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Empowerment in der sozialpädagogischen Familienhilfe – Voraussetzungen und Probleme

Title: Empowerment in der sozialpädagogischen Familienhilfe – Voraussetzungen und Probleme

Term Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Wollny (Author)

Psychology - General

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In den letzten Jahren hat das Konzept des Empowerment innerhalb der sozialen Arbeit an Bedeutung gewonnen. Dieser Ansatz ist darauf ausgerichtet, die Potenziale und Ressourcen der Klienten zu stärken, um dadurch deren autonome Handlungsfähigkeit zu fördern. Das Empowermentkonzept drängt somit den Defizitansatz, der auf die Mängel und Fehler der Klienten fokussiert ist, in den Hintergrund.
Auch im Bereich der sozialpädagogischen Familienhilfe, die in Deutschland nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz zu den Hilfen zur Erziehung gehört, nimmt der Stellenwert des Empowermentkonzepts zu. Um eine effiziente Durchführung dieses Konzept zu erreichen, ist es erforderlich, dessen Problemfelder und Erfolgsfaktoren zu identifizieren. Professionelle Familienhelfer stehen dabei gegebenenfalls vor der Aufgabe, einen neuen Blickwinkel auf die Klienten zu entwickeln und den Hilfeprozess auf den Empowermentansatz auszurichten.

1.2 Fragen zur Arbeit und Verlauf

In der vorliegenden Arbeit wird nun der Frage nachgegangen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um das Empowermentkonzept in der sozialpädagogischen Familienhilfe umzusetzen. Gleichsam werden die Faktoren aufgezeigt, die die Durchführung des Konzepts beeinträchtigen können.
Im Folgenden werden zunächst die zentralen Kennzeichen der sozialpädagogischen Familienhilfe dargelegt. Anschließend wird diese von anderen ambulanten Erziehungshilfen abgegrenzt. Nach einer Skizzierung des Forschungsstands zu diesem Thema wird erörtert, mit welchen konkreten Aufgaben die sozialpädagogische Familienhilfe in der heutigen Zeit konfrontiert ist. Im Hauptteil der Arbeit wird das Empowermentkonzept in der sozialpädagogischen Familienhilfe analysiert, wobei dieses Konzept zunächst definiert wird. Daran anknüpfend wird das Empowermentkonzept des Sozialwissenschaftlers Julian Rappaport, der als Begründer dieses Ansatzes im Bereich der sozialen Arbeit gilt, untersucht. Im weiteren Verlauf werden die Ziele, Klienten und methodische Werkzeuge des Empowermentkonzepts in der sozialpädagogischen Familienhilfe thematisiert. Zum Schluss der Arbeit werden die Probleme und die Erfolgsvoraussetzungen dieses Konzepts diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Fragen zur Arbeit und Verlauf

2. Sozialpädagogische Familienhilfe

2.1 Begriff der sozialpädagogischen Familienhilfe

2.2 Abgrenzung zu anderen Formen der ambulanten Erziehungshilfen

2.3 Forschungsüberblick

2.4 Aufgaben der sozialpädagogischen Familienhilfe in der heutigen Zeit

3. Das Empowermentkonzept in der sozialpädagogischen Familienhilfe

3.1 Definition und Kernaussagen des Empowermentkonzeptes

3.2 Das Empowermentkonzept nach Rappaport

3.3 Ziele, Klienten und methodische Werkzeuge des Empowermentkonzeptes in der sozialpädagogischen Familienhilfe

3.4 Probleme bei der Durchführung des Empowermentkonzeptes in der sozialpädagogischen Familienhilfe

3.5 Voraussetzungen und Ergebnisse einer erfolgreichen Empowermentarbeit

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Implementierung des Empowermentkonzepts innerhalb der sozialpädagogischen Familienhilfe, um Potenziale zur autonomen Lebensgestaltung bei Klienten zu fördern und gleichzeitig kritische Erfolgsfaktoren sowie Hindernisse in der Praxis zu identifizieren.

  • Bedeutung und Anwendung des Empowerment-Ansatzes in der Familienhilfe.
  • Theoretische Grundlagen und Abgrenzung zu defizitorientierten Modellen.
  • Methodische Instrumente zur Stärkung der Klientenautonomie.
  • Herausforderungen in der professionellen Beziehungsgestaltung zwischen Helfern und Familien.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Empowermentkonzept nach Rappaport

