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Der demographische Wandel, der Mythos Alter und der Bezug zur gesetzlichen Rentenversicherung

Gesellschaftlicher Wandel - Die Probleme der Alterung u. a. auch für die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland

Titel: Der demographische Wandel, der Mythos Alter und der Bezug zur gesetzlichen Rentenversicherung

Hausarbeit , 2010 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Master of Public Administration Harald Seitz (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Deutschland wird viel über den demographischen Wandel diskutiert und geschrieben: „Diktatur der Alten“, „Rentnerberg“, „Alterslast“, „Greisen-Republik“, „Methusalem-Komplott“, „Der letzte Deutsche“, die „neuen Alten“ oder „Raum ohne Volk“. Diese Debattenbeiträge bieten manchmal interessante Einsichten, sind aber meist recht oberflächlich verfasst. In dieser Arbeit sollen gesicherte Fakten sprechen. Abzuklären ist, was demographischer Wandel bedeutet. Dazu zunächst ein Beispiel einer Umfrage unter jungen Erwachsenen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beauftragte im Jahr 2006 die TNS Emnid, eine Medien- und Sozialforschungs- GmbH, mit einer Umfrage zum Thema demographischer Wandel. 1000 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren wurden telefonisch mittels CATI–Technik befragt. Die Interviews dauerten durchschnittlich 27 Minuten und fanden im Zeitraum vom 11.12.2006 bis 22.12.2006 statt. Das Ziel dieser Umfrage war es, den Kenntnisstand der jungen Erwachsenen über den demographischen Wandel zu erfragen. Es wurde die Frage gestellt, ob man schon einmal etwas über den Begriff des „demographischen Wandels“ gehört oder gelesen hat. Bemerkenswert war, dass 54 Prozent der jungen Erwachsenen den Begriff „Demographischer Wandel“ nicht kannten. „…nur jeder Fünfte …(wusste) um den Inhalt dieses Fachbegriffs. Einem Drittel der jungen Erwachsenen …(war) ferner nicht bekannt, dass sich Deutschland in einem Prozess des demographischen Wandels befindet“. Wer nicht weiß, was der demographische Wandel ist, kann auch nicht entsprechend vorsorgen.

Leseprobe


Gliederung

1. Der demographische Wandel in Deutschland

1.1 Einleitung und Definition des demographischen Wandels

1.1.1 Einleitung mit Umfrage

1.1.2 Definition des Begriffes „Demographie“ mit zwei Bevölkerungsvorausberechnungen

1.1.3 Entwicklung der Geburten

1.1.4 Ergebnis

1.2 Die Herausbildung des Dritten Alters

1.3 Bezug zur gesetzlichen Rentenversicherung

1.3.1 Die Alterssicherungssysteme

1.3.2 Der Nachhaltigkeitsfaktor und der Altenquotient

1.3.3 Die Problemstellung für die gesetzliche Rentenversicherung

2. Mein eigener Arbeitsbereich

2.1 Auskunft und Beratung der Kunden

2.2 Ziele und Inhalte meiner Dozententätigkeiten als Altersvorsorgeberater

3. Das „Defizitmodell“ des Alters oder das Altersbild der Gesellschaft

3.1 Der Mythos der Krankheit im Alter

3.2 Das Problem Alter

3.2.1 Der Lebensbogen

3.2.2 Ageism

3.2.3 Die Sichtweise der Bevölkerung

3.2.4 Die Realität

3.3 Teilzeitarbeiten im Alter

3.4 Alternsgerechtes Arbeiten

3.4.1 Die Einstellung der Gesellschaft und der Arbeitgeber gegenüber den älteren Arbeitnehmern

3.4.2 Das Erfahrungspotential

3.4.3 Die alternsgerechten Tätigkeiten

4. Die Probleme der Alterung der deutschen Gesellschaft u.a auch für die gesetzliche Rentenversicherung

4.1 Die Disengagement-Theorie versus aufgeschobener Rentenbeginn aufgrund der Verlängerung des Dritten Alters

4.1.1 Einleitung

4.1.2 Der Gegenpol der positiven Einstellung zum Alter

4.1.3 Der aufgeschobene Rentenbeginn und die Einsicht der Betroffenen

4.1.4 Disengagement-Theorie versus Activity-Theorie

4.1.5 Die zwanghafte Altersgrenze als ein weiterer Punkt von Ageism

4.2 Bezahlbarkeit der zusätzlichen Altersvorsorge

5. Eigener Lösungsansatz und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert kritisch den demographischen Wandel in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Altersbild sowie die Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung, mit dem Ziel, Lösungsansätze für eine zukunftsorientierte Alters- und Rentenpolitik aufzuzeigen.

  • Analyse der demographischen Entwicklung (Geburtenraten, Lebenserwartung).
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem veralteten „Defizitmodell“ des Alters.
  • Diskussion von Ageism und den Auswirkungen gesellschaftlicher Altersbilder.
  • Notwendigkeit alternsgerechter Arbeitsmodelle und Anpassung der Rentenpolitik.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Mythos der Krankheit im Alter

Wichtig ist die Feststellung, dass ein Großteil der Gesellschaft Pauschalurteile und Vorurteile gegen die Alten hat. Viele Menschen -egal welchen Alters- sind gegenüber dem Alter pessimistisch und ängstlich eingestellt. Sie haben ein negatives Altersbild: Pflegebedürftigkeit, Krankheit, Verfall, Heimaufenthalt, Abstieg zum Tod, alte Menschen als Last für die Gesellschaft. Alles Schlagworte, die auf alte Menschen zutreffen sollen.

