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Triangulation in der selektiven Fernsehnutzung

Titel: Triangulation in der selektiven Fernsehnutzung

Forschungsarbeit , 2011 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Natalie Metzinger (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

DIE MEDIEN SIND AN ALLEM SCHULD – Ihnen wird vorgeworfen, dass sie dramatisieren, fehlinformieren,
Jugendliche von der Schule und sonstigen Pflichten abhalten oder gar durch gewalttätige
Inhalte zu Verbrechen wie Amokläufe anleiten. Dies sind nur einige der Vorwürfe,
denen sich die unterschiedlichsten Medien – von Tageszeitung, Fernsehen, Radio bis hin zu
TV und Computer/Internet – tagtäglich ausgesetzt sind. Dabei stehen Audiovisuelle Medien
besonders im Brennpunkt.
Die Medienwirkungsforschung, die „intensive sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung
mit den Effekten der modernen Medien“ (Bonfadelli, 2004, S. 9), geht diesen Vorwürfen auf
den Grund und erfreut sich daher einer wachsenden, praxisorientierten Nachfrage von Seiten
der Medien selbst, aber auch z.B. von Staat und Politik, Wirtschaft oder Pädagogik. Die Erforschung
von Medienwirkungen greift allerdings zu kurz, wenn sie sich lediglich auf die Handlungsfolgen,
sprich, die äußeren Auswirkung konzentriert. So sind bereits die Prozesse, die sich
vor einer Handlung abspielen, relevant. Beispiele für derartige, innere Auswirkungen, welche
durch die Medien hervorgerufen werden, sind Wissenszuwachs, die Verarbeitung von realen
Ereignissen bis hin zu Einstellungsänderungen. Aufgabe der kommunikationswissenschaftlichen
Forschung ist es daher, diese und andere Prozesse beim Rezipienten, welcher häufig als
„Black-Box“ betrachtet wird, transparent werden zu lassen und schließlich zu erklären. Das Seminar
„Methoden der Rezeptions- und Wirkungsforschung“ im Wintersemester 2010/11 des
Masterstudiengangs Medien und Kommunikation fokussierte hierbei die kognitiven Prozesse
bei der Rezeption von Filminhalten.
Der vorliegende Bericht soll die Arbeit innerhalb dieses Seminars dokumentieren. Diese gliedert
sich in zwei übergeordnete Teile. Der erste, theoretische Teil widmet sich dem Thema Triangulation,
die das Ziel hat, durch die Kombination verschiedener Methoden möglichst valide
Ergebnisse sowie einen höheren Erkenntnisgewinn, als er durch die Verwendung einer einzigen
Methode möglich wäre, zu erhalten. Anschließend werden die Vorgehensweisen bei solch
einer Methodenkombination sowie die damit einhergehenden Vorteile anhand einer Studie
zur selektiven Fernsehnutzung von Bilandzic (2002) aufgezeigt. Im zweiten Teil wird die Studie
beschrieben, die von der Dozentin Anne Bartsch innerhalb des genannten Studiensemesters
durchgeführt wurde und an der die Studierenden maßgeblich mitwirkten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Methodenkombination

2.1. Triangulation: Eine Begriffsdefinition

2.2. Zusammenfassung: Vorteile und Kritik an der Triangulation

2.3. Triangulation in der selektiven Fernsehnutzung

3. Das Forschungsprojekt

3.1. Pilotstudie

3.2. Hypothesenbildung, Operationalisierung und Pretest

3.2.1. Pretest

3.3. Die Hauptstudie

4. Diskussion und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert die im Rahmen eines Seminars durchgeführten Forschungen zur kognitiven Verarbeitung emotionaler Filminhalte. Ziel ist es, den Kausalzusammenhang zwischen dem Erleben von Rührung und der Anregung zum Nachdenken bei der Medienrezeption empirisch zu untersuchen und dabei methodische Ansätze der Triangulation zu reflektieren.

  • Grundlagen der Methodenkombination und Triangulation in der Sozialforschung
  • Entwicklung und Operationalisierung eines experimentellen Forschungsdesigns
  • Einfluss von emotionalen Medieninhalten auf kognitive Elaborationsprozesse
  • Vergleich zwischen experimentellen Bedingungen (rührende vs. spannende/neutrale Musik)
  • Kritische Reflexion der verwendeten Erhebungsmethoden (Online-Befragung vs. Laborexperiment)

Auszug aus dem Buch

2.1. Triangulation: Eine Begriffsdefinition

Der Begriff der Triangulation stammt ursprünglich aus der Landvermessung und bezeichnet eine Strategie, um von verschiedenen Bezugspunkten aus die exakte Position eines Objektes zu bestimmen (Flick, 2007, S.282). Nach Denzin (1978, S.291) stellt die Triangulation eine „Kombination von Methodologien bei der Untersuchung desselben Phänomens“ dar. Bei diesem Vorgang werden demzufolge unterschiedliche methodische Zugänge vereint, indem beispielsweise eine qualitative Methode (Beobachtung) mit einer quantitativen Methode (Fragebogen) kombiniert wird. Darüber hinaus sind noch weitere Varianten zur Kombination beider Forschungsparadigmen denkbar, wobei die letztgenannten wohl die am häufigsten verwendeten Methoden darstellen.

