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Spezielle Sakramentenlehre der katholischen Kirche: 3. Eucharistie - das Sakrament der Lebenshingabe Jesu

Titel: Spezielle Sakramentenlehre der katholischen Kirche: 3. Eucharistie - das Sakrament der Lebenshingabe Jesu

Skript , 2008 , 64 Seiten

Autor:in: Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der dritte Teil der Speziellen Sakramentenlehre ist dem Sakrament der Eucharistie gewidmet, welche "die Quelle und Höhepunkt" des christlichen Lebens ausmacht. Nach der biblischen Darstellung der Einsetzungsberichte, wird, theologiegeschichtlich begründet, die Materie und Form des eucharistischen Sakraments behandelt. Das Thema Realpräsenz wird genauso ausführlich erörtert wie das der Transubstantionslehre. Im weiteren Verlauf wird auf den Opfer- und Mahlcharakter der Eucharistie eingegangen. Das Buch schließt mit der Darstellung der Wirkungen der Eucharistie, sowie mit einigen Anleitungen zum persönlichen eucharistischen Kult.
Das Buch richtet sich an alle, die sich nach einer traditionellen Darstellung des eucharistischen Sakraments sehnen und nach dem tieferen theologischen Gehalt der liturgischen Handlungen fragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Biblische Grundlagen der Eucharistielehre

a. Einsetzung der Eucharistie durch Christus

b. Paulinisches Eucharistieverständnis

3. Materie und Form des eucharistischen Sakraments

a. Einleitung

b. Materie der Eucharistie

c. Form der Eucharistie

4. Eucharistische Realpräsenz

a. Einsetzungsberichte als biblische Grundlage

b. Lehramt

5. Transsubstantiationslehre als Erklärung der Realpräsenz

a. Historische Hinführung

i. Griechischen Kirchenväter

ii. Lateinischen Kirchenväter

b. Transsubstantiation – begriffliche Bestimmung

c. Andere Lösungsversuche

d. Dauer der Realpräsenz

6. Eucharistie als Mahlopfer

a. Biblische Hinführung

b. Heilsgeschichtliche Stufen des Opferns

i. Opfern allgemein

ii. Opfern im AT und NT

iii. Theologisches Verständnis des Opfers Christi

c. Existenz der Messopfers

i. Einführung

ii. Schriftbeweis

iii. Traditionsbeweis

d. Wesen des Messopfers

e. Wirkungen des Messopfers

f. Messopfer als Sühneopfer und Bittopfer

7. Eucharistie als Opfermahl

a. Spender der Eucharistie

b. Empfänger der Eucharistie

c. Wirkungen der Eucharistie

i. Wirkungen im Allgemeinen

ii. Wirkungen im Einzelnen

d. Heilsnotwendigkeit der Eucharistie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet eine fundierte dogmatische Darstellung der eucharistischen Lehre der katholischen Kirche. Das primäre Ziel ist es, das Verständnis der Eucharistie als Realpräsenz Christi, als Mahlopfer und als Opfermahl auf der Grundlage biblischer Zeugnisse und lehramtlicher Entscheidungen wissenschaftlich zu erläutern und in den historischen Kontext der Kirchengeschichte einzuordnen.

  • Biblische Fundierung der Eucharistie und die Einsetzungsberichte
  • Die Lehre von der Transsubstantiation als Erklärung der Realpräsenz
  • Die Bedeutung der Eucharistie als Mahlopfer und die heilsgeschichtliche Dimension des Opferns
  • Die sakramentale Struktur der Messfeier und die Rolle des Priestertums
  • Die Wirkungsweise der Eucharistie auf das geistige Leben der Gläubigen

Auszug aus dem Buch

a. Historische Hinführung

Schon seit ihren frühsten Anfängen versuchte die Theologie die reale Gegenwart Christi im Brot und Weine zu erklären, eine Glaubenswahrheit also, welche, im Großen und Ganzen, bis zur Reformation nicht angezweifelt wurde.

Den griechischen Theologen standen folgende Begriffe und Denkanalogien zur Verfügung:

Das Werden = gi¢gnesuai

IRENÄUS VON LYON (†220) betonte in seiner Auseinandersetzung mit der Gnosis, welche die Körperlichkeit Christi negierte, die Leibhaftigkeit des Herrn. Wir sind aufgrund der Tatsache erlöst, dass der Logos in Christus leibhaftig Mensch, d.h. „mit Fleisch und Knochen und Nerven,“ geworden ist und unseren Leib mit diesem seinem Leib ernährt. In diesem Zusammenhang sagt Irenäus, dass:

„»der gemischte Kelch und das zubereitet Brot« das Wort (lo¢gon) Gottes vernimmt (e¤pide¢xetai, vgl. Plato, Tim. 51A; 58 D) und die Eucharistie des Blutes und Leibes Christi wird (gi¢netai), aus denen der Bestand (y£po¢stasiw= substantia) unseres Fleisches wächst. […] Wie können da [die Gnostiker] leugnen, dass das Fleisch die Gabe Gottes, die ewiges Leben ist, aufnehmen könne, das Fleisch, das vom Blut und Fleisch Christi genährt wird und sein Glied ist (Eph 5,30)?“ (Adv. Haer. V 2,2-3: PG 7,1124 ff).

