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Das Narrative als Grundbegriffe der Filmanalyse. Schriftliterarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von "Smoke"

Title: Das Narrative als Grundbegriffe der Filmanalyse. Schriftliterarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von "Smoke"

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Maxi Pötzsch (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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In den Bildungsstandards der Kulturministerkonferenz für den mittleren Schulabschluss im Fach Deutsch heißt es, dass Schüler „wesentliche Darstellungsmittel“ von Medienproduktionen „kennen und deren Wirkung einschätzen können“ sollen. Problematisch hierbei ist allerdings, dass die Filmanalyse, insbesondere die Narrationsanalyse, verallgemeinert unter „Medienproduktion“ fällt. Abhilfe kann hier aber bereits der Rahmenplan schaffen. Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 ist das „Vergleichen von literarischem Text und Film“ fest im Unterricht verankert. Somit wird der Filmanalyse ein gesonderter Rahmen innerhalb des schulischen Kontextes eingeräumt.

In einer schnelllebigen Zeit wie heute entwickelt sich das Medium Film immer weiter fort. Viele Schüler lassen sich aber davon wortwörtlich nur „berieseln“. Doch dass man an und mit Filmen lernen kann, entzieht sich der Kenntnis vieler. Mit der Einbringung des Mediums Film in den Deutschunterricht wird ein aktueller, geöffneterer Umgang mit Literatur ermöglicht. Das Erlernen und Anwenden von Fachtermini ist hierbei integraler Bestandteil dieser neuen Unterrichtsmethode.

Angestrebt wird, laut Rahmenplan, das „Erkennen wesentlicher Gestaltungsmittel und Elemente der Filmsprache und ihre Funktion“. Neben der Analyse des Visuellen, des Auditiven und dem schauspielerischen Darstellen, ist die Auseinandersetzung mit der Narration fundamentierend für eine umfassende Filmanalyse. Des Weiteren lässt eben gerade die Erzählebene einen direkten Vergleich von Literatur und Film zu.

Ziele der didaktischen Aufbereitung des Themas „Narration – Schriftliterarisches und filmisches Erzählen“ sind zum einen die Festigung der Analyse von histoire und discours in narrativen Texten. Diese Sequenz dient lediglich dem Auffrischen des Begriffsrepertoires der Textanalyse und wurde bereits in einem anderen Fachkomplex erarbeitet. Zum anderen sollen neue Termini im Bereich der histoire eingebracht, erarbeitet und in Verbindung mit dem vorhandenen Wissen der Textanalyse gesetzt werden.

Im Bereich der discours soll ausschließlich eine Wiederaufbereitung der Begriffe nach Genette erfolgen. Als abschließendes Ziel soll ein Vergleich von Narration in Text und Film am Beispiel einer Szene des Films „Smoke“ und der dazugehörigen Kurzgeschichte „Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte“ durch die Schülerinnen und Schüler selbst erfolgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Sachanalyse

III Methodisch-didaktische Analyse

IV Reflexion

V Schlussbemerkung

VI Anhang

Arbeitsblatt

Arbeitsblatt „Begriffsinventar von Gérard Genette“

Erwartungshorizont Arbeitsblatt „Begriffsinventar von Gérard Genette“

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erprobung und Reflexion einer Unterrichtseinheit, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, narrative Strukturen in Literatur und Film systematisch zu analysieren und miteinander zu vergleichen. Dabei steht die methodische Integration von Fachtermini der Erzähltheorie im Kontext einer medienintegrativen Filmanalyse im Mittelpunkt.

  • Grundbegriffe der Filmanalyse (Histoire und Discours)
  • Vergleich von schriftliterarischem und filmischem Erzählen
  • Anwendung des Begriffsinventars von Gérard Genette auf Filmbeispiele
  • Förderung von Fach- und Medienkompetenz bei Schülerinnen und Schülern
  • Reflexion didaktischer Planungs- und Umsetzungsprozesse

Auszug aus dem Buch

II Sachanalyse

Sowohl für Autoren als auch für Filmemacher stellt sich die gleiche Frage „Was will ich erzählen und wie“. Daher ist, neben dem Visuellen, dem Auditiven und dem Schauspielen und Darstellen, das Narrative elementarer Bestandteil einer vollständigen Filmanalyse. Dabei ist zwischen der Analyse der Geschichte - histoire - und der Analyse des Erzähldiskurses - discours - zu unterscheiden. Voraussetzung für eine Narrationsanalyse ist aber in jedem Fall, dass der Film als ein eigenständiger Erzähltext auf- und wahrgenommen wird.

Schrifttext und Filmtext müssen selbstverständlich als zwei unterschiedliche Vermittlungsinstanzen betrachtet werden – was den Unterschied ausmacht, sind die Darstellungsweisen: der schriftliterarische Text erzählt verbal; der Film erzählt in einer Bild-Ton-Kombination, also audiovisuell. Damit ein Vergleich von beiden möglich wird, muss eine gemeinsame Grundlage geschaffen werden, mittels derer man operieren kann.

