Das vorliegende Bändchen ist das fünfte in der Reihe Im Schnelldurchlauf. Nach BGB im Schnelldurchlauf, Arbeitsrecht im Schnelldurchlauf Medienrecht im Schnelldurchlauf und Strafrecht im Schnelldurchlauf kommt jetzt die Stichwortsammlung zum Thema Grundrechte.
Auch für dieses Büchlein gilt wie für alle vorangegangenen Bücher aus dieser Reihe, dass es weder Lehrbuch noch Kommentar sein möchte, es hat keinen wissenschaftlichen Anspruch und verletzt ganz bestimmt wieder einige wissenschaftliche Standards und wird vielen Rechtswissenschaftlern Schweißperlen auf die Stirn treiben, da beispielsweise hemmungslos Wikipedia zitiert wird und auch andere Quellen verwendet werden, welche die meisten Wissenschaftlern als inakzeptabel bezeichnen würden. Zu beachten ist auch, dass diese Stichwortsammlung ganz fleißig andere Autoren oder eben ganz oft Wikipedia zitiert. Vieles von dem, was der Autor hier aufgeschrieben hat, stammt also nicht aus seiner Feder, aber es ist immer zitiert. Man möge sich also bitte nicht aufregen und herausfinden wie viel Prozent vom Autor sind und wie viel von anderen übernommen. Man wird einen erheblichen Teil finden, den andere Autoren geschrieben haben, da der Anspruch hier aber ist, Sachen zusammen zu tragen, sollte das den Leser nicht stören. Durch die Zitate kann man aber genau nachlesen, wer was geschrieben hat oder auf welche Homepage hier verwiesen wird.
Grundrechte im Schnelldurchlauf verzichtet, wie die vorangegangenen Büchlein aus der Reihe, auf ein Literaturverzeichnis. Alle Quellenangaben und Verweise finden sich entweder im Text oder in den Fußnoten. Sehr oft wird auf eine Fundstelle im Internet verwiesen. Das macht die Sache unwissenschaftlich, aber schnell nachvollziehbar. Wer mehr zum Thema wissen will, der sollte sich ein Lehrbuch besorgen, denn mit diesem Büchlein kann höchstens Appetit auf die Grundrechte gemacht werden, letzte Fragen werden hier genauso wenig beantwortet, wie vertiefende Fragestellungen. Wer aber schnell ein paar kurze Stichwörter zum Thema Grundrechte nachlesen will, der kann das hier tun.
Zur Vollständigkeit sei ganz deutlich gesagt: Grundrechte im Schnelldurchlauf ist absolut unvollständig, die Auswahl der Themen und Grundrechte wurde wieder ganz willkürlich vom Autor vorgenommen und entspricht eher den Vorlieben und Interessen des Autors.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Stichwortsammelnden Autors
Artikel 1 GG
Artikel 2 GG
Artikel 3 GG
Artikel 4 GG
Artikel 5 GG
Artikel 6 GG
Artikel 7 GG
Artikel 8 GG
Artikel 9 GG
Artikel 10 GG
Artikel 11 GG
Artikel 12 GG
Artikel 14 GG
Artikel 16 GG
Artikel 16 a GG
Artikel 17 GG
Zielsetzung & Themen
Das Werk verfolgt das Ziel, einen schnellen und verständlichen Überblick über zentrale Grundrechte des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland zu geben, ohne dabei den Anspruch einer wissenschaftlichen juristischen Kommentierung zu erheben.
- Grundprinzipien wie Menschenwürde und Ewigkeitsgarantie
- Freiheitsrechte des Einzelnen (Persönlichkeitsrecht, Berufsfreiheit, Freizügigkeit)
- Gleichbehandlungsgrundsätze und Diskriminierungsverbot
- Religions- und Meinungsfreiheit sowie Pressefreiheit
- Schutz von Ehe, Familie und das Schulwesen
- Versammlungs-, Vereinigungs- und Petitionsrechte
Auszug aus dem Buch
Art. 1 GG Die Menschenwürde
Art. 1 GG ist so was wie der König unter den Grundrechten, an ihm muss sich alles staatliche Handeln messen lassen, egal ob es sich z.B. um eine freiheitsentziehende Maßnahme, ein Knöllchen oder einen Bauantrag handelt. Die Menschenwürde ist der Maßstab. Und weil dieser Artikel so wichtig ist, hat ihn der Gesetzgeber mit einer sog. Ewigkeitsgarantie ausgestattet. „Die Ewigkeitsgarantie oder Ewigkeitsklausel ist eine Regelung in Artikel 79 Absatz 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG), nach der bestimmte Verfassungsprinzipien auf ewig einer Verfassungsänderung entzogen sein sollen.“
Art. 79 Abs. 3 GG lautet:
„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“ Hier kommt es uns jetzt natürlich auf die Bestandsgarantie von Artikel 1 an. Heißt übersetzt: Der verfassungsändernde Gesetzgeber kann gerne das Grundgesetz ändern (wenn er dafür eine Mehrheit hat), aber bitte nicht Art. 1 GG.