Die Lehre von der tatsächlichen Umwandlung von Blut und Wein in den fleischgewordenen Christus ist schon beim JUSTIN DEM MÄRTYRER (†165) zu finden:

„Wie Jesus Christus, unser Erlöser, als er durch Gotte Logos Fleisch wurde, Fleisch und Blut um unseres Heiles willen angenommen hat, so sind wir belehrt worden, dass die durch ein Gebet um den Logos, der von ihm ausgeht, unter Danksagung geweihte Nahrung, mit der unser Fleisch und Blut durch Umwandlung (metabolh¢) genährt wird, Fleisch und Blut unseres fleischgewordenen Jesus sei.“ (Apol. I 66: PG 6,428 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel verortet die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens und führt in das Verständnis der Messe als Mahlopfer ein.

2. Biblische Grundlagen der Eucharistielehre: Hier werden die neutestamentlichen Einsetzungsberichte und das paulinische Verständnis der Eucharistie als biblische Basis analysiert.

3. Materie und Form des eucharistischen Sakraments: Das Kapitel erläutert die liturgischen Erfordernisse von Brot und Wein sowie die Bedeutung der Konsekrationsworte.

4. Eucharistische Realpräsenz: Hier wird die Lehre von der tatsächlichen Gegenwart Christi in der Eucharistie biblisch und lehramtlich begründet.

5. Transsubstantiationslehre als Erklärung der Realpräsenz: Dieses Kapitel beschreibt die theologische Entwicklung des Begriffs der Wesensverwandlung von den Kirchenvätern bis zur scholastischen Ausformulierung.

6. Eucharistie als Mahlopfer: Das Kapitel vertieft den Opfercharakter der Messe im heilsgeschichtlichen Kontext und gegenüber reformatorischen Einwänden.

7. Eucharistie als Opfermahl: Hier werden Fragen zur Spendung und zum Empfang des Sakraments, zur Heilsnotwendigkeit sowie zu den geistlichen Wirkungen der Eucharistie behandelt.

Schlüsselwörter

Eucharistie, Realpräsenz, Transsubstantiation, Messopfer, Wandlung, Kelchkommunion, Konkomitanzlehre, Epiklese, Priestertum, Christusmystik, Sakrament, Erlösung, Heilsnotwendigkeit, Communio, Leib Christi.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine dogmatische und kirchengeschichtliche Untersuchung der speziellen Sakramentenlehre der katholischen Kirche mit dem Fokus auf die Eucharistie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die biblischen Grundlagen, die Lehre von der Transsubstantiation, der Opfercharakter der Messe sowie die theologischen Wirkungen des eucharistischen Empfangs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine präzise Darstellung des katholischen Eucharistieverständnisses, insbesondere im Hinblick auf die Realpräsenz und das Verständnis der Messe als Mahlopfer.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematisch-theologische Analyse angewandt, die primäre Quellen wie das Lehramt, biblische Berichte und patristische Texte heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen und theologischen Entwicklungen der eucharistischen Lehre, angefangen bei den biblischen Einsetzungsberichten bis hin zum Konzil von Trient und zum Zweiten Vatikanischen Konzil.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Realpräsenz, Transsubstantiation, Messopfer, Konkomitanz und sakramentale Teilhabe.

Warum wird die „Transsubstantiationslehre“ als Begriff so intensiv diskutiert?

Der Begriff ist historisch im mittelalterlichen Aristotelismus verankert; die Arbeit erläutert, wie er präzise die Wesensverwandlung beschreibt, auch wenn im 20. Jahrhundert Versuche unternommen wurden, ihn durch modernere Begriffe zu ersetzen.

Welche Rolle spielt das „Opfer“ im Verständnis der Eucharistie?

Die Arbeit betont, dass das Messopfer nicht als Wiederholung des Kreuzesopfers zu verstehen ist, sondern als dessen sakramentale Repräsentation und Vergegenwärtigung für die Gläubigen.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spezielle Sakramentenlehre der katholischen Kirche: 3. Eucharistie - das Sakrament der Lebenshingabe Jesu
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Katholische Theologie)
Veranstaltung
Vorlesungen im Rahmen eines Seminars
Autor
Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
64
Katalognummer
V192469
ISBN (eBook)
9783656174790
ISBN (Buch)
9783656175070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Katholische Theologie Sakramentenlehre Eucharistie Messopfer Transsubstantiationslehre Kirchenväter Theologie des Mittelalters Eucharistische Frömmigkeit Reformierte Sicht der Messe Würdiger Eucharistieempfang
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in), 2008, Spezielle Sakramentenlehre der katholischen Kirche: 3. Eucharistie - das Sakrament der Lebenshingabe Jesu, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192469
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