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Der Hitler-Putsch: Erstes Zeichen einer neuen Diktatur

Titel: Der Hitler-Putsch: Erstes Zeichen einer neuen Diktatur

Seminararbeit , 2011 , 23 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Caro Tornow (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Einleitung

„Hätte die Kugel, die Scheubner-Richter tötete, 30 Zentimeter weiter rechts getroffen, wäre die Weltgeschichte anders verlaufen.”#
In der Tat hat diese Aussage absoluten Wahrheitsgehalt. Doch bringt es nichts, sich vor Augen zu führen, was nicht geschehen ist. Die Kugel traf Scheubner-Richter# und nicht den daneben stehenden 34-jährigen Adolf Hitler. Jenen Mann, der es schaffte, das Deutsche Reich vollends zu zerstören und einen großen Schatten über Deutschland zu verbreiten.
Doch worin liegt der Ursprung der Diktatur? Wann wurde das erste Zeichen für die schlimmste Zeit der Deutschen Geschichte gesetzt?
Ausgangspunkt und Gegenstand meiner Arbeit wird der Hitler-Putsch im Jahre 1923 sein.
Ziel dieser Arbeit ist, aufzuzeigen, inwiefern der Hitler-Putsch das Ansehen von Hitler auch im weiteren Verlauf seines Daseins beeinflusst hat. Des Weiteren soll der Fragestellung nachgegangen werden, welche Langzeitfolgen sich aus dem Putsch ergaben. Nur so kann herausgefunden, ob der Hitler-Putsch das erste Zeichen für seine spätere Diktatur war. Hitlers Bekenntnisbuch “Mein Kampf” als kommentierte Auswahl von Christian Zentner sowie das Werk von Otto Gritschneider und dem Kolumnist wie Buchautoren Sebastian Haffner ermöglichen einen sehr guten Einblick in die Thematik. Diese Werke dienen maßgeblich zur Beantwortung und Erklärung der aufgezeigten Problematik.
Auf den ersten Blick scheint der gescheiterte Hitler-Putsch eher wenig mit der späteren Kanzlerschaft zu tun zu haben. Doch eben dieser Misserfolg brachte Hitler zu seinen Lehrjahren an der „Hochschule auf Staatskosten“#, der Festungshaftanstalt Landsberg#, wo er begann, seine politischen Ziele, Pläne und Weltanschauungen in “Mein Kampf” zu offenbaren.
Und schaut man hinter die Kulissen seines ganzen Lebens, so wird ersichtlich, dass Hitlers starke Zielstrebigkeit sowie sein besessener Wille nach Macht und Unterdrückung schon von Anfang an in ihm schlummerten und tobten. Zur Zeit der Novemberrevolution 1918/1919 kam Hitler zu der Absicht, [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in die Thematik

2.1 Ausgangslage in Deutschland

2.2 Die Entstehung der NSDAP

2.3 Der Putsch

3 Das Ansehen Hitlers

3.1 Hitler als rhetorischer Künstler

3.2 Hitlers Mittel der Propaganda

3.3 Erfolge und Leistungen zum Ruhm Hitlers

3.4 Hitlers Selbsteinschätzung

3.5 Hitler als gewissenloser Lügner

4 Die Langzeitfolgen des Hitler Putsches

4.1 Der Prozess von 1924

4.2 Die NSDAP schöpft neue Kraft

4.3 Der Zusammenbruch der Republik

4.4 Hitlers letzte Schritte zur totalitären Macht

5 Kritisches Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Hitler-Putsch von 1923 als potenzielles initiales Anzeichen für die spätere Etablierung einer nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Dabei wird analysiert, inwiefern dieser gescheiterte Versuch Hitlers weiteres Handeln, sein Ansehen und die politischen Strukturen der Weimarer Republik nachhaltig beeinflusste.

  • Ursprung und Vorbereitung des Hitler-Putsches von 1923.
  • Analyse von Hitlers rhetorischen Mitteln, Propaganda-Strategien und öffentlicher Wahrnehmung.
  • Untersuchung der juristischen Aufarbeitung im Prozess von 1924 und dessen Folgen.
  • Transformation der NSDAP von einer putschenden Organisation zur legalistisch agierenden Partei.
  • Die Rolle von Hitlers Machtstreben beim Untergang der Weimarer Republik.

Auszug aus dem Buch

3.1 Hitler als rhetorischer Künstler

„Der erste Schritt auf dem Weg zur neuen Bewegung ist die Entdeckung: ′Ich konnte reden.′“ Im Ersten Weltkrieg erlitt Hitler eine schwere Senfgasverwundung. Behandelt wurde er im Lazarett der vorpommerschen Stadt Pasewalk Hier kam seine Begabung zum Vorschein. Hitler redete häufig sehr wütend über das Judentum und den Marxismus, was seinen Kameraden unweigerlich auffiel. Auch sein Beschluss, Politiker zu werden, scheint von Hitler in diesem Zusammenhang oft geäußert worden zu sein. Seine Generäle waren beeindruckt von seiner Redekunst. Sie schickten Hitler an die Universität Münchens. Dort sollte er einen Kurs für Wehrkräfte besuchen, in dem politisches Denken unterrichtet wird. „Dies war meine erste mehr oder weniger rein politische aktive Tätigkeit.” Der Dozent, Historiker Karl Alexander von Müller, wurde sogleich durch eine besondere Begegnung auf seinen Kursteilnehmer aufmerksam: „Nach dem Schluß meines Vortrags und der folgenden lebhaften Erörterung stieß ich in dem sich leerenden Saal auf eine kleine Gruppe, die mich aufhielt. Sie schien wie festgebannt um einen Mann in ihrer Mitte, der mit einer seltsam gutturalen Stimme unaufhaltsam und mit wachsender Leidenschaft auf sie einsprach: Ich hatte das sonderbare Gefühl, als ob ihre Erregung sein Werk wäre und zugleich wieder ihm selbst die Stimme gäbe.”

