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Informelle Kompetenzen erfassen

Title: Informelle Kompetenzen erfassen

Elaboration , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Hannah Weyhe (Author)

Pedagogy - Adult Education

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Summary Excerpt Details

Einleitung 2
Informelles Lernen und andere Lernformen 3
Kompetenzen 4
Messung 5
Messverfahren 6
Der ProfilPASS 8
Möglichkeiten in Deutschland 10
1. Probestudium 10
2. Externenprüfung 11
3. Bildungspässe 11
4. Arbeitszeugnisse 12
5. Beurteilungsverfahren/ Assessment Center 12
6. Projekt Familienkompetenzen/ Kompetenzbilanz 13
Das Schweizerische Qualifikationshandbuch 15
Norwegen- Realkompetanse Projekt 16
Literaturverzeichnis 20

Einleitung

Seit Mitte der 90’er Jahre des 20. Jahrhunderts hat das informelle Lernen, die daraus resultierenden Kompetenzen und deren Anerkennung sehr an Bedeutung gewonnen. Als Indikator dafür wird unter anderem der technologische, wirtschaftliche sowie arbeitsorganisatorische Strukturwandel der entwickelten Industrieländer genannt. Dieser hat unter anderem zur Folge, dass einmal erworbene berufliche Erfahrungen, Wissensbestände und Qualifikationen schneller veralten. Spätestens mit dem „Me-morandum über lebenslanges Lernen“ aus dem Jahr 2000, das durch den europäi-schen Rat und dem EU-Bildungsministerrat zur Erweiterung des Bildungsraumes in der EU beschlossen wurde, ist die Neubewertung des Lernens eine der zentralen Bot-schaften.
Nicht zuletzt fordert die hohe Arbeitslosigkeit in der EU und insbesondere in Deutschland neue Möglichkeiten, den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder individuell passende Umschulungen und Weiterbildungen ermitteln und reali-sieren zu können. Einer Statistik aus dem Monatsbericht der Bundesagentur für Ar-beit zufolge konnte auch im Februar 2005 die Grenze der 5 Millionen nicht unter-schritten werden. Neue Maßnahmen sind folglich notwendig, die unter anderem die Anerkennung und Zertifizierung informeller Kompetenzen beinhaltet, um die Ar-beitsmarkttauglichkeit eines jeden Bürgers zu sichern und deren individuellen Kom-petenzen zu erfassen. Diese Kompetenzbilanz könnte dann sinnvoll bei der Arbeits-suche eingesetzt werden. Gesellschaftliche Anerkennung stellt ebenfalls einen positi-ven Aspekt der Kompetenzbilanz dar.
National sowie international wurden verschiedene Messverfahren und –methoden entwickelt, um informelle Kompetenzen erfassen zu können und diese messbar zu machen. Im Folgenden werden einige ausgewählte Verfahren aufgeführt, die sich sowohl im deutschen als auch im europäischen Raum etabliert haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Informelles Lernen und andere Lernformen

Kompetenzen

Messung

Messverfahren

Der ProfilPASS

Möglichkeiten in Deutschland

1. Probestudium

2. Externenprüfung

3. Bildungspässe

4. Arbeitszeugnisse

5. Beurteilungsverfahren/ Assessment Center

6. Projekt Familienkompetenzen/ Kompetenzbilanz

Das Schweizerische Qualifikationshandbuch

Norwegen- Realkompetanse Projekt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung, Erfassung und Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen im Kontext lebenslangen Lernens. Ziel ist es, den aktuellen Stand sowie etablierte Messverfahren in Deutschland im Vergleich zu europäischen Nachbarländern kritisch zu beleuchten und deren Anwendungsmöglichkeiten in der Bildungspraxis sowie der Arbeitswelt zu analysieren.

  • Definition und Abgrenzung verschiedener Lernformen (informell, non-formal, formal)
  • Analyse wissenschaftlicher Messverfahren zur Kompetenzerfassung
  • Bewertung praktischer Instrumente wie ProfilPASS, Bildungspässe und Assessment Center
  • Vergleichende Betrachtung internationaler Ansätze aus der Schweiz und Norwegen

Auszug aus dem Buch

6. Projekt Familienkompetenzen/ Kompetenzbilanz

Mit dem Projekt „Familienkompetenzen als Potenzial einer innovativen Personalentwicklung“ oder auch Kompetenzbilanz sollen informell erworbene Kompetenzen im Familienleben erfasst und nutzbar gemacht werden. Dabei wird die Lebensgeschichte als Lerngeschichte gesehen und die Familie auch als Lernort. In mehreren Schritten werden dabei in Selbsteinschätzung die eigenen familiären Kompetenzen erforscht und reflektiert. Dabei soll der Zielgruppe (berufstätige Eltern, BerufsrückererInnen und an Weiterbildung Interessierte) ebenfalls geholfen werden „die eigene Lebenssituation im Spannungsfeld zwischen beruflicher und persönlicher Entwicklung zu reflektieren und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten und –wünsche abzuschätzen“20.

