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Ritterorden und Adelsgesellschaften - Der Schwanenorden

Titel: Ritterorden und Adelsgesellschaften - Der Schwanenorden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Franziska Haimann (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Da hing mir mein gnädiger Herr Markgraf Friedrich zu Brandenburg an mein Hals eine vergoldete brandenburg’sche Gesellschaft unserer lieben Frauen und begnadete mich Michael von Ehenheim Ritter damit und befahl mir die zu tragen mein Leben lang als ein Ritter und rittermäßiger Mann [...].“1
In dieser Arbeit soll es um eine Adelsgesellschaft gehen, die neben der Fürspang-, der Pelikan- und der St. Georg-Gesellschaft eine der wichtigsten Gesellschaften war, der Schwanenorden. Diese Arbeit befasst sich mit dem Schwanenorden von seiner Entstehung bis zu seinem vorzeitigen Untergang.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsstand

1.2. Quellenstand

1.3. Methodik

2. Der Schwanenorden

2.1. Name

2.2. Gründung

2.3. Regionale Verbreitung

2.4. Organisation

2.4.1. Aufnahme

2.4.2. Pflichten der Mitglieder

2.5. Ordenszeichen

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den historischen Schwanenorden vom Spätmittelalter bis zu seinem Untergang, mit dem Ziel, die Beweggründe für den adligen Zusammenschluss, seine organisatorische Struktur sowie die symbolische Bedeutung des Ordenszeichens unter Berücksichtigung der machtpolitischen Interessen der Hohenzollern zu analysieren.

  • Entstehung und religiös-politische Motivation des Schwanenordens
  • Strukturelle Organisation und Aufnahmekriterien für Mitglieder
  • Bedeutung von Memoria und gegenseitiger Unterstützung
  • Wandel und Symbolik des Ordenszeichens im Zeitverlauf
  • Regionale Ausdehnung und Filialgründung in Ansbach

Auszug aus dem Buch

2.5. Ordenszeichen

Das Ordenszeichen der Gesellschaft diente als Erkennungs- und Zugehörigkeitsmerkmal. Eine erste Erwähnung findet sich in der Gründungsurkunde von 1440 und in dieser wurde dieses nur vage umschrieben, da lediglich auf die Symbolik der gezahnten Seitenstücke mit dem eingeschlossenen Herz und dem Schwan als Symbol der Unschuld eingegangen wurde. Wenn es auch auf den Denkmälern oder Gräbern einiger Mitglieder stark variiert, so sind doch Gemeinsamkeiten herauszustellen, denn erst im Jahr 1443 wurde die Veränderung des Ordenszeichens in seiner Form und Weise untersagt. Auch im Jahr 1484 wurde nochmalig ein einheitliches Gesellschaftsabzeichen gefordert. Der Forderung nach Einheitlichkeit wurde also nicht immer nachgegeben, welches verschiedene Gründe haben kann. Zum Einen konnte die Symbolik zweideutig verstanden werden und daher konnten die Anzahl der Glieder der Kette oder die der Fransen variieren. Zum Anderen wollte man vielleicht mit der Variation persönlichen Wünschen der Gestaltung nachkommen.

12 Glieder umfasste die Kette, da diese Zahl einen religiösen Hintergrund hatte, nämlich die zwölf Apostel Jesu. Auch wenn, wie schon erwähnt, eine Abweichung des Ordenszeichens verboten wurde, so ist doch die Zahl der Glieder sehr verschieden. Die Glieder der Kette sind in der Form eines Werkzeuges dargestellt, welches sich beim genaueren Betrachten als Folterinstrument herausstellte. Zwei gegenüberliegende gezahnte Stücke konnten wahrscheinlich mittels einer Schraube durch einen Querstift zusammengezogen werden. Zwischen den beiden gezahnten Stücken befand sich ein Herz. Es liegt die Vermutung nahe, dass das eingefasste Herz, umgeben von zwei gezahnten Seitenstücken, den Schrecken der bestehenden Zeiten widerspiegeln sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert den aktuellen Forschungs- und Quellenstand sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Der Schwanenorden: Dies ist das Hauptkapitel, welches die Gründung, die regionale Ausbreitung, die organisatorische Struktur und die Bedeutung des Ordenszeichens detailliert beleuchtet.

3. Schluss: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen für das langsame Erlöschen des Ordens im 16. Jahrhundert, insbesondere im Kontext der Finanzpolitik und der Reformation.

Schlüsselwörter

Schwanenorden, Adelsgesellschaft, Mittelalter, Mark Brandenburg, Hohenzollern, Ordenszeichen, Marienverehrung, Memoria, Ansbach, Ritterorden, Gesellschaftsstruktur, Statuten, Albrecht Achilles, Frömmigkeit, Adelszusammenschlüsse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Untersuchung des spätmittelalterlichen Schwanenordens, einer bedeutenden Adelsgesellschaft in der Mark Brandenburg.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Gründungsmotivation des Ordens, seine interne Organisation, die Aufnahmebedingungen, die religiöse Bedeutung der Memoria sowie die Entwicklung und Symbolik des Ordenszeichens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen systematischen Überblick über die Geschichte des Ordens zu geben und zu analysieren, welchen Zwecken die Verbindung diente und wie sie sich unter den Hohenzollern politisch wandelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit folgt einer chronologischen und systematischen Betrachtung der verfügbaren Urkunden und Regeste, um Aussagen über Struktur, Organisation und Entwicklung des Ordens zu treffen.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Namens, der Gründung, der regionalen Verbreitung, der detaillierten Organisation und der genauen Analyse des Ordenszeichens.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Schwanenorden, Adelsgesellschaft, Mark Brandenburg, Hohenzollern, Ordenszeichen, Memoria und spätmittelalterliche Schwureinungen.

Welche Rolle spielte der Kurfürst bei der Verwaltung des Schwanenordens?

Der Kurfürst fungierte insbesondere ab 1443 als letzte entscheidende Instanz in Streitfragen und hatte Einfluss auf die Bestimmung von Schiedsleuten und Schaffern.

Warum wurde eine Filiale des Ordens in Ansbach gegründet?

Die Gründung in Ansbach diente vermutlich der Ausweitung der politischen Macht der Hohenzollern in Süddeutschland und bot eine lokale Anlaufstelle für die dortigen Mitglieder.

Welche Bedeutung hatte das Ordenszeichen für die Mitglieder?

Das Ordenszeichen diente als verbindliches Erkennungs- und Zugehörigkeitsmerkmal, das täglich getragen werden musste und dessen Form eine tiefe religiöse Symbolik sowie moralische Anforderungen an die Träger vermittelte.

Was waren die Hauptursachen für das Ende des Ordens?

Der Orden erlosch im 16. Jahrhundert durch das Zusammenspiel von Haushaltsdefiziten, veränderter politischer Lage, dem Einfluss der Reformation und dem schrittweisen Ausbleiben neuer Mitglieder.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ritterorden und Adelsgesellschaften - Der Schwanenorden
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Adel im Mittelalter
Note
2,3
Autor
Franziska Haimann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V191621
ISBN (eBook)
9783656164906
ISBN (Buch)
9783656165132
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwanenorden Ritterorden Adelsgesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Haimann (Autor:in), 2010, Ritterorden und Adelsgesellschaften - Der Schwanenorden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191621
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Leseprobe aus  20  Seiten
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