Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Die Musik-Community

Intermedialität im Internet und ihr Einfluss auf die musikalische Sozialisation eines Rezipienten

Titel: Die Musik-Community

Seminararbeit , 2011 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ariane Petschow (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung:

Musik nimmt seit jeher einen hohen Stellenwert im Leben des Menschen ein. Jedoch wird kein Mensch mit einem ausgeprägten Musikgeschmack geboren. Hierzu bedarf es einer umfangreichen musikalischen Sozialisation, welche ihm dabei hilft, zunächst Präferenzen, welche zeitlich aktuelle Empfindungen darstellen, und später einen langfristig orientierten Musikgeschmack auszubilden.
Es bedarf verschiedenster Instanzen, um den Menschen bei diesem Prozess zu unterstützen.
Eine dieser Instanzen ist, im Zeitalter der modernen Technik, das Internet. Es bietet gerade jungen Menschen durch seine zahlreichen Rezeptions- und Interaktionsmöglichkeiten eine Plattform, musikalische Vorlieben zu entwickeln, auszuleben und mit anderen zu teilen.
In diesem Kontext nimmt vor allem die Musik-Community eine besondere Stellung ein. Sie verknüpft nahezu alle Rezeptionsweisen von Musik im Internet und ermöglicht zudem die Kommunikation mit Gleichgesinnten.
Die Sozialisation eines adoleszenten Rezipienten, mittels der Nutzung einer solchen Musik-Community, möchte ich im Folgenden genauer betrachten. Zunächst soll hierzu ein Überblick über die musikalische Sozialisation eines Menschen gegeben werden. Im Anschluss sollen die Möglichkeiten des Internets, Musik zu rezipieren, kurz zusammengefasst werden. Daran anknüpfend möchte ich die Sozialisationsmöglichkeiten durch dieses Medium aufzeigen, den besonderen Stellenwert der Musik-Community hervorheben und anhand eines Fallbeispiels näher erläutern.
Hierbei sollen vor allem die Vorteile des Internets, im Zuge der musikalischen Sozialisation, herausgestellt und diskutiert werden.
Als zentrale These erachte ich, dass sich die musikalische Sozialisation zunehmend aus dem näheren sozialen Umfeld in die Massenmedien, vor allem in das Internet verlagert und hierdurch neue Hörweisen ermöglicht werden.
Eine entscheidende Rolle spielt hierbei, neben den technischen Neuerungen des Internets, die bisher als wichtigste Sozialisationsinstanz betrachtete Peergroup, welche im Internet vor allem durch Communities immer mehr an Einfluss gewinnt und durch ihre dort unüberschaubare Größe sowohl zu einem positiven Einflussfaktor, als auch zu einem Hindernis der musikalischen Sozialisation werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Musikalische Sozialisation

3 Musikrezeption im Internet

4 Die Musik-Community

5 Fallbeispiel – Outspoken-Community

7 Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Internets, insbesondere durch Musik-Communities, auf die musikalische Sozialisation adoleszenter Rezipienten. Dabei wird analysiert, wie sich Sozialisationsprozesse aus dem persönlichen Umfeld in digitale Räume verlagern und welche Rolle neue Formen der Interaktion und Kommunikation dabei spielen.

  • Wandel der musikalischen Sozialisation im digitalen Zeitalter
  • Die Rolle der Musik-Community bei der Identitätsbildung und Meinungsbildung
  • Verlagerung von Push- zu Pull-Mediennutzung
  • Der Einfluss von Peergroups und Communities als neue Sozialisationsinstanzen
  • Analyse der Outspoken-Community als Fallbeispiel für subkulturelle Netzwerke

Auszug aus dem Buch

Die Musik-Community

„Eine Online-Community ist eine Gemeinschaft von Menschen, die online (über ein entsprechendes Internet-Kommunikationssystem) in Kontakt kommen und zur Erreichung bestimmter Ziele kooperieren.“ (Leitner 2003: 17 in Brörmann 2008: 20)

Eine Online-Community ist also eine nicht-kommerzielle Interessengemeinschaft und ein persönlichkeits- und themengetriebenes Netzwerk, welches im Internet die Möglichkeit bietet, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, Empfehlungen zu geben und zu erhalten (Vgl. Brörmann 2008: 3 und 21). Sie bietet vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen, Freunde zu finden und mit diesen über alle Grenzen hinweg global zu kommunizieren, sodass ein persönliches Kennen der beteiligten Personen nicht zwingend notwendig ist (Vgl. Bellstorf 2009: 24 / 26 / Brörmann 2008: 21).

Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken, welche ein „quasi öffentlicher Raum [sind], in dem Internetnutzer sich und ihre Interessen unter dem Motto ‚Sehen und gesehen werden‘ darstellen […] oder einfach nur ‚abhängen‘.“ (Bornefeld-Ettmann 2007: 170 in Brörmann 2008: 20), stehen bei Online-Communities Kooperationen und gemeinsame Ziele im Vordergrund (Vgl. Brörmann 2008: 20).

