Ich werde mich in dieser Hausarbeit mit Platons Politeia beschäftigen und dabei den Aufbau des Idealstaates nach Platon untersuchen. Die Frage, die ich mir dabei grundlegend stelle ist, ob dieser Aufbau gerecht ist. Um dies herauszufinden, werde ich die verschiedenen Individuen des Staates bezüglich ihrer Aufgaben genauer betrachten. Da wäre die Rolle des Wächters im Staat. Wie kann man Wächter werden und welche Aufgaben haben sie? Außerdem beschäftige ich mich mit der Frauen- und Kindergemeinschaft sowie der Philosophenherrschaft. Was zeichnet einen Philosophen aus?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Historischer Hintergrund
- Die Ständegliederung
- Die Philosophenherrschaft
- Wer ist ein Philosoph?
- Relevanz der Wächter
- Die Aufgaben des Wächters
- Die Erziehung des Wächters
- Die Besitzlosigkeit des Wächters
- Frauen- und Kindergemeinschaft
- Platons Begriff der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit beim Staat
- Platons Begriff der Gerechtigkeit beim Einzelnen
- Die Rolle der Tugenden
- Kritik des Aristoteles an Platons Staatstheorie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit Platons Staatstheorie, insbesondere mit dem Aufbau seines Idealstaates und der Frage, ob dieser gerecht ist. Die Arbeit untersucht die verschiedenen Individuen des Staates hinsichtlich ihrer Aufgaben, darunter die Rolle des Wächters, die Frauen- und Kindergemeinschaft sowie die Philosophenherrschaft.
- Die Arbeitsteilung und die dreigliedrige Kastenordnung im Idealstaat
- Die Rolle des Wächters und seine Erziehung
- Die Frauen- und Kindergemeinschaft in Platons Staat
- Die Bedeutung der Philosophenherrschaft
- Platons Gerechtigkeitsbegriff und seine Anwendung im Staat
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt Platons Staatstheorie als zentrale Forschungsfrage vor.
Historischer Hintergrund: In diesem Kapitel wird der historische Kontext Platons und seiner Staatstheorie dargestellt, insbesondere die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im antiken Griechenland.
Die Ständegliederung: Dieser Abschnitt widmet sich Platons Konzept der Arbeitsteilung und der dreigliedrigen Kastenordnung im Idealstaat.
Die Philosophenherrschaft: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle der Philosophen als Herrscher im Idealstaat und analysiert die Eigenschaften, die einen Philosophen auszeichnen.
Relevanz der Wächter: Dieser Teil konzentriert sich auf die Aufgaben und die Erziehung der Wächter im Idealstaat und beleuchtet die Frage der Besitzlosigkeit der Wächter.
Frauen- und Kindergemeinschaft: In diesem Kapitel wird Platons Konzept der Frauen- und Kindergemeinschaft im Idealstaat dargestellt.
Platons Begriff der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit beim Staat: Dieser Abschnitt analysiert Platons Gerechtigkeitsbegriff und seine Anwendung im Idealstaat.
Schlüsselwörter
Platons Staatstheorie, Idealstaat, Gerechtigkeit, Arbeitsteilung, Kastenordnung, Philosophenherrschaft, Wächter, Frauen- und Kindergemeinschaft, Tugenden, Kritik des Aristoteles.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Gerechtigkeitsprinzip in Platons Idealstaat?
Gerechtigkeit bedeutet für Platon, dass jeder Stand im Staat (Wächter, Bauern/Handwerker, Herrscher) die ihm gemäße Aufgabe erfüllt, ohne sich in die Aufgaben anderer einzumischen.
Warum fordert Platon eine Philosophenherrschaft?
Platon ist der Ansicht, dass nur Philosophen, die die Idee des Guten geschaut haben, die notwendige Einsicht und Tugend besitzen, um einen Staat gerecht zu führen.
Welche Aufgaben haben die Wächter?
Die Wächter sind für den Schutz des Staates nach außen und die Aufrechterhaltung der Ordnung im Inneren zuständig. Ihre Erziehung ist streng reglementiert.
Was bedeutet die Frauen- und Kindergemeinschaft?
In Platons Idealstaat sollen Wächter kein Privateigentum und keine privaten Familien haben. Frauen und Kinder gehören der Gemeinschaft an, um die Loyalität zum Staat zu maximieren.
Wie kritisierte Aristoteles Platons Staatstheorie?
Aristoteles kritisierte vor allem die Aufhebung der Familie und des Privateigentums, da dies seiner Meinung nach die natürliche Motivation und den Zusammenhalt schwäche.
- Arbeit zitieren
- Lisa Julius (Autor:in), 2010, Das Gerechtigkeitsprinzip unter Berücksichtigung des Aufbaus des Staates bei Platon, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192496