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Zur Shop-Startseite › Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Der Tripp-Trapp-Stuhl

Aus markenrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher und urheberrechtlicher Sicht

Titel: Der Tripp-Trapp-Stuhl

Hausarbeit , 2012 , 18 Seiten

Autor:in: Jael Szajak (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Themenhausarbeit setzt sich mit der urheberrechtlichen, marken-rechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Problematik bei Imitationen des Tripp-Trapp Stuhls auseinander.
Hierzu werden mehrere mit dem Stuhl in Zusammenhang stehende Gerichtsurteile dargelegt, analysiert und gegebenenfalls mit anderen Urteilen verglichen.

Zunächst beschäftigt sich die Hausarbeit mit folgendem Urteil:
Das BGH-Urteil vom 14.05.2009 „Berechnung des Verletzergewinns in der Absatzkette – Tripp-Trapp-Stuhl“ beinhaltet die Schadenersatz-forderung der Klägerin in Form der Herausgabe des Verletzergewinns gem. § 97 Abs. 2 UrhG. Sie ist Urheberin des originalen und weithin bekannten Kinderhochstuhls „Tripp-Trapp“ und Inhaberin der ausschließlichen, ihrer Meinung nach verletzten, Nutzungsrechte...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I EINLEITUNG

1.1 SACHVERHALTE

II HAUPTTEIL - RICHTERLICHE WÜRDIGUNG DES BGH

1. DIE URHEBERRECHTSVERLETZUNG

1.1 Urheberrecht oder sonstiges Recht

1.2 Verletzung

a) Urheberpersönlichkeitsrechte

b) Verwertungsrechte

1.3 Zulässigkeit

a) Einwilligung und Einräumung

b) Schranken

c) Zurechnung zu der Beklagten

1.4 Rechtsfolgen

a) Unterlassung

b) Schadenersatz

2. DIE MARKENRECHTLICHE VERLETZUNG

2.1 Entstehung des Markenschutzes

2.2 Verletzung

2.3 Rechtsfolge

3. WETTBEWERBSRECHTLICHE ANSPRÜCHE

3.1 Anspruchsberechtigt

3.2 Wettbewerbsverstoß

3.3 Rechtsfolge

III SCHLUSS

3. FAZIT

IV LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die urheber-, marken- und wettbewerbsrechtliche Problematik bei Imitationen des bekannten Kinderhochstuhls "Tripp-Trapp" anhand einschlägiger BGH-Rechtsprechung, um Haftungsfragen sowie die Berechnung von Schadenersatzansprüchen und Grenzen des Wettbewerbsschutzes zu klären.

  • Analyse der Urheberrechtsfähigkeit angewandter Kunst am Beispiel des "Tripp-Trapp"-Stuhls.
  • Prüfung von Unterlassungs- und Schadenersatzansprüchen im Rahmen von Verletzerketten.
  • Untersuchung markenrechtlicher Verletzungstatbestände bei Internet-Handelsplattformen.
  • Beurteilung wettbewerbsrechtlicher Zulässigkeit von Imitationswerbung und Suchmaschinen-Adwords.
  • Abwägung zwischen Schutzrechten und der Freiheit des Wettbewerbs sowie Anbieterpflichten.

Auszug aus dem Buch

1. Die Urheberrechtsverletzung

Wie bereits in der Einleitung knapp beschrieben, stellt die Klägerin den von ihr vertriebenen Kinderhochstuhl „Tripp-Trapp“ her. Zunächst, um beurteilen zu können, ob Ansprüche ihrerseits bestehen, muss die Voraus-setzung erfüllt sein, dass es sich bei dem „Tripp-Trapp“ Stuhl überhaupt um eine persönliche geistige Schöpfung (§2 Abs. 2 UrhG) und somit ein schützenswertes Werk nach §2 UrhG handelt. Dafür ist zu prüfen, ob der Stuhl die Kriterien eines schützenswerten Werkes erfüllt: Er ist eine persönliche Schöpfung mit geistigem Inhalt, da er durch einen Menschen geschaffen wurde und durch die markante gut wiedererkennbare L-Form und die Funktionalität der verstellbaren Treppchen, das Design über das Aussehen eines rein handwerklich erstellten Erzeugnisses hinausgeht. Weitere Voraussetzungen, die der Stuhl erfüllen muss, sind die der Wahrnehmbarkeit und die der Individualität. Vor allem bei letzterer sind keine hohen Anforderungen zu stellen. Ausreichend ist die objektive Eigentümlichkeit oder Originalität, die über die alltägliche Gestaltung hinausgeht.

Zusammenfassung der Kapitel

I EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Tripp-Trapp-Imitationen und Vorstellung der relevanten BGH-Urteile zu Urheber- und Markenrecht.

II HAUPTTEIL - RICHTERLICHE WÜRDIGUNG DES BGH: Detaillierte juristische Analyse der Urheberrechts-, Markenrechts- und Wettbewerbsrechtsverletzungen sowie der daraus resultierenden Ansprüche.

III SCHLUSS: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Balance zwischen Schutzrechten und freiem Wettbewerb.

IV LITERATUR: Auflistung der verwendeten Fachbücher, Kommentare und Zeitschriftenquellen.

Schlüsselwörter

Tripp-Trapp, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Verletzergewinn, Kinderhochstuhl, BGH, Unterlassung, Schadenersatz, Angewandte Kunst, Internetplattform, Imitation, Geistige Schöpfung, Gesamtschuld, Wettbewerbsverstoß.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtliche Auseinandersetzung um Imitationen des Kinderhochstuhls "Tripp-Trapp" aus urheber-, marken- und wettbewerbsrechtlicher Perspektive anhand von BGH-Urteilen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Schutz angewandter Kunst, die Berechnung von Schadenersatz bei Verletzerketten, Markenverletzungen auf Internetplattformen und die Zulässigkeit von Imitationswerbung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Ansprüche des Rechteinhabers zu prüfen, die Haftung der beteiligten Akteure zu klären und die Grenzen zwischen zulässiger Bearbeitung und rechtswidriger Nachahmung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die verschiedene Gerichtsurteile dargelegt, kritisch analysiert und unter Einbeziehung von Fachliteratur vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: die Urheberrechtsverletzung, die Markenrechtsverletzung und die wettbewerbsrechtlichen Ansprüche gegen Anbieter und Plattformbetreiber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Verletzergewinn, Tripp-Trapp, Imitation, Schadenersatz und Internet-Haftung.

Wie bewertet der BGH die Haftung von Internet-Plattformbetreibern?

Der BGH schränkt die Prüfpflichten für Provider ein, sofern diese ihr Geschäftsmodell nicht unverhältnismäßig erschweren, und verneint eine täterschaftliche Haftung bei automatisch eingestellten Angeboten Dritter.

Warum lehnte der BGH die Gesamtschuldnerschaft innerhalb der Verletzerkette ab?

Der BGH argumentierte, dass jeder Verletzer in einer Kette das dem Rechtsinhaber zugewiesene Verbreitungsrecht erneut und individuell verletzt, womit kein einheitlicher Schaden vorliegt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Tripp-Trapp-Stuhl
Untertitel
Aus markenrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher und urheberrechtlicher Sicht
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Autor
Jael Szajak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V191526
ISBN (eBook)
9783656163114
ISBN (Buch)
9783656164159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stuhl Wettbewerbsrecht BGH UWG UrhG MarkenG Recht Bwl
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jael Szajak (Autor:in), 2012, Der Tripp-Trapp-Stuhl, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191526
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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