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Was den heutigen Menschen dazu veranlasst, zu glauben

Titel: Was den heutigen Menschen dazu veranlasst, zu glauben

Hausarbeit , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Assuntina Kampmann (Autor:in)

Theologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Lange bevor ich mit dem Studium der schulischen Religionspädagogik begann, stellte ich mir jeden Sonntag aufs Neue die Frage, warum ich mit meinen Eltern in die Kirche, in den Gottesdienst, gehen musste. Zur Antwort bekam ich von meinen Eltern: „Weil du glaubst und du Gott nah sein willst“. Diese wöchentliche Aussage löste in mir Verwirrung und weitere Fragen aus. Glaube ich denn? Wenn ja, woran glaube ich? Warum glaube ich? Oder glauben nur meine Eltern, dass ich glaube? Fragen, die ich mir als Kind als auch andere nie hätten beantworten können. Deswegen ist das Ziel dieser Hausarbeit den Grund herauszufinden was den Menschen in Deutschland heute dazu veranlasst zu glauben.
Da das Thema dieser Hausarbeit sehr breit gefächert ist, werde ich mich auf den Glauben im Christentum beschränken.
Diese Hausarbeit werde ich in drei Stränge einteilen.
Der erste Strang befasst sich mit der Begriffsdefinition des Glaubens, wobei ich kurz auf die Glaubensinhalte des Christentums eingehen werde.
Zu beginn des zweiten Stranges jedoch, werde ich einen geschichtlichen Einblick in die Zeit des römischen Reiches, des Früh- bis Spätmittelalter geben und anschließend einen Sprung zur Epoche der Aufklärung machen um dann im dritten Strang den Vergleich abzuleiten, warum Menschen damals geglaubt und heute Glauben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WAS IST „GLAUBE“?

2.1 BEGRIFFSDEFINITION „GLAUBE“

2.2 DER GLAUBE IM CHRISTENTUM

3. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG EUROPAS ALS GRUNDLAGE FÜR DEN HEUTIGEN

3.1 VOM JAHRE „0“ ZUM FRÜHMITTELALTER IN EUROPA

3.2 DAS FRÜHMITTELALTER

3.3 DAS HOCHMITTELALTER

3.4 DAS SPÄTMITTELALTER

3.4.1 Himmel – Hölle - Fegefeuer

3.5 ZUM BEGRIFF DER DEUTSCHEN AUFKLÄRUNG IM 18. JH.

3.5.1 Glaube und Vernunft - Fides et ratio

4. WAS VERANLASST DEN MENSCHEN ZU GLAUBEN?

4.1 WAS VERANLASSTE DEN MENSCHEN VOR DER AUFKLÄRUNG ZU GLAUBEN?

4.2 WAS VERANLASST DEN MENSCHEN HEUTE ZU GLAUBEN

5. FAZIT

Zielsetzung und Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, die grundlegenden Motive zu identifizieren, die den Menschen in Deutschland heute dazu bewegen, einen religiösen Glauben zu praktizieren. Hierbei wird untersucht, inwiefern sich die Beweggründe für den Glauben seit dem Mittelalter durch historische Ereignisse und die Epoche der Aufklärung verändert haben und welche Rolle existenzielle Fragen dabei spielen.

  • Begriffsdefinitionen und inhaltliche Grundlagen des christlichen Glaubens.
  • Historische Analyse der europäischen Entwicklung von der Antike bis zur Aufklärung.
  • Die Auswirkungen der Aufklärung auf das Spannungsfeld zwischen Glauben und Vernunft.
  • Vergleichende Betrachtung der Glaubensmotive: Mittelalter versus Moderne.
  • Bedeutung von Hoffnung und Bewältigung existenzieller Ängste im zeitgenössischen Glauben.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Frühmittelalter

