alleinerziehende Eltern und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.

6. Ausblick: Der Ausblick resümiert, dass die Kleinfamilie zwar an Dominanz verliert, die Familie als Institution jedoch als Teilzeitgemeinschaft in der Moderne bestehen bleibt.

Schlüsselwörter

Familiensoziologie, Pluralisierung, Kleinfamilie, De-Institutionalisierung, Individualisierung, Bildungsexpansion, Industrialisierung, Lebensform, Rollenwandel, binukleare Familie, multiple Elternschaft, Alleinerziehende, Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Familienbegriff, demographischer Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Wandel familialer Lebensformen in Deutschland und der Frage, warum sich die Gesellschaft von der klassischen Kleinfamilie hin zu einer Vielzahl von Familienmodellen entwickelt hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die historischen Bedingungen des bürgerlichen Familienideals, soziologische Thesen zur Pluralisierung sowie die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf moderne Familienmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für das Fortschreiten der Pluralisierung der Familienformen darzulegen und die verschiedenen neuen Erscheinungsformen des familialen Zusammenlebens soziologisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse soziologischer Fachliteratur, insbesondere unter Rückgriff auf Ansätze wie den Familienbegriff nach Parsons oder die Individualisierungsthese von Ulrich Beck.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl die historische Entstehung der Normalfamilie im Zuge der Industrialisierung als auch die spezifischen Motoren der heutigen Pluralisierung, wie demographische Faktoren und die Bildungsexpansion, detailliert analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pluralisierung, De-Institutionalisierung, Individualisierung, das „Ganze Haus“ als historisches Modell und die moderne „Normalfamilie“ charakterisiert.

Was unterscheidet eine binukleare Familie von anderen Modellen?

Die binukleare Familie entsteht nach einer elterlichen Trennung, bei der beide Elternteile weiterhin intensiv in die Erziehung einbezogen bleiben, wodurch das Kind in zwei getrennten Haushalten lebt.

Wie hat sich die Wahrnehmung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften gewandelt?

Die Wahrnehmung wandelte sich von einer historischen Stigmatisierung als „Anomalie“ oder Krankheit hin zu einer rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Normalisierung, auch wenn sie weiterhin mit spezifischen Vorurteilen konfrontiert sind.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pluralisierung von Familienformen
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Ines Noller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V195135
ISBN (eBook)
9783656208310
ISBN (Buch)
9783656208570
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pluralisierung familienformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ines Noller (Autor:in), 2011, Pluralisierung von Familienformen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195135
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Leseprobe aus  17  Seiten
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