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Objekt oder Subjekt? - Was braucht der Musikunterricht?

Musikdidaktische Konzeptionen und ihre objektiven bzw. subjektiven Bezüge am Beispiel der Werkorientierung von Michel Alt und der Erfahrungserschließenden Musikerziehung von Rudolf Nykrin

Titel: Objekt oder Subjekt? - Was braucht der Musikunterricht?

Hausarbeit , 2012 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sandra Bednorz (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die musikdidaktischen Modelle und Konzepte, die besonders nach der Zweiten Musikpädagogischen Reform in zahlreicher Form erschienen sind, lassen sich nur schwierig in eine Kategorie stecken. Besonders die Frage nach einem legitimierbaren Ausgangspunkt steht zur Diskussion. Steht nun das Subjekt, also der Schüler selbst oder das Objekt, die Musik im Mittelpunkt. Die unterschiedlichen Konzeptionen geben hierauf ihre ganz persönliche Antwort. Doch was genau steckt dahinter und ist die Trennung von Objekt und Subjekt in Bezug auf den Musikunterricht überhaupt durchführbar oder braucht die Musikpädagogik eine Ausrichtung ihrers Gegenstandes in zweierlei Hinsicht? In der vorliegenden Arbeit soll anhand zweier exeplarisch ausgewählter Konzepte diese Objekt- Subjekt Diskussion verdeutlicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Rückblick auf die Musikpädagogik/ Musikerziehung

2.1. Die zweite Musikpädagogische Reform

3. Musikdidaktische Modelle und Konzepte im Vergleich

3.1. Orientierung am Kunstwerk - Michael Alt

3.2. Erfahrungserschließende Musikerziehung - Rudolf Nykrin

4. Objekt- und Subjektbezug- Gegenüberstellung von ALT und NYKRIN- Relevanz und Präsens für die heutige Musikpädagogik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Subjekt- und Objektorientierung im Musikunterricht. Ziel ist es, anhand der beiden exemplarischen Konzepte der „Orientierung am Kunstwerk“ von Michael Alt und der „Erfahrungserschließenden Musikerziehung“ von Rudolf Nykrin zu verdeutlichen, wie die Musikpädagogik den Musikunterricht legitimiert und strukturiert.

  • Historische Einordnung der zweiten musikpädagogischen Reform.
  • Analyse der objektorientierten Didaktik von Michael Alt.
  • Untersuchung des subjektorientierten Ansatzes von Rudolf Nykrin.
  • Gegenüberstellung der Ansätze im Hinblick auf das Verhältnis von Welt und Mensch.
  • Diskussion über die Relevanz einer dialektischen Vermittlung für die moderne Musikpädagogik.

Auszug aus dem Buch

3.1. Orientierung am Kunstwerk - Michael Alt

Michael Alt (* 15. Februar 1905 in Aachen; † 20. Dezember 1973 in Dortmund), der zu der ersten Generation gehörte, die nach der Kestenberg- Reform Schulmusik studierten, war ein deutscher Musikpädagoge und ist der Verfasser der musikdidaktischen Konzeption: Orientierung am Kunstwerk.

In den ersten Abschnitten seines Buches "Didaktik der Musik" nimmt Alt Bezug auf die zeitgeschichtlichen Geschehnisse und besonders auf die Kritik, die aus der zweiten musikpädagogischen Reform hervortritt. Aufbauend auf diesen Begründungen stellt Alt Forderungen an den Musikunterricht, welche sich in drei Aspekte zusammen zufassen lassen: „…der Realaspekt, der Kunstaspekt und der Sachaspekt“(Meidel 2002: 123).

Michael Alt nimmt folglich zur Kenntnis, dass sich die Realbedingungen grundlegend geändert haben und dass das insbesondere auf den Bereich der Musik zutrifft. Dies macht seiner Meinung nach auch eine „didaktische Neuorientierung“ (Alt 1968: 13) nötig, die die oben erwähnten Aspekte unbedingt berücksichtigen muss. Der Realaspekt bezieht sich auf „den revolutionären Einbruch der mikrophonalen Mittler in der Musikkultur“ (ebd.: 13) und die damit verbundene Tatsache, dass Musik durch technische Reproduzierbarkeit „allgegenwärtig“ wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Problemstellung der Arbeit ein, welche das Verhältnis zwischen objektorientierter Musikvermittlung und subjektorientierter Erfahrung des Schülers thematisiert.

