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Auswertung von Sturzereignisprotokollen

Titel: Auswertung von Sturzereignisprotokollen

Projektarbeit , 2012 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Igor Geyer (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Thema:
Auswertung von Sturzereignisprotokollen einer vollstationären Pflegeeinrichtung aus dem Jahr 2009
Hintergrund:
Bewohner vollstationärer Einrichtungen stellen eine besondere Risikogruppe für Sturzereignisse dar.
Projektauftrag:
Mit der Auswertung von Sturzereignisprotokollen soll der Mehrwert der einzelnen Protokollinformationen über die den einzelnen Bewohner betreffenden Informationen hinaus geklärt werden.
Fragestellungen:
Geben die Protokolle Rückschlüsse auf mögliche Problemfelder in den einzelnen Variablen der Sturzereignisprotokolle?
Lässt sich ein generelles Muster für die Einrichtung erstellen?
Methodik:
Retrospektive deskriptive Datenauswertung in Form einer Vollerhebung von Sturzereignisprotokollen des Jahres 2009.
Projektdauer:
6 Wochen
Projektfinanzierung:
Da das Projekt während der regulären Arbeitszeit und mit ausdrücklichem Auftrag des Arbeitgebers erfolgte, konnte das Projekt kostenneutral umgesetzt werden.
Erwartete Ergebnisse:
Das Verständnis der Mitarbeiter im Umgang mit dem Sturzereignisprotokoll ist hoch.
Es zeigen sich aus den einzelnen Variablen deutliche Problemfelder auf.
Die Vollständigkeit der Informationssammlung ist weitestgehend gegeben.
Es lassen sich Muster in den Verteilungen erkennen.
Mögliche Folgerungen:
Weitere Projekte darüber hinaus könnten notwendig werden. Die Auswertung mehrerer Einrichtungen könnte, dass zu beschreibende Muster, in seiner Aussagekraft bestätigen oder anders darstellen und damit Frage für den Träger nach Besonderheiten der Einrichtung beantworten oder generelle Bedarfe, in Bezug auf den Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Thema

1.1 Theoretischer Hintergrund

1.2 Definitionen

1.3 Epidemiologie des Sturzes

1.4 Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“

1.4.1 Risikofaktoren eines Sturzes

1.4.2 Folgen eines Sturzes

2 Fragestellungen

3 Methodische Vorgehensweisen

3.1 Einrichtung

3.2 Demografie der Bewohner

3.3 Erhebung der Daten

4 Ergebnisse

4.1 Sturzverteilung

4.2 Zeitverläufe

4.3 Sturzorte

4.4 Sturzfolgen

4.5 Pflegestufenverteilung bei Sturzereignissen

4.6 Sonstige Ergebnisse

5 Diskussion

5.1 Kritik zum Methodenbezug

5.2 Ergebnisdiskussion

6 Fazit

7 Zusammenfassung

9 Anlagen

Anlage 1 Musterdarstellung Sturzereignisprotokoll

Anlage 2 Musterdarstellung Sturzereignisprotokoll

Anlage 3 Präsentation der Auswertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, den Ist-Zustand der Sturzprävention in einem vollstationären Pflegewohnheim durch eine retrospektive Analyse von Sturzereignisprotokollen des Jahres 2009 zu erfassen, um eine fundierte Basis für zukünftige Organisationsveränderungen zu schaffen.

  • Analyse der Sturzverteilung nach Wohnbereichen und Wohngemeinschaften
  • Untersuchung von zeitlichen Sturzmustern im Jahres- und Tagesverlauf
  • Evaluation der Datenqualität von Sturzereignisprotokollen
  • Zusammenhang zwischen Bewohnerdemografie (Alter, Pflegestufe) und Sturzrisiko
  • Identifikation von Sturzfolgen und Bewältigungsstrategien in der Einrichtung

Auszug aus dem Buch

1.3 Epidemiologie des Sturzes

Eines der vier großen Probleme in der Pflege alter Menschen ist der Sturz. (vgl. Huhn 2010: 26) In Studien zeigt sich, dass die Sturzereignisse bestimmte Muster haben, bezogen zum Beispiel auf Alter, Pflegestufe und Menge der Sturzereignisse pro Person. (vgl. Simke / Buttler / Klewer 2008: 2-3) .

