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Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Title: Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Term Paper , 2008 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simona Yildirim (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im Jahre 1917 wurde die „Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden“ als Dachverband verschiedener jüdischer Organisationen gegründet (vgl. Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Selbstdarstellung).
Wer in Deutschland geboren ist und zudem die wichtigsten Eckpunkte unserer Geschichte kennt muss unweigerlich an die Nationalsozialistische Schreckensherrschaft denken. Die Nazis haben das Leben von ca. 6 Millionen Juden auf dem Gewissen.
Auch heute gibt es immer noch antisemitische Ressentiments und offenen Judenhass. Gerade deshalb ist es so wichtig aufzuzeigen, dass sich jüdische Kultur wieder in Deutschland etabliert hat.
Im Bereich der Wohlfahrtspflege ist die jüdische Ausrichtung ebenso wichtig und präsent wie die anderen Spitzenorganisationen der Wohlfahrtspflege.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. GESCHICHTE DER ZENTRALWOHLFAHRTSSTELLE DER JUDEN IN DEUTSCHLAND

2. DAS LEITBILD - DIE ZEDEKA

3. DIE VERBANDSSTRUKTUR

3.1 RECHTSFORM

3.2 DER ORGANISATORISCHE AUFBAU

3.3 MITGLIEDSCHAFTEN

3.4 VORSTAND

3.5 AUFGABEN DES VEREINES

3.6 WAHLEN

3.7 MITGLIEDSZAHLEN VON 1990- 2007

3.8 ALLGEMEINE ZIELE:

4. INHALTE DER VEREINSARBEIT

4.1 JUGENDARBEIT

4.2 BILDUNGSARBEIT / ERWACHSENENBILDUNG

4.3 INTEGRATION JÜDISCHER MIGRANTEN

4.4 SENIORENARBEIT

5. PROJEKTE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) als zentralem Wohlfahrtsverband. Ziel ist es, die historische Entwicklung, das ethische Leitbild der „Zedeka“ sowie die vielfältigen Strukturen und Arbeitsbereiche des Vereins – von der Jugend- über die Bildungs- bis zur Seniorenarbeit – umfassend darzustellen und zu analysieren.

  • Historische Entwicklung und Wiedergründung der ZWST
  • Das jüdische Leitbild der Zedeka und seine Bedeutung für die Sozialarbeit
  • Struktureller Aufbau und Aufgabenbereiche des Vereins
  • Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Jugendliche, Migranten, Senioren)
  • Projektarbeit als Instrument zur Förderung jüdischer Identität

Auszug aus dem Buch

2. Das Leitbild - die Zedeka

Die neue Organisation hat kaum noch Ähnlichkeit mit den Anfängen der jüdischen Wohlfahrtsvereinigung. Was gleich blieb ist das jüdische Verständnis von Wohltätigkeit. Das Leitbild gründete sich auf die so genannte Zedeka; einer Glaubenssäulen auf die das Judentum basiert. Den Begriff kann man mit Recht oder Gerechtigkeit übersetzen.

Hier ein Zitat aus dem Alten Testament: „ Wenn ein Armer in deiner Mitte ist, so verhärte nicht dein Herz und verschließe nicht deine Hand vor deinem armen Bruder. Geben sollst du ihm wiederholt und dein Herz sei nicht böse, wenn du ihm gibst. 4. Buch Mose, Deut. 15.7

Für jeden Juden dem es möglich ist wohltätig zu sein, ist es eine Pflichtübung gegenüber Gott. Auf Hebräisch wird diese Verpflichtung der Zedeka „Mitzwa“ genannt. In der Regel sollte sie von jedem Juden erfüllt werden.

Diese beschreibt viele ethische Handlungsanweisungen, strebt eine ausgleichende Rechtsordnung an und steht für die Gerechtigkeit. Keine Mildtätigkeit wie wir sie aus dem Christentum kennen, sondern sie ist ein Gesetz zum Schutz Benachteiligter Menschen. Diese „Mitzwa“ soll eine persönliche Bereicherung für den Gebenden und den Empfangenden der Hilfeleistung sein (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. GESCHICHTE DER ZENTRALWOHLFAHRTSSTELLE DER JUDEN IN DEUTSCHLAND: Die Arbeit beleuchtet die Entstehung des Dachverbandes 1917, dessen Zerschlagung im Nationalsozialismus und die anschließende Neugründung 1951.

2. DAS LEITBILD - DIE ZEDEKA: Dieses Kapitel erläutert das ethische Fundament der ZWST, das auf dem Prinzip der Zedeka als gesetzmäßiger Gerechtigkeit basiert, statt auf bloßer Mildtätigkeit.

3. DIE VERBANDSSTRUKTUR: Hier werden die organisatorische Aufstellung, die Gremien wie der Vorstand sowie die Aufgaben und Mitgliedschaften des als eingetragener Verein geführten Wohlfahrtsverbandes dargelegt.

4. INHALTE DER VEREINSARBEIT: Der Hauptteil beschreibt die praktischen Arbeitsfelder, wobei Schwerpunkte auf der Jugendarbeit, Bildungsangeboten, der Migrationsberatung und der Seniorenarbeit liegen.

5. PROJEKTE: Abschließend werden aktuelle Projektansätze vorgestellt, die übergreifend oder spezifisch auf die Bedürfnisse der jüdischen Gemeinschaft und ihrer Zielgruppen zugeschnitten sind.

Schlüsselwörter

Zentralwohlfahrtsstelle, ZWST, Judentum, Wohlfahrtspflege, Zedeka, Mitzwa, Sozialarbeit, Jüdische Gemeinden, Integration, Migranten, Jugendreferat, Ehrenamt, Identitätsfindung, Wohlfahrtsverband, Projektarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Struktur, die Geschichte und die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland als eigenständigen Wohlfahrtsverband.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, dem jüdisch-ethischen Leitbild, der Verbandsorganisation sowie den spezifischen Sozialarbeitsangeboten für Kinder, Jugendliche, Migranten und Senioren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen fundierten Einblick in die Arbeitsweise und die Bedeutung der ZWST als Akteur in der deutschen Soziallandschaft zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse verbandsinterner Dokumente wie Satzungen, Selbstdarstellungen und Protokolle.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Leitbildes, die detaillierte Darstellung der Organisationsstruktur inklusive Organigrammen sowie eine Aufschlüsselung der pädagogischen und beratenden Angebote des Vereins.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Die zentralen Begriffe sind jüdische Wohlfahrtspflege, Zedeka, berufliche Integration, Ehrenamt und jüdische Identitätsstärkung.

Was unterscheidet das jüdische Verständnis von Wohltätigkeit von anderen Traditionen?

Das Konzept der Zedeka wird nicht als freiwillige Mildtätigkeit verstanden, sondern als eine ethische Verpflichtung zur Gerechtigkeit und zum Schutz benachteiligter Mitmenschen.

Welche Herausforderungen bei der Integration jüdischer Migranten werden thematisiert?

Besonders hervorgehoben werden die Sprachbarrieren, die mangelnde Anerkennung von Berufsabschlüssen und der Bedarf an Unterstützung bei der kulturellen Neuorientierung für Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.

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Details

Title
Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
College
University of Applied Sciences Regensburg
Grade
1,3
Author
Simona Yildirim (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V194798
ISBN (eBook)
9783656217411
ISBN (Book)
9783656218371
Language
German
Tags
zentralwohlfahrtsstelle juden deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simona Yildirim (Author), 2008, Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194798
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