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Die Zeit als strategisches Mittel der Konfliktlösung

Titel: Die Zeit als strategisches Mittel der Konfliktlösung

Seminararbeit , 2012 , 11 Seiten , Note: 2

Autor:in: Frank Sommer (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Konfliktmanagement gehört zu den modernen Themen der Psychologie. Die Ergebnisse dieser Forschungen werden in Managerseminaren und der entsprechenden Fachliteratur dem interessierten Publikum nahegebracht. Vor allem Führungskräfte sind angesprochen, sich der aktuellen Methoden der Konfliktbewältigung zu bedienen. In den letzten Jahren hat die Forschung mehrere Modelle der Konfliktbewältigung hervorgebracht, wie die Transaktionsanalyse von E.Berne, das Werte-Quadrat nach Schulz von Thun oder das 3-Regler-Modell von Wekerle. So gut alle bestehenden Modelle auch sein mögen, einen wichtigen Faktor lassen sie auÿer Acht: Die Zeit. Ein altes Sprichwort sagt "Die Zeit heilt alle Wunden.". Eine scherzhafte Formulierung lautet auch "Die meisten Probleme lösen sich von selbst, man muss nur lange genug warten.".. Nun, was ist dran an diesen Weisheiten? Haben die Modelle den Zeitfaktor in irgend einer Form berücksichtigt? Diese Arbeit wird sich damit befassen, ob und wie gut das Element ZEIT bewusst als strategisches Element für die Konfliktlösung eingesetzt werden kann. Hierzu wird ein recht triviales Fallbeispiel mit Hilfe einiger verbreiteter Modelle zunächst analysiert, um dann im nächsten Schritt zu untersuchen, ob und an welcher Stelle (im jeweiligen Modell) die Zeit eingeflochten werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Das Fallbeispiel

2.1 Fallbeschreibung

2.2 Analyse

2.2.1 Transaktionsmodell nach Berne

2.2.2 Grundmuster der Konfliktlösung nach Schwarz

2.2.3 Werte-Quadrate nach Schulz von Thun

2.2.4 3-Regler-Modell nach Wekerle-Dreier

3 Die Zeit

3.1 Grundlegende Betrachtungen

3.1.1 Transaktionsmodell nach Berne

3.1.2 Grundmuster der Konfliktlösung nach Schwarz

3.1.3 Werte-Quadrate nach Schulz von Thun

3.1.4 3-Regler-Modell nach Wekerle-Dreier

3.2 Die Modelle im Vergleich

3.3 Fallbeispiel - Teil 2

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob und inwiefern der Faktor Zeit bewusst als strategisches Element in verschiedenen Konfliktlösungsmodellen eingesetzt werden kann. Ausgehend von einem praxisnahen Fallbeispiel analysiert der Autor, wie Zeit als Variable in bestehende psychologische Modelle integriert wird und welche Rolle sie bei der Deeskalation von Konflikten spielt.

  • Analyse der Bedeutung von Zeit in psychologischen Konfliktlösungsmodellen
  • Gegenüberstellung von Transaktionsanalyse, Grundmustern nach Schwarz, Werte-Quadraten und dem 3-Regler-Modell
  • Untersuchung von Zeit als strategisches Mittel in der beruflichen Kommunikation
  • Praktische Anwendung der Theorien auf ein Fallbeispiel aus der IT-Branche

Auszug aus dem Buch

2.2.4 3-Regler-Modell nach Wekerle-Dreier

Wekerle meint, dass es drei Faktoren gibt, mit denen man eine Konfliktsituation beeinflussen kann. Er nennt sie Respekt, Raum und Richtung. Respekt meint dabei eine Akzeptanz, vermehrt um eine ehrliche Wertschätzung. Man muss und soll seinen Konfliktpartner und auch dessen Meinung respektieren, dessen Position den nötigen Wert beimessen und auch akzeptieren, dass es eben mehr als nur die eigene Sichtweise gibt. Unter Raum ist das Umfeld des Konflikts zu verstehen, der „Zeitraum“, die Gegebenheiten, in denen sich die Situation abspielt, aber auch die gerade vorherrschende Stimmung. Ein Konflikt, der keinen Raum hat, lässt sich schwer lösen. Mit Richtung schließlich ist die Tendenz beschrieben, wie und wohin sich der Konflikt entwickelt. Ist eine nahe Lösung in Sicht oder wird sich das Problem ewig im Kreis drehen?