In einer geriatrischen Klinik wurden prospektiv über einen 3-jährigen Zeitraum sämtliche Sturzereignisse stationär behandelter Patienten standardisiert erfasst. Stürze wurden häufiger bei männlichen Patienten registriert. Mehrfachstürze (>3 Stürze), die 13% aller 1596 Sturzereignisse ausmachten, betrafen Männer ebenfalls häufiger als Frauen. Die Mehrzahl registrierter Stürze (73,5%) ereignete sich im Patientenzimmer, weitere 20% zwischen Patientenzimmer und Nasszelle bzw. in der Nasszelle (Toilette und Bad). Die absolute Anzahl registrierter Sturzereignisse während des Tages (6–18 Uhr) und während der Nacht (18–6 Uhr) unterschied sich nicht. Stürze zeigten jedoch in Abhängigkeit der Hauptdiagnose-Gruppen unterschiedliche zeitliche Verteilungsmuster. Desorientiertheit und Flüssigkeitsmangel waren als Begleitumstände häufiger bei Stürzen über 80-jähriger Patienten, sowie häufiger bei nächtlichen Sturzereignissen dokumentiert. (vgl. W. von Renteln-Kruse, T. Krause 2004: 9-14)

In der von Adner/Klewer 2011 vorgelegten Studie zum Thema der Analyse von Sturzereignissen in vollstationären Einrichtungen lassen sich als Risikofaktoren besonders Seh- und Hörschwäche, Demenz, Depression, gebeugte Körperhaltung Herzinsuffizienz aufzeigen, bei den medikamentösen Einflüssen sind besonders Psychopharmaka, Diuretika, Antihypertonika sowie Antiarrhythmika hervorzuheben. In dieser Studie waren auch besonders Bewohner, welche einer Pflegestufe 1 und 2 zugeordnet waren, mit 80% an den Sturzereignissen beteiligt. (vgl. Adner/Klewer 2011: 39)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Thema: Beschreibung der Ausgangslage des Pflegewohnheims vor einer geplanten Organisationsumstellung und der Auftrag zur Sturzanalyse.

2 Fragestellungen: Definition der Forschungsfragen hinsichtlich der Verteilung von Sturzereignissen und der Identifikation von Risikofeldern durch die Protokolle.

3 Methodische Vorgehensweisen: Darstellung des methodischen Rahmens einer retrospektiven Dokumentenanalyse der Sturzereignisprotokolle für das Jahr 2009.

4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten zu Sturzverteilung, Zeitverläufen, Sturzorten und sturzrelevanten Bewohnermerkmalen.

5 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Methodenwahl und Interpretation der gewonnenen Ergebnisse im Kontext der Fachliteratur.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erkenntnisse und Ableitung von Empfehlungen für das Qualitätsmanagement der Einrichtung.

7 Zusammenfassung: Kompakte Wiederholung der Zielsetzung, Methode und der zentralen Ergebnisse der Projektstudie.

Schlüsselwörter

Sturzprophylaxe, Pflegewohnheim, Sturzereignisprotokoll, Expertenstandard, Sturzrisiko, Pflegequalität, Pflegestufe, Dokumentenanalyse, Geriatrie, Sturzhäufigkeit, Sturzfolgen, Mehrfachstürze, Sturzursachen, Sturzort, Altenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Auswertung von Sturzereignisprotokollen einer vollstationären Pflegeeinrichtung aus dem Jahr 2009, um den Status quo der Sturzereignisse zu ermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Häufigkeit und Verteilung von Stürzen, die Dokumentationsqualität, Sturzfolgen sowie der Zusammenhang zwischen Bewohnermerkmalen und dem Sturzgeschehen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Evaluation des Ist-Zustands der Sturzprävention vor einer geplanten Organisationsveränderung, basierend auf den vorhandenen digitalen Protokolldaten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine retrospektive, deskriptive Dokumentenanalyse einer Vollerhebung aller dokumentierten Sturzereignisse des Jahres 2009.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die detaillierte Ergebnispräsentation der Sturzdaten (Verteilung, Zeit, Ort) und eine abschließende Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Sturzprophylaxe, Sturzereignisprotokoll, Pflegequalität, Sturzrisiko und Bewohnerdemografie.

Wie ist die Datenqualität in den Sturzprotokollen zu bewerten?

Die Qualität des Ausfüllens wird grundsätzlich als hoch eingeschätzt, jedoch gibt es in bestimmten Variablen wie „Kleidung“ oder „freiheitsentziehende Maßnahmen“ deutliche Lücken in der Dokumentation.

Welche Rolle spielt der Wohnbereich für das Sturzgeschehen?

Die Ergebnisse zeigen eine ungleichmäßige Verteilung der Stürze, wobei der Wohnbereich „Gelb“ eine signifikant höhere Anzahl an Sturzereignissen aufwies als der Wohnbereich „Blau“.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswertung von Sturzereignisprotokollen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Igor Geyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
37
Katalognummer
V195120
ISBN (eBook)
9783656209706
ISBN (Buch)
9783656211990
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Sturz Sturzereignis Altenpflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Igor Geyer (Autor:in), 2012, Auswertung von Sturzereignisprotokollen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195120
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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