Laut der JIM-Studie (2008: 48 in Bellstorf 2009: 21) nutzen bereits 57 Prozent der Jugendlichen regelmäßig Online-Communities. In diesem mittlerweile sehr komplexen Angebot gewinnen vor allem die Musik-Communities immer mehr an Zuwachs (Vgl. Bellstorf 2009: 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der musikalischen Sozialisation im Internet ein und stellt die These auf, dass sich diese zunehmend vom sozialen Umfeld in digitale Massenmedien verlagert.

2 Musikalische Sozialisation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der musikalischen Sozialisation als lebenslangen Prozess des Hineinwachsens in die kulturelle Umwelt und beleuchtet die Rolle von Sozialisationsinstanzen wie Familie, Peergroup und Massenmedien.

3 Musikrezeption im Internet: Hier wird der Wandel der Rezeption von passiven Radio- und TV-Formaten hin zu aktiven, interaktiven und netzwerkbasierten Nutzungen durch das Internet dargestellt.

4 Die Musik-Community: Das Kapitel charakterisiert Online-Communities als Interessengemeinschaften und untersucht deren Bedeutung für den Austausch über Musik und die Stärkung von Identitäten innerhalb spezifischer Subkulturen.

5 Fallbeispiel – Outspoken-Community: Anhand dieses konkreten Portals für Hardcore- und Metal-Musik wird aufgezeigt, wie eine Community die musikalische Sozialisation durch redaktionelle Inhalte und direkte Interaktionsmöglichkeiten unterstützt.

7 Resümee: Das Resümee fasst die positiven Effekte des Internets für die Musikrezeption zusammen, weist jedoch auch kritisch auf Risiken wie Selbstbeschränkung im „musikalischen Terrain“ und Gruppendruck hin.

Schlüsselwörter

Musikalische Sozialisation, Internet, Musik-Community, Musikrezeption, Peergroup, Identitätsbildung, Web 2.0, Subkultur, Hardcore, Musikgeschmack, Selbstsozialisation, Interaktion, Authentizität, Digital Natives, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Veränderung musikalischer Sozialisationsprozesse durch die Nutzung des Internets, insbesondere durch den Einfluss von speziellen Musik-Communities auf Jugendliche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die musikpsychologischen Grundlagen der Sozialisation, die technische und funktionale Entwicklung der Musikrezeption durch das Internet sowie die Bedeutung von digitalen Interessengemeinschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche im Internet durch interaktive Formate ihre musikalische Identität bilden und warum Musik-Communities dabei eine wichtige neue Sozialisationsinstanz darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und Studien sowie eine qualitative Betrachtung eines spezifischen Fallbeispiels (Outspoken-Community) auf Basis von Erfahrungswerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Sozialisation, die Analyse der veränderten Musikrezeption im Web 2.0 sowie eine detaillierte Untersuchung der Funktionen und der Bedeutung von Musik-Communities.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Musikalische Sozialisation, Selbstsozialisation, Peergroup, Interaktivität, Authentizität und die Verlagerung von Push- zu Pull-Mediennutzung.

Welche Rolle spielt die „Peergroup“ im Internet?

Die Peergroup fungiert im Internet als zentrale Sozialisationsinstanz, die durch die unüberschaubare Größe der Communities sowohl unterstützend für die Identitätsbildung als auch durch Gruppendruck limitierend wirken kann.

Wie wird das Fallbeispiel „Outspoken-Community“ bewertet?

Die Outspoken-Community wird als Plattform bewertet, die durch ihren Fokus auf Authentizität und DIY-Werte vor allem für Fans von Hardcore- und Metal-Musik eine wichtige Anlaufstelle zur Identitätsfindung und zum Szene-Austausch bietet.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Musik-Community
Untertitel
Intermedialität im Internet und ihr Einfluss auf die musikalische Sozialisation eines Rezipienten
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Ariane Petschow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V193849
ISBN (eBook)
9783656191001
ISBN (Buch)
9783656191490
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musik-Community Musik Community Internet Sozialisation Rezipient musikalische Sozialisation Musikrezeption Outspoken Musikgeschmack Technik Vorlieben Interaktion Kommunikation Adoleszenz adoleszent Medien Medium Massenmedien Hörweise Peergroup Peergruppe Beeinflussung Individuum Reproduktion Produktion Reflexion Transposition Präferenz Musikpräferenz Sozialkultur Subkultur Kultur Selbstsozialisation Identität Autorität Youtube Myvideo Web Web 2.0 digital Tonträger Datei Video Musikdatei MP3 online Netz Portal System Radio Musikmedien Webseite Website Genre Unterhaltung Spaß Blog Audio Freunde Grenzen Interesse Profil Hardcore
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ariane Petschow (Autor:in), 2011, Die Musik-Community, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193849
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum