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Unterrichtsstunde: Oasentypen

Title: Unterrichtsstunde: Oasentypen

Lesson Plan , 2012 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marie Burger (Author)

Didactics - Earth Science

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Summary Excerpt Details

Das Thema „Leben und Wirtschaften in den trocken-heißen Zonen“ 8 bietet eine besondere Faszination, da dieser Raum derart different zu unseren Breiten ist und dadurch so unwirklich erscheint. Besonders in diesem Randbereich der Ökumene wird deutlich, wie sehr die natur-räumlichen Voraussetzungen eines Raumes das Leben der dort lebenden Menschen prägen und verschiedene Möglichkeiten der Nutzbarmachung notwendig machen. Das Lehrprobenthema „Oasentypen“ bezieht sich auf die Voraussetzungen für die Oasenwirtschaft als eine Form der wirtschaftlichen Nutzung. Es nimmt demnach die Schnittstelle zwischen den physisch-geographischen Bedingungen und der anthropogenen Nutzung ein und lässt die Schüler diesen Raum als ein Wirkungsgefüge natürlicher und humangeographischer Faktoren (Mensch-Umwelt-System) wahrnehmen. Das Leben der Menschen in extremen Regionen der Erde, ihre Auseinandersetzung mit den natürlichen Gegebenheiten findet bei den Schülern stets Interesse.
An das Thema kann unter verschiedenen Perspektiven herangegangen werden, die unterschied-liche Schwerpunktsetzungen implizieren: Der physisch-geographische Erklärungszusammen-hang der Oasentypen lässt sich allgemein oder bezogen auf ein ausgewähltes (Raum-)Beispiel entwickeln, wobei sowohl eine theoretische (Auswertung von Texten und Karten) als auch eine praktische Erarbeitung anhand eines Experimentes denkbar wären. Daneben ließe sich das Thema aus wirtschaftlicher Sicht (Stockwerkanbau, Bewässerungsfeldbau), aus historischer Perspektive (Vergleich älterer und aktueller Karten zur Entwicklung einer Oase) oder unter dem touristischen Aspekt (Oasen als touristische Attraktion im Rahmen einer Wüstenreise) betrachten. Der Lehrplan subsummiert die „Oasenwirtschaft“ unter die „Traditionellen Wirt-schaftsformen“ und sieht hierbei die beiden Oasentypen „Flussoase“ und „Grundwasseroase“ als verbindliche Lerninhalte vor.9 Da das Thema ursprünglich in Klassenstufe 6 behandelt wurde, die Schüler aber das Lehrbuch zur Klassenstufe 7 besitzen, kann auf dieses nicht zu-rückgegriffen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Analyse des Lehr- und Lernfeldes

1.1 Lehrkraft und Klasse

1.2 Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe

1.3 Das Thema

1.4 Die Lernvoraussetzungen

2. Sachanalyse

2.1 Einleitung

2.2 Oasen

2.3 Oasentypen

2.3.1 Flussoase

2.3.2 Grundwasseroase

2.3.3 Quelloase

2.4 Oasenwirtschaft

3. Didaktische und methodische Entscheidungen

3.1 Didaktische Reduktion

3.2 Lernziele

3.3 Begründung des methodischen Vorgehens

3.4 Lernerfolgskontrollen

3.5 Hausaufgaben

3.6 Tafelanschrift/Ergebnissicherung

4. Stundenverlauf

4.1 Gliederung der Stunde

4.2 Zu erwartende Schwierigkeiten und Lösungsmöglichkeiten

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülern der siebten Klasse die Merkmale und die Funktionsweise verschiedener Oasentypen zu vermitteln, wobei der Fokus auf dem geomorphologischen Verständnis der Wassergewinnung in trockenheißen Zonen liegt.

  • Erkenntnisgewinnung durch die Kombination von Theorie und Experiment
  • Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung von Schülern
  • Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz
  • Analyse anthropogener Nutzungsformen in extremen Lebensräumen
  • Verknüpfung von physisch-geographischen Grundlagen und wirtschaftlicher Nutzung

Auszug aus dem Buch

2.3 Oasentypen

2.3.1 Flussoase

Flussoasen werden von einem Fluss durchflossen, der ausreichend Oberflächenwasser zur Bewässerung liefert. Die sog. Fremdlingsflüsse (allochthone Flüsse) entspringen in niederschlagsreichen Gebieten und fließen dann durch Trockengebiete, die sie mit für diese ariden Räume untypischen Wassermengen versorgen. Eine agrarische Nutzung kann entlang des Flussufers durch Bewässerung erfolgen. Unter Umständen bedecken periodische Überschwemmungen die landwirtschaftlichen Nutzflächen der Oase mit fruchtbarem Schlamm. Bekanntes Beispiel ist die Flussoase des Nils.

2.3.2 Grundwasseroase

Grundwasseroasen sind insofern begünstigt, da der Grundwasserspiegel relativ dicht unter der Erdoberfläche liegt. Begünstigt wird dies durch eine gebogene wasserstauende Schicht, die den Wasserstrom sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung stoppt. So entsteht ein oberflächennahes Wasserbecken, das die Wurzeln der Pflanzen noch erreichen können.

Außerdem zählen dazu Oasen mit tief liegenden fossilen oder regenerativen Wasserreservoirs, aus denen das Wasser mit Pumpen gefördert werden kann. Die fossilen Wasservorräte sind während der Pluvialen aufgefüllt worden und werden unter den heutigen klimatischen Bedingungen nicht neu gebildet. Die regenerativen Wasservorkommen sind an die geologische Voraussetzung geknüpft, dass wasserundurchlässige Gesteinsschichten aus niederschlagsreicheren Regionen (z.B. angrenzenden Gebirgen) im Untergrund schräg zu den Wüstengebieten hin einfallen und so das versickernde Regenwasser ins Wüsteninnere leiten.

Grundwasser, welches in der Schwemmfächerzone an einem Gebirgsfuß entsprechend der Schwerkraft abwärts fließt, kann mittels Foggaras (Kanaten) ohne eine Hebevorrichtung an die Oberfläche gefördert werden. Hierzu wird ein leicht geneigter Stollen (Galerie) im Untergrund des Schwemmfächers (Däscht) angelegt, der mit senkrechten Schächten (bis zu 40m Tiefe) versehen wird, die zur Bearbeitung und Belüftung der Galerie dienen. An der Stelle, an der die Galerie den Grundwasserspiegel schneidet, wird der Mutterschacht eingerichtet. Auf diese Weise wird die Galerie zum wassersammelnden Stollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Analyse des Lehr- und Lernfeldes: Das Kapitel beschreibt die Lerngruppe, ihre Leistungsstruktur sowie die Einordnung der Thematik in den Lehrplan der siebten Klasse.

2. Sachanalyse: Hier werden die geographischen und ökologischen Grundlagen von Wüsten sowie die verschiedenen Oasentypen und ihre Entstehungsprozesse wissenschaftlich erläutert.

3. Didaktische und methodische Entscheidungen: Dieser Teil begründet die Auswahl der Lerninhalte, die Zielsetzungen der Stunde sowie die geplante methodische Umsetzung, inklusive der Binnendifferenzierung.

4. Stundenverlauf: Detaillierte Darstellung des zeitlichen Ablaufs der Unterrichtsstunde sowie eine Einschätzung potenzieller Schwierigkeiten und deren Lösungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Oasen, Oasentypen, Flussoase, Grundwasseroase, artesische Quelle, Wüsten, Wasserdefizit, Geomorphologie, Oasenwirtschaft, Bewässerung, Lehrprobe, Erdkunde, Unterrichtsreihe, Fremdlingsflüsse, Ökumene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema Oasentypen für eine siebte Klasse am Gymnasium.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die geographischen Voraussetzungen von Oasen, die verschiedenen Typen der Wassergewinnung und die wirtschaftliche Bedeutung von Oasen in trockenheißen Zonen.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Das Hauptziel ist, dass die Schüler Merkmale und Funktionsweisen ausgewählter Oasentypen verstehen und den Weg des Wassers in die Wüste nachvollziehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein konstruktivistischer Ansatz gewählt, der theoretische Analysen von Texten und Karten mit einem praktischen Experiment zur Veranschaulichung kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse der Oasentypen, die didaktische Begründung des Vorgehens sowie einen detaillierten Stundenverlaufsplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Oasentypen, Wasserverfügbarkeit, Geomorphologie, Oasenwirtschaft und geographische Orientierungskompetenz charakterisiert.

Warum wurde eine Binnendifferenzierung gewählt?

Aufgrund der Leistungsheterogenität der Klasse erhalten leistungsstärkere Schüler komplexere Aufträge, während leistungsschwächere Schüler durch mehr Textinformationen unterstützt werden, um das Anforderungsniveau für alle zu sichern.

Welche Rolle spielen die fiktiven Reiseberichte?

Die E-Mails eines Studienfreundes dienen als Roter Faden der gesamten Unterrichtsreihe und sollen durch eine Identifikationsfigur das Interesse der Schüler steigern.

Wie wird das Experiment mit dem artesischen Brunnen eingesetzt?

Das Experiment dient der unmittelbaren Veranschaulichung des natürlichen Druckprozesses und des Druckabbaus, um den Schülern den abstrakten physikalischen Vorgang konkret begreifbar zu machen.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Unterrichtsstunde: Oasentypen
College
Staatliches Studienseminar Saarland
Grade
2,0
Author
Marie Burger (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V192545
ISBN (eBook)
9783656256281
ISBN (Book)
9783656257165
Language
German
Tags
unterrichtsstunde oasentypen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Burger (Author), 2012, Unterrichtsstunde: Oasentypen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192545
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