Das Leitbild und Grundprinzip des GG wird also von Art. 1 GG getragen. An ihm muss sich, man kann es nicht oft genug betonen, alles staatliche Handeln messen lassen.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort des Stichwortsammelnden Autors: Der Autor erläutert den informellen Charakter der Reihe und den bewussten Verzicht auf wissenschaftliche Standards zugunsten einer schnellen Übersicht.
Artikel 1 GG: Dieses Kapitel thematisiert die Menschenwürde als zentrales Grundprinzip und ihre Absicherung durch die Ewigkeitsklausel.
Artikel 2 GG: Hier werden die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit behandelt.
Artikel 3 GG: Der Fokus liegt auf dem allgemeinen Gleichheitssatz und der rechtlichen Gleichstellung von Männern und Frauen.
Artikel 4 GG: Das Kapitel erklärt die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie die staatliche Neutralität gegenüber Religionsgemeinschaften.
Artikel 5 GG: Erläutert werden Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft.
Artikel 6 GG: Dieses Kapitel befasst sich mit dem Schutz von Ehe und Familie sowie den Rechten und Pflichten der Eltern.
Artikel 7 GG: Thematisiert werden das Schulwesen, die Aufsicht des Staates und die Regelungen zu Ersatz- und Ergänzungsschulen.
Artikel 8 GG: Beschreibt die Versammlungsfreiheit und die Voraussetzungen für Demonstrationen unter freiem Himmel.
Artikel 9 GG: Behandelt die Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit sowie das Verbot verfassungswidriger Organisationen.
Artikel 10 GG: Beinhaltet den Schutz des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses.
Artikel 11 GG: Erläutert das Recht auf Freizügigkeit im Bundesgebiet.
Artikel 12 GG: Konzentriert sich auf die Berufsfreiheit und die vom Bundesverfassungsgericht entwickelte Dreistufentheorie.
Artikel 14 GG: Behandelt Eigentum, Erbrecht und die Voraussetzungen für zulässige Enteignungen.
Artikel 16 GG: Behandelt den Schutz der deutschen Staatsangehörigkeit und das Auslieferungsverbot.
Artikel 16 a GG: Erläutert das Asylrecht und die rechtlichen Einschränkungen durch den sogenannten Asylkompromiss.
Artikel 17 GG: Beschreibt das Petitionsrecht als Möglichkeit für Bürger, sich mit Bitten an Behörden oder Volksvertretungen zu wenden.
Schlüsselwörter
Grundrechte, Grundgesetz, Menschenwürde, Ewigkeitsgarantie, Persönlichkeitsrecht, Gleichheitssatz, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Berufsfreiheit, Eigentum, Asylrecht, Petitionsrecht, Verfassung, Rechtsstaat
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine stichpunktartige Zusammenstellung und Erläuterung der wichtigsten Grundrechte des deutschen Grundgesetzes.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die grundlegenden Freiheits- und Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat, wie sie in den Artikeln 1 bis 17 des Grundgesetzes verankert sind.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser einen schnellen, leicht verständlichen Überblick über die Grundrechte zu verschaffen, ohne eine komplexe juristische Analyse zu liefern.
Welche Methode wird verwendet?
Der Autor wählt einen praxisorientierten, informellen Ansatz, indem er Gesetzestexte zitiert und diese durch Sekundärquellen und Verweise erläutert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Einzelkapitel zu den spezifischen Artikeln des Grundgesetzes, von der Menschenwürde bis hin zum Petitionsrecht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Grundrechte, Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Verfassung und Rechtsstaatlichkeit sind die prägenden Begriffe.
Was besagt die Ewigkeitsgarantie in Artikel 1?
Sie schützt bestimmte Grundprinzipien des Grundgesetzes, insbesondere die Menschenwürde, davor, durch verfassungsändernde Gesetze angetastet zu werden.
Was unterscheidet Ersatz- von Ergänzungsschulen?
Ersatzschulen bieten staatlich vergleichbare Abschlüsse an und stehen unter staatlicher Aufsicht, während Ergänzungsschulen das staatliche System nur ergänzen und meist nicht genehmigungspflichtig sind.
Welche Bedeutung hat der Asylkompromiss von 1993?
Er schränkte das Asylrecht erheblich ein, indem er den Schutz für Personen ausschloss, die über sichere Drittstaaten einreisen.
- Quote paper
- Diplom-Jurist Daniel Poznanski (Author), 2012, Grundrechte im Schnelldurchlauf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192816