Den Arbeitgebern wird so ermöglicht bei der Vergabe von kommunikativen, sozialen Aufgaben, besonders im Team, die richtige Auswahl zu treffen und Leistungspotenzial zu erschließen. Die Kompetenzbilanz ist eine Arbeitsmappe, die mit einer Anleitung zur Reflexion der eigenen Familienarbeit und einer Selbsteinschätzung erworbener Kompetenzen beginnt. Erster Schritt der Kompetenzbilanz besteht aus der „reflexiven Auseinandersetzung mit der eigenen Lernbiografie“21, dazu wird die Methode des Mind Mapping gewählt. Schon kann der Teilnehmer sich Gedanken über seine Kompetenzen machen und durch die angewandte Methode vielleicht selbstständig bisher unbewusste Kompetenzen entdecken.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung von informellem Lernen und die Notwendigkeit neuer Zertifizierungsmaßnahmen zur Steigerung der Arbeitsmarkttauglichkeit.

Informelles Lernen und andere Lernformen: Hier werden formale, non-formale und informelle Lernprozesse definiert und in den Kontext individueller Lernbereiche gestellt.

Kompetenzen: Das Kapitel erläutert den Kompetenzbegriff als Summe aus Fähigkeiten, Wissen und Fertigkeiten, die über rein formale Qualifikationsprofile hinausgehen.

Messung: Es wird die Problematik der wissenschaftlichen Erfassung und Messbarkeit von Kompetenzen diskutiert, da diese oft nur schwer direkt prüfbar sind.

Messverfahren: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Instrumente zur Sichtbarmachung von Kompetenzen und deren Eignung für die Bildungspraxis.

Der ProfilPASS: Detaillierte Vorstellung des ProfilPASS-Systems als Instrument zur reflexiven Biografiearbeit und zur Dokumentation informell erworbener Fähigkeiten.

Möglichkeiten in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme verschiedener Anerkennungswege in Deutschland, von Externenprüfungen bis hin zum Projekt Familienkompetenzen.

Das Schweizerische Qualifikationshandbuch: Vorstellung des Schweizer Modells (CH-Q) als strukturiertes Portfolio zur Dokumentation und Zertifizierung von Kompetenzen.

Norwegen- Realkompetanse Projekt: Analyse des norwegischen Modells, das eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft, Arbeitsplatz und akademischer Anerkennung schlägt.

Schlüsselwörter

Informelles Lernen, Kompetenzbilanz, Weiterbildungspass, ProfilPASS, Zertifizierung, Lebenslanges Lernen, Kompetenzerfassung, Qualifikationsportfolio, Bildungsbiografie, Selbstreflexion, Arbeitsmarkttauglichkeit, Schweiz, Norwegen, Kompetenzentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung informell erworbener Kompetenzen und der Frage, wie diese in Deutschland und international erfasst, zertifiziert und für den Arbeitsmarkt nutzbar gemacht werden können.

Welche Lernformen werden in der Arbeit unterschieden?

Es werden das formale Lernen (Bildungsinstitutionen), das non-formale Lernen (organisierte Bildungsaktivitäten ohne Abschluss) und das informelle Lernen (alltägliche Erfahrungen) voneinander abgegrenzt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse von Methoden zur Sichtbarmachung individueller Kompetenzen, um Arbeitslosen den Wiedereinstieg zu erleichtern und die berufliche Flexibilität zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erfassung herangezogen?

Die Arbeit untersucht qualitative und quantitative Ansätze, stellt jedoch fest, dass aufgrund der Komplexität informellen Lernens meist biografische und reflexive Verfahren (z.B. ProfilPASS) zum Einsatz kommen.

Welche Rolle spielen die untersuchten Länder (Schweiz/Norwegen)?

Sie dienen als internationale Vergleichsbeispiele, bei denen die Anerkennung informeller Kompetenzen bereits weiter fortgeschritten ist und systematischer in die Bildungslandschaft integriert wurde.

Warum ist eine Kompetenzbilanz laut Autor wichtig?

Sie ermöglicht Individuen, ihre Erfahrungen zu reflektieren, unbewusste Fähigkeiten zu identifizieren und diese für die zukünftige Karriereplanung oder Arbeitsplatzsuche zu dokumentieren.

Wie unterscheidet sich der ProfilPASS von einer klassischen Bewerbungsmappe?

Er ist nicht als statisches Bewerbungsdokument konzipiert, sondern als ein prozessuales Werkzeug zur individuellen Biografie- und Reflexionsarbeit.

Welche Kritik äußert der Autor an Assessment Centern?

Die angewandten Verfahren werden teilweise als wenig transparent für die Teilnehmer kritisiert, da Struktur, Zielsetzung und Ergebnisse oft unzureichend erläutert werden.

Welchen Stellenwert nimmt die Fremdbewertung im Projekt Familienkompetenzen ein?

Sie dient als optionale Ergänzung zur Selbstreflexion, um die Einschätzung des eigenen Kompetenzprofils zu kontrollieren und zu validieren.

Können diese Methoden das formale Lernen vollständig ersetzen?

Nein, der Autor betont, dass die Dokumentation informeller und non-formaler Kompetenzen in einem wechselseitigen Ergänzungsverhältnis zum formalen Lernen steht.

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Details

Title
Informelle Kompetenzen erfassen
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Hannah Weyhe (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V190711
ISBN (eBook)
9783656152217
ISBN (Book)
9783656152965
Language
German
Tags
informelle kompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hannah Weyhe (Author), 2010, Informelle Kompetenzen erfassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190711
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