Bezüglich des zeitlichen Ablaufes der Methodenkombination ist es denkbar, die verschiedenen Methoden entweder parallel im Forschungsverlauf oder nacheinander einzusetzen. Die Daten werden anschließend getrennt ausgewertet und verglichen. Dabei können die aus der Methodenkombination resultierenden Ergebnisse entweder übereinstimmen, sich gegenseitig ergänzen – d.h. komplementär zueinander verhalten oder gar grundsätzlich divergieren. Obschon die Vermutung nahe liegt, dass die Übereinstimmung von Daten in der Erwünschtheit des Forschers liegt, rechtfertigen gerade die letzten beiden Varianten die Durchführung einer Triangulation (Flick, 2007, S. 284), da auf diese Weise ein erheblich höherer Erkenntnisgewinn zu erwarten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Medienwirkungsforschung ein und stellt die Rezeption von Filminhalten sowie die Zielsetzung des vorliegenden Berichts zur Dokumentation des Seminars vor.

2. Methodenkombination: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Triangulation als Strategie zur Methodenkombination dargelegt und deren Bedeutung für die Validität in der empirischen Forschung diskutiert.

3. Das Forschungsprojekt: Dieses Kapitel beschreibt den konkreten Forschungsprozess, beginnend mit der Pilotstudie über die Hypothesenbildung und den Pretest bis hin zur Durchführung und Auswertung der Hauptstudie.

4. Diskussion und Ausblick: Der Abschnitt reflektiert das methodische Vorgehen, diskutiert Schwachstellen des Forschungsdesigns und skizziert potenzielle weiterführende Forschungsfragen.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der im Forschungsbericht verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Referenzen.

Schlüsselwörter

Methodenkombination, Triangulation, Medienwirkungsforschung, Rührung, Nachdenklichkeit, Elaboration, Experiment, Pretest, Filmanalyse, kognitive Prozesse, selektive Fernsehnutzung, empirische Sozialforschung, Validität, Reliabilität, Rezeptionsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Forschungsbericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert die im Rahmen eines Seminars durchgeführten Untersuchungen zur kognitiven Wirkung von emotionalen Medieninhalten, speziell der Frage, wie Rührung zum Nachdenken anregt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Methodenkombination (Triangulation) in der Sozialforschung, das Framing-Konzept bei der Fernsehnutzung sowie die experimentelle Messung von Rührung und Nachdenklichkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Rezeption rührender audiovisueller Inhalte und dem daraus resultierenden Nachdenken (Elaboration) wissenschaftlich zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein experimentelles Design gewählt, das mit einer Online-Umfrage umgesetzt wurde. Zudem fanden eine Pilotstudie, Inhaltsanalysen sowie statistische Verfahren wie Homogenitäts- und Clusteranalysen Anwendung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Methodenkombination und die detaillierte Beschreibung des zweistufigen Forschungsprojekts (Pilot- und Hauptstudie) inklusive Operationalisierung der Variablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Methodenkombination, Triangulation, Medienwirkung, Rührung, Nachdenklichkeit, Elaboration und experimentelles Forschungsdesign.

Warum wurde für das Experiment der Film „Die Rote Jacke“ gewählt?

Der Film wurde aufgrund seines emotionalen Potenzials und der tragischen Handlung ausgewählt, die von der Seminargruppe als besonders geeignet für eine emotionsinduzierende Wirkung eingeschätzt wurde.

Welchen Zweck erfüllte der „Pretest“ in der Untersuchung?

Der Pretest diente dazu, die Operationalisierung der unabhängigen Variable (Rührung) und der abhängigen Variable (Nachdenklichkeit) zu validieren und das Kategoriensystem für die Inhaltsanalyse der offenen Fragen zu entwickeln.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Triangulation in der selektiven Fernsehnutzung
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Natalie Metzinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V192063
ISBN (eBook)
9783656169550
ISBN (Buch)
9783656169901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
triangulation fernsehnutzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Metzinger (Autor:in), 2011, Triangulation in der selektiven Fernsehnutzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192063
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