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Ressourcenorientierte Gesprächsführung. Die Kunst, ressourcenaktivierend zu arbeiten

Titel: Ressourcenorientierte Gesprächsführung. Die Kunst, ressourcenaktivierend zu arbeiten

Fachbuch , 2012 , 34 Seiten

Autor:in: Andreas Langosch (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zentrum der Ressourcenorientierten Gesprächsführung stehen vier Fragen, mit denen sich wahrscheinlich jeder erwachsene Mensch schon einmal in irgendeiner Form beschäftigt hat: Wie fördere ich Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten? Wie verringere oder beseitige ich Defizite? Wie hinterfrage ich Ziele auf möglichst konstruktive und respektvolle Art und Weise? Wie hinterfrage ich Mittel und Wege auf möglichst konstruktive und respektvolle Art und Weise?

Auf diese Fragen gibt die Ressourcenorientierte Gesprächsführung realistische Antworten. Sie erweist sich dabei immer wieder als äußerst pragmatisch.

Die Ressourcenorientierte Gesprächsführung in der hier dargestellten Form ist ursprünglich im Bereich der Suchtkrankenhilfe entstanden und wurde auch im Bereich der Psychiatrischen Hilfen, der Sozialen Integrationshilfen und des Projektmanagements angewendet. Sie lässt sich darüber hinaus in vielen Bereichen des Berufs- und auch des Privatlebens sinnvoll nutzen.

Ressourcenorientierte Gesprächsführung ist die Kunst, in einem defizitorientierten Gesprächskontext mittels gezielter Fragen ressourcenaktivierend zu arbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Was ist Ressourcenorientierte Gesprächsführung?

Das Feedback-Prinzip

Thema 1: Das Problem und seine bisherige Bewältigung

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 2: Ausnahmen von dem Problem

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 3: Sinn und Zweck des Zieles

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 4: Die Hoffnung, das Ziel zu erreichen

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 5: Die Realisierbarkeit des Zieles

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 6: Die einzelnen Schritte zum Ziel

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Thema 7: Die Bewertung der Ergebnisse

Die Fragen

Erläuterung

Risiken

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vermittlung eines strukturierten, ressourcenorientierten Problemlöseschemas für helfende Berufe wie Beratung, Coaching und Therapie. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Gesprächsleiter durch gezielte, ressourcenaktivierende Fragen den Klienten dabei unterstützen können, Defizite zu überwinden und konstruktive Lösungswege zu entwickeln.

  • Grundlagen der ressourcenorientierten Gesprächsführung
  • Methodik zur Problembewältigung und Analyse von Ausnahmen
  • Klärung von Sinn, Zweck und Realisierbarkeit persönlicher Ziele
  • Anwendung von Feedback-Prinzipien zur Prozesssteuerung
  • Entwicklung und Bewertung konkreter Handlungspläne

Auszug aus dem Buch

Thema 1: Das Problem und seine bisherige Bewältigung

Bei der Erforschung des Problems geht es zuerst darum, herauszufinden, inwiefern genau das Problem überhaupt ein Problem ist. "Was genau ist an dem Problem so problematisch?" lautet dabei die Kernfrage. Hiermit wird sichergestellt, dass auf die richtigen Aspekte des Problems fokussiert wird.

Im nächsten Schritt sollen dann bereits bestehende Bewältigungsstrategien des Klienten im Umgang mit seinem Problem herausgefunden, gewürdigt und im Bewusstsein des Klienten stärker verankert werden. Dies kann das Coping des Klienten in bezug auf sein Problem verbessern.

Dieses Vorgehen bietet die Chance, gleich zu Beginn des Gesprächsprozesses dem Klienten implizit Anerkennung zu zollen für seine Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber dem Problem und damit die Gesprächsathmosphäre und die Arbeitsbeziehung zwischen Klient und Gesprächsleiter positiv zu gestalten.

Dabei kann es für den Klienten auch zu einer Umdeutung (Reframing) seiner bisherigen Schwierigkeiten kommen: Das Problem verwandelt sich im subjektiven Erleben des Klienten von einer Katastrophe in eine äußerst schwierige Aufgabe, die aber zumindest ansatzweise bereits ein kleines Stück weit gelöst wurde, auch wenn die bisherigen Bewältigungsstrategien jetzt vielleicht keine ausreichende Lösung mehr zustande kommen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Was ist Ressourcenorientierte Gesprächsführung?: Die Einleitung definiert das Konzept als pragmatisches Problemlöseschema, das ursprünglich aus der Suchtkrankenhilfe stammt und nun in diversen Beratungs- und Lebensbereichen Anwendung findet.

Das Feedback-Prinzip: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung kontinuierlicher Rückmeldungen des Klienten, um den Beratungs- oder Therapieprozess klientengerecht zu steuern.