Rappaport betont, dass es im Rahmen des Empowermentkonzepts erforderlich ist, dass politische und gesellschaftliche Rollenverständnis bezüglich bedürftiger Menschen in Frage zu stellen. Durch das Empowerment-Konzept sollen Menschen nicht mehr länger als „Kinder in Not“ oder „Bürger mit Rechten“ betrachtet werden, sondern stets als menschliche Wesen, die Rechte und vor allem Bedürfnisse haben. Die verbrieften Rechte würden für die betroffenen Menschen keinen Sinn machen, wenn sie nicht durch Ressourcen ergänzt werden. Im Bereich der sozialen Arbeit sind Rappaport zufolge zwei Sichtweisen dominierend, nämlich eine Perspektive auf die Bedürfnisse und eine Perspektive auf die Rechte der Klienten. Rappaport sieht die Bedürftigkeitsperspektive lediglich als geeignete Lösungsstrategie in der Prävention an, während die rechtliche Perspektive in der anwaltschaftlichen Arbeit vorherrschend sei. Denn die Betonung der Bedürfnisse bzw. der Bedürftigkeit kann eine „fürsorgliche Belagerung“ nach sich ziehen, in deren Rahmen Klienten tendenziell wie Kinder behandelt werden. Rappaport spricht sich stattdessen für einen anderen Lösungsansatz aus, nämlich für ein dialektisches Vorgehen und für vielfältige Lösungen: „Soziale Probleme [haben] grundsätzlich keine endgültigen Lösungen, nicht einmal zu einem gegebenen Zeitpunkt; divergente, dialektische Probleme müssen viele Lösungen haben, die sich mit den jeweiligen Strömungen verändern“23. Die Zielsetzung der Maßnahmen soll gemäß Rappaport darin liegen, dass für Menschen die Möglichkeiten erweitert werden, ihr Leben zu bestimmen. Somit soll der Gestaltungsraum der Menschen vergrößert werden und nicht auf vorgefertigte, expertendefinierten Lösungen zurückgegriffen werden.24

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz des Empowerment-Konzepts in der sozialen Arbeit und definiert das Ziel, Voraussetzungen und Barrieren für dessen Anwendung in der Familienhilfe zu erörtern.

2. Sozialpädagogische Familienhilfe: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Familienhilfe, grenzt sie von anderen ambulanten Erziehungshilfen ab und analysiert den aktuellen Forschungsstand sowie heutige Aufgabenfelder.

3. Das Empowermentkonzept in der sozialpädagogischen Familienhilfe: Das Hauptkapitel widmet sich der Definition, den theoretischen Ansätzen nach Rappaport, methodischen Werkzeugen sowie den spezifischen Durchführungsproblemen und Erfolgsvoraussetzungen bei der Arbeit mit Familien.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Eignung des Empowerment-Ansatzes zusammen und betont, dass trotz der Komplexität ein erheblicher Gewinn an Autonomie möglich ist, jedoch weiterer Forschungsbedarf besteht.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogische Familienhilfe, Empowerment, Ressourcenorientierung, Hilfe zur Selbsthilfe, Autonomie, Klientenpartizipation, Erziehungshilfe, Lebensmanagement, Kontrollerfahrungen, professionelle Beziehungsgestaltung, Familienberatung, Sozialarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das Empowerment-Konzept in der sozialpädagogischen Familienhilfe eingesetzt werden kann, um die Eigenverantwortung der Klienten zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Ressourcenstärkung, die professionelle Distanz- und Näheregulierung sowie der Übergang von einem defizitorientierten zu einem ressourcenorientierten Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Voraussetzungen für eine erfolgreiche Empowerment-Praxis aufzuzeigen und Faktoren zu benennen, welche die Umsetzung des Konzepts erschweren könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die den aktuellen Forschungsstand und Fachliteratur zur sozialpädagogischen Familienhilfe und zum Empowerment-Ansatz systematisch auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen (insbesondere nach Rappaport), methodische Werkzeuge, auftretende Schwierigkeiten bei der Umsetzung und Bedingungen, unter denen die Arbeit mit Familien gelingen kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Empowerment, sozialpädagogische Familienhilfe, Ressourcenorientierung, Partizipation und Autonomie am besten beschreiben.

Wie unterscheidet sich die sozialpädagogische Familienhilfe von anderen Hilfsangeboten?

Im Gegensatz zu isolierten Beratungsangeboten adressiert die sozialpädagogische Familienhilfe die gesamte Familie in ihrem direkten Lebensumfeld und deckt sämtliche Lebensbereiche ab.

Warum ist das Empowerment-Konzept für Familienhelfer eine Herausforderung?

Helfer müssen ihre eigene Identifikation mit Normen reflektieren und lernen, Verantwortung konsequent bei der Familie zu lassen, anstatt fertige Lösungen vorzugeben.

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Details

Title
Empowerment in der sozialpädagogischen Familienhilfe – Voraussetzungen und Probleme
College
Catholic University for Applied Sciences Berlin
Grade
1,0
Author
Nicole Wollny (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V194124
ISBN (eBook)
9783656223603
ISBN (Book)
9783656224648
Language
German
Tags
empowerment familienhilfe voraussetzungen probleme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Wollny (Author), 2012, Empowerment in der sozialpädagogischen Familienhilfe – Voraussetzungen und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194124
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