Ein solches Talent sollte für den Professoren Müller nicht ungesehen bleiben und er berichtete dem Hauptmann im Generalstab Karl Mayr davon. Sofort wurde Hitler zum „Vertrauensmann” für „die Nachrichten-, Presse-, Propaganda- und Aufklärungsabteilung“ eingestellt. In vielen nachfolgenden Diskussionen vertrat Hitler seine Meinung zu seiner anti-marxistischen sowie anti demokratischen Einstellung und zu seiner Vorstellung über die menschenverachtende Rasse der Juden. Darüber hinaus gelang es ihm, seinen Standpunkt durch Taktik und rednerisches Überzeugungstalent in die Köpfe der anderen einzutrichtern. Hitler brachte es fertig, jene Soldaten, die „politisch verunsichert sind, zu re- nationalisieren, also zu “Volk und Vaterland” zurückzuführen“. Ebenso lag seine Berufung darin, vor ganzen Massen zu sprechen. Hierzu galt sein erster Erfolg am 24. Februar 1920 bei einer Massenversammlung der NSDAP sowie deren Gegner.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung etabliert das Thema Hitler-Putsch von 1923 und formuliert die Forschungsfrage, ob dieser als erstes Anzeichen für die spätere Diktatur zu werten ist.

2 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel skizziert die schwierige Ausgangslage in der frühen Weimarer Republik und die Entstehung der NSDAP unter dem Einfluss von Hitlers erstem politischem Engagement.

3 Das Ansehen Hitlers: Hier werden Hitlers rhetorische Fähigkeiten, seine Manipulationsmethoden und der Aufbau eines Personenkults sowie seine psychologische Veranlagung als Lügner untersucht.

4 Die Langzeitfolgen des Hitler Putsches: Das Kapitel analysiert den Prozess von 1924, die strategische Neuausrichtung der NSDAP nach der Haft und den Prozess der Machtübernahme, der zum Ende der Republik führte.

5 Kritisches Resümee: Die abschließende Betrachtung bestätigt den Hitler-Putsch als maßgebliches Zeichen für die kommende Diktatur, da Hitler aus dem Scheitern Lehren für seinen späteren legalistischen Machtaufstieg zog.

Schlüsselwörter

Hitler-Putsch, Weimarer Republik, NSDAP, Adolf Hitler, Propaganda, Machtübernahme, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Prozess von 1924, Diktatur, Rhetorik, Rechtsbeugung, Versailler Vertrag, Politische Manipulation, Totale Macht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Hitler-Putsch von 1923 und dessen Bedeutung als Vorzeichen für die spätere nationalsozialistische Diktatur in Deutschland.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die politische Instabilität der Weimarer Republik, Hitlers rhetorische Strategien, die Rolle von Propaganda, die juristische Aufarbeitung des Putsches und die schrittweise Machtübernahme der NSDAP.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern der gescheiterte Putschversuch Hitlers Ansehen, seine politische Taktik und die Langzeitfolgen für die Republik maßgeblich beeinflusst hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zeitgenössischer Quellen und historischer Fachliteratur, um Hitlers Werdegang und die Rahmenbedingungen der damaligen Zeit kritisch zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Hitlers Aufstieg, seine propagandistischen Mittel, den gescheiterten Putschversuch, den anschließenden Prozess von 1924 sowie die strategische Umgestaltung der NSDAP hin zu einer legalistischen Machtausübung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Hitler-Putsch, Weimarer Republik, NSDAP, Propaganda, Machtergreifung, Prozess von 1924 und Diktatur.

Welche Rolle spielte der Prozess von 1924 für Hitlers weiteres Wirken?

Der Prozess bot Hitler eine Plattform, um sich öffentlich als Retter zu inszenieren. Zudem zog er aus dem Scheitern des Putsches die Konsequenz, zukünftig legalistisch statt durch gewaltsame Umsturzversuche an die Macht zu gelangen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Richters im Prozess?

Die Autorin bezeichnet den Prozessablauf kritisch als „Justizskandal“ und wirft dem vorsitzenden Richter Neidhardt vor, blind oder subjektiv zugunsten Hitlers gehandelt zu haben.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Hitler-Putsch: Erstes Zeichen einer neuen Diktatur
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Die Auflösung der Weimarer Republik
Note
3,0
Autor
Caro Tornow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V190732
ISBN (eBook)
9783656154273
ISBN (Buch)
9783656154303
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hitler-putsch erstes zeichen diktatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caro Tornow (Autor:in), 2011, Der Hitler-Putsch: Erstes Zeichen einer neuen Diktatur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190732
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Leseprobe aus  23  Seiten
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