Dabei leben z.B. nur etwa 5 bis 20 Prozent der Amerikaner in Heimen.

Die Pauschalurteile beziehen sich z.B. auf die Krankheiten. Es wird unterstellt, dass viele Menschen krank, gebrechlich und geistig senil sind. In deutschen Schulbüchern werden alten Menschen diese Merkmale und Eigenschaften zugeschrieben. Eine kleine Anzahl von solchen Fällen wird auf die meisten oder sogar alle Alten pauschal projiziert.

Auch einige Wissenschaften und ihre Wissenschaftler setzen das Alter mit der Phase des Verfalls gleich.

Die Vorurteile beziehen sich auf die Erfahrungen aus der Vergangenheit. In früheren Zeiten gab es nicht so viel junge Alte wie heute. Die Minderheit der Gebrechlichen wurde mit den Älteren in Verbindung gebracht. Anders ausgedrückt: Die Bevölkerung sieht in den alten Menschen hauptsächlich oft nur den menschlichen Verfall, nicht oder zu wenig den Menschen selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der demographische Wandel in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt die demographische Entwicklung in Deutschland anhand von Bevölkerungsstatistiken und Geburtenraten sowie deren Einfluss auf die Rentenversicherung.

2. Mein eigener Arbeitsbereich: Der Autor stellt seine berufliche Rolle in der Rentenberatung vor und erläutert seine Ziele bei der Vermittlung von Altersvorsorgewissen.

3. Das „Defizitmodell“ des Alters oder das Altersbild der Gesellschaft: Es wird die gesellschaftliche Wahrnehmung des Alterns als Verfallsprozess hinterfragt und die Realität von Aktivität im Alter beleuchtet.

4. Die Probleme der Alterung der deutschen Gesellschaft u.a auch für die gesetzliche Rentenversicherung: Dieses Kapitel diskutiert theoretische Ansätze wie die Disengagement-Theorie und die Notwendigkeit, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung anzupassen.

5. Eigener Lösungsansatz und Resümee: Hier werden konkrete Empfehlungen zur Förderung eines positiven Altersbildes und zur Sicherung der Rentenfinanzierung durch längere Erwerbstätigkeit zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, gesetzliche Rentenversicherung, Altersbild, Defizitmodell, Ageism, Alternsgerechtes Arbeiten, Disengagement-Theorie, Activity-Theorie, Altersvorsorge, Rentenbeginn, Lebenserwartung, Geburtenrate, Altenquotient, Altersdiskriminierung, Generationenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den demographischen Wandel in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Verständnis vom Alter sowie auf die gesetzliche Rentenversicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die demographische Entwicklung, die Kritik am negativen Altersbild („Defizitmodell“), Ageism sowie Herausforderungen und Lösungen für die Rentenpolitik und Arbeitswelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für den Wandel zu schaffen und aufzuzeigen, wie durch ein verändertes Altersbild und bessere Arbeitsbedingungen die Rentenproblematik entschärft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Auswertung von statistischem Datenmaterial (z.B. Statistisches Bundesamt), Fachliteratur und sozialwissenschaftlichen Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Analyse des Wandels, eine Auseinandersetzung mit der negativen Wahrnehmung des Alterns und Lösungsansätze zur Förderung alternsgerechter Arbeitsplätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Demographischer Wandel, Altersbild, Rentenversicherung, Ageism, Defizitmodell und alternsgerechtes Arbeiten.

Wie unterscheidet sich das „Dritte Alter“ vom „Vierten Alter“?

Das Dritte Alter wird als eine eigenständige, längere Lebensphase nach dem Berufsleben beschrieben, während das Vierte Alter durch die Zunahme von Gebrechlichkeit und die Notwendigkeit von Pflege gekennzeichnet ist.

Warum ist das „Defizitmodell“ laut Autor nicht mehr zeitgemäß?

Der Autor argumentiert, dass die moderne Lebenserwartung und die tatsächliche geistige sowie körperliche Fitness vieler Älterer dem pauschalen Vorurteil des Verfalls widersprechen.

Welche Rolle spielt die Rentenberatung für den Autor?

Die Rentenberatung dient dem Autor als Praxisbeispiel, um die Notwendigkeit privater Vorsorge und die Bedeutung einer längeren Erwerbstätigkeit zu vermitteln.

Welche Rolle spielt die Disengagement-Theorie in der Diskussion?

Sie dient als kritisches Gegenbeispiel; der Autor lehnt die Vorstellung ab, dass sich ältere Menschen zwangsläufig aus der Gesellschaft zurückziehen müssen, und befürwortet stattdessen die Activity-Theorie.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der demographische Wandel, der Mythos Alter und der Bezug zur gesetzlichen Rentenversicherung
Untertitel
Gesellschaftlicher Wandel - Die Probleme der Alterung u. a. auch für die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,7
Autor
Master of Public Administration Harald Seitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
60
Katalognummer
V190931
ISBN (eBook)
9783656279167
ISBN (Buch)
9783656279204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wandel mythos alter bezug rentenversicherung gesellschaftlicher probleme alterung deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Public Administration Harald Seitz (Autor:in), 2010, Der demographische Wandel, der Mythos Alter und der Bezug zur gesetzlichen Rentenversicherung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190931
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Leseprobe aus  60  Seiten
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