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Francisco de Goyas „Hexenbilder“

Titel: Francisco de Goyas „Hexenbilder“

Hausarbeit , 2005 , 15 Seiten

Autor:in: Jan Leichsenring (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit behandelt die von Francisco de Goya am 27. Juni 1798 fertiggestellten Hexenbilder. Dabei wird der Frage nach der Stellung dieser sechs Bilder im Werk Goyas exemplarisch nachgegangen, v.a. hinsichtlich Intentionen, Motiven und Behandlung der Sujets im Verhältnis zu den Hexendarstellungen in den Caprichos und den Inquisitionsszenen.
Diese Reihe von sechs in Öl ausgeführten Hexengemälden wurde im Auftrag der Herzöge von Osuna von 1797 bis 1798 geschaffen und hatte ihren Platz in deren Alameda. Es handelt sich um folgende Werke: La cocina de los brujos (45 x 32 cm); Vuelo de brujas (43 x 30,5 cm); El aquelarre (43,3 x 30,5 cm); El conjuro (43,5 x 30,5 cm); Una escena de „El convida piedra“ (45 x 32 cm); Una escena de „El hechizada fuerza“ (42,5 x 30,8 cm).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Ausführung

1.1 Komposition

1.2 Physiognomie

1.3 Attribute

1.4 Landschaft

2 Vergleichsbeispiele

2.1 Los Caprichos

2.2 Inquisitionsszenen

3 Motivation und Intention

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hexenbilder von Francisco de Goya aus dem Jahr 1798 hinsichtlich ihrer künstlerischen Intention, ihrer thematischen Einbettung in den zeitgenössischen Diskurs der Aufklärung sowie ihrer Beziehung zu Goyas weiteren Werkreihen wie den Caprichos.

  • Analyse der kompositorischen und physiognomischen Gestaltung der Hexenmotive.
  • Untersuchung der Rolle von Aberglauben und Irrationalität im Kontext der Aufklärung.
  • Vergleich der Hexenbilder mit den Caprichos und den Inquisitionsszenen.
  • Beleuchtung der Macht- und Willkür-Thematik im Schaffen Goyas.
  • Reflexion über die Darstellung des „Schrecklich-Erhabenen“ in der Kunst des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Auszug aus dem Buch

1.1 Komposition

Einer neuen Forderung nach Authentizität des Kulturbetriebs im letzten Drittel des 18. Jh. entspricht das Interesse spanischer Intellektueller wie Antonio Ponz oder Gaspar Melchior Jovellanos, die sich in ihren Schriften mit den Gewohnheiten und Bräuchen, aber auch mit der Ignoranz und daraus resultierendem Aberglauben der Bevölkerung auseinandersetzten. Infolgedessen orientierten sich z.B. die Kartonmaler, wenn auch klischeehaft, an paradigmatischen zeitgenössischen Typen der eigenen Bevölkerung und deren Lebensräumen. Auch Goya wandte sich realistischen Themen wie z.B. ländlichen Szenen zu und schuf Bilder wie die Rauferei vor dem Wirtshaus (1777). Zum Volkstümlichen gehörte aber auch der Glaube an übernatürliche Bedrohungen, zudem waren Hexenmotive Ende des 18. Jh. als Teil des Interesses am Übernatürlichen weit verbreitet.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung stellt die sechs Hexenbilder von 1798 vor und formuliert die Absicht, deren Stellung im Werk Goyas unter Berücksichtigung von Intentionen und Motiven zu analysieren.

1 Ausführung: Dieser Teil befasst sich mit der formalen und inhaltlichen Gestaltung der Bilder, insbesondere durch die Analyse von Komposition, Physiognomie, Bildattributen und Landschaftsdarstellung.

2 Vergleichsbeispiele: Hier wird der Bezug zu anderen Werken Goyas, namentlich den Los Caprichos und Inquisitionsszenen, hergestellt, um die unterschiedliche Behandlung des Themas Hexerei herauszuarbeiten.

3 Motivation und Intention: Dieses Kapitel erörtert die übergeordnete Absicht Goyas und diskutiert seine kritische Haltung gegenüber traditionellen ästhetischen Regelwerken sowie den zeitgenössischen Aberglauben.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee, welches die Hexenbilder als ein Zusammenspiel von aufklärerischen Einflüssen und der Inszenierung des Irrationalen einordnet.

Schlüsselwörter

Francisco de Goya, Hexenbilder, Aufklärung, Schrecklich-Erhabenes, Los Caprichos, Inquisition, Aberglaube, Physiognomie, Bildtradition, Irrationalität, Bildkomposition, Naturbeobachtung, Macht, Willkür, Osuna.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Serie von sechs Hexenbildern, die Goya 1798 für die Herzöge von Osuna schuf, und setzt sie in den Kontext seines künstlerischen Gesamtwerkes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Darstellung des Übernatürlichen, die Rolle der Aufklärung, das Konzept des Erhabenen sowie die gesellschaftskritischen Aspekte in Goyas Bildsprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Funktion und Intention der Hexenmotive innerhalb der damaligen geistigen Strömungen Spaniens sowie deren Verbindung zur Macht- und Gewaltproblematik zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische Analyse, die formale Bildbeschreibungen mit kulturhistorischen Interpretationen und dem Vergleich zu zeitgenössischen literarischen und philosophischen Quellen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte formale Analyse der Hexenbilder, einen Vergleich mit grafischen Zyklen wie den Caprichos und eine abschließende Untersuchung der zugrunde liegenden Motivik und Intention des Künstlers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Goya, Hexenbilder, Aufklärung, Schrecklich-Erhabenes, Physiognomie und gesellschaftlicher Aberglaube.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in den Hexenbildern von der in den Caprichos?

Während die Hexenbilder eher einen unterhaltenden, fast ästhetisierten Aspekt des Irrationalen betonen, dienen die Caprichos stärker dem direkten aufklärerischen Spott und der Anprangerung konkreter gesellschaftlicher Missstände.

Welche Rolle spielt die Physiognomie für die Interpretation der Hexen?

Die physische Deformation der Hexen, etwa durch Tierähnlichkeit, wird im Sinne der zeitgenössischen physiognomischen Theorien als Ausdruck moralischer Verworfenheit und der Abwesenheit von Vernunft gedeutet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Francisco de Goyas „Hexenbilder“
Hochschule
Universität Leipzig  (Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Seminar „Francisco de Goya“
Autor
Jan Leichsenring (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
15
Katalognummer
V192702
ISBN (eBook)
9783656177876
ISBN (Buch)
9783656180036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Caprichos Gemälde Grafik Lithographie Spanien bildende Kunst Francisco de Goya Interpretation Kunstgeschichte Orsuna Radierungen La cocina de los brujos El conjuro Vuelo de brujas Hexen Inquisition El aquellare La cocina de brujas Una escena de „El convida piedra“ Una escena de „El hechizada fuerza“
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Leichsenring (Autor:in), 2005, Francisco de Goyas „Hexenbilder“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192702
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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