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Zusammenhänge zwischen Einkommen und Beschäftigungsdauer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im selben Arbeitsverhältnis

Title: Zusammenhänge zwischen Einkommen und Beschäftigungsdauer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im selben Arbeitsverhältnis

Seminar Paper , 2012 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Petzold (Author)

Sociology - Social System and Social Structure

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Eine Folge aktueller Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ist, dass ein Großteil der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen häufiger als früher die Stelle wechselt. Dies wird zusätzlich dadurch begünstigt, dass der Einzelne heute in seiner Ausbildung weniger kontextabhängig ist, als noch vor einigen Jahrzehnten. In der vorliegenden Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit Zusammenhänge zwischen Einkommen und Beschäftigungsdauer (im selben Arbeitsverhältnis) vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (Männer und Frauen) in der BRD bestehen. Untersucht wird, ob bzw. inwieweit ein unterdurchschnittlicher Verdienst bei Vollzeitarbeit einen schnelleren Jobwechsel wahrscheinlich macht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theoretische Grundlagen und Hypothese

Aufbau der Untersuchung und Datensatzaufbereitung

Ereignisdatenanalyse: Empirische Analyse und Ergebnisse

Deskriptive Ergebnisse

Multivariate Ergebnisse

Interaktionseffekte

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den statistischen Zusammenhang zwischen der Höhe des Erwerbseinkommens und der Beschäftigungsdauer von vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern in Deutschland. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob ein unterdurchschnittliches Einkommen das Risiko eines schnelleren Stellenwechsels signifikant erhöht.

  • Analyse der Auswirkungen von Einkommenshöhen auf die Verweildauer im Arbeitsverhältnis.
  • Untersuchung der Rolle von Befristungen und Prekarisierung im modernen Arbeitsmarkt.
  • Einsatz der Ereignisdatenanalyse basierend auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).
  • Betrachtung von Kontrollvariablen wie Bildung, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmarkterfahrung.
  • Identifikation von Interaktionseffekten zwischen Qualifikationsniveau und Arbeitszufriedenheit.

Auszug aus dem Buch

Theoretische Grundlagen und Hypothese

„Vollzeit, unbefristet, fest angestellt – das ist das typische Normalarbeitsverhältnis.“ (Zumbeck 2005, S. 9). Dieses beinhaltet auch Sozialversicherung, ein geregeltes Entgelt und langfristig sichere Rahmenbedingungen hinsichtlich des Arbeitgebers, des Arbeitsortes und der Arbeitstätigkeit. Heute ist Arbeit in der BRD deutlich weniger örtlich, zeitlich, strukturell und inhaltlich fixiert als z.B. noch in den 80er Jahren. Das Modell der fordistisch-tayloristischen Normalarbeit ist in der Auflösung begriffen. Flexibilisierungs- und Entgrenzungsprozesse sorgen mehr und mehr für eine Vielfalt unterschiedlicher Erwerbslagen, es kommt nach und nach zu einer „Entstandardisierung der Beschäftigung“ (Kratzer / Sauer 2003, Hacket 2012).

Eine Ursache dafür liegt in der Tatsache, dass der regierungsseitig betriebene Keynesianismus aufgrund fallender Profitraten etwa ab den 80ern allmählich durch den sog. Neoliberalismus abgelöst worden ist (vgl. z.B. Roth 1999, S. 387). Auswirkungen zeigen sich sowohl an Erwerbsverläufen en gros als auch im Arbeitsleben des Einzelnen selbst. „Von Arbeitnehmern wird immer stärker verlangt, sich angepasst zu verhalten, kurzfristige Veränderungen zu akzeptieren, Risiken einzugehen und sich von gesellschaftlichen Regelungen und Gewohnheiten (wie z. B. Feiertage, arbeitsfreier Sonntag, 40-Stunden Woche) zu lösen; kurz: offen für 'Bewegung' zu sein, die die modernen Märkte augenscheinlich erfordern.“ (Petzold 2009, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Erwerbsarbeit in modernen Industriegesellschaften ein und formuliert die Fragestellung zur Beziehung zwischen Lohnhöhe und Beschäftigungsdauer.