Im Frühmittelalter (ca. 450 – 900) löste sich die römische Herrschaft durch die andauernden Kriege auf. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches kam es zur Völkerwanderung. Die Bevölkerung aber blieb beim katholischen Glauben, auch wenn die meisten währenddessen von arianischen Stämmen beherrscht worden sind. Im 8. und 9. Jahrhundert wurden durch Karl den Großen, die Menschen zum Teil gewaltsam zum Christentum gebracht. Durch die Wanderbewegung und das aufeinandertreffen der hoch zivilisierten römischen Kultur mit der kriegerischen bzw. agrarisch geprägten fränkischen Kultur kam es zur Amalgamierung (Verschmelzung) von beiden Kulturen in neuen Frömmigkeitsformen mit einer neu entstandenen religiösen Logik und neuen Bewältigungsmechanismen. Als Beispiel möchte ich das Verständnis von Tod, der Übergang in den Zwischenzustand und die Auferstehung am jüngsten Tag bringen. Hierbei spielt die endgültige Entscheidung vor dem jüngsten Gericht eine große Rolle, denn diese hat Vorsorgemaßnamen zum Sündenerlass hervorgerufen, z. B. durch Fasten, körperliche Züchtigungen. Auch wurde, um Sündenfrei zu bleiben, versucht die Vorschriften der Kirche bzw. Religion zu beachten. Die Verschmelzung zwischen der Hoch- und Einfachreligion, also der römischen Kultur und der fränkischen Kultur, hatte neben den beiden oben genannten Folgen noch weitere, wie die Formalisierung der Sühneleistungen, Verantwortung der Lebenden für die Toten und in der Familie das sprechen der Gebete und das Feiern von Gottesdiensten.

Um das Land, welches durch die Menschen nach der Wanderbewegung eingenommen hatten zu organisieren, wurde die Grundherrschaft, die als Lehnspyramide dargestellt wird, herausgebildet. Diese Organisationsform dauerte bis ins 19. Jahrhundert an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit beleuchtet die persönlichen Beweggründe des Autors für die Untersuchung des Glaubens und setzt das Ziel, die Ursachen für den heutigen christlichen Glauben zu erforschen.

2. WAS IST „GLAUBE“?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Glaube philologisch sowie theologisch und gibt einen Einblick in die zentralen Glaubensinhalte des Christentums.

3. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG EUROPAS ALS GRUNDLAGE FÜR DEN HEUTIGEN: Der historische Abriss skizziert die Entwicklung vom Frühmittelalter bis zur Aufklärung, um die Wandlung des Glaubensverständnisses und des Verhältnisses von Kirche und Staat aufzuzeigen.

4. WAS VERANLASST DEN MENSCHEN ZU GLAUBEN?: Hier werden die spezifischen Motive für den Glauben vor der Aufklärung den heutigen Beweggründen gegenübergestellt und analysiert.

5. FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Glaube auch heute noch als existenzielle Anlaufstelle für Trost und Hoffnung dient, besonders dort, wo wissenschaftliche Erklärungen an ihre Grenzen stoßen.

Schlüsselwörter

Glaube, Christentum, Aufklärung, Mittelalter, Vernunft, Offenbarung, Gott, Hoffnung, Existenz, Religion, Gesellschaft, Sündenvergebung, Theodizee, Tradition, Wissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, was Menschen in der modernen deutschen Gesellschaft dazu bewegt, am christlichen Glauben festzuhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung deckt die Begriffsdefinition von Glauben, die historische Entwicklung Europas unter christlichem Einfluss sowie den Konflikt zwischen Vernunft und Glauben während der Aufklärung ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Gründe für den Glauben zu identifizieren und einen Vergleich zwischen den religiösen Motiven des Mittelalters und der heutigen Zeit anzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine geschichtliche Einordnung, um die Entwicklung des Glaubensverständnisses theoretisch zu begründen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der geschichtlichen Entwicklung seit dem römischen Reich, den Auswirkungen der Pest und der Aufklärung auf das Weltbild sowie der Rolle von Gott als Ankerpunkt in der Moderne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Glaube, Aufklärung, Hoffnung, Vernunft, christliche Tradition und existenzielle Sinnsuche geprägt.

Wie hat sich das Gottesbild vom Mittelalter zur Aufklärung verändert?

Während Gott im Mittelalter als Richter und Urheber aller Naturvorgänge fungierte, führte die Aufklärung zu einer stärkeren Trennung zwischen wissenschaftlicher Kausalität und persönlichem Glauben.

Welche Rolle spielt die Hoffnung im Kontext des heutigen Glaubens?

Die Arbeit schlussfolgert, dass Hoffnung besonders in Krisenzeiten und bei der Bewältigung von Todesangst die zentrale Motivationskraft darstellt, warum Menschen auch trotz technologischen Fortschritts weiter an Gott glauben.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was den heutigen Menschen dazu veranlasst, zu glauben
Hochschule
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Note
1,0
Autor
Assuntina Kampmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V191945
ISBN (eBook)
9783656171027
ISBN (Buch)
9783656171232
Sprache
Deutsch
Schlagworte
menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Assuntina Kampmann (Autor:in), 2012, Was den heutigen Menschen dazu veranlasst, zu glauben, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191945
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Leseprobe aus  17  Seiten
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