Diese drei Parameter sind nun in feinen Abstufungen verstellbar, es gibt nicht nur zwei sich gegenüber stehende Schaltpositionen, sondern man kann sich graduell annähern. Wekerle weist besonders darauf hin, dass es notwendig ist, an den „eigenen“ Reglern zu arbeiten, nicht etwa zu versuchen, die Position seines Kontrahenten zu modifizieren. Indem man den Respekt oder den Raum gegenüber einem Konflikt bzw. seinem Gegner erhöht, kommt man einer Lösung des Konfliktes näher. Das Regeln am Respekt läßt sich vergleichen mit dem Ansatz, den Schulz von Thun in seinen Wertequadraten angibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema Konfliktmanagement und die Relevanz des Faktors Zeit als vernachlässigte, aber wesentliche Komponente bei der Konfliktlösung.

2 Das Fallbeispiel: Vorstellung eines praxisnahen Konflikts zwischen einem Programmierer und seinem Auftraggeber, der als Grundlage für die methodische Analyse dient.

3 Die Zeit: Untersuchung der verschiedenen Modelle auf ihre Zeit-Integration und kritische Würdigung der strategischen Nutzbarkeit von Zeit im Konfliktverlauf.

4 Zusammenfassung: Fazit der Arbeit mit dem Ergebnis, dass das 3-Regler-Modell als einziges explizit den Zeitfaktor berücksichtigt und Zeit ein wirksames strategisches Mittel darstellt.

Schlüsselwörter

Konfliktmanagement, Zeitfaktor, Transaktionsanalyse, 3-Regler-Modell, Werte-Quadrat, Kommunikation, Konfliktlösung, strategisches Mittel, Eskalation, Psychologie, Führungsverhalten, Mediation, Projektablauf, Zeitmanagement, Konfliktbearbeitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Zeit innerhalb von Konfliktsituationen und der Frage, wie Zeit bewusst als Werkzeug zur Konfliktlösung eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die psychologische Konfliktforschung, die Analyse von Kommunikationsmodellen (wie Berne oder Schulz von Thun) und die praktische Anwendung dieser Theorien in einem geschäftlichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Faktor Zeit in bestehende Konfliktmodelle zu integrieren und zu prüfen, ob Zeit ein eigenständiges, strategisches Element für die professionelle Konfliktbewältigung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine fallstudienbasierte Analyse, bei der ein konkretes Fallbeispiel aus der IT-Branche durch vier verschiedene psychologische Modelle reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Transaktionsanalyse, das Grundmuster nach Schwarz, die Werte-Quadrate und das 3-Regler-Modell erläutert, auf das Fallbeispiel angewandt und anschließend hinsichtlich ihres Zeitbezugs verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Konfliktmanagement, Zeitfaktor, Kommunikation, 3-Regler-Modell und strategische Konfliktlösung.

Welches der untersuchten Modelle integriert den Zeitfaktor am besten?

Laut dem Autor ist das 3-Regler-Modell nach Wekerle-Dreier das einzige der untersuchten Konzepte, das den Faktor Zeit (im Sinne eines „Zeitraums“) bereits explizit in seinem theoretischen Ansatz berücksichtigt.

Wie trägt das Fallbeispiel zur Argumentation bei?

Das Fallbeispiel dient dazu, die theoretischen Modelle nicht nur abstrakt zu beschreiben, sondern ihre Anwendungsgrenzen und die Wirkung von zeitlichen Verzögerungen oder Planungsstrukturen im realen Berufsalltag greifbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Zeit als strategisches Mittel der Konfliktlösung
Hochschule
Fachhochschule Technikum Wien
Note
2
Autor
Frank Sommer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
11
Katalognummer
V190729
ISBN (eBook)
9783656192893
ISBN (Buch)
9783656193166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zeit mittel konfliktlösung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Sommer (Autor:in), 2012, Die Zeit als strategisches Mittel der Konfliktlösung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190729
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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