Deutschlands bedeutendste Regisseurin und Fotografin war Leni Riefenstahl (1902–2003). Ihr zweiteiliger Film über die „Olympischen Spiele 1936“ gilt als Meisterwerk der Filmgeschichte und der Montagetechnik und zählt in Hollywood als einer der zehn besten Streifen, die jemals gedreht wurden. Später machte sie sich mit Fotos, die in Bildbänden und Ausstellungen gezeigt wurden, international einen Namen. Die Kurzbiografie „Leni Riefenstahl“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.
Inhaltsverzeichnis
1. Leni Riefenstahl
2. Regie- und Produktionsarbeiten von Leni Riefenstahl
3. Leni Riefenstahl als Schauspielerin
4. Bücher von Leni Riefenstahl
5. Dokumentationen über Leni Riefenstahl
6. Literatur
7. Bildquellen
8. Der Autor Ernst Probst
9. Bücher von Ernst Probst
Zielsetzung & Themen
Diese Publikation zeichnet das Leben und Wirken von Leni Riefenstahl nach, einer der bedeutendsten und zugleich umstrittensten Regisseurinnen und Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Das Ziel ist eine chronologische Aufarbeitung ihrer künstlerischen Laufbahn, ihrer technischen Innovationen im Film sowie ihrer komplexen Rolle während des Nationalsozialismus und ihrem späteren Leben als Fotografin.
- Biografische Meilensteine von der Jugend bis zum Lebensabend
- Analyse ihrer filmischen Karriere von den Anfängen bis zu den "Olympia"-Filmen
- Untersuchung ihrer Verbindung zum Nationalsozialismus und der Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit
- Dokumentation ihres künstlerischen Schaffens in den Bereichen Fotografie und Unterwasserfotografie
Auszug aus dem Buch
Leni Riefenstahl
Deutschlands bedeutendste Regisseurin und Fotografin war Leni Riefenstahl (1902–2003). Ihr zweiteiliger Film über die „Olympischen Spiele 1936“ gilt als Meisterwerk der Filmgeschichte und der Montagetechnik und zählt in Hollywood als einer der zehn besten Streifen, die jemals gedreht wurden. Später machte sie sich mit Fotos, die in Bildbänden und Ausstellungen gezeigt wurden, international einen Namen.
Helene Bertha Amalia Riefenstahl kam am 22. August 1902 in Berlin-Wedding zur Welt. Ihr Vater Alfred Riefenstahl lernte zunächst den Beruf eines Zimmermanns. Später wurde er Installateur und betrieb eine Firma für Heizungs- und Lüftungsanlagen. Ihre Mutter hieß Bertha Ida Riefenstahl, geborene Scherlach. Zweieinhalb Jahre nach Leni wurde ihr jüngerer Bruder Heinz geboren.
Im Alter von fünf Jahren kam die kleine Leni 1907 zum Schwimmclub „Nixe“. Außerdem wurde sie Mitglied bei einem Turnverein und lernte Rollschuh- und Schlittschuhlaufen. Zudem erhielt sie fünf Jahre lang Klavierunterricht.
Zusammenfassung der Kapitel
Leni Riefenstahl: Diese Biografie beleuchtet den Lebensweg, die tänzerischen Anfänge und die filmische Karriere der Künstlerin sowie ihre kontroversen Verbindungen zur NS-Zeit.
Regie- und Produktionsarbeiten von Leni Riefenstahl: Eine chronologische Auflistung ihrer filmischen Werke von 1932 bis 2002.
Leni Riefenstahl als Schauspielerin: Eine Übersicht ihrer schauspielerischen Engagements in den Jahren 1925 bis 1954.
Bücher von Leni Riefenstahl: Ein Verzeichnis ihrer publizierten Bildbände und Memoiren.
Dokumentationen über Leni Riefenstahl: Eine Auswahl an filmischen Porträts, die ihr Leben und Werk kritisch reflektieren.
Literatur: Eine Zusammenstellung weiterführender Quellen zur Recherche über Leni Riefenstahl.
Bildquellen: Nachweis der verwendeten Fotografien und Dokumente.
Der Autor Ernst Probst: Ein Kurzporträt des Journalisten und Wissenschaftsautors, der dieses Werk verfasst hat.
Bücher von Ernst Probst: Eine bibliografische Auswahl weiterer Publikationen des Autors.
Schlüsselwörter
Leni Riefenstahl, Regisseurin, Fotografin, Olympia 1936, Triumph des Willens, NS-Zeit, Filmgeschichte, Montagetechnik, Tiefland, Bergfilm, Nuba, Biografie, Kinematografie, Dokumentarfilm, Unterwasserfotografie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine umfassende biografische Darstellung von Leni Riefenstahl, von ihren frühen Jahren als Tänzerin bis zu ihrer Karriere als international renommierte Regisseurin und Fotografin.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind ihre filmischen Innovationen, ihre Rolle im Dritten Reich, die kontroverse öffentliche Wahrnehmung und ihre spätere künstlerische Arbeit in Afrika und der Unterwasserfotografie.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Werdegang einer der prägenden und zugleich umstrittensten Frauenfiguren der deutschen Filmgeschichte objektiv und chronologisch abzubilden.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, die Auswertung von Filmografien und die Zusammenstellung historischer Quellen, um ein präzises Lebensbild zu zeichnen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Stationen ihrer Karriere, ihre Regiearbeiten, ihre schauspielerischen Rollen und ihre fotografischen Projekte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Leni Riefenstahl, Regie, Filmgeschichte, NS-Propaganda, Fotografie und künstlerisches Erbe definiert.
Inwieweit wird die Rolle von Leni Riefenstahl im Nationalsozialismus beleuchtet?
Das Buch geht auf die Zusammenarbeit mit Hitler, die Entstehung ihrer Auftragsfilme sowie die anschließenden Prozesse und Entnazifizierungsverfahren ein.
Was macht die fotografische Arbeit Riefenstahls im Alter so besonders?
Besonders hervorzuheben sind ihre ausgedehnten Aufenthalte bei den Nuba im Sudan sowie ihre Pionierarbeit in der Unterwasserfotografie, für die sie erst im hohen Alter tauchen lernte.
- Arbeit zitieren
- Ernst Probst (Autor:in), 2012, Leni Riefenstahl - Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192778