Im Bereich der histoire haben sich mit der Zeit bestimmte Fachbegriffe etabliert: Ereignis meint die elementare Grundeinheit eines Textes – also worüber erzählt wird; als Geschehen wird die chronologische Abfolge von Ereignissen bezeichnet. Hinzu kommt die Unterscheidung in story und plot: die story bezieht sich auf all das, was die Erzählung tatsächlich beinhaltet, wobei dahin gestellt sei, ob wirklich alles auch innerhalb des Films präsentiert wird; der plot betitelt letztlich all das, was dann auch tatsächlich in der Erzählung dargestellt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Filmanalyse im Deutschunterricht und definiert das Ziel der Unterrichtseinheit, die Schüler mit narrativen Strukturen von Literatur und Film vertraut zu machen.

II Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Narrationsanalyse und differenziert dabei zwischen der Geschichte (histoire) und dem Erzähldiskurs (discours) unter Verwendung fachwissenschaftlicher Terminologie.

III Methodisch-didaktische Analyse: Hier wird der konkrete Unterrichtsverlauf dargelegt, wobei der Fokus auf der Visualisierung von Modellen und der selbsttätigen Erarbeitung der Fachbegriffe durch die Lernenden liegt.

IV Reflexion: Dieses Kapitel wertet die durchgeführte Seminarsitzung aus, benennt erreichte Lernziele sowie aufgetretene Schwierigkeiten bei der Vorbereitung der Lernenden.

V Schlussbemerkung: Der Autor resümiert die persönlichen Erfahrungen während der Planung und Durchführung und reflektiert den Zuwachs an didaktischer Handlungskompetenz.

VI Anhang: Der Anhang enthält das verwendete Literaturverzeichnis sowie die Arbeitsblätter mit den Begriffsinventaren und den entsprechenden Erwartungshorizonten.

Schlüsselwörter

Filmanalyse, Narrationsanalyse, Histoire, Discours, Gérard Genette, Literaturverfilmung, Erzähltheorie, Unterrichtsmethodik, Medienkompetenz, Deutschunterricht, Erzählebene, Frequenz, Fokalisierung, Didaktik, Filmanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung von narrativen Strukturen in Literatur und Film für den Deutschunterricht der Sekundarstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Anwendung erzähltheoretischer Fachbegriffe nach Gérard Genette auf Filmsequenzen und den Vergleich zwischen schriftlichem und filmischem Erzählen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Vermittlung einer systematischen Erzähltextanalyse durch die Schülerinnen und Schüler, die sowohl Theoriekenntnisse festigt als auch praktische Analysefähigkeiten fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die klassische Narratologie (Histoire- und Discours-Analyse) als theoretische Basis und kombiniert diese mit fachdidaktischen Planungsmodellen für den Unterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Sachanalyse, eine methodisch-didaktische Konzeption der Unterrichtseinheit sowie die kritische Reflexion des tatsächlichen Unterrichtsverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Filmanalyse, Narratologie, Medienkompetenz, Gérard Genette, Histoire und Discours.

Wie spielt das Beispiel „Smoke“ eine Rolle in der Arbeit?

„Smoke“ dient als konkretes Fallbeispiel, an dem die Schülerinnen und Schüler in der Unterrichtseinheit die theoretischen Begriffe der Narration praktisch erproben und anwenden sollen.

Welches Problem trat bei der praktischen Durchführung laut Reflexion auf?

Eine unzureichende Vorbereitung der Studierenden in Bezug auf das Lesen der Kurzgeschichte führte zu einem Zeitverzug, wodurch der geplante Vergleich zwischen Text und Film nicht in vollem Umfang umgesetzt werden konnte.

Warum ist das Begriffsinventar nach Gérard Genette für diese Arbeit so wichtig?

Es dient als standardisiertes Instrumentarium, um sowohl schriftliche als auch audiovisuelle Erzählformen vergleichbar zu machen und eine systematische Analyseebene im Unterricht zu etablieren.

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Details

Title
Das Narrative als Grundbegriffe der Filmanalyse. Schriftliterarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von "Smoke"
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Deutsche Philologie)
Course
Literaturverfilmungen im Deutschunterricht
Grade
1,7
Author
Maxi Pötzsch (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V194041
ISBN (eBook)
9783668360198
ISBN (Book)
9783668360204
Language
German
Tags
Filmanalyse Genette Narration Filmisches Erzählen Schriftliterarisches Erzählen Unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maxi Pötzsch (Author), 2012, Das Narrative als Grundbegriffe der Filmanalyse. Schriftliterarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von "Smoke", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194041
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