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Der gesetzliche Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung und die Umsetzung der Krankenkassen durch Schaffung von Verträgen

Titel: Der gesetzliche Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung und die Umsetzung der Krankenkassen durch Schaffung von Verträgen

Seminararbeit , 2011 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Rouven Dallmann (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Motivation: Aufgrund erheblicher Defizite in der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung, die im letzten Jahrzehnt durch verschiedene Kommissionen des Bundes und der Länder festgestellt wurde, beschloss die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD, den Anspruch auf eine ambulante Versorgung von unheilbar kranken Menschen gesetzlich festzuhalten. Fragestellung: Die Arbeit stellt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung vor und zeigt deren Umsetzung in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird untersucht, ob eine flächendeckende Versorgung mit SAPV nach derzeitigem Stand vorhanden ist. Methodik: Die in dieser Arbeit verwendete Literatur wurde durch eine Literaturrecherche mithilfe der WISO-Fachdatenbank beschafft. Ergebnisse: Nach eingehender Betrachtung wird festgestellt, dass die SAPV ein geeignetes Instrument ist, um Menschen einen würdigen Tod in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Die Umsetzung der SAPV erfolgt durch Schaffung freiwilliger Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern, den sogenannten Palliative Care Teams. Die Arbeit stellt den Stand der Umsetzung in den Bundesländern dar und zeigt dabei teils erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Auf das gesamte Bundesgebiet bezogen, sind bis heute nicht genug Verträge abgeschlossen worden, um eine flächendeckende Erbringung von SAPV gewährleisten zu können. Die primären Ursachen dafür sind das mangelnden Engagement vieler Krankenkassen sowie die hohen Teilnahmeanforderungen der SAPV. Trotz der derzeit noch unvollständigen Umsetzung, lässt sich anhand verschiedener Kennzahlen allerdings ein Aufwärtstrend erkennen. Implikationen: Wie von Vertretern der Leistungserbringer gefordert, könnte das jetzige System auf Basis freiwilliger Verträge durch einen verpflichtenden Kollektivvertrag ersetzt werden. Auch eine Neuregelung der Teilnahmeanforderungen könnte die Schaffung von SAPV-Verträgen fördern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Methodik

3 Ambulante Palliativversorgung in Deutschland

3.1 Allgemeine ambulante Palliativversorgung

3.2 Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

3.2.1 Rechtsgrundlage und Anspruch auf SAPV

3.2.2 Erbringung der SAPV

3.2.3 Leistungen der SAPV

3.2.4 Vergütung und Abrechnung

4 Umsetzung der SAPV durch die Krankenkassen

4.1 Übersicht

4.2 Baden-Württemberg

4.3 Bayern

4.4 Berlin

4.5 Brandenburg

4.6 Bremen

4.7 Hamburg

4.8 Hessen

4.9 Mecklenburg-Vorpommern

4.10 Niedersachsen

4.11 Nordrhein-Westfalen

4.11.1 Nordrhein

4.11.2 Westfalen-Lippe

4.12 Rheinland-Pfalz und Saarland

4.13 Sachsen und Thüringen

4.14 Sachsen-Anhalt

4.15 Schleswig-Holstein

5 Kritische Würdigung der SAPV-Umsetzung

5.1 Zurückhaltung der Krankenkassen

5.2 Kritik an den Qualitätsanforderungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den gesetzlich verankerten Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Deutschland und analysiert dessen Umsetzung durch die Krankenkassen. Im Fokus steht die Frage, inwieweit diese Versorgung flächendeckend sichergestellt ist und welche Probleme bei der Implementierung sowie Vertragsgestaltung auftreten.

  • Rechtliche Grundlagen und Leistungsumfang der SAPV
  • Strukturen der Leistungserbringung durch Palliative-Care-Teams (PCT)
  • Status quo der SAPV-Umsetzung in den deutschen Bundesländern
  • Kritische Analyse der Rolle der Krankenkassen und Qualitätsanforderungen

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Erbringung der SAPV

Durch § 132d Abs. 1 SGB V wird festgelegt, dass die Krankenkassen unter Berücksichtigung der Richtlinien nach § 37b SGB V Verträge mit geeigneten Einrichtungen oder Personen über die Erbringung der SAPV abschließen. Diese Verträge regeln die Abrechnung und Vergütung der SAPV sowie die Weise, in welcher die Leistungserbringer auch beratend tätig werden.