Theoretische Grundlagen und Hypothese: Hier werden Konzepte wie das Normalarbeitsverhältnis, Entstandardisierung der Beschäftigung und die Hypothese über den Zusammenhang von niedrigem Lohn und Jobwechselrisiko erörtert.

Aufbau der Untersuchung und Datensatzaufbereitung: Das Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise unter Verwendung des SOEP-Datensatzes und die Operationalisierung der Variablen für die statistische Analyse.

Ereignisdatenanalyse: Empirische Analyse und Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Hazard- und Survivoranalysen sowie der logistischen Regressionen unter Einbeziehung diverser Kontrollvariablen.

Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Interpretation der empirischen Befunde und Bestätigung der initialen Hypothese im Kontext aktueller arbeitsmarktpolitischer Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Ereignisdatenanalyse, Beschäftigungsdauer, Erwerbseinkommen, Sozio-oekonomisches Panel, SOEP, Lohnungleichheit, Prekarisierung, Normalarbeitsverhältnis, Jobwechsel, Arbeitszufriedenheit, Vollzeitbeschäftigung, Arbeitsmarkterfahrung, Niedriglohnsektor, multivariate Regression, Arbeitsmarktflexibilisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Einkommenshöhe und der Dauer, die vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in ihrem jeweiligen Arbeitsverhältnis verbleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Entstandardisierung von Erwerbsverläufen, die Auswirkungen von Niedriglöhnen auf die Beschäftigungssicherheit und die Dynamik von Stellenwechseln unter Berücksichtigung sozioökonomischer Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, ob Arbeitnehmer mit unterdurchschnittlichem Verdienst ein höheres Risiko für häufigere Stellenwechsel aufweisen als Arbeitnehmer mit durchschnittlichem oder hohem Einkommen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Ereignisdatenanalyse angewandt, ergänzt durch logistische Regressionen, um die kausalen Effekte der Einkommenshöhe auf das Ereignis „Jobwechsel“ zu modellieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Forschungsfrage, die methodische Aufbereitung des SOEP-Datensatzes sowie die schrittweise Durchführung und Interpretation multivariater statistischer Berechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ereignisdatenanalyse, Beschäftigungsdauer, Lohnungleichheit, Prekarisierung und Arbeitszufriedenheit.

Wie unterscheidet sich das Risiko eines Stellenwechsels zwischen Einkommensgruppen?

Die Analyse zeigt, dass Geringverdiener (unter 60% des Durchschnitts) eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit haben, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, als Personen in der Referenzgruppe der höheren Einkommen.

Welchen Einfluss hat die Arbeitszufriedenheit auf die Kündigungsneigung?

Die Studie belegt, dass Arbeitszufriedenheit ein hochsignifikanter Faktor ist; unzufriedene Arbeitnehmer weisen ein um 178% bis 197% höheres Risiko für einen Stellenwechsel auf als die zufriedenste Vergleichsgruppe.

Spielt die Übereinstimmung von Ausbildung und Tätigkeit eine Rolle?

Ja, die Studie zeigt, dass Personen, die außerhalb ihres erlernten Berufs tätig sind, eine um ca. 10,5% höhere Chance auf einen Jobwechsel haben, was die Modellgüte der Analyse verbessert.

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Details

Title
Zusammenhänge zwischen Einkommen und Beschäftigungsdauer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im selben Arbeitsverhältnis
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,3
Author
Stefan Petzold (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V193189
ISBN (eBook)
9783656181781
ISBN (Book)
9783656182511
Language
German
Tags
zusammenhänge einkommen beschäftigungsdauer arbeitnehmer arbeitsverhältnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Petzold (Author), 2012, Zusammenhänge zwischen Einkommen und Beschäftigungsdauer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im selben Arbeitsverhältnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193189
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