Thema 1: Das Problem und seine bisherige Bewältigung: Es geht darum, das Problem präzise zu definieren und gleichzeitig die bereits vorhandenen Bewältigungsstrategien des Klienten zu würdigen und zu stärken.

Thema 2: Ausnahmen von dem Problem: Dieses Kapitel widmet sich der Identifikation von Zeiten, in denen das Problem weniger präsent ist, um daraus Ressourcen für den Lösungsprozess abzuleiten.

Thema 3: Sinn und Zweck des Zieles: Der Fokus liegt auf der intrinsischen Motivation des Klienten durch die Klärung der Sinnhaftigkeit des angestrebten Zieles.

Thema 4: Die Hoffnung, das Ziel zu erreichen: Hier wird untersucht, wie die Erwartungshaltung und Hoffnung des Klienten als treibender Faktor für den Erfolg des Veränderungsprozesses genutzt werden können.

Thema 5: Die Realisierbarkeit des Zieles: Das Kapitel führt einen "Reality Check" durch, um die äußeren und inneren Ressourcen sowie die tatsächliche Durchführbarkeit der gesetzten Ziele zu prüfen.

Thema 6: Die einzelnen Schritte zum Ziel: Hier liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Erstellung eines konkreten Handlungsplans mit Verantwortlichkeiten und Zeitrahmen.

Thema 7: Die Bewertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel schließt den Prozess ab, indem die erzielten Fortschritte evaluiert und daraus notwendige Anpassungen oder Fazite gezogen werden.

Schlusswort: Das Schlusswort betont, dass die ressourcenorientierte Gesprächsführung primär eine Frage der eigenen Einstellung ist und durch Selbstmanagement auch auf den Anwender selbst positiv zurückwirkt.

Schlüsselwörter

Ressourcenorientierung, Gesprächsführung, Coaching, Beratung, Therapie, Problemlöseschema, Feedback-Prinzip, Resilienz, Coping, Motivationsfaktoren, Handlungsplan, Zielerreichung, Realitätsprüfung, Selbstmanagement, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Methode der ressourcenorientierten Gesprächsführung, ein strukturiertes Vorgehensmodell für professionelle helfende Berufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Analyse von Problemen und bisherigen Bewältigungsstrategien, die Exploration von Ausnahmen, die Zielklärung sowie die Planung und Bewertung von Lösungsschritten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Beratern und Therapeuten ein pragmatisches Instrumentarium an die Hand zu geben, um den Fokus konsequent von Defiziten auf vorhandene Ressourcen zu lenken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methodik basiert auf einer Synthese aus lösungsfokussierter Kurztherapie, Motivational Interviewing und Prinzipien des Projekt- sowie Qualitätsmanagements.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sieben spezifische Prozess-Themen detailliert, die von der Problemanalyse bis zur Ergebnisevaluation reichen, ergänzt durch das übergreifende Feedback-Prinzip.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ressourcenorientierung, Empowerment, Prozesssteuerung, Handlungsplanung und Resilienz charakterisiert.

Was ist der Kern des Feedback-Prinzips?

Es bezeichnet die regelmäßige Rückmeldung des Klienten zum Prozess, um sicherzustellen, dass die Beratung oder Therapie eng an dessen Bedürfnissen und Zielen bleibt.

Warum ist das Thema "Ausnahmen vom Problem" so wichtig?

Das Identifizieren von problemfreien Momenten hilft, bereits existierende Stärken und Fähigkeiten sichtbar zu machen, die für die Lösung des aktuellen Problems genutzt werden können.

Wann ist die Erstellung eines Handlungsplans kontraproduktiv?

Wenn er zu früh im Gesprächsprozess erstellt wird, kann er zu starr wirken und den notwendigen Raum für die anfängliche Klärung wichtiger Themen und Emotionen nehmen.

Wie wirkt sich die Methode auf den Anwender aus?

Die Anwendung erfordert ein ressourcenorientiertes Selbstmanagement, wobei die Methode auch auf den Anwender selbst abfärbt und dessen eigene Einstellung nachhaltig beeinflussen kann.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ressourcenorientierte Gesprächsführung. Die Kunst, ressourcenaktivierend zu arbeiten
Veranstaltung
-
Autor
Andreas Langosch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
34
Katalognummer
V191911
ISBN (eBook)
9783656169666
ISBN (Buch)
9783656169871
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesprächsführung Ressourcenorientierung Psychologie Psychotherapie Kurztherapie Sozialarbeit Sozialpädagogik Coaching Beratung Projektmanagement Supervision Selbstmanagement Case Management Fallmanagement Hilfeplanung Förderplanung Eingliederungshilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Langosch (Autor:in), 2012, Ressourcenorientierte Gesprächsführung. Die Kunst, ressourcenaktivierend zu arbeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191911
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Leseprobe aus  34  Seiten
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