2. Historischer Rückblick auf die Musikpädagogik/ Musikerziehung: Das Kapitel reflektiert die terminologische Unterscheidung zwischen Pädagogik und Musikerziehung und beleuchtet die zweite musikpädagogische Reform als Ausgangspunkt moderner didaktischer Umbrüche.

3. Musikdidaktische Modelle und Konzepte im Vergleich: In diesem Kapitel werden die Konzepte von Michael Alt und Rudolf Nykrin detailliert vorgestellt und in ihrer theoretischen Fundierung gegenübergestellt.

4. Objekt- und Subjektbezug- Gegenüberstellung von ALT und NYKRIN- Relevanz und Präsens für die heutige Musikpädagogik: Das Schlusskapitel analysiert das Spannungsfeld zwischen den beiden Ansätzen und fordert ein dialektisches Gleichgewicht zwischen Subjekt- und Objektorientierung für den Musikunterricht.

Schlüsselwörter

Musikpädagogik, Musikerziehung, Subjektorientierung, Objektorientierung, Werkorientierung, Michael Alt, Rudolf Nykrin, Musikdidaktik, Zweite musikpädagogische Reform, Kunsterfahrung, Bildungstheorie, Musikunterricht, Ästhetische Bildung, Lernsituation, Musikschulgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das zentrale musikdidaktische Problem der Ausrichtung des Musikunterrichts zwischen der Sache (dem musikalischen Kunstwerk) und dem Schüler (dem Subjekt).

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Zentral sind die historische Entwicklung der Musikpädagogik nach 1945, die Analyse fachdidaktischer Modelle und die theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen "Objekt" und "Subjekt".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Konzepte von Alt und Nykrin zu vergleichen, um aufzuzeigen, wie ein angemessenes Verhältnis von inhaltlicher Fundierung und subjektorientiertem Lernen im heutigen Musikunterricht gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, vergleichende Analyse musikdidaktischer Konzepte unter Einbeziehung bildungstheoretischer Diskurse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der zweiten musikpädagogischen Reform sowie in eine tiefgehende Untersuchung der Konzepte von Michael Alt (Orientierung am Kunstwerk) und Rudolf Nykrin (Erfahrungserschließende Musikerziehung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Musikpädagogik, Musikdidaktik, Subjektorientierung, Werkorientierung und Bildungsauftrag.

Warum wird im Kontext von Michael Alt von einem "materialen" Didaktikverständnis gesprochen?

Weil bei Alt die inhaltliche Beschäftigung mit dem als wertvoll erachteten musikalischen Werk im Zentrum steht, wobei formale Aspekte der Schülervoraussetzungen dem Inhalt normativ untergeordnet werden.

Welche Kritik wird an der "Erfahrungserschließenden Musikerziehung" nach Rudolf Nykrin geübt?

Kritisiert wird, dass bei einer zu starken Konzentration auf subjektive Erfahrungsprozesse die fachliche Zielsetzung und ein systematischer Lehrplaninhalt verloren gehen können, was Nykrin angreifbar macht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Objekt oder Subjekt? - Was braucht der Musikunterricht?
Untertitel
Musikdidaktische Konzeptionen und ihre objektiven bzw. subjektiven Bezüge am Beispiel der Werkorientierung von Michel Alt und der Erfahrungserschließenden Musikerziehung von Rudolf Nykrin
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Musik und Musikpädagogik)
Note
1,3
Autor
Sandra Bednorz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V193198
ISBN (eBook)
9783656190233
ISBN (Buch)
9783656191636
Sprache
Deutsch
Schlagworte
objekt subjekt musikunterricht musikdidaktische konzeptionen bezüge beispiel werkorientierung michel erfahrungserschließenden musikerziehung rudolf nykrin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Bednorz (Autor:in), 2012, Objekt oder Subjekt? - Was braucht der Musikunterricht?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193198
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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