Gemäß § 132d Abs. 2 SGB V stellt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) Empfehlungen an die Leistungserbringer aus. Diese Empfehlungen werden gemeinsam und einheitlich, unter Mitwirkung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der Vereinigung der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, der Spitzenorganisation der Hospizarbeit und der Palliativversorgung sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), erstellt. Die Empfehlungen umfassen die sachlichen und personellen Anforderungen an die Leistungserbringung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung sowie Maßstäbe für eine bedarfsgerechte Versorgung mit SAPV. Die an der Versorgung beteiligten Leistungserbringer sind nach § 6 Abs. 1 SAPV-RL dazu verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen aufeinander abzustimmen und diese bedarfsgerecht zu erbringen sowie verbindliche Kooperationsvereinbarungen mündlich oder schriftlich zu treffen. Infolgedessen ist die Koordination der Leistungserbringer ein zentrales Element der SAPV.

Erbracht wird die SAPV durch ein sogenanntes Palliative-Care-Team (PCT), welches über palliativpflegerische und palliativmedizinische Fachkompetenz verfügt. Gemäß § 5 Abs. 2 S. 1 SAPV-RL müssen die Leistungserbringer in einer interdisziplinierten Versorgungsstruktur organisiert sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung motiviert die Relevanz einer würdevollen Sterbebegleitung und führt das Konzept der SAPV als Ergänzung zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung ein.

2 Methodik: Beschreibt kurz die Recherchegrundlagen unter Nutzung der WISO-Fachdatenbank und gängiger Internetsuchmaschinen.

3 Ambulante Palliativversorgung in Deutschland: Differenziert zwischen allgemeiner und spezialisierter Versorgung und beleuchtet detailliert rechtliche Rahmenbedingungen, Leistungsansprüche und Vergütungsmodelle der SAPV.

4 Umsetzung der SAPV durch die Krankenkassen: Bietet eine detaillierte Analyse des Umsetzungsstatus in den einzelnen Bundesländern und zeigt die heterogene Entwicklung bei Vertragsabschlüssen auf.

5 Kritische Würdigung der SAPV-Umsetzung: Analysiert die Blockadehaltung der Krankenkassen und hinterfragt die hohen Qualitätsanforderungen an Leistungserbringer als Hemmnisse für den Versorgungsaufbau.

6 Fazit: Fasst zusammen, dass das SAPV-System bislang hinter den Erwartungen zurückbleibt und fordert konsequenteres Handeln sowie eine Anpassung der Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

SAPV, Palliativversorgung, Krankenkassen, SGB V, Palliative-Care-Team, Versorgungsstruktur, Lebensqualität, Vertragsgestaltung, Gesundheitsreform, Sterbebegleitung, Qualitätsanforderungen, Vergütung, Patientenversorgung, ambulante Behandlung, Palliativmedizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und dem aktuellen Stand der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in Deutschland seit deren Einführung im Jahr 2007.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die vertragliche Situation zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern, die tatsächliche flächendeckende Versorgung sowie die bestehenden Barrieren im System.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Bestandsaufnahme der SAPV-Umsetzung, um aufzuzeigen, warum der gesetzlich verankerte Anspruch bisher nur unzureichend realisiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die einschlägige Fachdatenbanken, Gesetzesgrundlagen und aktuelle Berichte der Kassenärztlichen Bundesvereinigungen sowie des Bundesministeriums für Gesundheit auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der SAPV und eine detaillierte, bundeslandspezifische Analyse des Umsetzungsgrades sowie der kritischen Erfolgsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

SAPV, Palliative-Care-Team, Versorgungsstruktur, Krankenkassen, Qualitätsanforderungen und Palliativmedizin.

Warum wird die Rolle der Krankenkassen in der Arbeit so stark betont?

Der Autor identifiziert die Krankenkassen als Hauptverantwortliche für den schleppenden Versorgungsaufbau, da diese durch zögerliche Vertragsabschlüsse den gesetzlichen Auftrag bisher nicht vollumfänglich erfüllt haben.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Zukunft der SAPV?

Der Autor plädiert für eine zweijährige Frist zur Erreichung einer flächendeckenden Versorgung, andernfalls wird ein bundesweiter Kollektivvertrag als zwingende Alternative angesehen, um Marktversagen zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der gesetzliche Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung und die Umsetzung der Krankenkassen durch Schaffung von Verträgen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Masterseminar Medizinmanagement
Note
1,3
Autor
Rouven Dallmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
37
Katalognummer
V191681
ISBN (eBook)
9783656165941
ISBN (Buch)
9783656166542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anspruch palliativversorgung lebensende umsetzung schaffung verträge krankenkassen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rouven Dallmann (Autor:in), 2011, Der gesetzliche Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung und die Umsetzung der Krankenkassen durch Schaffung von Verträgen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191681
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Leseprobe aus  37  Seiten
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