Die Arbeit beginnt mit der Einführung ins Thema. Im Anschluss wird mit Kapitel (2) zunächst auf den Begriff Blog und Medienkompetenz eingegangen. Im nächsten Kapitel (3) werden die Funktionen, Motivationen sowie der Aufbau von Weblogs in der Bildungswissenschaft dargelegt. Das Kapitel (4) stellt das Instruktionsdesign (ID) vor und erörtert seine Umsetzung für Blogs. Das nächste Kapitel (5) führt in das Thema des Blogs, Schreiben lernt man nur durch Schreiben ein, stellt das Konzept vor und zeigt anhand von Screenshots den Verlauf der Umsetzungsphase. Die Arbeit endet mit dem Kapitel (6) dem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Weblog
2.2 Medienkompetenz
3 Blogs in der Bildungswissenschaft
3.1 Funktionen von Weblogs
3.2 Motivationen von Weblogs
3.3 Aufbau von Weblogs
3.4 Kritische Anmerkungen zu Weblogs
4 Instruktionsdesign von Weblogs
5 Der eigene Blog „Schreiben lernt man nur durch Schreiben“
5.1 Das Thema des eigenen Blogs
5.2 Die Konzeption des eigenen Blogs
5.3 Die Umsetzung des eigenen Blogs
6 Bewertende Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Konzeption, praktischen Umsetzung und kritischen Reflexion eines Weblogs zum Thema Schreibkompetenzförderung, um die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Kontext digitaler Medien zu demonstrieren.
- Grundlagen von Weblogs und Medienkompetenz im Bildungskontext
- Funktionen, Motivationen und Aufbau von Bildungs-Blogs
- Methodische Anwendung von Instructional Design (ID) bei der Blogerstellung
- Reflexion der Schreibkompetenzförderung durch kreative Schreibtechniken
- Evaluation der technischen Funktionen (Kommentar, Blogroll, RSS etc.) und des Nutzwerts
Auszug aus dem Buch
3.4 Kritische Anmerkungen
Das zentrale Motiv von Bloggern ist die Selbstdarstellung, Identitätsfindung und Meinungsäußerung im öffentlichen Raum. Doch dies birgt auch Gefahren in sich. Grundsätzlich bewegen sich Blogs noch in einer rechtlichen Grauzone. Es ist nicht eindeutig geklärt, was gesetzlich erlaubt und was nicht erlaubt ist. Journalistische Sorgfaltspflicht und Urheberrecht sind hier involviert, wenn auch noch nicht gesetzlich definiert worden ist, wo genau die Grenzen liegen. Darüber hinaus gilt es einen weiteren Bereich zu beachten. Informationen die online gestellt werden, gleich welcher Art, bleiben für alle dauerhaft zugänglich, die Internetzugang haben. Unbedacht abgegebene Kommentare oder Meinungsäußerungen können leicht zu einer Falle werden. „Daneben stellen der Missbrauch von persönlichen Daten wie die Sammlung von Emailadressen, um Spam-Mails zu versenden sowie Cyberstalking nicht zu unterschätzende Gefahren dar“ (Bastiaens et al., 2010, S. 50). Schwieriger wird die Situation, wenn der Blogger über andere schreibt. Blogger können nicht davon ausgehen, „dass die Blogosphäre automatisch hinter jedem Blogger steht, der ein Unternehmen, eine Person oder eine Institution kritisiert hat“ (Alby, 2008, S. 72). Es besteht die Gefahr einer Ruf- oder Geschäftsschädigung, um dem zu entgehen, sollte die eigene Meinung auch als solche deklariert werden (vgl. Alby, 2008, S. 72).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Schriftlichkeit sowie die Bedeutung moderner Blogs als vernetztes Kommunikationsmedium in der heutigen Wissensgesellschaft.
2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Weblog und Medienkompetenz definiert und in einen theoretischen Kontext zur Arbeit gesetzt.
3 Blogs in der Bildungswissenschaft: Es wird analysiert, welche Funktionen und Motive hinter dem Bloggen stehen und wie Blogs didaktisch sinnvoll aufgebaut sind.
4 Instruktionsdesign von Weblogs: Dieser Abschnitt erläutert die Anwendung von Instructional Design als systematisches Modell zur Planung und Umsetzung von Lernumgebungen.
5 Der eigene Blog „Schreiben lernt man nur durch Schreiben“: Der Praxisteil beschreibt die Konzeption und technische Implementierung des eigenen Blog-Projekts zur Förderung von Schreibkompetenz.
6 Bewertende Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit reflektiert die erreichten Ziele, bewertet die Erfahrungen bei der Umsetzung und diskutiert Herausforderungen der Interaktion im Blog.
Schlüsselwörter
Weblog, Medienkompetenz, Instructional Design, Schreibkompetenz, Kreatives Schreiben, Blended Learning, E-Education, Reflexion, Bildungsforschung, Wissensgesellschaft, Content Management System, Online-Lernen, Theorie-Praxis-Transfer.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die theoretische Fundierung, praktische Umsetzung und kritische Reflexion eines Weblogs, das als Lernmedium für kreatives Schreiben konzipiert wurde.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Medienkompetenz, den Funktionen und dem Aufbau von Weblogs sowie der Anwendung von Instructional-Design-Modellen auf eine eigene Blog-Umgebung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die reflektierende Dokumentation einer Theorie-Praxis-Verschränkung, um zu zeigen, wie Schreibkompetenz durch ein Weblog zielgerichtet gefördert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter Fachgebiete wie Bildungs-, Medien- und Schreibforschung sowie auf eine reflektierte Praxisdokumentation des eigenen Blogprojekts.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Neben der theoretischen Einordnung von Blogs und Medienkompetenz liegt der Fokus auf der konkreten Konzeption und Umsetzung des Blogs sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Funktionen wie Kommentar- oder Archivsystemen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Weblog, Medienkompetenz, Instructional Design, Schreibkompetenz, kreatives Schreiben und Theorie-Praxis-Transfer.
Wie bewertet die Autorin die Kommentarfunktion ihres Blogs?
Die Autorin sieht die Kommentarfunktion kritisch, da sie den Blog trotz der technologischen Möglichkeiten eher als „Einbahnstraße“ empfindet, bei der die Rückmeldung durch Rezipienten schwer kalkulierbar bleibt.
Welche Rolle spielt das "Instructional Design" in der Umsetzung?
ID dient als systematischer Orientierungsrahmen für die Bedarfsanalyse, Planung, Entwicklung und Evaluation der Lernumgebung, um Lehrenden Sicherheit bei der Gestaltung digitaler Angebote zu geben.
- Arbeit zitieren
- Serpil Maglicoglu (Autor:in), 2012, Weblogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192714